Dämmung von Fachwerk

27.10.2004



Ich habe die Absicht eine alte Villa Bj.1896 mit Styropor wärmezudämmen. Laut alten Bauzeichnungen war das Fachwerk bis 1930 wahrscheinlich offen und wurde dann, nach Umbau, überputzt.
Meine Idee war jetzt die gesamte Fassade wärmezudämmen und das Fachwerk zur Herstellung der alten Optik "vorzutäuschen". Hat jemand damit Erfahrung oder weiss jemand Beachtenswertes oder gibt es andere Vorschläge?



Risiko Feuchteschäden



Hallo Herr Konrad
Durch das Einpacken ihres Hauses in Styropor wird die Außenwand weitgehend diffussionsdicht, d.h. der natürliche Feuchtetransport wird gebremst. Sollte deshalb Tauwasser ausfallen, so ist mit Schäden an der Holzkonstruktion zu rechnen.
Ich empfehle Ihnen die Überprüfung und Beratung durch einen Fachmann (Architekt, Statiker, Bauphysiker - evtl. BAFA-Energieberater), der Sie auch ggf. über Fördermaßnahmen für nachträgliche Dämmung informieren kann (z.B. KFW).
Schöne Grüsse aus Franken.



Blockade



Hallo miteinander,

mir fällt dazu im Moment wirklich nichts mehr ein.

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PS:
Oder vielleicht doch noch etwas zum Thema "Täuschen" aus der Bild-Datenbank



Es gibt Hilfe :)



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Grüße



Alles hier schon mal gesagt!



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Nur mal in Ruhe suchen!
Doch wenn Du Deine vorgeschlagene Variante durchführst, dann haben wir in vielleicht 20 Jaheren eben wieder Arbeit.
Diese brauchen wir dann auch.

Denke doch bitte einmal tiefgründiger über Deine Lösung nach und wenn es weitere Fragen geben sollte, dann stehe ich gern mit fachlichem Rat und Lösungsvorschlägen zur Seite.

Grüße vom Lehmbauer.



röhrende hirsche der architektur



herr konrad lassen sie sich nicht erschrecken! „altes haus und wenig wissen“, sie sagen es ja selbst und nur gut, dass sie dieses forum entdeckt haben.
neben den bautechnischen problemen, wie bereits angesprochen, wecken sie natürlich den jagdtrieb des oberförsters, der sich u.U. versucht im grabe umzudrehen. nun haben die hirsche gerade schonzeit (oder auch nicht?) und wir lassen sie erstmal zuende röhren.
ich kann mir vorstellen, dass ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht und eingriffe nicht nur in ihrem interesse gut abstimmt und geplant sein müssen. das Verputzen der 30er jahre hatte u.U. seinen grund. auch solche „überarbeitungen“ können ihre berechtigung haben, und man könnte dort anknüpfen und weiterdenken. dämmen, ob falsch oder richtig, und dann ein fachwerk zur vortäuschung vorsetzen, hat nichts mit fachwerk zu tun. Fachwerk ist ein system, eine Konstruktion und keine dekoration oder reine fassadenarchitektur. stellen sie doch mal ein bild ihres oberförstershaus ein und lassen sie die „experten“dann weiterdisskutieren.
schöne grüsse
christian bernard



Es war ja nur eine Idee



Styropor verworfen! Unger-Diffutherm OK?

Nachbildung Fachwerk, auch wenn´s die Fachleute schüttelt noch nicht so wirklich. Fotowünsche erfüllt.

Wenn es funktioniert, ist hier die vermutliche Originalzeichnung zu sehen. Ob es jemals wirklich so aus sah ist unbekannt. Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz, da die Umbauten in den 30´ern zu gross waren.



Und jetzt heute,



bzw. vor ein paar Wochen währen der Kellertrockenlegung.

Die vorhergehende Zeichnung stellt die linke Seite des Hauses dar. Alle Balkone wurden hochgemauert, die zwei Etagen Wintergarten rechts wurden Bauspuren nach zu urteilen später angebaut, Original war dort vermutlich eine überdachte Terasse.

weitere Fotowünsche etc.,Ideen gern gelesen.

Gruß Matthias

PS. Ein Dank an alle Interessierten !!!!



Gratuliere zu dem weisen Entschluß :)



Kleine Frage: Kann es sein, dass sich die Balken "selbst" Freilegen (siehe zweites Bild, rechts oben)? Habe hier im Forum mal etws über "Schalenbilder" gelesen, vielleicht auch mal in die Suche einbeziehen? :)

Liebe Grüße
Heide