Fenster im Altbau ( Fachwerkhaus)




Hallo!!

Ich habe ein Fachwerkhaus, welches allerdings von der Bauweise nur konstruktiv und nie auf Sicht ausgeführt wurde.
Außen eine wetterfeste Eternit Verschalung, innen leider im Stile der 70 er mit GK- Platten und Styropor gedämmt, allerdings mit Luftschicht.
Ich beabsichtige mittelfristig eine sinnvolle Sanierung evtl. mit Lehminnendämmung o.ä.

Kann mir jemand Hilfestellung oder Infos geben, wie ich den Austausch der Fenster am Besten in Detail löse??
Speziell richtet sich meine Frage an die Auswahl des U- Wertes der neuen Fenster und die damit einhergehende Vorbeugung gegen Schimmel an der Laibung.
Macht es Sinn die Pfosten seitlich zu dämmen bevor das Fenster eingebaut wird?? Taupunkt etc. ???
Welches Material wirkt dabei nicht absperrend und ist auch für den Außenbereich zu gebrauchen?? Die Laibungen wollte ich evtl. Verputzen oder wieder vorerst mit Eternit verkleiden.
Wie sieht das ganze dann mit der Winddichtigkeit aus??
Detail Fenster/ Anschluß Dämmung/ Fuge Dämmung Pfosten ??

Grüße ausm Schwarzwald





Hallo,

bei der Fenstermontage, im Fachwerk besonders, aber auch ganz allgemein, gilt der Grundsatz "innen dichter als außen". Das betrifft den Diffusionswiderstand, nicht den Schlagregen.
Also außen: Compriband, z.B. von Illbruck oder Henkel, innen Fensteranschlussfolie, auch von diesen Herstellern. Die Montage kann sehr verschieden sein, meine Lieblingsmontage ist die mit "Hessenkrallen" oder Fensterkrallen von Würth.
Im Holzbau kann der zwischenliegende Dämmstoff nur Stopfhanf sein, bei uns handelt Raab-Kaarcher damit, sonst die Bio-Baustoffhändler. Die sind, weil sie weniger umsetzen, aber deutlich teurer.
Die Fenster selbst sollten aus Holz sein, akzeptable u-Werte ab Profil IV 68/88. Es gibt, z.B. von Südfenster, auch ausgefuchsteres Zeug, kostet aber teuflisch viel Geld, insbesondere verglichen mit Fenstern aus Polen.

Grüße vom Niederrhein