feldbrandsteinwand auf bruchsteinfundament feucht.

15.06.2016 jacobs peter1993



hallo,wie kann ich das abdichten? der feldbrandziegel zieht die Feuchte aus dem boden weil,die Wand zum teil zugeschüttet worden ist im laufe der zeit.gegen die aufsteigende feuchte wurde dann leider mit dichter kunstofffarbe die wand gestrichen-.- .bin schon dabei die Farbe abzumachen.aber jetzt zu meiner frage: wie bekomme ich das dicht zwischen Fundament und wand?und was mache ich am besten besten gegen das spritzwasser? ich habe schon öfter gesehen das man da bleche hin macht.



den Hof



wieder so tief anlegen wie er zu Hausbauzeiten auch war.
und das Fallrohr mal beobachten wenn es Stark regnet,,, vielleicht ist da auch was im argen.

die spritzwasserzone dann mit einem Sauberkeitsstreifen versehen,zb bepflanzt mit kriechendem Thymian oder ähnlichem Kleinbleibenden, immergrünem,relativ Standorttreuen gewächsen.

dann kann der Fallende Regentropfen nahezu gar nicht "spritzen".

greets Flakes





Das mit dem tief anlegen hab ich mir auch schon überlegt. Aber ich muss mal schauen in wie fern. Das funktioniert wegen dem weg am Haus der ist von der Gemeinde. Danke für die Antwort



bild update putz abgeklopft



habe den Putz abgeklopft,darunter war komplett nasser bims. dan habe ich es bis aufs Bruchstein fundament freigelegt. das ist aber leider so tief das man das bodenhöhe nicht anpassen kann ca 40-50cm.da sind nämlich mauern und wände vom nachbarn und ein kleiner städtischer weg. wie bekomme ich das am besten hin das die steine keine Feuchtigkeit mehr ziehen? danke für die hilfe....



Mein Rat



unabhängig davon, ob es nachher möglich ist, einen Sickerstreifen anzulegen, würde ich erstmal bis ca. 50cm unter alter Geländeoberfläche ausschachten, das Regenrohr auf Schäden prüfen und ggf. austauschen, die Wand gründlich säubern und die Fugen auskratzen, lose Steine mit MGII Mörtel wieder einsetzen.

Dann würde ich das ganze erstmal vor Schlagregen schützen und ca. 1-2 Monate trocknen lassen (sodass der neue Putz noch vor dem Herbst drauf kommt).

Anschließend einen geeigneten Sockelputz mehrlagig auftragen, der auch bis ca. 50cm unter Gelände geht. Unten eine Hohlkehle ausformen.

Den Putz mindestens bis oberhalb der Spritzwasserzone hochziehen.

Ob weitere Maßnahmen getroffen werden müssen kann man von hieraus nicht Beurteilen, da zB das Bodenniveau innen nicht bekannt ist.



Sockel abdichten



Hallo Peter,

erste Frage die ich habe ist was ist das für ein kaputtes Tonrohr auf dem Bild?
den Sockelbereich der in der Erde liegt würde ich jetzt richtig abdichten. Von Sopro gibt es einen Reparaturmörtel (RAM3). Damit kannst Du die Unebenheiten ausgleichen dann Abdichtung drauf(Dickschicht) Noppenfolie davor(aber nicht die Noppen zur Dickschichtseite -sonst drückt sich diese ein) und wieder verfüllen. Spritzschutz mit dem Bepflanzungsvorschlag. Der Bims zieht Wasser viel Wasser den kannst Du nicht unverputzt lassen. Vielleicht denkst Du über einen Ausstausch wieder auf Ziegel nach.

VG



optisch



sieht es so aus, als ob das KG-Rohr falsch herum auf ein anderes aufgesetzt ist !?





Hallo, danke für die ganzen Antworten. Ich würde gerne gegen feldbrandsteine tauschen . Muss ich nur mal schauen weil über dem bims ein morschen Balken ist und ein ganz dicker geschossen Balken aufliegt. Den muss mann garantiert abstützen. Und den muss ich erstmal Ihnen frei legen ob der noch immer. I.O ist . Gut die feldbrandsteine muss ich unter der Erde natürlich, verputzen.aber im Spritzwasserbereich,sollte man das auch machen? Würde halt nicht schön aussehen. Nochmal danke für die antworten, ist unser erstes Haus, war ein totales Schnäppchen.dann ist ja auch klar das einziges zu machen ist . P.s das Tonrohr ist alt und nicht mehr im Betrieb.



Spritzwasserbereich



Hallo Peter,

wenn Du den Spritzwasserbereich etwas schützen möchtest kannst Du farbloses Leinöl in diesem Bereich streichen. Der Stein wird vom Öl etwas dunkler - sieht dann aus als ob er feucht wäre. Schau halt mal ob es Dir zusagt.

LG Hüpenbecker



“ Mauerwerk-Trockenlegung ”



Die Begriffe Mauer- oder Bauwerkstrockenlegung verbindet man allgemein mit dem Einbau einer nachträglichen Horizontalsperre, und/oder vertikalen Außenabdichtung, Drainage etc., bei Feuchtigkeitsschäden am Mauerwerk.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit, sei nachfolgend auf die weit verbreitete aber irrtümliche Annahme hingewiesen, daß das Mauerwerk nach dem Einbringen einer Horizontalsperre, vielleicht in Verbindung einer vertikalen Außenabdichtung, zwangsläufig trocken sein, oder trocken werden, muss.
Der langzeitliche Eintrag von Feuchtigkeit und Salzen (saurer Regen; Streusalz; Salpeter in der Landwirtschaft; Humussäuren etc;) hat in vielen Bauwerken zu einer weittestgehenden Sättigung der erdberührten Mauern geführt.
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Nachträgliche Abdichtungen beseitigen die Ursache der Durchfeuchtung.
Sie sind somit Voraussetzung für eine erfolgreiche Trocknung. Die Beseitigung der entstandenen Schäden ist jedoch ebenso wichtig und notwendig.
Denn erst der oft langwierige Trocknungsprozess, macht aus dem ursprünglich feuchtem Mauerwerk, ein “Trockenes”.
Geht man davon aus, daß die Ursachen der Durchfeuchtung beseitigt wurden, kann die im Mauerwerk enthaltene Restfeuchte an der Maueroberfläche verdunsten.
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Wie lange dauert es, bis die Mauer trocknet ?
Ein typisches Beispiel, bei dem sich die Meinungen von Anwendern und Fachleuten nicht immer decken, ist der porenhydrophobe “Sanierputz“.
Es ist sicher, daß jeder Putz, der aufgetragen wird, und sei er noch so gut dampfdurchlässig, das Austrocknen verzögert. Um jedoch die vorhandenen Salze und deren Problem zu beseitigen muss ein Sockel,- und darüber ein Sanierputz aufgebracht werden. Es ist darauf zu achten, dass diese Putze immer vom gleichen Hersteller verwendet werden.
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Erfahrungsgemäß dauert es bei einer Wand über 50 cm Dicke zwischen ein und drei Jahren bis ein signifikanter Effekt eintritt.
Fazit: Der allgemein gebräuchliche Begriff “Mauertrockenlegung” ist nicht gleichbedeutend mit Mauertrocknung. Selbst fachgerecht ausgeführte “Trockenlegungsarbeiten”, wie Horizontal- und Verti-kalabdichtung, bedeuten nicht, daß nach Fertigstellung derselben, ein trockenes Mauerwerk vorliegt. Vielmehr gilt es durch geeignete flankierende Maßnahmen, wie z.B. Putzaufbau, Belüftung oder Heizung, den erhöhten Feuchtigkeitsgehalt des Mauerwerkes auf einen normalen Wert abzusenken.
Bei sinnvoller Auswahl oder Kombination geeigneter Maßnahmen, kann man im wahrsten Sinne des Wortes von einer Mauerwerk-Trockenlegung sprechen, sofern die erforderlichen finanziellen Mittel bereitstehen und der Bauablauf ausreichend Zeit vorsieht. Man sagt: Zeit ist Geld, aber eine Doppelsanierung wird meist wesentlich teurer.
Welches Verfahren ist das "Richtige"?
Siehe hierzu: http://www.haus-schwamm.de/aktuelles/



Qualität der Ziegel



Den Bildern nach zu urteilen, handelt es sich wohl um einen sehr weichen Handstrichziegel.

Nicht umsonst wurde in der Vergangenheit versucht, eine Abdichtung durch einen Anstrich zu versuchen.

Die Frage (wenn ich mir die Bilder vom Haus anschaue)
ist, was habt ihr damit eigentlich vor? Wenn noch eine Dämmung aussen vorgesehen ist, wird man in der Mauerwerkssanierung nicht soviel Aufwand betreiben müssen (ein Putz bis 50cm unter Gelände ist trotzdem sinnvoll)

Ansonsten sehe ich es so, dass hier die komplette Fassade angepackt werden muss, um ein Abfrieren der Steine zu verhindern. Der Giebel sieht auch nicht danach aus, dass es sich um Sichtmauerwerk handeln sollte.

Bei dem Zustand würde ich schon eher zum Komplettverputz raten, wenn Kosten eine Rolle spielen.
Ansonsten kann man natürlich die Fugen ausschneiden, hunderte Steine ersetzen und neu einfugen.





Es soll nichts gedämmt werden am liebsten würde ich die Wand und Fachwerk Giebelwand komplett restaurieren. Aber dafür fehlt natürlich das Geld.Also muss ich wohl eine Boden Deckel anbringen und halt was unter der Erde ist verputzen. Sollte ich im Sicht Bereich überirdisch einfach mit Leinöl einpinseln wenn es trocken ist, verputzen, oder hydrophobieren? Was ist besser und original getreuer? Vielen Dank für die vielen Antworten. Und Sorry für die vielen Fragen. Ich bin 22 und hab noch nicht so viel Ahnung