Fachwerkschwellen

27.03.2016 Agnuszka



Guten Tag an Alle!
Ich habe eine Frage. Leider habe ich nichts konkretes hier im Forum gefunden. Ein Teil der Fachwerkschwellen am unseren Haus sollen ausgetauscht werden. Der Sockel ist aus Sandsteinen. Die Fachmänner sagen verschiedene Lösungen, welche Variante ist denn richtig? Der Erste sagt, dass die Schwellen nicht direkt auf der Dachpappe liegen dürfen. Die Schwellbalken sollen dann in ein Kalkmörtelbett gelegt werden, darunter kommen Backsteine und dann die Dachpappe.
2.Variante: Auf dem Natursteinsockel wird Dachpappe gelegt und drauf die Schwellbalken.



Grundschwelle



Entscheidend für die Lebensdauer einer Schwelle ist u.a. der konstruktive Holzschutz.
Ein paar Stichpunkte:
- Genügend Dachüberstand,
- Lage der Schwelle oberhalb des Spritzwasserbereiches bzw. spritzwasserbrechende Maßnahmen,
- Sockel muß unterschneiden; er darf keinesfalls vorspringen,
- Ausrichtung der Schwelle auf Hartholzplättchen o.ä. unter den Knoten,
- Entwässerung der Zapflöcher,
- kein unmittelbarer Kontakt zwischen Schweißbahn bzw. Bleifolie und Holzunterseite um eine Kapillarfuge zu vermeiden.





Guten Tag!
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Das was Sie schreiben hat schon Sinn. Danke für die zusätzliche Tipps. Was meinen Sie mit " Ausrichtung der Schwelle auf Hartholzplättchen o.ä. unter den Knoten"?



Grundschwelle



Irgendwie muß die Grundschwelle doch ausgerichtet werden. Auf Kalkmörtel geht das nicht, der ist zu weich. Also erst Holzplättchen ausrichten, dann Mörtel (besser ist Kalkzementmörtel) auf der Wand verteilen (man kann den auch hinterher unterstopfen), dann Schwelle drauf. Man kann die Schwelle auch direkt auf den Sockel setzen wenn der wirklich exakt und eben gemauert ist, z.B. als Klinker- Rollschicht. Das ist aber sehr aufwändig.





Guten Tag Herr Böttcher!
Noch Mal vielen Dank für Ihre Antwort! Im Sommer geht`s mit den Schwellbalken los. Man muss sich immer vorher gut erkundigen.




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