Felssteinkellerwand

14.06.2015



Hallo an alle,
wir haben ein Fachwerkhaus Bj. 1896 erworben und möchten dieses in aller Ruhe sanieren. Ein großes Problem bereitet uns die hintere Kellerwand. Der Kelle hat eine Deckenhöhe von 1,80 m Durch verfüllen der Keller (im gesamten hinteren Bereich des Hauses) und und extremer Belastung der der darüber liegenden Decke, hat sich die Kellerwand nach Außen geneigt.ca.10 cm Fuge zwischen Außenwand und den Trennwänden im Haus.Wir würden gerne die rückwand des Hauses ausbauen um an die Kellerfelswand zu kommen. Ist es ratsam die Kellerwand auszubauen oder reicht es diese einzuschalen und mit Stahlbeton zu stabilisieren ?

MfG Kurt



Statisches Problem der Kellerwand



Da würde ich ganz schnell handeln und alles zumindest mit Trägern und Deckenstützen sichern lassen.
Gerade die Sicherung kann riskant werden, da dadurch das Steingefüge gelockert werden kann- also besser Fachleute machen lassen.

Mache doch ein Bild des jetzigen Zustandes und beschreibe die Decke und die Belastung, die zu reduzieren sicher auch sinnvoll wäre.

Versuche möglichst bald einen Statiker zu finden, der sich das ansieht-
Ferndiagnose im Rahmen eines Forums ist schwierig bzw kaum möglich.

Zumindest den Status Quo schnellstens sichern lassen und danach in Ruhe die weiteren Möglichkeiten überlegen.

Ich würde nicht mehr in den Kellerraum gehen-
das Versagen der Wand kann sehr plötzlich geschehen-
nicht wie bei Holzkonstruktionen, bei denen sich solche Ereignisse langsam ankündigen.

Andreas Teich