zerklüftetes Feldsteinfundament einbetonieren

06.10.2011



Hallo ich bin René, habe mir vor kurzen mit der Freundin ein altes Haus gekauft, ich schätzte es auf Bj 1920er, aber scheinbar ist es älter.
Es scheint als wenn es mal ein Fachwerkhaus war! Auf den Ziegelmauer liegen überall Holzbalken und ich habe auch schon Zapfenlöcher gesichtet.

Da das Haus mit aufsteigender Feuchtigkeit gesegnte ist, wollten wir dies nun mehrfach horizontal speeren. Nachdem der Holzfußboden entfernt war, wollte ich von innen anfangen ( von außen: 2Seiten Bürgersteig; 1Seiten Nachbarhaus; 1seite Hof gepflastert) den Sockel an einer Stelle frei zu legen.
Erst sah es so aus als wenn dieser kurz unter Fußboden einfach auf eine Schlacke-Stein-Gemischschicht gemauert wurde, aber dies war doch nur vorgeblendet und dahinter befinden sich teils recht große Feldsteine auf den dann hochgemauert wurde.
Diese großen Steine liegen eng an sind zwischendurch aber nicht mit kleinern Steinen unterfüttert, die Zwischenräume enthalten auch kein Tongemisch sondern nur dieses durchfeuchtete Schlacke-Stein-Gemisch, wo sich Belüftungsrohre für den Holzfußboden befinden wurde dann scheinbar sogar der Feldstein entfernt und ein Sockel gemauert.

Das Feldsteifundament ist etwa 40-50cm tief und 10-15cm darunter wird´s langsam recht feucht, wahrscheinlich Grundwasser, welches dank der Regenmaßen immer noch erhöht bei uns in der Gegend ist.

Nachdem ein-zwei Architekten und auch Statiker da waren und meinten, dass sie mehr oder weniger keine klaren Angaben aus rechtsicherheit geben wollen und auf einen Abrisss und Neubau verweisen (kostengründen), haben wir nun doch angefangen.
Die Substanz scheint so gesehen gar net sooo schlecht zu sein und selbst nach den vielen Umbauten und Jahrzehnten sind keine wirklichen Risse/Setzungen im Mauerwerk von innen (kompletter Innenpurtz entfernt)und außen (Strukturputz ohne Gewebe und Dämmung) erkennbar.

Wir hatten nun gedacht um der Feuchtigkeit entgegen zuwirken und weil ja Innen auch noch ein Betonfußoden+Dämmung+Estrich rein soll, dass wir Stück für Stück das Fundament untergraben, vorsichtshalbar mit Bitumen den Boden bedecken und dann das feldsteinfundament einbetonieren und übern Fundament sollen dann noch 2 weitere Horizontale-Sperren einbringen(eine etwa in Höhe OK Unterbeton Fußboden und die zweite über den Estrich).

Es ist wohl nicht die tollste Art, aber da scheinbar auch Feldsteine fehlen und so meiner Ansicht der Verbund auch etwas in Gefahr ist,empfanden wir das als eine Lösung die auch schon bei Schwiegervater vor etwa 25Jahren so durchgeführt wurde und bisher keine Probleme mit Setzung und Feuchtigkeit mehr auftauchten.


Würde mich freuen wenn Ihr irgend ein Komentar abgeben würdet.



Feldsteinfundament



Lassen Sie Ihre Finger davon!
Rufen Sie mich an, meine Nummer finden sie in meinem Profil, wenn Ihnen Ihr Leben und Ihr Haus etwas wert sind.

Viele Grüße



Feldsteinfundament



Auf Grund Ihrer Ausführungen aus der Ferne eine Stellungnahme abzugeben, halte ich ohne ausreichende Ortskenntnis für sehr gewagt. Nehmen Sie sich einen Fachmann (Architekt, Sachverständiger)und lassen sich Ausführungsunterlagen bzw.Pläne anfertigen. Ich denke, dann sind Sie in der richtigen Spur.
Meine Rufnummern in vielen Internetseiten zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
Bauing. F. Teichmann
Sachverständiger