Fenster luftdicht abdichten - Flachsstreifen oder Multifunktionsband ? Dringend Rat!

18.01.2013



Hallo,

wir lassen demnächst unsere neuen Holzfenster von einer Fachfirma einbauen. Wir haben die Wahl zwischen Stopfen der Fensterfugen mit Flachsstreifen und wenn wir es wollen mit zusätzlicher Abdichtung nach EnEv (Folie innen, Kompriband außen).
Die zweite Variante wäre, die gesamten Fugen/ Öffnungen zwischen Leibung und Fenster mit einem Duoband von illbruck luftdicht zu verschließen.

Die Firma rät uns zur zweiten Variante (wegen Gewährleistung etc.) Sie meint, dass Sie bereits zu viele negative Erfahrungen beim Stopfen mit Flachs gemacht hat. (Fensterfugen undicht, nicht schlagregenfest, Schimmel, Fenster wieder ausbauen und neu Abdichten etc.)

Da wir bei der Sanierung bisher darauf geachtet haben, rein ökologische, diffusionsoffene und baubiologisch unbedenkliche Materialien zu verwenden, sträuben wir uns gegen die Variante mit dem Multifunktionsband, welches einfach auf die Fenster geklebt wird und dann beim Einsetzen aufgeht und somit die gesamte Fuge abdichtet. Ist doch 100%ig chemisch + luftdicht und widerspricht demnach dem Rest unseres Aufbaus (Lehm, Schilfmatten, Ziegel etc.).

Was meint ihr? Wie sind eure Erfahrungen?

Wir wollen natürlich nicht, dass uns die Fugen wegschimmeln oder die Dämmung zwischen den Fugen an Dämmkraft durch eindringende Feuchtigkeit verliert.

Ist es nicht so, dass beim sehr guten Stopfen (Hanf)und einem diffusionsoffenen Aufbau (also ohne Folie und Kompriband) die Feuchte Luft nach draußen gelangt, ohne Schaden anzurichten? Gegen Schlagregen würde doch der Putz auf dem Fensterrahmen reichen, oder?

Viele Grüße

David



Wir haben bei unseren ...



... Fenstern außen lediglich mit einem Kompriband abgedichtet, von innen nur locker mit Hanf gestopft (ohne Folie).

Allerdings muss dazu gesagt werden, dass das Kompriband "frei atmen" kann, d. h. nicht mit Putz überzogen ist.
Die bei uns vorhandenen Außenfutter sind auch so konstruiert und angebracht, dass eine ausreichendene Hinterlüftungsebene vorhanden und ein ungehinderter Luftaustausch möglich ist.

Bislang hatten wir selbst in den härtesten Wintern mit unter -20 °C keinerlei Kondensatprobleme.

i. V.

Dirk Meisinger



Fenstereinbau



im Fachwerk oder gegen massiven Anschlag ??



Fenstermontage



Der folgende Text ist nicht von mir, leider kann ich die Quelle nicht mehr benennen, müsste aber so von 2009 stammen, die Infos dienten damals als Diskussionsgrundlage in einem Streitfall...

"...
Es gibt nur eine fachgerechte Montage. Und die lautet: "Nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik".

Das bedeutet, die Fenster sind innen dichter als außen zu montieren.
Die bauaufsichtlich eingeführte DIN 4108 hat Gesetzescharakter und ist zwingend zu beachten. Dasselbe gilt für die EnEV.

Gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) und nach DIN 4108 müssen die wärmeübertragenden Umfassungsflächen, sprich Fenster, einschließlich der Fugen nach dem Stand der Technik dauerhaft luftundurchlässig ausgebildet werden.

Als Stand der Technik sind hierbei die Planungs- und Ausführungsbeispiele nach DIN 4108-7 anzusehen.

Ein luftdichter Anschluss ist nur in Verbindung mit einem geeigneten Dichtsystem herzustellen. Um Tauwasserbildung im Anschlussbereich zu vermeiden, muss diese Abdichtung auf der warmen Seite erfolgen (raumseitige Abdichtung). Der bauphysikalische Grundsatz "innen dichter als außen" in Bezug auf die Wasserdampfdiffusion ist sowohl im Bereich der Bauteile als auch im Bereich von Anschlussfugen zu beachten und umzusetzen.

Für die 3 Montageebenen "innen", "mitte" und "außen" gelten grundsätzlich folgende Maßgaben:

- Die innere Abdichtung trennt Raum- und Außenklima und muss dampfdiffusionsdicht ausgeführt sein.
- Die mittlere Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Hauswand muss vollständig mit wärmedämmendem Material ausgefüllt werden.
- Die äußere Abdichtung dient als Wetterschutzebene und ist dauerhaft schlagregendicht und gleichzeitig dampfdiffusionsoffen auszuführen.

..."

MfG,
sh



Hallo,



ich hatte vor kurzem eine ähnliche Frage gestellt.

Danach habe ich meine Fenster von Innen abgeklebt.
Jetzt ist eine Kondensatbildung auf dem Klebeband zu beobachten, obwohl es diffusionsoffen sein soll.
Ich hoffe, dass sich das mit der Dämmung der Fensterleibungen ändert.

Mit freundlichen Grüßen
Danilo



hallo



Dachdenker: das innere Dichtband soll eigentlich nicht so diffusionsoffen sein wie die äußern Klebebänder - von der Fuge soll ja die Raumfeuchte ferngehalten werden. Aber das Kondensat hat sich dort "nur" gebildet, weil offensichtlich der Taupunkt (ca 10°C) unterschritten wurde au Höhe diese Dichtebene. Wenn durch die Nacharbeiten dann dort kein Kondensat mehr entsteht, wäre es bei diffusionsoffenen Bändern dann ja logisch, dass sich das Kondensat dann erst tiefer in der Montagefuge bildet (fast am Anschlag). Was aber dann - dann würde das Fugenmaterial immer feuchter ......
Also muß mit der inneren Fugenausbldung gewährleistet werden, daß dort weniger Feuchte in die Fuge gelangen kann als daß diese über die äußere Fuge weitergegeben werden kann.



Danke für die schnellen Antworten...



@Frau Meisinger: welches Kompriband haben Sie genommen? Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wurde das Kompriband auf die Außenfuge geklebt und dieses dann mit einer Holzverkleidung verdeckt, dann von innen mit Hanf gestopft. Wie ist raumseitig der Abschluß? Auch eine Holzverkleidung oder haben Sie ans Fenster rangeputzt?

Wie ist es mit dem Schlagenregen? So eine Holzverkleidung ist doch sicherlich anfällig, oder? Haben Sie diese behandelt?


@Olaf: im EG haben wir massives Mauerwerk, bei einigen Fenstern sogar Stampflehm.
Im DG ist ein Giebel noch Fachwerk, der andere ist aus Ziegeln nachträglich massiv gemauert worden. Hier haben wir aber noch die alten Kunststofffenster dringelassen. Diese müssten aber ebenfalls neu abgedichtet werden. Besonders im Fachwerkgiebel. Hier wurde seinerzeit mit Bauschaum gearbeitet und Risse in der Fuge draußen haben dazu geführt, dass das Holz im Fachwerk durch eindringende Feuchtigkeit stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Wir würden gern innen die Fugen und ca. 1-2 cm vom Fensterprofil mit Lehm verputzen. Außen würden wir dann einen Kalkputz oder einen anderen diffusionsoffenen Putz nehmen, der die Fuge verschließen soll und hier ebenfalls noch etwas vom Fensterrahmen mitverputzen.
(Die Konstruktion von Frau Meisinger wäre durchaus auch eine Überlegung wert.)

Die EnEV sehen wir etwas kritisch. Zum einen sollen die Fenster luftdicht verriegelt werden, anderseits muss gewährleistet sein, dass eine baulich nutzerunabhängige Lüftungseinrichtung vorhanden ist. Ist doch irgendwie ein Widerspruch, oder?!

Mal ganz deutlich für uns Laien: was kann denn passieren, wenn die Fugen komplett diffusionsoffen sind? Der Wasserdampf von innen schlägt sich an die Fuge, wird vom Lehm aufgenommen, geht vielleicht weiter in die Hanf-Dämmung...und dann? Bleibt er dort oder wandert er weiter durch den diffusionsoffenen Außenputz nach draußen?

Gruß

David



Die an mich / uns gerichteten Fragen ...



... beantworte ich gern:

Bei uns ist das Hannoband BG 2 verwendet worden.
Die Produkteigenschaften sind diesem Datenblatt zu entnehmen: http://www.hanno.at/content/tm/2401.pdf

Auf Nachfrage im Herstellerwerk wurden uns folgende µ-Werte genannt:
- 10 bei 20%iger Komprimierung.
- 7 bei annähernd voll aufgegangenem Band

Bei unserer Konstruktion haben wir darauf geachtet, dass sich das Band weitestgehend entspannen, d. h. nahezu voll aufgehen kann.
Die Außenfutter sind dann zum einen voll hinterlüftet zum anderen mit etwa 5 mm Abstand zum Fensterrahmen gesetzt.
Das Kompriband steht somit im direkten Kontakt zur Außenluft, ist aber vor Sonneneinstrahlung (und auch vor Schlagregen) geschützt.

Auf der Innenseite haben wir auch Holzfutter, die zum Lehmputz hin nicht gesondert abgedichtet sind.
Der Lehmputz ist lediglich bis zur Hinterkante des Innenfutter-Blendrahmens gezogen worden.

Unsere Fenster sowie die Außen- und Innenfutter sind aus europäischer (handverlesener !) Lärche gefertigt. Verwendet wurde nur das Kernholz.
Behandelt sind sie ausschließlich mit "LINUS Firnis für Lärche", Art.-Nr. 238 von LIVOS. Vor dem Einbau wurden 2 leichte Anstriche aufgetragen.
In den ersten zwei Jahren nach dem Einbau wurden die Wetterschenkel jährlich 1 mal nachgeölt. Im vierten oder fünften? Jahr nach dem Einbau erhielten außen- und innenseitig einige Bereiche nochmals einen leichten Firnisüberzug. Auch wurde der Fensterkitt nachgeölt.
Seitdem werden die Wetterschenkel nur noch bei erkennbarem Bedarf nachgeölt.
Von LIVOS sind wir auf Anfrage immer noch mit dem nicht mehr im Programm gelisteten o. g. Öl beliefert worden.

Bis auf wenige etwas angegraute Stellen an einzelnen Wetterschenkeln zeigen sich nach nunmehr 8 Jahren keinerlei Veränderungen am Holz.

Auch die fünf Außentüren, die auf gleiche Art und Weise ausgeführt worden sind, zeigen keinerlei Vergang.


Die EnEV sehen wir wohl ähnlich kritisch wie Sie. Insoweit nutzen wir gern jede "Lücke", die diese (noch) bietet.
Insoweit ein kleiner Hinweis: Die sich aus § 6 der EnEV ergebende Verpflichtung zur luftdichten Ausführung bezieht sich dem Wortlaut nach nur auf zu errichtende Gebäude!



Einen schönen Sonntag wünscht

i. V.

Dirk Meisinger



Manchmal frage ich mich ...



... wie in den Zeiten vor der EnEV und den Bemühungen, die Häuser in Plastik-Tüten zu verwandeln, einfache Holzfenster viele Jahrzehnte, mache sogar über ein Jahrhundert überdauern konnten, ohne über im Wandanschlag ausfallende Feuchte zerfressen zu werden.

Ich habe in meinem Leben schon viele Holzfenster gesehen, die zur Wand hin lediglich mit zusammengenülltem Zeitungspapier "abgedichtet" waren, die aber nach dem Ausbau dort keinerlei Feuchteschäden aufwiesen (sofern die Wandanschlussfugen von außen nicht von es "gut meinenden" Zeitgenossen silikoniert worden waren).
In so einem Haus (Baujahr 1938) habe ich die ersten Jahre meines Lebens verbracht und später dann noch einige Jahre gewohnt. - Durch die Fenster-Wandanschlüsse hat es dort nie gezogen! Und als die Holzfenster schließlich gegen Kunststofffenster getauscht worden sind, waren sie vom Holz her gesehen noch in tadellosem Zustand. Lediglich der Zeitgeist (wer auch immer das sein möge) war gegen sie.

Ganz private Grüße in die Runde von

Dirk



Liebe Annelie, lieber Dirk,



tolle Fenster habt ihr. Habe auch gerade mal auf eurer Internetseite gestöbert. Das Fachwerkhaus ist ein Traum!

Eure Fensterausführung hätten wir auch gern. Leider sind wir bereits in den Entzügen mit der Planung. Morgen soll die Auftragsbestätigung raus, da die Fenster endlich gefertigt und eingebaut werden müssen. (Zeitplan wird so langsam eng - altbekanntes Baustellen-Dilemma).

Wir haben die Wahl zwischen Fenster in der Ausführung Lärche (keilgezinkt, 3-fach-laminiert) oder Accoya/Kiefer (wobei die Wetterseite aus Accoya besteht und die mittlere/ innere Seite aus Kiefer. Was uns bei Accoya gefällt, wäre die Wetterbeständigkeit und die Herkunft aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Allerdings werden die Hölzer wohl aus Australien/Neuseeland hergeschifft. Also zwar nachhaltig angebaut aber nicht gerade "regional". Über ökologische Nachteile habe ich im Netz noch nichts finden können. Insbesondere im Hinblick auf die Herstellung des Holzes (Acetylierung).
Die Herkunft der Lärche ist uns unbekannt. Müsste da nochmal die Fensterfirma zu befragen...

Wir haben uns für einen Farbanstrich (leider industrieller Deckanstrich) entschieden. Der wird auf Garantie nicht ökologisch sein. Könnte ja mal bei der Fensterfirma nachfragen, ob wir die Farbe liefern könnten. Keine Ahnung, ob das funktioniert.

Habt ihr vielleicht noch einen Tipp?

Ich gehe mal davon aus, dass ihr uns bezüglich des Multifunktionsbandes zum Abdichten der Fugen abratet...

Da wir aus Geldgründen alles alleine planen, fällt es schwer, alle Punkte bis ins kleinste Detail zu recherchieren. Geben uns diesbezüglich viel Mühe, da wir unser Haus mit gutem Gewissen (bezüglich der Umwelt und unserer Gesundheit) sanieren wollen...

Einen schönen Sonntag.

Viele Grüße

David



Accoya



Hallo,

ich würde bei eurpäischen Laub-(Eiche) oder Nadelhölzern (Kiefer/Lärche)bleiben.
Accoya ist ein Produkt aus der Monterey-Kiefer (Pinus radiata). Das Holz ist komplett mit Essig behandelt.
Suche mal bei Wikipedia unter Accoya und Monterey-Kiefer.

Ich persönlich finde es "unsympathisch".

Viele Grüße

Stefan



Ach und



was die Nachhaltigkeit betrifft ist jeder in BRD/AUT/CH eingeschlagener Baum auch ohne irgendeine Zertifizierung, weil per Forstgesetzgebung, nachhaltiger als Plantagennutzung aus sonstwoher..

Viele Grüße

Stefan



Aus unterschiedlichen Hölzern ...



... zusammengesetzte, d. h. irgendwie verleimte bzw. verklebte Fenster würde ich für mich nie und nimmer in Erwägung ziehen.
Auch würde ich, wie es Stefan Bahr bereits gesagt hat, europäisches Holz auf jeden Fall vorziehen.

Was die Lackierung von Fenstern betrifft, halte ich persönlich von den "gern" verwendeten Lacken oder Dickschichtlasuren relativ wenig, um nicht zu sagen gar nichts. Gerade die "beliebten" Acryllacke haben, soweit ich weiß, relativ große Moleküle, die ein Eindringen des Lackes in das Holz nicht zulassen und insoweit nur eine oberflächliche Haftung ermöglichen.

Ich favorisiere dagegen Leinöle, Leinöllasuren und Ölfarbe auf Leinölbasis.
Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Produkten von LIVOS aber auch LEINÖLPRO (http://www.leinoelpro.de/) gemacht.
LEINÖLPRO bietet nach meinem Dafürhalten besonders hochwertiges rohes und gekochtes Leinöl sowie Leinöl-Farbe an, die wir selbst schon zur vollsten Zufriedenheit verwendet haben (auf Sichtfachwerk).

Meine Empfehlung wäre, die Fensterbestellung erst einmal auf Eis zu legen, was bei den derzeitigen Außentemperaturen wohl kein Problem sein dürfte :-) und eine Alternative (ggf. auch bei einem anderen Hersteller) anzufragen.

Wenn man bedenkt, wie viel Geld Fenster kosten (und immer daran denken: Schlechtes muss nicht billig sein!) und wie viele Jahre man sich entweder über sie freuen oder aber auch ärgern kann, wären einige Wochen Verzögerung vielleicht das geringere Übel, oder?


Viele Grüße

Dirk



Ach ja, ich vergaß ..



... auf das Kompriband einzugehen.

Also:

Das Duoband von Illbruck dient m. W. eher der inneren Abdichtung, d. h. der Herstellung der Luftdichtheit sowie dem Wärme- und Schallschutz. Die äußere Abdichtung gegen Wind und Schlagregen kann dieses Produkt nicht leisten!

Von daher halte ich das Duoband für sich allein nicht für den Fenstereinbau geeignet.
Hier bedarf es noch zusätzlich der äußeren Abduchtung!

Wenn schon, könnte das Band "illbruck illmod trioplex" oder "... trioplex+" eingesetzt werden.
Allerdings gibt es dieses Band nur für 60, 70 und 80 mm breite Fensterrahmen.
Bei breiteren Rahmen oder gar Kastenfenstern muss man sich folglich etwas anderes einfallen lassen.


Viele Grüße

Dirk



Das



breite Dichtband ist wohl für die beschriebenen Einbauart - gegen Schlag- völlig ungeeignet, da es für die Montage im Lichten (z.B. Neubauten ) konzipiert wurde. Nur im bereich der Fachwerkkonstruktion käme es somit zum Einsatz.
Für die Montage gegen Anschlag wäre das TP 600 geeigneter. Außerdem sucht David ja eine Alternative zum Dichtband, welches ergrundsätzlich ablehnt. Dirk - du lehnst ja auch verleimte Hölzer grundsätzlich ab.
Jahrzentlang wurde Roßhaarkalkmörtel zum Abdichten von Fenstern beim Einbau genommen. Dazu ging ein Maurer tzusammen mit dem Glaser von Öffnung zu Öffnung, so daß das Fenster immer in den frisch angeworfenen Mörtel eingelegt wurde. Der Bereich des Kastens beim Kastenfenster blieb meist hohl oder wurde später auch mit Lumpen oder Papier zugestopft - das war aber nie dicht. Das war zu erkennen an dem vielen Ruß/Dreck, der sich da in Jahrzehnten bis zum Ausbau ansammelte. Innen kam Putz bis zum/auf den inneren Rahmen. Das wars. Dafür zog es halt leicht im bereich der Fenster. Aber jetzt wissen wir - so gab es keine feuchten Fensterleibungen. Und das Kondensat im Anschlag konnte gut bei nächster Gelegenheit verdunsten druch den stängigen Luftstrom.