Wanaufbau so ok?

13.01.2004



Hallo, ich habe an unserem bestehenden Fachwerkhaus einen Anbau mit vorgesetztem Fachwerk errichten lassen. Der Architekt wählte folgenden Wandaufbau von innen nach aussen:
1. Innenputz
2. 17,5cm Poroton
3. 1-2 cm Luft im Balkenbereich
4. 12cm Balken mit 10cm Polystyrol in den Gefachen. Die Polystyrolplatten sind mit Baukleber am Mauerwerk befestigt.
5. Aussenputz

Ist dieser Aufbau so ok, oder kann es Eurer Meinung nach zu Problemen führen?
MfG Hartmut



Wasser dringt in den Spalt



vermutlich wird in dem Spalt zwischen Fachwerk und Ausfachung Wasser eindringen, welches nicht ablüften kann. Es läuft nach unten und bewirk dort eine schnelle Fäulnis des Balkens.





Hallo, erst mal danke! Der Spalt befindet sich aber nicht zwischen Fachwerk und Ausfachung, sondern zwischen Fachwerk und Mauerwerk, aber nur im Balkenbereich, da die Ausfachung (Polystyrolplatten) am Mauerwerk festgeklebt ist.





also wenn ich den Aufbau jetzt richtig verstehe, sind die Polystyrol außen auf das Fachwerk geklebt. Dann ist nach Außen eine geschlossene Oberfläche, da kann kein Wasser eindringen. Probleme können lediglich in dem Bereich zwischen Wand und Polystyrol-Platte entstehen, wenn dort Feuchtigkeit taut und nicht ablüften kann.



Polystyrol hat im Fachwerk NICHTS zu suchen



Da Sie einen Eintritt von Feuchtigkeit nie 100%ig verhindern können. Dann bleibt die Feuchtigkeit am Holz, das Holz fault.... Ist hier bestimmt schon 100mal drüber geschrieben worden. Setzten Sie Lehmsteine in die Gefache und innen eine Vorwand aus Leichtlehmsteinen, dann kann nix schiefgehen.