Leinöl-Standöltechnik




Hallo Fachwerker,
in einem Genehmigungsbescheid musste ich lesen, daß das Außenfachwerk in Leinöl-Standöltechnik auszuführen ist.
Da ich nach erster Recherche nichts nennenswertes herausgfunden habe möchte ich mich an Euch wenden.
Wer hat diesen Begriff schon einmal gehört und kann erklären was es damit auf sich hat.
Vielen Dank
Johann Müller



Gemeint ist der Anstrich mit Leinölfarben,



wobei beim zwischen und Schlußanstrich Standöl zugegeben wird um eine bessere Wetterbeständigkeit zu erreichen.
Fertige, sehr gute Standölfarben hat zum Beispiel Kreidezeit (www.Kreidezeit.de).
Eine andere häufig angewendete Farbe ist von der Firma Silin "Wakopra", wobei diese Acrylanteile drin hat, allerdings ist auch diese vom Denkmalamt zugelassen.



Standölfarbe



Ein weiterer Anbieter ist Beeck(www.beeck.de). Beim Kreidezeitprodukt schließe ich mich der Empfehlung von Herrn Büttner vorbehaltslos an!
1.Grundierung mit Grundieröl,überschüßiges(nicht aufgesaugtes) Material mit Lappen entfernen
2.Zwischenanstrich mit Standölfarbe-halbfett
3.Schlußanstrich mit Standölfarbe-vollfett



Legen Sie gleich einmal



... gegen dien Bescheid Einspruch ein, sonst wird er rechtskräftig ...
ich würde nicht unbesehen Fachwerkbalken mit Farben traktieren, wenn nicht klar ist wieso und weshalb
und die Schlagworte mancher DSchA - Beteiligten sollten mal von denen erst einmal differenziert erklärt werden ....
Es ist schon sinnvoll mit Leinölprodukten zu arbeiten - aber nur weil Farbe drauf muss .... Muß es denn sein ..? Grundsatzfrage ..

un dwenn Sie noch Infos über Leinölfarbe brauchen: www.leinölpro.de - ist sehr interessant - finde ich!

mfG

FK