Interessanter Fassadenaufbau...

08.09.2008 Patrick Neika



Hallo zusammen,

wollte euch mal von einem Nachbarn berichten. Ebenfalls ein Bauerhaus mit einem Giebel quer zur Sattelrichtung.
Er hat nun den alten Giebel (verputztes Fachwerk) abgebaut und einen neuen, größeren Giebel errichtet.
Soweit so gut. Diese gesamte Giebelwand ist eine Holzständerkonstruktion, aber nicht sehr stark (max. 12 cm schätze ich).
Ich bin ja schonmal fest davon ausgegangen, daß die Konstruktion nicht ausgefacht wird und habe schon mit einem Trockenaufbau ala Fertighaus gerechnet. Mein Tip war auf eine verputzbare Holzfaserplattenbeplankung.
Jo, und neulich ging es weiter. Der nächste Schritt war dann eine Beplankung der Wand (außen!!) mit OSB.
Ich muß mal ein Bildchen machen. Naja, jetzt bin ich schon gespannt wie Flitzebogen, wie es weiter geht. Nach OSB auf der Kaltseite außen schließe ich mal eine weitere Beplankung mit Rigips an der Fassade mal nicht komplett aus :-).
Ich werde berichten.
Achso, ums Eck geht es massiv weiter, also es bleibt spannend.

Gruß Patrick.





Hallo Patrick,

das wären ja mal ein paar schöne Bilder für die "so nicht"-Schublade. Vielleicht sogar vorher, nachher Bilder .....

Ich wusste es aber schon immer, im schwäbischen funktioniert da so manches anders, also nicht nur schaffe, schaffe, Häusle baue sondern auch det a blechle, sell a blechle geit scho wieder a scheißhausdächle .-))

Wobei, wenn man sich hier das Geschwurbel und Zusammengeschraube ansieht .... :-((
könnte dies auch eine hessische Tugend sein.

Gruß aus Wiesbaden

Christoph Kornmayer



Naja...



...wenn ich's mir überlege, laß ich das Bildermachen vielleicht. Fairerweise müßte ich wegen der Veröffentlichung um Erlaubnis fragen. Ich werde mich mal auf Beschreibung und vielleicht CAD-Bilder beschränken.
Kann ja schlecht rübergehen und fragen:
Du, darf ich von deiner bauphysikalischen Katastrophe, die du mit deinen verwandten Handwerker das aufbaust, ein Bild zur Abschreckung machen?
Und ohne Erlaubnis eher nicht.
Auf jeden Fall berichte ich, egal wie.

Gruß Patrick.

P.S.: Hatte ich eigentlich erwähnt, daß die Ständerwand stumpf an eine frisch gemauerte 24er Porotonwand anschließt? Die Porotonwand hat einen Betonsturz bekommen, bei der Gelegenheit hat man die Schalung an den Eckpfosten befestigt und gleich mit einbetoniert...



Oh Menno, Patrick...



...ohne Bild ist das wirklich schwer vorstellbar. Mach doch mal! (ein Bild). (Erst "gackern" aber dann keine Eier legen, oder wie? ;-))

Bin mir gar nicht sicher, ob du da fragen müßtest. Fotografieren kann man viel (zumindestens wenn keine Personen erkenntlich sind), das Urheberrecht läge sogar bei dir. (okay, bei Nachbars könnte es denn schwierig werden, so sie denn auch hier mitlesen).

Aber aus Fehlern wird man doch "kluch". Und zum "kluchmachen" dient dieses Forum ja auch.

Grüße
Martin



Fassadenaufbau



Na, dann gebe ich mal eins zum besten.
Auch das ein schönes Beispiel der Vermählung von Beton und Holzbalken.

Viele Grüße



Das Bild...



...ist ja nun schon ein paar Jährchen alt, Georg.

Hast du ein aktuelles Foto? Interessant ist ja, wie sich das so über die Jahre entwickelt. Was passiert mit den in "Vermählung" stehenden Holzbalken?

Frisch sieht das ja noch ganz "manierlich" aus, aber das "dicke Ende" kommt vermutlich erst ein paar Jahre später, oder?

Gruß
Martin



Fassadenaufbau



Auch noch meckern, weil das Bild so alt ist!

Wenn ich Zeit habe, schaue ich da mal vorbei.

Viele Grüße



Nee...



...völlig in den "falschen Hals" gekriegt.
Meckern wollte ich eigentlich nicht!

Gruß
Martin



Also...



...ich schau mal, ob in meiner Kamera Strom drin ist und schieß mal ein paar Bilder von meinem Garten und von meinem abgemeldeten Schätzchen (Chrysler Cabrio), daß bei im "Höfle" noch solange rumsteht, bis die Palette Parkett in der Scheune verarbeitet ist. Da ist dann die Bude im Hintergrund drauf.

Gruß Patrick.



Sooo...



...zuerst fand ich die Kamera (lag im abgemeldeten Chrysler rum), dann war sie leer, dann habe ich den Kartenleser nicht gefunden und zuletzt immer wieder vergessen.

Gruß Patrick.



Es ging weiter...



...wenn ihr auf das Bild schaut, kommt nach dem neuen Porotonbereich die Giebelseite des Hauptgebäudes. Die Giebelseite ist bis auf Traufhöhe Bruchstein verputzt, das Giebeldreieck sieht nach Fachwerk aus.
Da die Bruchsteinmauer dicker ist, gab es einen Rücksprung zum verputzten Fachwerk.
Teilweise wurden jetzt die losen Bereiche des Rücksprungs abgeklopft. Am Wochenende kam dann eine kleine Schalung in den Bereichen ran und es wurde an die Schwelle anbetoniert.
Ist ja bloß die Wetterseite...

Gruß Patrick.



Jetzt kommt...



...auf alles Styropor drauf. Hab das zwar selber außen dran, aber ja nicht auf eine OSB-beplankte Holzständerwand. Dann ist wenigstens mal die Beton/Holzhochzeit vor Schlagregen geschützt. Das einzige, was mich etwas wundert, bei Holz in der Wand muß doch eigentlich ein nicht brennbarer Streifen an Dämmung (Steinlamelle o.ä.) über's Fenster. Das wird hier nicht gemacht.
Naja, sollte noch was spannendes passieren, melde ich mich. Ich tip mal auf eher nicht. Höchstens vielleicht noch ein paar kritische Anschlußdetails.

Gruß Patrick.




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