Welche Farbe für den Außenanstrich




Hallo,

wir haben im letzten Jahr eine unserer Außenwände saniert.
Teile der Schwelle, ein Ständer sowie mehrere Riegel wurden ersetzt.
Danach wurden die Gefache mit Leichtlehmsteinen neu ausgemauert. Innen wurde mit Lehmputz und Holzweichfaserplatten der Wandaufbau komplett neu gemacht. Es wurde noch kein neuer Außenputz aufgetragen. Dies soll im Frühling passieren. Welche Fassadenfarbe benutze ich am besten für den Anstrich des neuen Putzes (Kalkputz natürlich)

In den meisten Baumärkten stehen auf den Verpackungen der Fassadenfarben oftmals keine Diffusionswerte drauf. Es wäre natürlich fatal wenn wir den diffusionsoffenen Wandaufbau mit der falschen Farbe wieder kaputt machen.

Danke für Ihre/Eure Tipps.

MfG

Richard Müller



Fassadenfarben



Hallo, sehr gut wäre eine Kalkfarbe, direkt in den frischen Putz gestrichen (freskal), dann ist auch eine Kalkfarbe wetterbeständig. Bei höherer Belastung ist auch eine reine Silikatfarbe geeignet, aber diese darf erst nach vollständiger Abbindezeit des Kalkputzes aufgetragen werden (4-6Wochen). Wenn, dann unbedingt einen Maler beauftragen, der sich mit sowas auskennt, hier ist der Baumarkt die falsche Adresse. Grüße aus der Eifel. J.Prickarz



RE



Auf Kalkputz lässt sich am besten ein stofflich ähnlich System zu verwenden di Kalkfarbe. Wir haben gerade unseren frischen Kalkputz mit Sumpfkalkfarbe gestrichen und sind mit dem ERgebniss sehr zufrieden. In meinem Profil sind Fotos zu den Arbeiten. Viele Grüße Gerd Meurer



Fassadenfarbe



Als Fassadenfarbe war, wenn überhaupt, im Bergischen Land Kalkfarbe tradiert. Sollten Sie aber extreme Schlagregenbelastungen haben, z.B. bei geringen Trauf- und Ortgangüberständen, würde ich eher zur reinen Silikatfarbe raten. Die Firma KEIM z.B. schickt Ihnen gerne Fachberater.

viel Erfolg



Keim Igitt



Hallo,
die Farben von Keim halte ich auf reinen Kalkputzen für ungeeignet. Es ist keinen Reinsilikatfarbe, der Dispersionsanteil beträgt bis zu 5%. Ich hatte selbst einen umfangreichen Bauschaden mit der Farbe auf Kalkputzen. Ein weiteres Problem wie schon angesprochen liegt in der unnötig langen Standzeit des Gerüstes da man frühestens nach 4-6 Wochen mit dem Streichen anfangen kann. Viele Grüße Gerd Meurer



Reinsilikatfarbe Keim



Sehr geehrte Damen und Herren,

es gilt nicht nur Disperionssilikatfarben mit 5 % Dispersion von Keim sondern auch Reinsilikatfarben, die müssen aber über nacht eingesumpf werden. Dabei handelt es sich um das Bindemittel Fixativ (kaliwasserglas) und das Pigment (Farbpulver)bei richtiger Ausführung bieten diese Farbe einen dauerhaften Schutz für ihr Gebäude.

Bei Keim - Farben gibt Reinsilikatfarbe unter der Bezeichnung Purkistalat - Farbpuler/ Keim Fixativ.

Hydrophobierungen der Putze oder Sichtmauerwerkausfachungen sollten vermieden bzw. begrenzt werden, da sie zwar die Wasseraufnahme verhindem, gleichzeitig aber das Austrocknen über die Gefachfläche verlangsamen."
Auf der Aachener Bausachverstandigentagung 1996 wurden dieselben Grenzwerte der wasserdampfdiffusionsaquivalenten Luftschichtdicke fÜr Anstriche auf Fachwerk empfohlen:

sd - Wert von Putzanstrichen < 0,1 m
sd - Wert von Hoizschutzanstrichen < 0,5 m

Auf keinen Fall dürfen die umlaufenden Fugen zwischen Gefach und Fachwerkholzem mit dauerelastischen Dichtstoffen abgespritzt werden.

Neben der Firma Keim gibt es in Süddeuchtland noch die Firma
Beeck die Reinsilikatfarben herstellen.

Natürlich ist auch nicht gegen ein Kalkanstrich einzuwenden,
dabei ist zu beachten lieber 5 mal dünn als 1 Anstich dick.
Kalkanstiche mussen in 4-5 Arbeitsgängen aufgetragen werden mit der Kalkbürte. Bei Reinsilikatanstriche reicht ein 2 facher Anstrich mit der Deckenbürte aus, und sind auch auf Dauer gesehen beständiger gegen Witterungseinflüsse.

Ich Arbeite seit dem ich Selbständig bin (1995) mit Farben von Keim und Beeck und hatte noch nie ein Probelm damit!

Fazit: Schäden mit diesen Farben treten nur dann auf wenn mal den Untergrund falsch Beurteilt. Als Fachhandwerker sollte ich auch mal das Technische Merkbatt lesen, und nicht nur aus die Ausführungen der Lieferranten bei Ortsterminen Glauben schenken, bezw. der immer gesagte spruch in solchen Fällen das mach ich schon seid 20 Jahren so, ud hatte bis heute noch nie ein Problem.

Die Entwicklung geht weiter und fordert von einen Handwerksmeiter - Unternehner laufende Fortbildung nur so kann man Schäden vermeiden. Denn der Lieferrant schickt nun mal ihnen kein neues Merkbatt wenn sich die DIN oder die Farbzusammenstellung ändert, und damit nicht mehr so einsetzbar sind wie man das im laufe der Jahre gewohnt war.

mfg. Malerstudio Peltzer



Welche Farbe für den Außenanstrich



Herr Meurer Ihr Hinweis zu den Farben der Fa. Keim ist leider komplett falsch und irreführend!
Vielmehr können bei Keim oder Beek Reinsilikatfarben, wie auch Dispersionssilikatfarben bezogen werden. Sie jedoch sprechen von Dispersionssilikatfarben.
Reinsilikatfarben haben selbstverständlich KEINEN Dispersionsanteil! Sie sind absolut anorganisch.
Der Anstrich von Reinsilikat auf reinen Kalkputzen ist selbstverständlich eine hervorragende Lösung!
Die Ausführungen von Herrn Franz-Josef Peltzer sind absolut richtig, gerade in Bezug auf die Kalkfarbenanstriche! Besonders wichtig ist sein Hinweis auf die Witterungsbeständigkeit, bzw. auf die Umwelteinflüsse. Hier hat Reinsilikat die Nase um Längen vorne.





Hallo

Erst die Gefache trocknen lassen, Tonerdelösung, Kalkputz 2-3 lagig
dann wie schon erwähnt - frescal - also in den letzten Putz die Farbe einarbeiten, streichen

Schauen Sie sich da mal um:
http://solubel.de/
SOLUBEL Sumpfkalk-Kaseinfarbe
oder die Farbe selber machen

Wie Herr Meurer schreibt ist das andere: Igitt!!
auch die Zauberei mit Silikat und was sonst noch für Trickfarben halte ich nicht für ausführungswert -schad für die Zeit - schad für das Geld!

Und bei der Verarbeitung auf Schatten und kühle Temperaturen achten!


Was manche unter "alter Handwerkskunst" verstehen ist mir ein Rätsel!?
Also Reinsilikat und sonstiges gibt es anscheinend schon seit dem Mittelalter!

Na Ja!

Schauen Sie sich weiter um, und dann entscheiden Sie

Florian Kurz



Welche Farbe für den Außenanstrich



@ Florian Kurz
Starker Tobak! ;)
Dann muss ich aber doch sofort die technische Frage an Sie richten - Sie drängen diese in Ihrem Statement geradezu auf - wo sie den technischen Unterschied zwischen Kalk-Casein und einer Dispersion sehen?
Das würde mich jetzt mal wirklich interessieren. ;)))
Reinsilikat ist keine Trickfarbe (was soll das denn sein?), kein Allheilmittel und auch nicht mittelalterlich.
Diese Technologie ist etwa 120 Jahre alt und unter verschiedensten Gesichtspunkten vergleichbar mit einem reinen Kalkanstrich.
Seine Diffusionsfähigkeit ist im Vergleich zu Kalk-Casein absolut schlagend. Dafür hat Kalk-Casein in anderen Bereichen Vorteile.

Man sollte sich aber hüten, aus Anstrichen methaphysische Choräle zu meißeln, sondern viel mehr Gebäude, Nutzung und Problemlage analysieren, um dem Bauherrn tatsächlich zu helfen, statt Philosophien zu verkaufen, die dem Sachstand nicht gerecht werden.



Kalkputzanstrich



Hallo

die Frage nach dem
technischen Unterschied zwischen Kalk-Casein und einer Dispersion
erklärt sich aus den Inhaltstoffen der Anstrichmittel!

Das mit dem Mittelalter haben Sie falsch verstanden!

Phisosophie hat immer mit der Suche nach der Wahrheit zu tun und nicht mit einer irgend gearteten Verkaufsstrategie!

Und außerdem bin ich Nichtraucher! Also ist das mit dem "starken Tobak" an falscher Stelle!

Nehmen Sie Ihre Farben - ich nehme sie nicht!

mfG

FK



Welche Farbe für den Außenanstrich



Ok. Ich gebe ja zu hier mit recht grobkörnigem Sandpapier unterwegs gewesen zu sein. ;)

Gleichwohl fällt mir jedoch auf, dass hier bei jeder sich bietenden Gelegenheit Kalk-Kasein empfohlen wird. Mich erinnert das ein wenig daran, wie oftmals bei Grippe, Kopfschmerz, Zahnschmerz, Schnupfen, sehr hartem Stuhl und Schlafstörungen die Arznei-Empfehlung „nehm´ se Aspirin!“ ausgesprochen wird.
Nun mag man ja von einem Produkt begeistert sein. Ich finde so eine Grundmotivation auch gut, denn ohne eine derartige Begeisterung haben historische, wie neue Produkte keine Chance sich durchzusetzen. Daher sind engagierte Vertreter für eine Produktvielfalt auch absolut notwendig.

Zur Kalk-Kasein-Farbe speziell:
Die Kalk-Kasein-Farbe darf man mit Fug und Recht als historischen Vorläufer der Binderfarbe sehen, die ihrerseits den Vorläufer der Dispersionsfarben darstellt.
So ist der historische Entwicklungsprozess einzuordnen, was keine Wertung ist!

Viel wichtiger erscheint mir weshalb es dazu kam, dass Kalk-Kasein-Farbe als weitere Option so erfolgreich war!
Ich glaube, ich kann es Ihnen sagen:

1.) Kalk-Kasein-Farbe war unproblematisch!
Durch die doppelte Bindung anorganisch durch Kalk und organisch durch Kasein konnte man diesen Anstrich auf nahezu jedem Untergrund einsetzten, der sich bot und der farbig zu fassen war. Gerade in den Zeiten hoher Bautätigkeit z.B. Barock und Gründerzeit, war dieser Anstrich ein Material, was ich als Malermeister jedem Gesellen und Lehrling in die Hand drücken konnte, ohne dass groß etwas schief gehen konnte.

2.) Kalk-Kasein-Farbe stand für Arbeitssicherheit!
Als Meister konnte ich in der Werkstatt den Brandkalk selber unter Aufsicht einsumpfen, ohne dass meine gesamte Mannschaft durch Unachtsamkeiten auf der Baustelle im meiner Abwesenheit in die Luft flog, was so selten nicht war! Schließlich war das Augenlicht durch Spritzer nicht so gefährdet wie beim reinen Sumpfkalk. Somit konnte auch der einfachste Mensch mit diesem Material sicher umgehen.

3.) Kalk-Kasein-Farbe ließ keine/kaum Feuchtigkeit in den Putz!
Das war mit Sicherheit aus damaliger Sicht eines der technisch schlagensten Argumente für Bauherren und Maler!

4.) Kalk-Kasein-Farbe war im Endpreis bei kunsthandwerklichen Applikationen ökonomisch!
Sie war„schlank“ und „schmatzig“ zu verarbeiten, sie ließ sich „gut ziehen“!
Hier kommt nun das Thema „Geheimrezept“ zum tragen. Ich weiß nicht ob der Ursprung in der Zeit der Alchemie zu suchen ist. Jedenfalls war es wichtig für die Maler schnell und sauber Ritzer, Striche, Bänder als Begleiter und Abschlüsse erstellen zu können. Das setzte voraus, dass man nicht alle 10cm den Pinsel neu eintauchen musste. Daher musste sich die Farbe ziehen lassen und endlos aus dem Pinsel laufen.

5.) Mit Kalk-Kasein-Farbe waren hohe Schichtdicken zu erreichen!
Es vermittelte allen Beteiligten ein sicheres Gefühl, wenn letztlich mehr Farbe auf dem Außenputz lag, denn:

6.) Kalk-Kasein-Farbe war resistenter gegen Umwelteinflüsse!
Spätestens mit der Industrialisierung des 19.Jhd. führten die Belastungen aus der Luft (z.B. Schwefelgase) für den rasanten Abbau der reinen Kalkanstriche! Durch die Doppelbindung (siehe 1. ) schließt sich mein Kreis der Erklärungen.

Das war nun die grobe Erklärung für den Erfolg der Kalk-Kasein-Farbe.
Nun gab es aber auch Dinge, die schließlich zu ihrer Verdrängung führten. Ich nehme mal die o.a. Punkte und zeige die Nachteile auf:

zu 1.) Kalk-Kasein-Farbe war unproblematisch?
Es wurde mit Kalk-Kasein-Farbe alles „übergenagelt“ was unter die Deckenbürste kam! Motto: „Das hält! Drauf!!!“
Und wenn es nicht so gut hielt (z.B. Gebälk) dann wurde eben ein ordentlicher Schluck aus der Leinölfirnisflasche dazu gegeben und schon war das Problem gelöst… vorerst…
Der Punkt bei den organischen Zusätzen ist, dass je größer ihre Anteile werden umso „elastischer“ (bitte nicht ganz wörtlich nehmen) wird zwar der Anstrich, aber auch weniger diffusionsfähig! Kalk-Kasein-Farbe neigt aber zur Haarrissbildung. Daher waren dann Schäden auf bestimmten Untergründen (insbesondere wenn die Vorarbeit mies war) vorprogrammiert. Die Themen Pfusch am Bau, Akkordarbeit, Hauruck-Aktionen waren z.B. im Barock keine Seltenheit! Es ließ sich damals für Maler viel Geld verdienen. Wer das so nicht glaubt, erkläre mir mal wo denn die ganzen Fachwerkschlösser des Barock, der kleinen Sonnenkönige hin sind! ;)
Ich kann es sagen: Ganz trivial verfault sind sie. :)

zu 2.) Kalk-Kasein-Farbe stand für Arbeitssicherheit?
Ja sicher. Es konnte jeder Dummkopf damit umgehen, der unter Umständen gedankenlos alles damit strich.

zu 3.) Kalk-Kasein-Farbe ließ keine/kaum Feuchtigkeit in den Putz?
Richtig. Aber sie ließ diese eben durch die organischen Anteile auch wieder schlechter raus. Ist der Anstrich schadhaft, kommt es dann in kurzer Zeit zu Schäden.

zu 4.) Kalk-Kasein-Farbe war im Endpreis bei kunsthandwerklichen Applikationen ökonomisch?
Ja. Es war die Eier legende Wollmilchsau. Strich man alles mit Kalk-Kasein-Farbe und achtete auf abnehmende Bindung von unten nach oben, dann konnte man sich spezifische Materialeinsätze, die sich auf Baumaterial (Putz/Holz) einließen sparen. Man musste nicht endlos mischen, bis Ölfarbe und Kalkfarbe den gleichen Farbton erhielten. Das war zwar bauphysikalisch nicht so toll aber eben billig!

zu 5.) Mit Kalk-Kasein-Farbe waren hohe Schichtdicken zu erreichen?
Ja, aber mit ihnen sank auch (je nach organischem Zuschlag) der sd-Wert rapide!

zu 6.) Kalk-Kasein-Farbe war resistenter gegen Umwelteinflüsse?
Ja in jedem Fall! Leider aber zum Nachteil der Bauphysik.

Da man nun zum guten Teil für die Bauschäden u.a. an der Haarrissbildung festmachte, war es für die Binderfarbe mit dem neuen Bindemittel Binder ein leichtes in den 20er und 30er Jahren des 20sten Jhd. mit ihrem unglaublichen Bauboom die Kalk-Kasein-Farbe nach und nach zu verdrängen. Die Farbenindustrie entstand im großen Stil und setzte gnadenlos auf „ein Anstrich für alles“ auf Putz Binderfarbe, auf Holz Lack. So wiederholt sich die Geschichte.
Gleiches gilt für die 50er und 60er Jahre mit Wiederaufbau, Technikbegeisterung und niedrigen Baukosten… Die hochelastische Dispersionsfarbe (dicht wie ein Kondom) war die logische Folge…

Erst mit Ende der 70er und frühen 80er, als die Schäden immer größer wurden, begann ein umdenken. Das ist auch gut so!
Wenn das Umdenken allerdings darin mündet, dass die gleichen Fehler wie seit eh und je gemacht werden (ein Produkt für alles), nur dass man jetzt wieder auf den Vorläufer des Vorläufers zurück greift, dann werde ich einigermaßen fassungslos! Zumal wir heute mehr Wandfarben zur Auswahl haben als Kalk, Kalk-Kasein und Leim!
Schau nach dem spezifischen Problem und erarbeite die spezifische Lösung!
Man muss sich als Fachmann hinterfragen, wenn man die Klaviatur der Materialvielfalt für die Problemvielfalt nicht zu nutzen weiß, bzw. gar nicht kennt, ob man dem Portemonnaie der Bauherren noch gerecht wird. Hat man dort Schwächen (das ist erst mal nicht schlimm), findet man Fachleute.
Daher plädiere ich für Vielfalt in handwerklicher Lösung (Fehler die Maurer und Zimmerleute machen, kann der Maler nicht mehr beheben), wie auch in der spezifischen Materialverantwortung!

Abschließend:
Kein Bauingenieur würde auf die Idee kommen und sagen „ich baue grundsätzlich nur mit Kalksandstein!“
Wieso kommt man dann bei Thema Farbe auf diese Idee und dies immer wieder und fortgesetzt??!

Nichts für ungut!
Freundlichen Gruß!
Bitte entschuldigen Sie die Länge dieses Beitrags. :(



fassadenanstrich



2k-silikatfarben sind bei geeignetem anstrichträger aus anorganischem putzmörtel eine unfehlbare wahl.neben keim, beeck führt silin van baerle ,meines wissen auch kreidezeit und neuerlich sogar caparol silikatfarben ohne organische bestandteile.leichter zu Verarbeiten sind silin und histolitprodukte von caparol,da es sich um bereits angeteigte produkte in eimern handelt.