Farbgebung im Kontext des Ortsbilds, Originalität oder Anpassung?

10.12.2013



Das Ortsbild besteht aus Fachwerkhäuser des Klassizismus/Biedermeierzeit, floglich ist anzunehmen dass die Häuser in Pastelltönen gestrichen waren. Die Balken des betreffenden Hauses waren einst Türkis gestrichen, die Gefache eventuell creme-farben.

Alle Häuser sind heute im Mittelalterlook mit rotbrauen Balken und blauen oder ockerfarbenen Zierstreifen gestrichen, auch das eigene. Soll man diesem Trend beim Neu-Streichen folgen auf Originalität oder einen Kompromiss setzen?



Original oder Umgebungsfarbe



Hallo,

hier ist m.E. nicht so sehr das einzelne Haus angesprochen, sondern der städtebauliche Zusammenhang.Das wird eine spannende Frage, weil im Zweifel ja ganze Straßenzüge, ja ganze Ortsteile umgestrichen werden könnten. Zuständig ist dafür die örtliche Denkmalpflege. Diskutieren Sie das doch mal dort !

Grüße vom Niederrhein



Festgefahrene Positionen



Hallo Herr Beckmann. Vielen Dank für Ihre Antwort. Sie sprechen ein bischen das Soziale an. Der einstige Vorort droht zu verdörflichen: "Dorffest", "Kartoffelfest" etc. Es gibt auch baulich einen sehr schlechten Konsens, der lautet oberflächliche Rusikalisierung bei Einsatz von günstigen Baumarktmaterialien und ein Garten wie ein Wohnzimmer (Teppichrasen, rosa Betonplatten...). Eine übergeordnete Lösung ist schwerlich denkbar und würde darauf hinauslaufen "Da kommt der von auserhalb und will mir sagen wie unser Haus auszusehen hat".




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