Fachwerk richtig Innen Dämmen

25.03.2014 jharkot



Hallo,
Ich bin seit Januar Besitzer einer Doppelhaus Hälfte.
Das Vorderhaus ist aus 1890 und das Hinterhaus aus 1910.
Das Vorderhaus besteht aus einem 46cm starken ziegelsteinmauerwerk.
Das Hinterhaus besteht aus einer etwa 14cm starken Fachwerkwand die mit Ziegeln ausgefüllt ist (gefache heißt das doch glaube ich oder?)
Es geht hier um das Hinterhaus. Ich möchte gerne neue Fenster einbauen da sich dort noch die alten einfach verglasten Holzfenster befinden. Jetzt wurde mir aber geraten auch gleich die Wände zu dämmen. Hierzu hab ich schon einiges gelesen, jedoch bin ich noch zu keinem wirklichen Ergebnis gekommen. Ich würde gerne mit Holz Faserplatten dämmen. Wie gehe ich genau vor und wie dick sollte ich max. Dämmen? Also der bestand ist folgender (von aussen nach innen) ca. 2cm Zementputz>ca. 14cm Fachwerk mit Ziegelsteinen> 3cm verlattung(Luftschicht)> 12,5mm rigibsplatte. Die rigibswand kommt noch weg. Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Nette Grüße Pascal aus OWL



Da muss der Profi ran



Hallo,

das ist zu komplex für ein DIY-Maßnahme mit angelesenem Wissen aus dem Internet. Da kann zu viel schief gehen und es gibt auch zu viele Dinge zu beachten.

LG,
Tina



profi?



Ich würd das ja gerne in Eigenleistung machen. Die Frage ist wer ist ein Profi? Extra eine Firma für Dämmung oder sollte das jeder Maurer wissen?



Heyho



Fenster neu? Ach ja, da sind ja nur die einfachverglasten Fenster drin, die als Kondenswassersollbruchstellen verhindern das dir die Suppe an den 16cm, zementputzverschmierten Wänden verstärkt ausfällt. Dann sollte man natürlich dämmen.
Spezial Dämmfirmen oder der Maurer solls wissen? Sicherlich nicht, auch wenn die so tun.

"das ist zu komplex für ein DIY-Maßnahme mit angelesenem Wissen aus dem Internet. Da kann zu viel schief gehen und es gibt auch zu viele Dinge zu beachten."

dem kann ich nur beipflichten. Also im Zweifelsfall an Firmen etc. herantreten, die dir deinen Wandaufbau mit z.B Wofi simulieren, Wärmebrückenberechnung durchführen und dann vielleicht alles selber machen. Aber mit den Aussagen: hierzu hab ich schon viel gelesen, welche Dämmstärken etc. schießt du Dir bei der Baubeschreibung sicherlich ein Eigentor.
Außerdem sollte man noch einiges mehr berücksichtigen. Wie sieht es unter dem Zementputz aus, gibt es Pilzschäden oder Nagekäferbefall etc.

Gruß aus OWL
Emzet



Wofiwufi



Wo gibt es nur dieses Wofi???
Ist das der kleine Bruder von Wufi?

Ein selbsternannter Profi wollte bei mir 5cm Holzweichfaserplatter im Punktwulstverfahren anbringen.

Ein umfangreiches Selbststudium der Materie ist nicht verkehrt.
Ich bin nicht der Meinung, dass das eine Fachfirma machen MUSS.
Die Planung abzugeben bewahrt vor Fehlplanung.
Ausführen kann man vieles selber, evtl mit Anleitung.

Es gibt Menschen die sind im eigenen Haus gewissenhafter wie viele Fachfirmen.

Ich empfehle: informieren, planen lassen, gemeinsam Ausführen





nur weil jemand einen Gewerbeschein und einen Meisterbrief in irgendeinem halbwegs einschlägigen Gewerk vorweisen kann, heißt das lange noch nicht das Fachkompetenz vorhanden wäre. Dem Ausführenden wird in nur wenigen Fällen innerhalb der Gewährleistung relevanter Murks nachzuweisen sein und danach ist es eh ihr Risiko.
Die h.M. hier im Forum vertritt i.A. ganz gute Konstruktionen auch bei Innendämmung.
Als optimale Dicken von HWF haben sich 40 bis 60mm bewährt(Kosten/Nutzenverhältnis) 80mm würde ich zumindest auf der Wetterseite als kritisch ansehen.
Die Dämmung muß holhraumfrei auf der Außenwand aufliegen. Mit Punkt/Wulst ist das nur zu erreichen wenn entsprechend darauf geachtet wird.
Bei Unger diffutherm sind brauchbare Aufbauten beschrieben.
Versuchen sie MIWO, Plastefolien und GK zu vermeiden. Der Aufbau sollte holraumfrei erfolgen. Wie sieht es unter dem Zementputz aus? FW i.O.?

Gruß
Selle



klassischer Tippfehler



@Bernd
da wirds dann schon mal unangenehm.Aber mit dem Planen sind wir uns ja einig.



von Anfang an … 



Hallo

Selber machen ist einfach … vor allem die Fehler machen sich leicht auch selber und rächen werden sie sich … 

Mir fällt auf … Fenstertausch … Dämmen … Holzfaserplatte … Zementputz … Luftschicht … 12,5 Rigips … 

Sie sollten sich ein Gesamtkonzept entwickeln (lassen) … in dem Heizung, Fenster, "Dämmung", Dach, Boden, Materialien etc. aufeinander abgestimmt betrachtet und eingesetzt werden …

Dämmen würde ich nie . eher den Materialeinsatz hinterfragen, dann die Heizart optimieren (Temperierung) . 

Gutes Gelingen

Florian Kurz



einfach?



Also könnte ich die Wand doch erstmal mit Lehm Verputzen lassen und darauf dann die sagen wir mal 40 oder 60 mm hwf aufbringen und wieder mit Lehm verputzen dann Wandheizung und dann wieder Lehm. Oder denke ich einfach zu einfach?



Fachberater anfordern



Hallo, wie wäre es denn, wenn Du Dir einen Fachmann zur Beratung kommen lässt, der nicht mal was kostet ? Ruf bei CLAYTEC an, die machen das. Tel. 02153 9180
Und das passende Material haben die auch noch, was willst Du mehr.

Viele Grüße,

Stukkateurmeister Andreas Wugk
Technik-Support CLAYTEC
0176 11191812



Aha



wieder ein "kostenloser Fachberater", der auch zufällig die richtigen Materialien gleich zur Hand hat. Einfach mal anrufen ... Na denn. Was wollen Sie mehr.