Farbe hält nicht, was tun?

24.12.2006


Hallo!

Habe einen Malerbetrieb zum Ausmalen meines Büros beauftragt. Die beiden wirken eigentlich sehr zufriedenstellend. Sie haben die Räume (Altbau um 1895) mit weiss vorgespritzt und anschließend mit einem deckenden, sehr dunklen blau und den anderen Raum mit einem sehr dunklen rot ausgespritzt.

Sie haben 2-3x drübergespritzt und es hat auch alles sehr gut ausgesehen. Doch nach 2 Stunden fängt es an, dass die Mauer (Putz?) stellenweise wieder durchkommt, es gibt sehr dunkle rote und auch sehr helle rote flecken - teils sehr unregelmässig - und es sieht aus, als ob das ganze nicht trocknen würde.

Jetzt frage ich als Laie : wie lange muss sowas trocknen, bzw. kann es sein, dass im Untergrund ein Kalk-Putz ist und die Farbe nicht damit reagiert? Man sieht sogar die Bleistiftzeichnungen teilweise noch durch die Farbe durch!

Wie kann man gegenüber dem Malerbetrieb argumentieren bzw. ist die zusätzliche Arbeit zu bezahlen, sollte alles wieder retour gemacht werden - wenn das überhaupt geht?

Würde mich über Tipps, Tricks und Ratschläge sehr freuen!
Beste Grüße aus Wels und Marry X-Mas

Othmar Fetz



Farbe



Welcher Putz wurde verwendet, wann wurde verputzt, war der Putz trocken?
Warum wurde alles erst mit weiß vorgespritzt , und mit welchen Produkt (Innensilikatfarbe, Dispersionsfarbe, Latexfarbe, Isolierfarbe, pigmentierter Tiefgrund )?
Welches Produkt wurde für das Rot und das Blau verwendet ?
Frohe Weihnachten !



kann es sein,daß die angemalte Wand "dauerfeucht "ist?





Streichen contra Spritzen



Wie bereits definiert, ist die Untergrundbeschaffenheit ein sehr wichtiger Grund.
Desweiteren sollte die Farbe und die Pigmentierung geklärt werden.
Dazu ist nunmehr die Auftragsart zu untersuchen, ob eher im Streichverfahren oder eben im angesprochenen Spritzverfahren gearbeitet hätte werden sollen.

Beim Einsatz von Lehmfarben ist uns derartige Erscheinungsdefinition noch nicht unter gekommen.

Grüße Udo