wie erreicht man gesunde Raumklima mit Gipskartonplatten?

29.08.2007



wir bauen Dachgeschoss in einem vom kurzen erworbenen ca. 50 jahre alten Haus aus. Es ist schon irgend-wann teilweise ausgebaut wurde und auf restliche Fläche sollen KiZi u SZi entstehen.
Dachschrägen wurden isoliert und da werden auf Holzlattung die GKP v Knauf eingeschraubt. Auf Decke u Zwischenwänden werden auch diese Platten eingesetzt. Giebelwände Aufbau (Innenseite) sieht jetzt so aus - Schlackstein, KalkZement Mörtel zum Ausgleichen, Holzweichfaserplatte v Pavatex, SM700 Grundierung. Dann ist Rotkalkputz und Dispersion Silikatfarbe geplant.
Möchte aber in beiden Zimmer und allen Wänden/Decken gleiche Farbe verarbeiten, welche Raumklima positiv beeinflusst (also diffusionsoffen ist?), schimmelresistent und gesundheitsunbedenklich ist und auch gut auf GKP und Rotkalkputz haftet. Ach ja, meine Tochter will Ihre Zimmer selbst gestalten (Wandmalereim verschiedene Buntfarben) - dafür soll die Farbe auch noch geeinigt sein. ob das Ganze eine Farbe kann:)?
Also welcher Untergrund soll auf GKP angesetzt werden?
und welche Farbe wird da am besten?
besten Dank im voraus für die Hilfe!!!
Tatjana



Raumklima



Hallo Tatjana

kurze Frage.... kurze Antwort....

wie erreicht man gesunde Raumklima mit Gipskartonplatten?-----gar nicht....

Allerdings nicht gleich depressiv werden. *fg*
Ich hab im BAD folgenden Wandaufbau:

- Holzständerwerk mit Hanfdämmung
- OSB Platten
- Rigipsplatten
- Schilfputzträgermatte
- Lehmfeinputz
- Kalk-Kasein Grundierung und Kalk-Kasein Farbe

allerdings hab ich einen Fehler gemacht ( mea culpa), ich hab kein Bewehrungsgitter in den Putz eingearbeitet und dadurch viele Risse.

selbst im Winter gibt es duch den ca 3 cm starken Lehmputz keine beschlagene Spiegel, da die Wasseraufnahme enorm ist...


Andreas



Raumklima



05.09.07 - Komischer Aufbau in deinem Bad!
Wenn Du OSB-Platten als Grundlage hast, warum hast Du dann noch Rigipsplatten aufgelegt?
Oder war das Bestand!
Wenn ja , dann hätte ich diese Ebene (Gips) aber komplett entfernt.
Gips und Lehm ist mit einander kritisch zu betrachten, denn die OSB-Ebene ist dampfdicht.

Morgendliche Grüße

Udo
Wer schmeißt denn da mit Lehm...! Wohngesunder Natur- & Gestaltungsbaustoff
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Udo Mühle / Jens Jannasch | LehmHandWerk: | 05.09.07



Hallo Udo

In meinem Profil kann ich dir leider nicht antworten... vieleicht bin ich zu plont...


OSB Platten waren zur Stabilität der Wand gedacht, der Rigips war als Sperre für das Wasser im Lehm gedacht. Lehm als Putz kam allerdings etwas später, erst sollten die Wände verfliest werden...
Dampfdicht ist doch oki, schließlich soll der Wasserdampf aus dem Bad nicht in der Wanddämmung aus Hanf landen...



Andreas



Warum die Gipsplatten???



Hallo Andreas,

habe einen ähnlichen Wandaufbau, wobei ich nicht ganz verstehen kann, warum Du die Gipsplatten nicht weggelassen hast- wie Udo ja schon auch bemerkt hat?

Deine Ausführung zu der "Dampdichtheit" kann ich nicht verstehen. Kann Hanf etwa keine Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben? Soweit ich weiß sind die Gipsplatten noch relativ diffusionsoffen, ansonsten wäre es für Dich sicherlich sehr fatal, denn dann würde sich die Feuchtigkeit davor erhöhen und Tauwasser wäre unter denkbaren Zuständen die Folge.
Ich selber habe mich für eine Holzweichfaserdämmung in Kombination mit Lehmputz (Wandheizung) entschieden, da diese ein hohes Aufnahmevermögen für Feuchte und einen guten sommerlichen Wärmeschutz liefert.
Der gesamte Wandaufbau ist diffusionsoffen (keine Folien usw.). Gerade in einem solchen Aufbau ist ein Abtransport der Feuchte der springende Punkt. Jede Behinderung kann zu einem Tauwasser-Problem führen!?
Die Gipsplatten dürften da nicht zu einem Problem führen, wobei diese natürlich verglichen mit Lehmputz relativ "unedel" sind.


Gruß,

Michael
Gruß,

Michael



Raumklima



Hallo

wie schon beschrieben sollten auf die Rigipswände erst Fliesen geklebt werden, Folie ist im Wandaufbau nicht enthalten, die Gipskartonplatten sind allerdings grün, also relativ wasserfest...
Die Aussenwand besteht aus 1m starken Naturstein mit Lehm gemauert, da passt soviel Wasser rein, daß für die Hanfdämmung nix mehr übrig bleibt...



Andreas