Abschlussarbeit

01.04.2015 Dr. Römer



Hallo liebes Forum,

ich stecke momentan in den Vorbereitungen zu meiner Masterarbeit im Studiengang Bauingenieurwesen. Thema wird die (energetische) Sanierung von Fachwerkhäusern sein.
Ich habe bisher schon viel im Internet recherchiert, sodass mir die allgemeine Problematik bei der Dämmung von Fachwerkhäusern klar ist. Hier im Forum habe ich beim durchstöbern schon viele interessante Aspekte aufgenommen. Auch Bücher habe ich mir bereits einige besorgt, z.B. "Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern - Die richtige Anwendung der EnEV" (Eßmann, Gänßmantel, Geburtig) und "Fachwerkhäuser Restaurieren - sanieren - modernisieren" (Lenze). Darüber hinaus natürlich noch einige weitere aber diese beiden scheinen mir relativ ergiebig.
Momentan mache ich mir Gedanken über die genaue Strukturierung der Abschlussarbeit. Es wird natürlich zunächst mal eine Einführung in das Thema geben (Geschichte von Fachwerkhäusern, warum überhaupt energetisch sanieren, Denkmalschutz, EnEv etc.). Für die Sanierung will ich dann Schritt für Schritt vorgehen (Keller bzw. Erdreich-berührende Bauteile, Außenwand, Fenster, Türen, Dach...). Das Kapitel Außenwand inkl. Innendämmung wird wohl relativ umfangreich werden. Dazu gehört natürlich auch das Vorstellen von geeigneten Materialien.
Nun ist meine Frage an Euch, ob euch spontan noch etwas einfällt, was ich bisher total übersehen habe und eigentlich zwingend noch bei der Sanierung von Fachwerkhäusern dazu gehört. Wenn jemand noch einen speziellen Literaturtipp oder ähnliches hat, bin ich dafür natürlich auch offen. Vielleicht hat ja auch jemand schonmal eine ähnliche Arbeit/Thesis verfasst? Bin für jeden Austausch sehr dankbar!

Gruß
Romulus

edit: Die WTA-Merkblätter sind mir natürlich auch bekannt. Ich habe mir bisher allerdings erstmal nur zwei bestellt (8-1 und 8-5) um nicht gleich allzu viel Geld auszugeben. Ich denke mal die anderen werden aber auch noch folgen.



Fachwerkhäuser energetisch sanieren



hallo
das ist auf jeden Fall ein interessantes Thema-
eigentlich wohl für die Meisten in diesem Forum-
merkwürdig daher, daß sich noch niemand dazu geäußert hat.

gib doch deine email-Adresse an oder schreib an meine hier angegebene.
ich kann dir dann Einiges dazu mitteilen

Andreas Teich





Wir haben unser eigenes FWH von 1725 was aber nur noch zu ca. 40% aus Fachwerk besteht, energetisch saniert (EnEV 2009) weil es dafür sehr günstige Förderkredite gibt.
Einhalten mussten wir ein KFW 150 Haus, erreicht haben wir KFW 70: Innendämmung Multipor und Außendämmung Betonschaum und Leichtputz. Neue Fenster (Holz mit Sprossen), Dachausbau und 20er Steinwolle, Heizung Wärmepumpe mit 2 Erdsonden a 99,9m.
Gerne können Sie uns für weitere Einzelheiten kontaktieren.



konkret



Hallo,

ich kann dir aus eigener Erfahrung nur empfehlen ein bestimmtes Haus als Fallbeispiel heran zu ziehen.
Dann kannst du die einzelnen Themen viel besser in konkreten Bezug setzen und es wird nicht so "langweilig" allgemein oder noch schlimmer es wird viel zu unübersichtlich weil du verschiedenste Sachen unterscheidest, wenn so dann so oder wenn so dann halt so usw.
Wenn das Haus denkmalgeschützt ist, kann das auch nicht schaden, dann springt leicht noch ein Kapitel über die Fördermöglichkeiten heraus oder du kannst noch auf die Ausnahmegenehmigungen der EnEV eingehen.
Eine Kostenschätzung kommt auch immer gut und geht am konkreten Projekt auch hervorragend, so ist der Lerneffekt auf deiner Seite auch allemal höher.

Bei konkreten Fragen kannst du mich gern anschreiben, habe mir mein Bauingenieurdiplom 2011 auf ähnliche Weise erschrieben, als Leipziger Student mit Bezug auf die dortige Gründerzeitfassade, mit Schwerpunkt Innendämmung.

Einem Nachfolger habe ich noch die ganze Wärmebrückenproblematik am selben Gebäude aufgedrückt, da ist auch noch eine Arbeit draus geworden.


Beste Grüße,

Christoph



Abschlussarbeit



Was häufig fehlt ist eine Art Gegenüberstellung einer Minimalsanierung (womöglich nicht einmal Enev-Gerecht, sondern nur Wohnkomfort-Erhöhend) gegenüber einer Totalsanierung - Sowohl unter Kostenaspekten als auch unter ökologischen Aspekten über die Nutzungsdauer gerechnet.

Ich weiß - darüber darf man als angehender Bauingenieur heute garnicht mehr nachdenken - aber es gibt bereits eine ausreichende Anzahl der Planer mit "Alles raus und anders"-Menatlität...Warum also nichtmal anders.