Ran ans (Fach)werk - Pro7 sucht!

12.04.2006



Liebe Fachwerk-Community!

Für das Pro7-Magazin Avenzio "Die Reportage" suchen wir Familien, die ein Haus gekauft oder geerbt haben und es nun getreu dem Motto "Ran ans (Fach)werk" mit viel Herzblut und Liebe zum Detail renovieren, sanieren, umbauen...

Wer Interesse hat und sich weitergehend informieren möchte, kann gerne Kontakt mit mir, Melanie Ryll MagmaTV, aufnehmen. Entweder telefonisch unter der 02233-96 36 133 oder per Email melanie.ryll@magmatv.de! Ich freue mich!

PS: Auch wer andere spannende Bauprojekte plant, kann sich gerne bei mir melden!



Tut mir leid-



aber Sendungen wie Avenzio und wie sie alle heißen find ich persönlich total schwachsinnig! Wird da irgendwie Rücksicht darauf genommen welche Produkte und Materialien verwendet werden? Hin und wieder zapp ich da rein,und dann denk ich mir meinen Teil.Kunststoffdispersion,Kunstharzlack,Zementmasse usw.usf.!Haupsache grellbunt,schnelltrocknend und es macht sich gut im Fernsehen! Was dann in ein paar Jahren ist,wenn dann die Bauschäden auftauchen ist egal oder? Oder kommt dann wieder das Kameramännchen mit der hippen Renoviertante und saniert kostenlos und "fachmännisch" die verfaulte,vergiftete Bausünde?



Dito



das sehe ich ganz genauso. Hab mal eine Sendung gesehen - nie wieder. Es geht doch nur um möglichst hohe Einschaltquoten für 0-Bugets. Dafür werden die Akteure dann auch noch kräftig vergackeiert.

Ne, nicht mit mir/uns





Hallo, Melanie Ryll,
die Tendenz zum Medium Fernsehen der (verantwortungsbewußten) Leute hier im Forum wird bei meinen Vorrednern schon deutlich. Dieses Thema ist auch früher schön mit ähnlichem Tenor diskutiert worden.
Uns kommt es auf fachlich gute, dauerhafte, qualitätvolle Sanierungen an, nicht auf unterhaltsame Effekte.
Wenn Sie es hinbekommen - dürfen -, fachliche hohe Qualität, material- und baustilgerecht, als bauliche Notwendigkeit darzustellen, dann gibt es auch von hier eher eine Unterstützung.
Im Moment habe ich auch Bauchschmerzen.

Wohlwollende Ostergrüße
D.Fr.



So nicht!



Nomen est Omen! Schon die Überschrift verrät uns allen daß es schnell gehen muß!

Liebe Melanie, auch wenn schon einige meiner Vorschreiber hier den Nagel auf den Kopf getroffen haben, so muss ich doch auch noch ein Wort ergreifen.

Ich habe zwei Berufe erlernt, Schreiner und Zimmerer (manche hier haben dazu noch Studiert). Hab dazu alles in allem 6 1/2 Jahre eine Ausbildung genossen. Obgleich meiner Berufserfahrung habe ich noch immer nicht alles gesehen.
Ein Fachwerkhaus kann mann nicht so auf die schnelle renovieren. Wenn man´s machen lässt wirds verdammt teuer. Wenn man´s selber macht dauerts seine Zeit.

Welche Zielgruppe wollt Ihr denn ansprechen?

Etwa solche Menschen wie uns hier?
Wir sind keine Akademiker mit zwei linken Händen die sich ein Fachwerkhaus vom Billigbaumarkt mit schlechter Qualität vom Sonderangebot zurecht machen.
Wir wollen in die Spur der traditionellen Handwerkskunst, die nun schon seit jahrhunderten Bestand hat, treten. Um so die Zeugnisse unserer Kultur zu erhalten. Für uns; unsere Kinder und allen Nachfahren. Wir wollen uns verneigen vor den grossartigen Handwerkern die vor Jahrhunderten, ohne Maschinen mit bloser Hand, Bauwerke erstellten welche heute noch bestand haben. Wir wollen Ihr Andenken erhalten und Ehren...

Wünsch Dir aber trotzdem noch gutes Gelingen

Mit handwerklichem Gruß
Stefan



Im Grunde ist es ganz einfach...



Liebe Community!

Zu allererst einmal: Die Überschrift stammt aus meiner Feder, das ist nicht der Sendetitel, der lautet ganz einfach Avenzio "Die Reportage".

Wer die Sendung und im speziellen diese Rubrik schon einmal gesehen hat, wird vielleicht bemerkt haben, dass die Häuslebauer über einen langen Zeitraum mit der Kamera begleitet werden.

Ich kann hier vieles schreiben - von wegen "bei uns nicht" und "wir machen das so". Was für Arbeiten gezeigt und welche Materialien dabei verwendet werden, dass hängt von der Familie ab, die begleitet wird. Hintergedanke meiner Anfrage war ganz einfach: Es ist sicherlich sehr spannend und interessant, wenn sich eine Familie in Zeiten von Fertighaus & Co. ein Fachwerkhaus oder ähnliches gekauft hat und selbiges nun renovieren möchte. Ich denke, dieser Herausforderung stellt sich nur jemand, der zumindest ein Stück weit Ahnung von der Materie hat. Für alles andere holt er sich eben fachkundige Hilfe - und wenn das bei unserer Familie so sein sollte, dann wird das auch gezeigt.

Es ist im Grunde ganz einfach, wenn man sich die Frage stellt: Warum habe ich ausgerechnet hier, in diesem Forum inseriert?

Liebe Grüße,
Melanie Ryll



Gutes Gespräch



Nochmals vielen Dank für das nette und aufschlußreiche Telefonat.
Der Ansatz Ihres Herangehens zu dieser speziellen Thematik und Problematik ist zwar schweren Standes, doch mit dem Quentchen Feingefühl ist da einiges zu bewegen.

Nochmals schöne Ostergrüße nach Köln

aus der Oberlausitz

Udo Mühle



Selbst wenn



Liebe Frau Ryll,

selbst wenn Sie tatsächlich vorhaben Realität zu zeigen, was ich noch immer etwas bezweifle weil ich diese Art von Reportagen als Zuschauerin kenne (man kann ja nicht murren wenn man's nicht kennt ;-))

Also, selbst wenn - ich stelle mir das im laufenden Baustellenbetrieb sehr schwierig vor. Unser heutiges Szenario war der Austausch des letzten Stücks maroder Schwelle. Unsere Zimmerer hatten auf engstem Raum schwer zu tun, vor allem wollte das neue Holz nicht so gerne zum alten. Was so viel heißt wie, es gab Probleme.

Da nun auch noch ein Kamerateam mit Reporterin dazwischen - die wären mir davon gelaufen. Abgesehen davon muss ich den Handwerkern ja ihre Zeit bezahlen. Wer gibt mir denn das Geld zurück, wenn sie durch die Dreharbeiten von der Arbeit abgehalten werden?

Bei dieser Arbeit gibt es auch kein: "ach bitte nochmal", oder "bitte etwas anders", oder "stellen sie sich da hin" ...

Grüße
Ulrike Nolte