Oberflächenbehandlung Fenster

10.09.2007



Hallo,

wir haben gerade die Ausschreibung für unsere Fenster (Neubau) hinter uns. Anbieten lassen haben wir uns Fichte und Lärche, wobei auf die Verwendung eines Naturöl Lasursystems großer Wert gelegt wurde.

Letztlich haben von 6 Firmen nur zwei ein Angebot abgegeben, welche auf den Wunsch einer ökologischen Lasur eingingen (mit dem Hinweis keine Gewährleistung der Oberfläche nach EN-Norm 927 erfüllen zu können).

Als Beispiel ein Vorschlag aus einem Angebot:
1x Imprägnieren mit Leinos Borsalzlösung
Aussen 2x Streichen mit Leinos Holzlasur UV-Schutz
Innen 2x streichen mit Leinos Holzschutzlasur PG 2

Der Aufwand scheint ja recht hoch zu sein, daher wohl auch der saftige Preisaufschlag :-(.

Gibt es auch noch andere Möglichkeiten welche vielleicht etwas weniger aufwändig sind und trotzdem Natürlichkeit und Langlebigkeit versprechen? Bin für jeden Tipp/Rat dankbar.

Grüße
Jörg



Selbst ist der Mann!



Wenn Sies selber machen haben Sie's in der Hand wie's wird.
Von Lasuren halte ich nichts - da wird alle Tage was "Neues" erfunden und versprochen wird das Blaue vom Himmel - aber der Alltag sieht grau aus - Grau ist alle Theorie - vor allem wenn der Alltag älter wird ...
Schauen sie mal bei www.leinölpro.de rein.
Leinölprodukte gibts schon ewig lange und sind recht einfach und gut!

mfG

FK



Oder die Frau



Ich schließe mich der Meinung des Herrn F.Kurz an dieses Leinöl besitzt eine sehr gute Verarbeitung-Qualität und es macht Spaß damit zu arbeiten.Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise dann kann nichts schief gehen.
Wenn Sie wollen schauen Sie unter www.ottossonfarg.com dort finden Sie jede Menge Infos und den Link zu ihrem Fachhändler.
MfG Torsten Selle



Vermenetekelt



"Wenn Sies selber machen haben Sie's in der Hand wie's wird.
Von Lasuren halte ich nichts - da wird alle Tage was "Neues" erfunden und versprochen wird das Blaue vom Himmel - aber der Alltag sieht grau aus - Grau ist alle Theorie - vor allem wenn der Alltag älter wird ..."

Ob das Irgendwem weiterhilft? Midlifecrisis? Auch hauptamtliche Propheten vertun sich zuweilen.

Der lasierende Auftrag von Ölfarben ist so alt wie diese selbst, er hat sich bei Rembrandt ebenso bewährt wie auf Hölzern im Innen- und Außenbereich. Und er ist historisch auch durch die Jahrhunderte nachweisbar. Letztens selbst wieder gesehen an Fenstern einer Mühle in der hildburghäuser Ecke (übrigends mit Bleipigmenten, die leider aufgrund ihrer Giftigkeit nicht mehr eingesetzt werden können).

Mit volldeklarierten Naturfarben liegen Sie jedenfalls richtig. Lasuren sind aus meiner Sicht etwas wartungsfreundlicher. 2 Lasuren finde ich besonders interessant: Naturhaus-Lasuren können mit einer Spezialpistole (erwärmte Luft) und etwas Erfahrung gespritzt werden, Natural hat ein 3-Schichtsystem (Grundierung, Lasur, Wetterschutz). Letzteres ist besonders leicht zu erhalten, indem man je nach Beanspruchung den Wetterschutz dünn überarbeitet. Der Farbton der Lasur verändert sich somit kaum.

Entscheiden Sie sich besser für Lärche. Auf Lärchenkernholz will zwar die DIN einen Bläueschutz sehen, er ist aber hier verzichtbar.

Richtig ist, daß Sie selbst streichen können. Wenn Sie das nicht wollen und vielleicht auch noch etwas Zeit haben, schreiben Sie doch nochmal aus, und lassen Sie sich Adressen von Firmen, die regelmäßig Fensterlasuren verarbeiten, von den Ölherstellern Ihrer Wahl geben. Hinsichtlich Natural und Naturhaus kann ich Ihnen gern die Ansprechpartner der Firmen nennen.

Grüße

Thomas



Öllasuren!



Sind ein Produkt aus der Industrie und hat nichts mit Rembrands Maltechniken zu tun!
Wenn Argumente, dann bitte stichhaltige und keine aus dem Farbprospekt irgendeiner Farbenmixturenfirma.
Herr Böhme - dann erklären Sie doch mal die Unterschiede "ihrer" Öllasuren" und den Leinölfarben in Bezug auf Bindemittel, Pigmenten und deren Verwitterung. Die Filmbildung mal ganz aussen vor gelassen!

Von wegen Midlifecrises - Weltschmerz heisst das!

Manche sagen der homo sapiens errectus hat bereits eine Mutation erfahren zum homo nonsapiens industrialiensis - es gibt derer unzählige Beispiele ...

frohes Fensterstreichen

FK



Vorsicht



- mit Ölfarben auf neuen Fenstern. Diese werden meist, auch wenn unbehandelte, rohe Fenster geordert werden, mit einer Grundierung vor dem Verglasen versehen. Der selbst aufgebrachte Ölanstrich kann evtl. mit einer wasserverdünnbaren Kunstharzgrundierung keine haltbaren Anstriche ergeben. Man sollte sich die Verträglichkeit mit der ab Werk eingesetzten Grundierung sowie mit den verwendeten Dichtstoffen bescheinigen lassen, wenn es noch irgendwelche Garantieleistungen geben soll. An sonsten bleibt noch der ein oder andere Tischler, der selber Fenster herstellt und diese unverglast abgibt und später fertigstellt. Viele Grüße, Johannes Prickarz



Lasierende Leinölfarben



In diese Diskussion möchte ich noch eine Frage einstreuen. Wie sieht es denn aus mit Leinölfarben auf den neuen Fensterkonstruktion, bei denen die Scheiben ja nicht mehr verkittet werden? Wie verhält sich Leinölfarbe auf Silikon?

Gruß Sontje



Rohware vorausgesetzt



Das ist natürlich richtig, dass auf "chemisch" eingestellten Fenstern - meist aus der industriellen Fertigung - die Leinölfarben einen schlechten Halt haben und mangelhafte Ergebnisse folgen werden.
Desshalb wird ja auch die ganze Gesetzgeberei und die Normen so ausgelegt, dass alles in einem System bleibt - die Industrie gewinnt bzw hat immer Recht!
Das ist das Spiel mit dem § 1 und dem § 2!

Deshalb heisst es so schön bie Cicero: Wehret den Anfängen!
Und in der Bibel steht: Wer auf Sand baut ...

Aber das hat ja alles mit Midleidcrisis zu tun - 'schuldigung!

Den ganzen Holzschutz kann man sich sparen, wenn es noch gutes Holz geben würde, gute Handwerker, die ihr Handwerk noch verstehen würden und Bauherrn, die auf Qualität achten würden und nicht nur aufs Geld (obwohl das auch so ne Sache ist mit der langfristigen Finanzplanung: Wenn Bauherren wüssten, was sie sich mit diesem oder jenem Material oder Produkt in ein paar Jahren einhandeln - viele würden anders entscheiden ... aber die Augen und die glänzenden Prospekte mit Öko, Nano, Super und hübschen Frauen, lachenden Kindern und sonst was drauf ... bunte Farben ... wie sagte meine Urgrossmutter schon: Mit Speck fängt man Mäuse ...

nothing for ungood

mfG

FK



Danke für die Antworten.



bei den verbleibenden Anbietern handelt es sich um Fensterbauer welche die Fenster in Eigenherstellung fertigen. Von daher gehe ich mal von einer "reinen" Rohoberfläche aus.

Wir wollen auf jeden Fall keinen deckenden Anstrich auf den Fenstern haben. Die Masserung des Holzes soll noch erkennbar sein.
Wär dies auch mit Leinölfarben möglich?

Ist die erwähnte Imprägnierung mit zB. Borsalz sinnvoll bzw. ist damit der Anforderung nach Bläueschutz Rechnung getragen?

Die Fenster auf der Wetterseite müssen bestimmt in kürzeren Intervallen nachbehandelt werden. Daher wäre ein System von Vorteil bei dem kein anschleifen notwendig ist.

Grüße
Jörg



Ganz anders natürlich...



@ Florian Kurz

...der Webauftritt von Leinöl pro: In Schwarzweiß, ein mürrischer Florian mit anklagend erhobenem Finger, dazu eine Sprechblase mit "Wehret den Anfängen" :-)

Spaß beiseite, soweit ich das beurteilen kann (eine Volldeklaration der Leinöl-Pro-Farbe habe ich auf der Seite nicht gefunden, die Volldeklarationen von Natural und Naturhaus wie auch vieler anderer Naturfarbenhersteller sind auf deren Homepage zu finden), bestehen diese Farben aus den gleichen Komponenten. Es ist bei allen guten Naturfarbenfirmen üblich, hochwertiges kaltgepresstes Leinöl zu verwenden, und auch sonst finde ich keine Unterschiede.

Der Vorwurf "Industrieprodukt" ist schlicht albern. Ich bestehe nicht darauf, daß ein einzelner "ICH-AG-ler" im ausgedienten Badezuber im Hinterhof irgendwas zusammenrührt und das dann mit handgemalten Bildchen der Tochter versehen zwischen Schafwolle und Dinkelkörnern im regionalen Naturwarenladen vor sich hin dämmert.

Von einem Produkt, daß ich für meine Kunden verarbeite, erwarte ich gleichbleibend hohe Qualität, die durch hochwertige Rohstoffe und die richtige Weiterverarbeitung erzielt wird. Das Kochen des Leinöls zu Standöl beispielsweise ist im Manufakturstil nicht mit gleichbleibenden Eigenschaften des Endproduktes handhabbar.

Insofern sind die Öle der Naturfarbenhersteller allesamt keine Manufaktur-, sondern Industrieprodukte. Was sollte daran Schlimmes sein?


Auch beim Selberstreichen sollten die Fenster werkstattseitig wenigstens mit einer Ölgrundierung behandelt werden. Die Fensterrahmen müssen VOR dem Einbau allseitig fertigbehandelt werden.

@ Sontje

Silikon und Ölanstriche vertragen sich nicht besonders gut, ein hochwertiger Leinölkitt (z.B. von Leinölpro) ist hier das Gegebene. Guter Tip von deren Seite: Kittfalze mit Schellack streichen, das verhindert das Abwandern der Ölbestandteile des Kittes in das Holz.

@ Jörg

(Lein)Öllasuren sind (Lein)Ölfarben mit geringerem Pigmentanteil. Ich bevorzuge fertige Lasuren, wer unbedingt mischen will, kann sich lasierende Ölfarben auch aus deckenden durch vermischen mit Standöl herstellen.

Der Bläueschutz mit Bor ist auf Farbkernhölzern ohne Splintanteil nicht zwingend erforderlich, bei Fichte oder Splintanteilen auf der Außenseite hingegen schon.

Hinsichtlich Wartung: Leinölfarben und Lasuren müssen zumeist nicht angeschliffen, nur gereinigt werden. Aus meiner täglichen Praxis finde ich, daß das Natural-System am leichtesten zu warten ist und der Wetterschutz dieses Systemes bleibt besonders gut elastisch.

Grüße

Thomas



Wo nicht ist - kann man nichts finden!



Hallo

nicht der erhobene Zeigefinger zur Belehrung sondern einfach darauf hingewiesen: wer einmal Holz falsch behandelt, der muss dabei bleiben!

Wenn Sie eine Liste Scuhen, bei der vermerkt was in den Farben drinnen ist: Da gibts keine Sachen,die drinn sind!

Ich zitiere:
Unsere Leinölfarben werden ohne Lösemittel hergestellt und können unverdünnt innen wie außen eingesetzt werden: … werden aus kalt gepresstem »gekochtem« nordischem Leinöl hergestellt … Die Pigmente in weißen Farben sind Zinkweiß und Titandioxid. Andere Farben werden aus Metalloxiden und Erdfarben hergestellt.
Unsere Farben enthalten und benötigen keine Lösemittel und unterschreiten daher schon heute die strengen, ab 2010 vorgeschriebenen Grenzwerte der seit 1. Januar 2007 geltenden Lösemittelverordnung.
Zitat ende!

Lasierend streichen einfach mehr Leinöl / Firnis ins Produkt geben!

mfG

FK



Eine Volldeklaration sieht anders aus!



Ich will mir nicht die Inhaltsstoffe aus vielen Texten zusammenklauben müssen.

Und ich habe etwas gefunden, wo angeblich gar nichts ist: "Die Farben von leinölpro werden seit 1989 fortwährend weiterentwickelt. Sie sind aus kaltgepresstem, gekochtem Leinöl, Farbpigmenten und und maximal 0,4 % Sikkativ hergestellt."

Sikkative waren doch angeblich nicht drin?

Nicht das ich falsch verstanden werde: Ich halte die Ölfarben von Leinölpro für gute Produkte, sehe aber nichts, was sie anderen guten Naturfarben gegenüber hervorhebt.

GRüße

Thomas



fensterrestaurierung. eu



Hallo,
wollte nur sagen, dass ich jahrelange Erfahrung habe mit Leinöl, Leinölfarben, Leinöllasuren und Leinölkitt. Näheres findet sich unter der Webadresse: http://fenstergewerke.de/



Ahoi ,



geb ' Euch gern mal ein paar Bauherren an , die Ihre Fenster selbst (öko-)lasiert haben , könnt dann da ja fragen , wie's war .
Hab aber bei "unsern" (Vrogum-)Fenster kein Mecker gekriegt .
Gruß Jürgen Kube



Vergleichbarkeit!



Hallo
Es soll auch Leute geben, die mit Betonpflastersteinen im Hof und Garten recht zufreiden sind!
Leute die Öko - lasiert haben gibt es sicher viele - und was heisst zufrieden?
Wie lange? Aus was für einem Grund?

Wie schon vorne erwähnt: Die realen Unterschiede von Lasuren, Öko oder auch nicht (ist ja mittlerweile ein Kaugummibegriff geworden - Ökowindräder???? Nur weil Herr G. Filister in Berlin ein paar Aktien davon hat muss es nicht gut sein!!) und Leinölfarben mal untersuchen - sich Zeit nehmen und sich gegenüber ehrlich sein - kein Zeigefinger - keine Mitleidskrisis - und ausserdem ists mir egal wer was und warum für eine Farbe nimmt.
Ich nehm halt Leinöl!
C'est la vie!

FK



He Florian ,



wer hat dir denn ans Bein gemacht , hm ??
Für Interessierte lässt sich sich das ja herausfinden , was jeweils verwendet worden ist , ist halt nicht immer dasGleiche !
Hab aber keine Lust auf akademische Diskussion hier !!!
Nix für ungut , das Engagement in allen Ehren , aber so hilftet nix
Gruß aus Minden Jürgen Kube



@ Florian Kurz



"- sich Zeit nehmen und sich gegenüber ehrlich sein -"

Du streichst kein Leinöl, sondern durch Kochen gewonnenes Standöl mit Sikkativen. Wenn in der Rezeptur einer Standölfarbe weniger Pigmente auftauchen, wodurch sie lasierend wirkt, wird sie deshalb nicht giftig.

Du hast in dieser Frage nichts als nebulöse Wortgebilde produziert, einiges war auch falsch. Macht Dir das Spaß?

FRagend

Thomas



ich finds einfach nicht!



wo das mit den Fixativen steht!
Ich suche bei Leinölpro oder dem Hersteller
http://www.ottossonfarg.com/ty/index.php
oder dem Datenblatt:
http://www.ottossonfarg.com/pdf/sicherheitsdatenblatt.pdf
und kaltgepresst ist auch etwas snderes als gekocht!

ich finds nicht!

Bitte um Hilfe!

FK



Stop!



Ich bin ein Laie und verstehe nix mehr! Vielleicht auch, weil ich des lesens müde geworden bin...
Muss ganz ehrlich sagen, dass mich die Ausgangsfrage interessiert hat - aber diese Diskussionen hier puhh - muss ich das als Laie das alles Wissen??
Vorschlag von mir: macht doch eine neue Fachleute-Diskussion auf und diskutiert dort über silidingsbums & co - und hier lasst uns Laien verständliche Antworten finden...
LG
Silke



Oberflächenbehandlung Fenster



Liebe Silke,

wenn Dir das hier zu kompliziert und langweilig ist-
muttu einfach nich lesen!

Viele Grüße
Georg Böttcher





„diskutiert dort über silidingsbums & co - und hier lasst uns Laien verständliche Antworten finden... „
Silke, sie sollten froh sein, dass sie überhaupt Auskunft erhalten. Dazu ist nämlich niemand verpflichtet.

Herr Thomas W. Böhme, ohne mich der polemischen Diskussion anschließen zu wollen, die Deklaration nit den Sikkativen konnte ich auch nirgends finden. Bitte machen Sie eine Quellenangabe. Thx



Der Pfad bei...



...leinölpro wäre: Leinölfarbe / Verarbeitung / Herstellung, dort steht's. Die Seite ist ein wenig unübersichtlich für den, der etwas Konkretes wissen will.

Eine Volldeklaration ist allerdings weder unter dieser Überschrift noch versteckt zu finden gewesen.

Zu den Leinölqualitäten: Für gute Ölfarben / lasuren sollte immer kaltgepresstes Leinöl der ersten Pressung verwandt werden. Dieses wird gereinigt. Früher ließ man es Monate in offenen Schalen stehen, daraus wurde Standöl. In dieser Zeit vernetzen sich viele Ölmoleküle miteinander, das Öl wird dickflüssiger und gilbt weniger als Firnis. Den gleichen Prozess erzeilt man heute durch kochen in großen Bottichen unter Luftabschluß. So stellen alle Naturfarbenhersteller ihr Standöl her, und dieses Standöl ist die Basis aller Ölfarben, kombiniert je nach Einsatzzweck mit anderen Naturölen/ Harzen / Wachsen und Orangenterpenen, selten noch Balsamterpentin; oder aber Isoparaffinen(die ich meide) als verdünnende Mittel.

Fixative sind übrigends nicht so ganz das selbe wie Sikkative. Erstere fixieren etwas auf einer Fläche, letztere befördern die Trocknung (Oxydation) z.B. von Ölen.

Grüße

Thomas



Polemische Diskussion



Zum Thema "Polemik" schreibt Wikipedia:"Der Polemiker sucht nicht den Konsens, sondern will im rhetorischen Wettstreit siegreich sein (vgl. auch Eristik). "

Ich will hier nicht siegreich sein (täterätä), sondern habe nur einige Fakten getippt. Es steht jedem frei, sich seine eigene Wirklichkeit zu basteln.

Deeskalierte Grüße

Thomas



Also ganz einfach für Silke:



Naturfarben sind bunt und gut.

In diesem Forum sind viele Leute vom Fach und haben kontroverse Ansichten. Sollen wir's sein lassen, weil Du das nicht verstehst? Außerdem war das ja wohl nicht Deine Frage, oder?

Grüße

Thomas



Meine Niederlage gestehe ich ein!



Aber was ist mit dem Rest?
maximal 0,4 % Sikkativ hergestellt. was ja heisst nicht alle ... ist es eine Farbe: z.B. Titanweiss?? Kobaldblau ... ??? Nobody knows.

wie gesgt oder geschrieben - maximal!!!! - und der Rest der in dem Dings steht:

Herstellung
Die Farben von leinölpro werden seit 1989 fortwährend weiterentwickelt. Sie sind aus kaltgepresstem, gekochtem Leinöl, Farbpigmenten und und maximal 0,4 % Sikkativ hergestellt.
Das verwendete Leinöl wird aus den Samen der in der subarktischen Zone angebauten Leinpflanze (Flachs) kalt gepresst. Das aus den dortigen Pflanzen gewonnene Leinöl wird von vielen Anwendern als das qualitativ weltbeste angesehen.
Die Herstellung der Leinölfarbe als industrielles Handwerk erfordert große Erfahrung. Pigment und Leinöl werden in Schweden in einem Walzenwerk der Färgmakeri Ottosson zu einer homogenen Farbpaste verquetscht, die sowohl als Grundlage für Künstlerfarben in Tuben als auch für Dosenfarbe verwendet wird.
Diese Leinöl als kaltgepresstes wird von manchen als Olivenölersatz hergenommen - kaltgepresst - als Lebensmittel nicht zugelasen, weil .. ja die EU mit Ihren neuzeitlichen Lebensmittelfestlegungen ..

also ich streiche lieber mit ... max 4 ... halt mit o.4 % Fixativ im Firnisöl als mit Chemolasurblabla!

Polemik - Rhethorik oder Wikipedia - so lange ist der Strick nicht aus dem man das Zeug zieht ... Argumente ... nicht Bla Bla
Danke!

Silke - einfach mit Leinöl dann mit Leinöl streichen und nach 5 Jaheren noch mal auffrischen ... Fertig!

Wohl bekomms!

FK

nen schönen Abend noch

ned 3 mal sondern nur 1nmal



Ups,



das war ja eine hitzige Diskussion heute. Ich hoffe Ihr versteht Euch trotzdem noch ;-).
Ich konnte einige nützliche Informationen aus den Beiträgen gewinnen, vielen Dank.

Grüße
Jörg



Und ich setze mich,



weil abend, an den gedeckten Tisch. Das schreibe ich nun extra für Florian Kurz, weil: Darauf steht des öfteren Leinöl (kaltgepresst), und keine Öllasur oder Standöl.

Leinöl ist in der Oberlausitz von alters her ein gesundes Nahrungsmittel, wird z.B. gern in den Quark gerührt.

Grüße

Thomas



Na also - es geht doch!



Ich will ja nicht polemisch sien - aber
Seit dem die Leinproduktion nach 1945 apruppt eingestellt wurde in Deutschland - keiner weiss warum - Osama ist nicht schuld gewesen - Gabriel auch nicht - die Gnade der späteren Geburt - ist das mit dem Leinöl verschwunden - ebenso WAID - Anbau - auch im Erfurther Becken für Jahrhunderte beheimatet - aber Farben und Holzschutz sind doch viiiiiiel besser mit DIN und Öko-Zertifikat ...
Pellkartoffel mit Leinöl Salz und Hering und Romadur!
Ohne Fixatiev ohne Natriummonodingsgeschmacksverstärker!
Mir läuft das Wasser im Mund zusammen
hatte gerade frischen Zwiebelkuchen mit Federweissen ...
auch nicht schlecht!

gut' Nahct

FK



Leinöl



@ Thomas: nee, war nicht meine Frage - aber mich interessiert es auch!
@ Florian Kurz: "Silke - einfach mit Leinöl dann mit Leinöl streichen und nach 5 Jaheren noch mal auffrischen ... Fertig!"
Interessant fand ich auch deine Beschreibung der Herstellung von Leinöl.
Prima, so hilft es mir :-) Kurz, knapp, klar. Danke

Grüße
Silke