Innendaemmung im Fachwerkhaus

28.10.2005



Wir haben ein Fachwerkhaus gekauft, das 1992 saniert wurde, bei dem die Gefache 24 cm stark mit Ytong ausgemauert sind. Da wir noch nicht in dem Haus wohnen koennen wir die Isolierfaehigkeit dieser Konstruktion noch nicht durch eigenes erfahren beurteilen, denken jedoch ueber eine Innenisolierung mit Calciumsilikatplatten oder Waermeputz nach.
Gibt es hierzu Erfahrungsberichte oder Baubeschreibungen (Aufwand, Investition)?



innenisolierung



hallo,
eigentlich darf ich Ihnen hier keine Beratung geben, da die vorhandene Konstruktion bereits falsch aufgebaut ist. Porenbetonsteine als Ausfachung ist bereits einen Baumangel. Die Feuchtigkeit, die sich im Holz sammelt wird nicht von der Ausfachung aufgenommen (wie bei Lehm oder Feldbrandzeigel). Die Poren sind dicht und das Holz verrottet langsam aber sicher. Dies wurde bereits mehrfach auf diesem Forum besprochen.
Fachwerk ist normalerweise 14 cm stark, wie sind diese 24 cm Gasbetonsteine eingebaut? Eigentlich müssten diese Steine rausgenommen werden. Aber vielleicht hat doch noch jemand eine gute Idee...
M.f.G.
J.E.Hamesse



LehmLeichtbauplatten vor Porenbetonaußenwand



Man kauft nicht immer das ideale Fachwerkhaus. Porenbetonsteine in der Außenwand sind wirklich keine ideale Lösung,zumal der Schallschutz sehr schlecht ist. Die Aussagen von Herrn Hamesse über Porenbetonsteine im Fachwerk kann ich bestätigen.Es dauert aber doch manchmal einige Jahre/Jahrzehnte bis das Fachwerkholz angefressen ist.
Mein Vorschlag: vor die Porensteinwand eine 6cm LehmLeichtbauplatte vormauern, Zwischenfüllung mit ca2cm Leichtlehm,damit der Aufbau insgesamt homogen bleibt. Die Lehmwand schafft besseren Schallschutz und reguliert das Raumklima (gleichbleibende Luftfeuchtigkeit)im Haus. Sollte das zu dick werden, kann man eine 3cm Lehmbauplatte alternativ verwenden.
herzliche Grüße in den Schwarzwald
Klaus Schillberg/61130 Nidderau
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