Fassade von außen dämmen

24.05.2015 Horst



Hallo ,

ich möchte gerne mein Fachwerkhaus Baujahr 1910 mit Lehmgefachung von außen dämmen . Habe hierzu geplant eine Holz oder Hanffaserplattezu verwenden ,sind diese als Putzträger geeignet? Wenn ich die Hochdiffusionsoffen Spannbahn anbringen möchte , kann ich die direkt auf die Gefachung auftackern ? Damit es an den Steckdosen nicht mehr durchzieht .



Fachwerkhaus Außenputz



Wenn du kein Sichtfachwerk hast oder dieses zu sehr geschädigt ist und Innendämmung nicht möglich oder sinnvoll ist kann natürlich eine Außendämmung erfolgen.
Sind die Dachüberstände groß genug?
Folien würde ich nicht anbringen- wichtiger wäre es einen ebenen Untergrund zu erzeugen, sodaß die Dämmplatten vollflächig anliegen um Hinterströmung zu vermeiden und kapillare Feuchtigkeitsweiterleitung und Austrocknung zu ermöglichen.
Einfacher wäre es für diesen Zweck zB Holzträger auf die Fassade zu schrauben, darauf Holzfaserplatten schrauben, den Hohlraum mit Zellulose ausblasen und hinterher die Holzfaserplatten mit mineralischem Putz verputzen.
Dann gibt's keine Hinterströmungen u d Luftzug durch Steckdosen.
Statt den Holzfaserplatten könnte in Bereichen wo zB eine Holzschalung verwendet werden soll, eine diffusionsoffene Folie, Konterlattung und Verschalung verwendet werden.
Wie soll die Innenansicht hergestellt werden?
Sollen die Fenster auch getauscht oder geändert werden?

Fotos würden weiterhelfen
Andreas Teich



Fachwerk



von außen dämmen geht auch mit Dämmung und Putzträger aus Holzweichfaserplatten - http://unger-diffutherm.de/udispeed/

ev. auch mit Fachwerkoptik www.fachwerkimitat.de



Außendämmung



Es gibt sehr unterschiedliche-auch ökologische -Varianten der Außendämmung.
Es hängt u.a. davon ab, wieviel Raum zur Verfügung steht
welcher Dämmstandard erreicht werden soll
ob die Fenster in die Dämmebene verschoben werden können etc
und natürlich, ob Eigenarbeit möglich sein soll und
wie die Kostensituation ist

Andreas Teich