Erfahrungen mit Wolkensteiner Fachwerkhaus

13.01.2007



Hallo Fachwerkhaus Bauherren,
wir planen den Bau eines Fachwerkhauses und sind dabei auf Wolkensteiner Fachwerkhaus aufmerksam geworden.
Fragen:
Wer hat Erfahrungen mit Wolkensteiner Fachwerkhaus?
(Bauausführung, Qualität, Werkstoffauswahl(!))
Hat diese Firma etwas mit Ligno-Fachwerkhaus zu tun??http://www.ligno.pl/

Gruß Frank M.



Wolkensteiner



Wenn man die HP von Ligno anschaut, dann könnte man eine Zusammenarbeit vermuten - das Bildmaterial ist nämlich ziemlich identisch...



Wolkensteiner



Hallo,

wir stolze Besitzer eines solchen Hauses (Ausbauvariante).
Bisher alles top gelaufen und ordentlich verarbeitet.

Wir werden Anfang nächstes Jahr einziehen.

Grüße Oliver



Wolkensteiner



Die Geschäftsführerin von Wolkensteiner, Frau Klapperstück, war vormals auch die Geschäftsführerin von LIGNO.
Die Schulden hat man aber in Polen gelassen...



Wolkensteiner



Hallo Frank,

kannst mich gerne mal abends anrufen unter:
0151-16335347

Die Ligno PL haben einfach die Bilder geklaut (Polen halt!).

Gruß Olli



Eigene Erfahrungen



Da wir noch nirgends im Netz eine Einschätzung der Firma Wolkensteiner gefunden haben, möchten wir an dieser Stelle baubegleitend unsere Erfahrungen mit dieser Firma veröffentlichen.

Wolkensteiner hat sich auf den Bau von diffusionsoffenen Fachwerkhäusern spezialisiert, welche in einem Werk in Chemnitz vorgefertigt werden.
Die Firma produziert nach eigenen Angaben aufgrund begrenzter Lagerkapazitäten in der Vorfertigung immer nur ein Haus zu einer Zeit. Die (Leimholz-)Balken werden im Werk geschnitten, zu Wänden zusammengesetzt und mit Holznägeln fixiert. Ebenfalls wird im Werk das Gefache in Form von Weichholzplatten eingepasst und das Ganze wohl auch schon vorverputzt, so dass zum Aufstellen fast komplette Wände geliefert werden sollten.
Die Firma arbeitet nach unserem Kenntnisstand mit festen Subunternehmen zusammen, die dann für Elektrik, Sanitär, Heizung, Estrich, Dacharbeiten usw. zuständig sind. Die Planung wird durch einen Architekten übernommen, der u.a. für Wolkensteiner arbeitet und deren Häuser plant.

Wir sind durch ein von Wolkensteiner gebautes Fachwerkhaus in unserem Ort auf diese Firma gestoßen und waren nach einer vorhergehenden Enttäuschung sehr erfreut darüber wie schnell sich zunächst alles entwickelte. Der Kontakt mit einem Vertreter und dem Architekten war sehr intensiv und produktiv, wobei sich im Nachhinein einige Aussagen des Vertreters als so nicht machbar erwiesen. So war z.B. Aussagen zur möglichen Position des Gebäudes dann in dieser Form nicht umsetzbar. Ein Bodengutachten wurde zunächst wegen der unkomplizierten Lage als unwichtig angesehen und erst später vom Architekten gefordert (war dann doch sehr nützlich, da z.T. bis zu einer Tiefe von 1,20 m Boden ausgetauscht werden musste). Weiterhin kann der Spitzgiebel wohl normalerweise als Wohnfläche genutzt werden, wird bei uns vom Bauordnungsamt untersagt (ist jedoch statisch als Wohnfläche ausgelegt).

In der Aufteilung der Innenräume waren wir sehr flexibel, da bis auf einen Unterzug oder eine tragende Wand im Erdgeschoss alle Wände nach eigenen Wünschen gestellt werden können. Außergewöhnliche Wünsche wie z.B. runde Deckendurchlässe (Holzbalkendecke) und runde (Holz-)wände werden berücksichtigt.

Für die ersten Planungen mit dem Architekten (Skizzen zur Position auf dem Grundstück und zur Raumaufteilung) fallen auch die ersten Kosten an, die (wie die gesamten Architektenkosten) später im Festpreis des Hauses enthalten sind aber in unserem Fall vorgestreckt wurden, da wir noch keinen Vertrag mit Wolkensteiner hatten. Der Architekt macht auch sämtliche Bauunterlagen fertig was dann die zweite Rechnung nach sich zieht.

Stichwort Kosten: Zu Beginn wird durch Wolkensteiner ein Kostenvoranschlag über die Gesamtleistung erstellt. Die durch den Vertreter ermittelten Kosten/ Preisminderungen für ausgelagerte Leistungen waren für uns jedoch zum großen Teil nicht nachvollziehbar, da wir keinen Einblick in die Detailrechnungen hatten (und zu diesem Zeitpunkt auch nicht erfragten). Dies ist sicherlich bei vielen „Fertigteilhäusern“ der Fall, aber uns in der Planungsphase unseres ersten Hauses besonders aufgefallen. So lag z.B. der Unterschied der Kosten zwischen Ausbauhaus (Rohbau mit Dach und Isolierung an senkrechten Wänden) und der Standardvariante (Komplettbau ohne Spachteln/ Tapezieren/ Fußboden/ Fliesen/ Innentüren und einigem Sanitärzubehör (z.B. Duschabtrennung)) bei ca. 40000 Euro…dafür können wir zumindest diese Leistungen nicht durchführen lassen. Auf Verhandlungen um Nachlässe wurde bei uns nicht eingegangen Dies hatte aber den positiven Effekt, dass wir im Nachhinein nicht den Eindruck hatten, dass wir durch noch mehr Feilschen noch den einen oder anderen Euro hätten sparen können

Bis heute ist uns immer wieder aufgefallen, dass die benannten Kosten für Zusatzleistungen meist pauschalisierte Festpreise waren und daher für uns nicht nachvollziehbar sind. Z.B. wollten wir eine Wendeltreppe -> der runde Deckenausschnitt kostet 2000 EUR; Die Gastherme steht nicht ganz außen -> der kurze Luft-Abgasschacht macht pauschal 1200 EUR, egal an welcher Stelle die Terme steht, (Anmerkung: der Luft-Abgasschacht fiel am Ende nochmal länger aus, da er verlegt werden musste, die anfänglich angegebenen Kosten von 1200 EUR wurden aber beibehalten) Tonziegel statt Betonziegel auf dem Dach -> 2000 EUR mehr (engobiert nochmal mehr) usw.) Inwiefern diese pauschalisierten Summen beim Hausbau die Regel sind können wir nicht beurteilen – es ist unser erstes ^^

Die Bemusterung und Vertragsunterzeichnung findet in Wolkenstein statt, wo auch ein Blick in das Wohnhaus eines Vertreters möglich ist. Die Bemusterung der Fenster fand bei uns direkt im Werk statt und es war für uns sehr interessant die Herstellung mal zu sehen und alle Materialien und mögliche Formen in Originalgröße zu sehen und anfassen zu können.

Der Vertrag sollte sehr genau durchgelesen und im Standardvertrag auf folgende Dinge geachtet werden (das ist uns zumindest bis heute aufgefallen)
• Im angegebenen Festpreis ist immer die Grundausstattung laut Bauleistungsbeschreibung enthalten (z.B. Betondachsteine, Gipskarton an den Wänden usw.)
• Der Dachflächen des Spitzgiebels sind nicht gedämmt (-> Kaltdach)
• Die Elektroinstallation sieht nur 34 Steckdosen im ganzen Haus vor (weitere sind aufpreispflichtig)
• Es wurde bei uns kein Liefertermin/ Fertigstellungstermin festgehalten (wäre aber wohl möglich)
• Finanzierungsplan: hier steht welche Kosten zu welchem Zeitpunkt fällig werden -> unsere Bank hatte ein Problem damit, dass die erste Zahlung erfolgt, bevor irgendetwas auf der Baustelle zu sehen ist (Materialbestellung)
Nachtrag: Alles was nicht im Vertrag steht ist (logischerweise) auch nicht mit drin…uns sind einige Dinge dann später erst aufgefallen, von denen wir dachten es sei „normal“, aber halt nicht mit drin standen. Dazu gehörten z.B. Abluftkanal für die Küche, Zirkulationsleitung für Warmwasser, ESG (Einscheibensicherheitsglas) in der Haustür usw.. Dafür sind in der Grundvariante aber auch Leistungen wie Sicherheitsbeschläge, Holzbalkendecke, Holzfenster, Fußbodenheizung im Bad usw. enthalten….also wirklich genau lesen und versuchen an alles zu denken was man später haben möchte.

Nach der Vertragsunterzeichnung begann eine Phase des Organisierens und des Wartens
• es gibt keine für uns ersichtliche Bauleitung, wir mussten viele Dinge selbst bedenken und organisieren, Abläufe sind uns nicht konkret vorgegeben (einige Medienanschlüsse, Behördengänge, einholen von Informationen der Subfirmen usw. …wir wissen aktuell nicht, ob wirklich alles richtig in die Wege geleitet wurde) – zentraler Ansprechpartner ist hier der Vertriebsleiter von Wolkensteiner, der die Anfragen dann entsprechend weiterleitet. Vermutlich sind die Baumaßnahmen aber so unterschiedlich, dass eine generalisierte Roadmap nicht möglich ist.
• für uns ergeben sich wenig Einblicke in die aktuellen Abläufe bei Wolkensteiner (auf der Baustelle vor Ort tut sich ja noch nichts :) ) -> Informationen fließen ohne Nachfrage spärlich, Nachfragen per Mail werden meist erst mit einiger Verzögerung beantwortet… nach Aussagen des Vertriebsleiters wird aber an einer Optimierung der modernen Medien gearbeitet. Telefonisch ist die Erreichbarkeit jedoch fast rund um die Uhr gegeben.

Stichwort Kosten die zweite:
Im Vertrag steht, dass nach Fertigstellung der Werksplanung die erste Tranche für das (zu bestellende) Material zu zahlen ist. Als wir nach dem Eintreffen der ersten Rechnung nachfragten, was denn mit der Werksplanung wäre, da wir sie noch nicht gesehen und bestätigt haben, bekamen wir den Hinweis, dass die Werksplanung dynamisch ist und erst kurz vor der Fertigstellung abgeschlossen wird.

Weiterhin ist uns aufgefallen, dass es Sinn macht, Zusatzleistungen auch mit Angeboten vor Ort zu vergleichen. So wurde uns z.B. die Bodenplatte über eine örtliche Firma erheblich günstiger angeboten.

Fortsetzung folgt….



Fortsetzung



nach einigen weiteren Verschiebungen ging es dann endlich los und die Holzbaufirma legte sich mächtig ins Zeug, so dass trotz kleinerer Komplikationen (-> Kommunikationsproblem) das Richtfest nach zwei Tagen gefeiert werden konnte. Eine Woche später war dann auch das Dach drauf, wobei sich erstmalig zeigte, dass die Abstimmung zwischen den Gewerken nicht in allen Punkten ganz optimal lief. So wussten z.B. zuerst die Dachdecker zunächst nicht wo die Dunstrohrelemente hinkommen. Als Dachstein für die Küchenabluft wurde auch nur ein 100er Dunstrohrelement verbaut, was wir jedoch erst später merkten. Probleme gab es auch bei der Montage der Kupferdachrinne. Das Traufblech wurde in Aluminium ausgeführt, die Rinnenhalter bestehen aus kupferummantelten Eisen. Nach telefonischer Rücksprache wurde das Traufblech ausgetauscht.
Kurz darauf kamen Fenster und Haustür deren Montage problemlos und schnell erfolgte. Plötzlich stand dann auch der Elektriker da und wollte loslegen. Man sollte sich also sehr genau überlegt haben, wo man gern eine Steckdose/ Schalter hätte. Nach dem Anzeichnen wurden Gipskartonstücke an den betreffenden Stellen verschraubt und nach ein paar Tagen mit dem Verlegen der Kabel begonnen.
Die Schalter, Steckdosen und Thermostate werden komplett montiert, so dass sie im weiteren Baugeschehen einstauben und zum Tapezieren wieder demontiert werden müssen. Einen Kostenvoranschlag gibt es hier nicht...diese Überraschung kam bei uns erst, als der Elektriker fertig war...die Rechnung war aber sehr detailliert und nachvollziehbar.
Stichwort rauchen im Haus...wer Rauch im Haus nicht mag, sollte die Handwerker darauf hinweisen...der Zigarettenkonsum ist z.T. beachtlich.
Das Ausflocken der Wände mit Zelluloseflocken und auch der Trockenbau liefen relativ unkompliziert ab und es gab kaum etwas zu beanstanden.
Wir würden jedoch zukünftig eine Bauaufsicht beauftragen, die regelmäßig kontrolliert und auch bei strittigen Fragen unterstützt. In mehreren Fällen wurden aus unserer Sicht vorhandene Mängel als "normal“ bzw. „das machen wir immer so“ dargestellt. So ist bei der Abluftschacht für die Küche als 100er Rohr vorgesehen (das Küchenstudio sah 125 als Norm an), der unterste Lichtschalter bei einer Fünferkombi 75 cm Höhe normgerecht usw.. Einiges soll nachträglich noch geändert werden, bei manchen Sachen hatten wir schlicht keine Lust mehr weiter zu streiten. (Anmerkung: Die Schalterhöhe wurde vor der Endabnahme noch geändert)

Einige Probleme gab es mit dem Sanitärunternehmen. Die Arbeit begann zunächst etwas zögerlich, später dann aber zügig. Bei diesem Gewerk gab es auch einen Kostenvoranschlag der überarbeitet werden konnte (was wir auch mehrfach nutzten). Wenn man jedoch der Meinung ist, dass die Kosten für z.B. Sanitärkeramik zu hoch sind und man sie selbst günstiger besorgen könnte werden die selbstbesorgten Dinge (wenn überhaupt) ohne Garantie verbaut. Auch gab es nachträglich Diskussionen, ob z.B. der Wannenträger direkt auf der Holzdecke (im Dachgeschoss) stehen darf. Unser Fliesenleger war der Meinung, dass eine Abdichtung zum Untergrund hin absolut notwendig sei, da durch Undichtheiten entstehende geringe Tropfmengen auf Dauer die Holzdecke irreparabel schädigen würden. Die Firma hält dagegen, dass Tropfmengen durch die Decke in das darunterliegende Stockwerk gelangen würden und so anzeigen, dass etwas undicht wäre. Was hier richtig ist mag ein Fachmann beurteilen. (und vielleicht als Kommentar hinterlassen :) )
Das Einbringen des Estrichs verzögerte sich aus uns unbekannten Gründen um mehrere Wochen und damit der von uns geplante Fertigstellungstermin nun voraussichtlich um ca. vier Monate. An diesen Verzögerungen ist z.T. aber auch das Bauamt „schuld“, da die Baugenehmigung lange auf sich warten ließ und dann eine andere Familie in der Fertigung des Hauses vor uns dran war. Dass der Estrich im EG dann reichlich einen Zentimeter unter dem Meterriss lag, ergab in der Folge nochmal einige Komplikationen. Die daraus resultierenden Mehraufwendungen z.B. zum Anpassen der Küchenhöhe wurden abschließend jedoch von der Firma Wolkensteiner getragen.


Fortsetzung folgt…



Fortsetzung die letzte... :)



Mittlerweile liegen sechs Monate Bautätigkeit hinter uns und ein Ende ist absehbar.
Die vertragsgemäßen Leistungen von Wolkensteiner sind abgeschlossen und die Bauabnahme fand statt. Hier sollte man als Laie im Vorfeld vielleicht mit „jemanden der sich damit auskennt“ den Bau besichtigen, um offensichtliche Mängel/ Unstimmigkeiten dann auch ansprechen zu können. Auf unserer Liste standen letztendlich nur wenige Dinge die von der Behebung her relativ unkompliziert sind. Aber der Reihe nach:

Nachdem das Wetter lange Zeit mit frostigen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung machte wurde das Gefache nun abschließend mit einem mineralischen Putz versehen, der nun eine homogene Fläche zwischen Gefache und Fachwerk bildet. Alle Balken werden dazu abgeklebt und damit Farbspritzer vermieden. Die Fenster und Haustür sollten jedoch zeitnah kontrolliert werden, um evtl. Farbspritzer zu entfernen. Jetzt erst haben wir unsere Farbe großflächiger als nur auf den Musterkärtchen gesehen und es entspricht genau unseren Vorstellungen :)
Von der Sanitärfirma haben wir uns mittlerweile nach Schaffung einer Schnittstelle einvernehmlich getrennt und die Arbeiten einer Firma vor Ort übergeben, die die Endmontage relativ problemlos durchführen konnte.

Es ist nun nach Abschluss der vertragsgemäßen Bauleistungen von Wolkensteiner ein gutes Gefühl für den Innenausbau Aufträge selber vergeben zu können und damit die zeitlichen Abläufe selber steuern zu können. Das Haus wird nun auch durch die Eigenleistungen mehr und mehr „unser“ Haus und fühlt sich nicht mehr so „fremd“ an.

Finanziell sollte dann auch bald die Abschlussrechnung kommen, die sich aus der letzten Zahlung laut Werkvertrag und der Restzahlung aus der „dynamischen Zusatzkostenliste“ zusammensetzt. Letztere enthält Kosten, die aus Veränderungen und Zusatzwünschen während der Bauphase resultieren. Einige Kosten die aus den Veränderungen resultieren waren für uns nicht nachvollziehbar bzw. wurden nicht im Vorfeld besprochen. Z.B. wird die Haustür individuell gefertigt. Die Form kann aus Bildern ausgewählt oder frei geplant werden. Wir entschieden uns für die freie Planung in Anlehnung an einer Vorlage und veränderten diese dann noch etwas, da die ursprüngliche Form wohl zu kompliziert gewesen wäre. Trotzdem kostete die Tür durch die Veränderungen schließlich 500 EUR mehr. Was „zuzahlungsfrei“ – also Standard – gewesen wäre war für uns im Vorfeld nicht deutlich geworden. (Auf den Bildern waren jedoch einige Varianten zu sehen, die wohl dem Standard entsprachen). Laut Aussage von Wolkensteiner werden Mehrkosten aus zu gering ausgefallen Kalkulationen jedoch in der Regel nicht weitergereicht.


Und wie lautet nun unser Fazit?
(Gilt natürlich nur für unsere Bauerfahrung und sollte nicht pauschalisiert werden)

Pro
• Es entstand ein optischer „Leckerbissen“ auf den wir von vielen Leuten angesprochen werden
• Wenig Stress mit dem Einholen von Angeboten, der Beauftragung und Abstimmung der Gewerke
• Zentrale Ansprechpartner mit guter telefonischer Erreichbarkeit
• Fachwerk ist sehr akkurat und passgenau gefertigt
• Innenräume sind individuell planbar
• Es wird versucht auch Sonderwünsche umzusetzen (z.B. runde Holzwände)
• Relative Kostensicherheit durch Festpreise (Mehrkosten durch Zusatzleistungen bei uns ca. 5%)
• Für alle Beanstandungen wurden am Ende Lösungen oder Kompromisse gefunden
• Das Wohnklima sollte durch viel Holz, diffusionsoffene Bauweise (und bei uns vielen Tonnen Lehm) deutlich besser sein, als bei vielen künstlich „beatmeten“ und abgedichteten Häusern (dazu später mehr ;) )

Kontra
• Z.T. Probleme mit der zeitnahen Beantwortung von Mails
• Kontaktdaten von Subunternehmen nicht von Anfang an bekannt und damit direkte Anfragen nicht ohne weiteres möglich
• Zeitplanung in einigen Bereichen unbekannt, Informationen dazu nur auf Nachfrage
• Kostenangaben für den Bauherren z.T. nicht nachvollziehbar
• Bauliche Einwände aus Sicht des Bauherren erfordern z.T. lange Konversationen, wurden aber zum großen Teil berücksichtigt
• In unserer Gegend preisintensiver als ein „Normalhaus“