Feldsteinhaus - Fassade - Ausbesserungen

04.07.2017 Liona



guten Abend, ich bin neu hier im Forum und habe schon einige wichtige Tips hier gelesen. wir sind gerade dabei, ein altes Feldsteinhaus (schmiede mit gewölbedecken) von 1898 zu sanieren. es ist nur eine Fassade verputzt und das soll auch so bleiben. wir haben nun das Fundament unterfüttert, da in Brandenburg ja auf Sand gebaut wurde ;-) und möchten nun die Feldsteine quasi neu verfugen bzw. den herausgebrochenen Mörtel erneuern. welchen Mörtel würdet ihr dafür empfehlen? für Empfehlungen und tips bin ich euch sehr dankbar.



Verfugmörtel



" ...wir haben nun das Fundament unterfüttert, da in Brandenburg ja auf Sand gebaut wurde..."

Warum zum Teufel vergreifen Sie sich an einem Fundament das seit über 100 Jahren funktioniert hat?
Der Brandenburger Sand kann es ja wohl nicht sein, das ist ein guter Baugrund.
Solche Aktionen können zum Gegenteil führen, unkontrollierten nachträglichen Setzungen, bei statisch ungünstigem Feldsteinmauerwerk zu noch schlimmeren Schäden.

Der Verfugmörtel richtet sich nach dem vorhandenen Steinmaterial. Bei gutem schwedischen Granit geht alles, im Sockelbereich alles was frostsicher ist.
Mit einem Kalkzemtentmörtel der Klasse M 5 sind Sie auf der sicheren Seite.
Die Fugentiefe sollte nicht mehr als das 1,5-fache der Fugenbreite sein (waagerechte, parallele Lagerfugen vorausgesetzt).
Wichtig ist die Flankenhaftung, Werktrockenmörtel sind deshalb besser zum Verfugen geeignet als selber mischen.
Das wiederum ist billiger.