fachwerk aufdoppel und dämmen

01.08.2010



hallo !!
ich habe ein fachwekhaus , Fachwerk 1 og.
ich würde gerne das fachwerk 12 cm aufdoppel ,die felder mit 10 cm Dämmung füllen und riemchen darauf Kleben !
meine frage ist ob das fünktioniert ,zwecks Bausubstanz ,schwitzwasser und so.
was für ein Dämmmaterial sollte man nehmen.
vielen dank im vorraus
stephan ohlms



Moin,



bitte tu's nicht!

Gruss, Boris

P.S. Mit Foto könnte man konkreter werden....



foto geht leider nicht



da ich nur gast bin ,geht das mit dem foto nicht !!
das erste og ist fachwerk , die fenste sind bündig mit der wand.
die Wand ist einsteinig ,also sehr dünn.
ich wollte zwecks Wärmedämmung aufdoppel da ich das fachwerk behalten möchte !!
auf die idee hat mich der Zimmermann gebracht der letzte jahr eine kaputte Schwelle erneuert hat !!



Moin Stephan,



hier anmelden und Foto hochladen kost nix, bringt dir aber vielleicht auch noch bessere Ideen....

Gruss, Boris



Mit dieser Maßnahme



werden Sie das vorhandende Fachwerk nicht besser machen.
Und das mit den "10cm Dämmung füllen" sollte man besser überhören!



mein fachwerk ist gut



ich möchte mein fachwerk nicht besser machen ich möchte dämmen.
im eg habe ich eine 36 cm Ziegelwand und im og nue 12 cm.



hallo christpf



was ist denn das für eine antwort
(Und das mit den "10cm Dämmung füllen" sollte man besser überhören)
vieleicht ist solch eine antwort , mit einer begründung dazu angebracht.
einfach komentare zu schreiben ist ziemlich über ,ich möchte dämmen und das aus dem grund ,das es im og zu kalt ist.
ich möchte aber die fassede so behalten wie sie ist,denn ich finde mein haus schön.
also finde ich die idee mit dem aufdoppel gar nicht so schlecht. das haus sieht dann genau so aus wie vorher.
ich dachte nur ich hohle mir lieber mal von fachwerk kündigen leuten eine meinung ein!!!!!!



Na,



nu kann man sich mal ´n Bild machen ;-)).
Also im OG soll ein Fachwerk davorgehängt werden? Mal abgesehen davon, dass das technisch eine Vorsatzschale mit allen Risiken für das dahinterliegende tragende Fachwerk darstellt, stelle man sich mal die optische Wirkung vor:
Da ist ein Fachwerkgeschoss, und wodrauf steht das??? Hatten die früher auch schon "Siemens Lufthaken" zur sicheren Montage von Utopien??
Da kannste drehen wie du willst, der A... bleibt hinten, und gefaktes Fachwerk wirkt immer gefakt und albern. Entschuldige die krassen Worte, aber ist nun mal so.
Wenn du dir und deinem Fachwerk was Gutes tun willst, bau dir ´ne Innendämmung mit Holzweichfaser und Wandheizung, das kommt wahrscheinlich günstiger, wie die aufwendige Montage der Aussenfassade.
MfG
dasMaurer



Moin Stephan,



ich hab im Prinzip dieselbe Situation gehabt, oben nur 12cm, allerdings verputztes Fachwerk und eine, alte, rissige Fassade, die sowieso behandlungsbedürftig war. Aussendämmung war also kein Thema, haben wir gemacht.

Deine Fassade wird noch Jahrzehnte halten und der Aufwand sich wahrscheinlich erst in 20 Jahren rechnen. Die Rechenmodelle der Dämmstoffindustrie beziehen sich i.d.R. auf grössere Dämmstärken und stimmen seltenst. Dein Zusatzaufwand für das "falsche Fachwerk" kommt noch obendrauf.

Schau dir mal die nachträglich gedämmten Häuser in deiner Nachbarschaft an, v.a. die entstandenen "Schießscharten" durch die dicken Fensterlaibungen - schön ist das nicht, v.a. wenn du es nur im OG machst. Hier im schwäbischen haben auskragende Stockwerke Tradition, bei euch ja eher garnicht.

Habt ihr bereits die anderen Energiesparmöglichkeiten ausgeschöpft (Brennwerttherme, Dach- bzw. Geschossdeckendämmung etc.)?

Was du da vorhast, rechnet sich weder finanziell noch sonstwie, sach' ich, da gäbs bessere Wege zum Ziel zu kommen.

Gruss, Boris



Seltsam...



...ist es schon, daß bei einer 12cm-Wand die Sinnhaftigkeit einer Dämmung bezweifelt wird.

Ich würde freilich auch zur Innendämmung raten,z.B. HWPl+Wandheizung+Lehmputz. Das sollte ein fachwerkerfahrener Planer vor Ort projektieren. Viele Lösungen sind auch für Selberbauer umsetzbar.

Grüße

Thomas





Hallo

Innendämmung ist bauphysikalisch aber eben sehr kritisch.
Abgehende Wände, Geschossdecken und Fensterlaibungen bleiben meist Wärmebrücken.
Eine gute Alternative für das OG Ihres Objekts könnte eine gedämmte Vorhangfassade aus Holz sein.
Bei vernünftiger Baustoffwahl lässt sich so eine gute energetische Ertüchtigung, auch der sommerliche Hitzeschutz, mit einem hervorragendem Wetterschutz kombinieren.

Grüße aus Schönebeck


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@ Oliver Struve



"Innendämmung ist bauphysikalisch aber eben sehr kritisch."

Ich schreibe jetzt nicht, daß das besonders Diejenigen behaupten, die's nicht beherrschen; zuzüglich einiger fundamentaler Dämmstofffeinde, die hier im Forum gern für das große Theater sorgen.

Ich frage vielmehr, wo denn die Probleme bei einer HWPl+WH+Lehmputz herkommen sollen, aus Ihrer Sicht? Immerhin erhielte der Fragesteller nicht nur seine sehenswerte Fassade, sondern hat zu einem moderaten Preis auch noch eine moderne und sparsamere Heizung.

Grüße

Thomas





Nun mal eines nach dem anderen.

Erstmal zum optischen, ich habe extra dieses Foto angehängt, auch dies ist ein Fachwerkhaus und meines Erachtens ein sehr schönes.
Eine solche Maßnahme braucht natürlich auch immer die Bereitschaft zur Veränderung. Das war aber schon immer so, auch in der Baugeschichte.
Ganz abgesehen davon, das bei diesem Haus nicht zwingend davon ausgegangen werden muss, das das Fachwerk immer sichtig war.

Die bauphysikalischen Nachteile einer Innendämmung sind ganz speziell in diesem Forum bis zur Bewusstlosigkeit diskutiert worden.

Gänzlich unabhängig vom gewähltem Dämmstoff wird die Außenschale mehr als vorher auskühlen, sie bekommt ja durch die Dämmung erheblich weniger Wärme ab, das kann zu Kondensatausfall zwischen der Dämmebene und der Außenschale führen.
Besonders kritisch sind hier die oben genanten abgehende Wände, Geschossdecken und auch Fensterlaibungen.
Freilich kann man versuchen das mit Dampfbremsen oder -Sperren in den Griff zu bekommen, aber:
1. Kenne ich zu viele Fälle in denen genau diese versagt hat.
2. Halte ich es für keine sonderlich gute Idee die Diffusionsfähigkeit einer Wand zu behindern.
3. Opfere ich bei einer Innendämmung auch einen Großteil der Speicherkapazität der Außenschale.

Eine Außendämmung ist technologisch um einiges einfacher und vor allem die gesamte Gebäudehülle umschließend möglich.

Das eine Innendämmung im Verhältnis zu einer Außendämmung zu einem moderaterem Preis zu haben ist würde ich auch mal dahingestellt lassen.
Wenn die Wohnung bewohnt ist wird sie eher um einiges teurer, und wohnen auf nur Baustelle ist auch nicht jedermanns Sache.

Ich wollte hier auch keine Glaubenskriege anzetteln sondern dem Fragesteller andere alternativen aufzeigen, manchmal hilft ja ein anderer Blickwinkel.

Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel Theater.

Grüße aus Schönebeck



Das war...



...keine Antwort auf meine Frage (WH).

Der vorgeschlagene Aufbau kommt ohne Dampfbremse aus, behindert die Diffusionsfähigkeit der Wand nicht; und eine Außenwand als Speicher ist nun nicht unbedingt heizkostensparend, ob der Trägheit wegen.

Sowenig wie es DIE Innendämmung gibt, sowenig sind Nachteile einzelner Ausführungsmöglichkeiten verallgemeinerbar.

Über die ästhetische Seite des Ganzen mag sich jeder getrost seine eigene Meinung bilden, ich finde das Beispiel ganz nett, und ich würde es so nicht machen. Der optische Erhalt einer Fassade ist mir wichtiger.

Grüße

Thomas





Doch, doch Herr Böhme,

Ich habe schon auch auf Ihre Frage geantwortet, und zwar recht gezielt.

>>>“Gänzlich unabhängig vom gewähltem Dämmstoff wird die Außenschale mehr als vorher auskühlen, sie bekommt ja durch die Dämmung erheblich weniger Wärme ab, das kann zu Kondensatausfall zwischen der Dämmebene und der Außenschale führen.”<<<

Die Diffusionsfähigkeit des Dämmstoff ist gewissermaßen Grundvorraussetzung das Wasserdampf an der Außenschale zu Kondensat ausfallen kann.

Ich habe übrigens nicht gesagt das eine Innendämmung nicht möglich ist, sondern das diese erheblich kritischer und daher auch nicht kostengünstiger als eine Außendämmung ist.

Und ob die Speicherfähigkeit energetisch gut oder schlecht ist hängt doch letztendlich vom Heizsystem, als auch von der Nutzung ab.
Da wir hier aber von einem Wohnhaus und nicht von einem Wochenendhäuschen reden halte ich die Speicherkapazität schon für sinnvoll, im übrigen auch Raumklimatisch.

Wenn Sie das anders sehen ist es ja schön und gut, Sie dürfen die Leserschaft auch getrost daran teilhaben lassen.

Möglicherweise gibt es ja für den ein oder anderen auch etwas zu lernen, ich bin gerne dabei.

Grüße aus Schönebeck



Ihre generellen Bedenken...



...zum Kondensatausfall in allen Ehren. Nun gibt es aber, und das berücksichtigen Sie nicht, sehr unterschiedliche Varianten der Innendämmung. Schäden beobachte ich vorallem, wenn laienhaft mit Dampfbremsen gespielt wird, kaum bei durchgängig diffusionsoffenen Systemen. Letztlich ist die immer wieder bemühte Diffusionsfähigkeit kaum die halbe Miete. Die kapillare Leitfähigkeit der Baustoffe ist unberechtigterweise oft unterbewertet.

Wo eine bauschädigende Menge Kondensat in dem von mir beschriebenen Aufbau (also incl. Wandheizung) herkommen soll, beantworten Sie, Herr Struve, nun eben gerade weder gezielt, noch andeutungsweise.

Das hat auch sonst hier im Forum noch niemand überzeugend hinbekommen. Im Winter fällt auf der geheizten Wand kein Kondensat an, und im Sommer sind die Temperaturdifferenzen zu gering, um nennenswerten Kondensatausfall zu verursachen. Zwischen Dämmebene und Außenschale fällt da erst recht nichts aus, weil es keine Hohlräume gibt. Die HWPl werden vollflächig in Lehm angesetzt.

Grüße

Thomas





Herr Böhme,

was halten Sie zu Abwechselung davon mal zu erklären warum Sie eine Innendämmung als die bessere Wahl halten.
Mich würden hier ganz besonders die:
1. Bauphysikalischen Vorteile
2. Die energetischen Vorteile
3. Der Preisvorteil, freilich mit Wandheizung die Sie ja scheinbar zwangsläufig zum Dämmsystem zählen, interessieren.

Grüße aus Schönebeck



Außenwanddämmung bei so einem Haus...



... was sagt dennn das Amt für Denkmalschutz dazu?

Bei dem gegebenem Dachüberstand, bei dieser Fassade im EG, bleibt eigentlich nur eine Innendämmung als sinnvoller Weg - wenn eben Dämmung sein muss.

Hier fand ich den Vorschlag von Ulrich Warnecke am sinnvollsten. Wenn keine Holzweichfaserplatten, dann eine Leichtlehmschalung und Wandheizung.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



@ Oliver Struve



Keine Jacke passt überall. Wenn die Hütte sowieso hässlich ist, oder ein Neubau ansteht, dann mag da einer ein WDVS drankleben nach Lust und Laune.

Wenn hier der Bauherr freilich seine Lieblingsrauhfasertapete nicht opfern will, Heizkörper unter dem Fenster für unverzichbar hält und die Denkmalbehörde wegschaut (bei den Fenstern hat's ja auch geklappt)...

Soll eine Fassade aber erhalten werden (und da ist mir die Denkmalbehörde oft ein willkommener Bremser, wenn da Scheinwelten davorgebastelt werden sollen), sind die Prioritäten eben anders. Zudem entfällt bei der Innendämmung das Gerüst, die Arbeiten können peu a peu gemacht werden und sind damit oft auch für den Selberbauer realisierbar. Aus der "nebenbei" entstehenden Strahlungsheizung resultieren Einsparpotentiale bei den Heizkosten. Bauphysikalische Probleme des von mir vorgeschlagenen Aufbaues konnten Sie bisher nicht benennen. Nur zu, ich lese es doch gern, wenn Sie "zur Feder" greifen.

Die Lehmvorsatzschale ist eine weitere schöne Möglichkeit, zu der mir im ersten Anlauf nichts Problematisches einfällt.

Grüße

Thomas



Sorry, Herr Ohlms...



...komme erst heute dazu nochmal zu antworten?
Sie wollen die Fassade eigentlich so behalten wie sie ist!
Es gibt auf dem Markt immer mehr Strahlungsheizsysteme.
Ich habe jetzt die einfachste Form gesehen, mit wenig Aufwand, ohne zusätzliche Innendämmung.
Der Verbrauch bei einem Fachwerkhaus 15 cm dick unter 10 l/qm. Die Strahlungsheizungen werden immer noch verkannt, niedrige Anschaffungskosten und das Wohlfühlklima.
Wahrscheinlich haben Sie noch Plattenheizkörper (Luftheizung), da bekommen Sie nie ein gesundes Klima.
Schlimm genug, dass mit dem " Dämmen und Riemchen drauf kleben" viele gesunde Häuser sinnlos zugedämmt werden!
Weil es mit der Strahlungsheizung echte Alternativen gibt zum Dämmen, werden diese Systeme nie wirtschaftlich sein!
Wenn ich dann sowas höre oder sehe wie in Hamburg wo duzende von Häusern zugedämmt werden mit Riemchen beklebt und glatt gestrichen werden, dann gibt es keinen Beifall!



@Christoph:



Was wolltest du jetzt eigentlich sagen???

Gruss, Boris





Herr Böhme,

wo bleiben:

1. Bauphysikalischen Vorteile
2. Die energetischen Vorteile
3. Der Preisvorteil, freilich mit Wandheizung die Sie ja scheinbar zwangsläufig zum Dämmsystem zählen, interessieren.

Nicht um den heißen Brei reden, raus damit.


Die Rüstung ist schon mal ein Argument, ich schmeiß mich weg, das kann nur von einem Bodenleger kommen.



Na dann hoffe ich,



daß sich der weggeschmissene Struve wieder einkriegt. 's wär sonst ja sonst so still hier. Auch Sie stellen ein Gerüst nicht umsonst. Es ist ein (mitunter eben vermeidbarer) Kostenpunkt unter vielen, nicht mehr.

Statt zu randalieren, sind Sie gefragt, hier die Nachteile des von mir empfohlenen und von Ihnen völlig unkonkret kritisierten Aufbaues zu nennen. Und wenn Ihnen dazu nichts einfällt, dürfen Sie auch mal eins aussetzen.

Wie ich schon schrieb, es passt keine Lösung überall. Grundsätzlich ist nahezu jedes Objekt innen wie außen fachlich korrekt dämmbar. Da eine Entscheidung darüber immer eine Abwägungssache vieler Fakten ist, will und werde ich hier keinen Beweis antreten, eine Innendämmung sei IMMER vorzuziehen. Aufgrund der kargen Informationen zum Objekt wäre sie hier aber meine Wahl.

Grüße

Thomas





Herr Böhme,

wenn Sie sich mit der Ruhe hier mal nicht irren, was meinen Sie wie ruhig und sachlich das hier die letzten drei vier Wochen war.
Ich war da aber Sie, kleiner Brandstifter, waren weg.
Mmm?

Wenn Sie nicht sagen wollen, das eine Innendämmung unkritischer ist als eine Außendämmung, dann dürfen Sie auch schweigen.
Andererseits bleibt die Tatsache, das Sie es nicht können.

Auch für Sie gilt, Sie müssen hier nicht schreiben.

Mich interessiert nach wie vor die von Ihnen behaupteten:

1. Bauphysikalischen Vorteile
2. Die energetischen Vorteile
3. Der Preisvorteil, freilich mit Wandheizung die Sie ja scheinbar zwangsläufig zum Dämmsystem zählen, interessieren.

der Innendämmung.

Damit es für Sie leichter wird legen Sie einfach mal den gleichen Dämmstoff zu Grunde.

Und Herr Böhme, mal ganz ehrlich, wenn ein Kunde bei Ihnen einen Dielenfußboden bestellt, basteln Sie ihm dann ein Parkett rein weil Sie das für dieses Objekt für “Ihre Wahl” halten.?

Grüße aus Schönebeck

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Die Brille lässt Sie...



...recht alt aussehen, und dann der Hausrock...

Wie Sie weiter oben lesen können (Brille benutzen) habe ich durchaus differenziert, und werde mich nicht wiederholen.

Viel Spaß dann noch hier

Grüße

Thomas





Ja, ja.

Erst den Porzellanladen verwüsten und dann ohne aufzuräumen abhauen.

[pubimg 22830]



Hier noch...



...für den profunden Literaturkenner Oliver Struve ein weiterer Aphorismus von Oscar Wilde:

"Gesegnet seinen jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten"

Oder fällt Ihnen doch noch eine sachliche Kritik des vorgeschlagenen Aufbaues ein?

Grüße

Thomas





Herr Böhme, Selig sind auch die Armen im Geiste.


Mir fehlen noch die Erklärungen der:

1. Bauphysikalischen Vorteile
2. Die energetischen Vorteile
3. Der Preisvorteil, freilich mit Wandheizung die Sie ja scheinbar zwangsläufig zum Dämmsystem zählen, interessieren.

Sagen Sie die doch ganz einfach, sie sind doch so schlau Herr Böhme.

Aber ganz so blöd sind Sie dann doch nicht, wissen Sie schon genau das ich Ihre Ergüsse auseinander nehmen könnte.





Herr Böhme,

lesen Sie mal hier den Kommentar des Herrn Mühle.
Den können Sie auch anrufen wenn Sie noch Fragen haben.
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---Forenreferenz-----------
Wie mit den Jacken im Winter! -
Bauphysikalisch betrachtet ist eine Außendämmung immer funktionaler, als die alternatve Innendämmung.
Bei der Variante "Außendämmung" verhält es sich wie mit der Anzugsordnung im Winter.
Ich kann anziehen was ich will, wenn ich schwitze und die Feuchte nicht entweichen bzw. gespeichert werden kann, werde ich über kurz oder lang frieren.
Also ziehe ich eine Kleidung an, die meine Körperfeuchte ableitet und nach außen führt. Umkehrend aber keine Feuchte hineinläßt und eine gute Winddichtigkeit absichert.

Bei unseren Häusern verhält es sich gleich.
In den Wintermonaten wird geheizt, die Raumluft dehnt sich aus und die Luftfeuchte erhöht sich.
Um eine gute Funktion der bauphysikalischen Verhältnisse abzusichern, muß ich erreichen, daß die Gebäudehülle eine gute gleichmäßige Erwärmung erfährt (Oberflächentemperatur), aber gleichzeitig muß ich darauf Wert legen, daß eine hohe Winddichtigkeit zur Ausführung kommt bzw. hergestellt wird.
Denn dort wo Thermik (Ströhmung) auftritt, entweicht Wärme und dabei fällt in den kälteren Schichten Feuchtigkeit aus.
Also wird sich über kurz oder lang da ein Bauschaden entwickeln!
Dazu kommt noch, daß ich darauf achten sollte, daß die einzelnen Ebenen homogen miteinander erstellt werden.
Damit sichere ich ab, daß ein guter Diffusionstranbsport stattfindet.
Die Entscheidung zu einer Außendämmung hat somit folgenden Vorteil, daß die kältere Außenluft nicht die Gebäudehülle erreicht und dort zu Tauwasserbildung führt. Nunmehr ist also nur noch die Entscheidung hinsichtlich der Dämmstoffe zu ergründen und da wird sich zukunftsorientierend immer mehr der Weg zu den sorptionsfähigen Dämmstoffen öffnen. Also Holzweichfaser, Zellulose, etc.

Diese Produkte haben zusätzlich noch den Vorteil, daß sie zu einer enormen Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes mit beitragen. Amplitudenverschiebung von mindestens 10 h.
Heißt also, die Oberflächentemperatur erreicht bei gleicher Dämmstärke erst 10 h später die Innenseite der Dämmebene.
Dies einmal der Vergleich MiWo zu Zellulose!

Auch sollte eine gute Symbiose der Gesamtwandkonstruktion gefunden werden, um gutes Speicherverhalten, Feuchteregulierung und Energieeffizienz zu gewährleisten.
Und da sind Lehmbaustoffe wieder gut im Rennen.

Ich hoffe, eine handwerklich gut verschändliche Erklärung gefunden zu haben, denn die wissenschaftlichen Argumentationen helfen den betreffenden Besitzern und Interessenten wenig.

Wärmende Grüße hin zum Jahreswechsel

Udo Mühle mehr ...
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Sachlichkeit



wird hier doch etwas vermisst.

Ich bin kein Fachmann sondern gehöre auch zu der Garde Heimwerker die oftmals gerne einen Fachmann beauftragen, weil man dann ein schönes Ergebnis bekommt. Leider nicht immer und die Diskussion von zwei Fachleuten zeigt, wie weit Meinungen aus einander liegen können. Woher weiß jetzt der Inhaber des Hauses was er machen soll?

Energetische und bauphysikalische Vorteile der Innendämmung kann ich auch nicht aufzeigen aber ich würde mich Herrn Böhem dahingehend anschließen, dass ein Haus mit einer so tollen Fassade durch aufgeklebte Platten einfach furchtbar aussehen würde.

Wandheizungen sind phantastisch und liefern das beste Klima. Das bekommt man mit keiner Dämmung der Welt hin. Leider haben auch sie ihre Tücken, passen nicht immer zum vorhandenen Heizkessel, die Verlegung der Rohre zum Kessel hin macht auch nicht immer Freude oder man arbeitet mit der elektrischen Version, die dann aber widerum nicht gerade der energetische Sparfaktor ist.

Letztlich muss der Inhaber entscheiden, was ihm wichtiger ist: Originalfassade oder energietechnisch beste Dämmung.

Mich würde das System Strahlungsheizung noch einmal interessieren.





Sehr richtig Carsten,

Nur hat der Fragesteller aber gezielt nach einer Außendämmung gefragt und ich habe ihm hier, wie einige andere, eine weitere Variante zur Überlegung aufgezeigt.
Ferner habe ich darauf hingewiesen das Innendämmungen IMMER kritischer als Außendämmungen sind.
Und das ist nun mal so und sollte für den fragenden hilfreich sein.
Ob und wie der betreffende die Maßnahme ausführt wird letztendlich der Besitzer nach Abwägen der Vor- und Nachteile, der Kosten, der statischen Erfordernisse und eventueller Auflagen der Denkmalbehörde selbst entscheiden.

Ich halte Herr Böhme übrigens für dieses Gewerk auch nicht unbedingt für einen Fachmann.

Grüße aus Schönebeck



Wie lustig!



Den Udo hier durchzuzerren, hat schon was. Mit eigenen Worten bekommen Sie's nicht hin, Herr Struve? Aber auch das Zitat bringt keinerlei Argumente gegen den Aufbau HWPL/WH/Lehmputz. Und wissen Sie auch warum? Genau diesen Aufbau führt Udo sehr oft aus. Immer dann zum Beispiel, wenn die Fassade optisch erhalten werden soll. Schaun Sie im zitierten Thread mal weiter unten, wenn der Udo da keine Innendämmung ausführt, sollte mich das doch sehr wundern. Da Sie nun sicher ganz viele Fragen haben, rufen Sie ihn doch einfach 'mal an!

Ob Sie mich in dieser Sache für einen Fachmann halten, ist mir egal. Sie dilettieren im Forum auf so manchen Gebieten, und geben hier den Allround-Talkmaster ab. Und Sie lagen in Ihren Vermutungen auch immer 'mal wieder daneben, ich erinnere an Ihre missglückten Kommunikationsversuche mit der Dresdner Handwerkskammer.

Wo also bleiben IHRE fachmännischen Einwände gegen den vorgeschlagenen Aufbau?

Grüße

Thomas





So lustig ist das gar nicht den Udo hier durchzuzerren Herr Böhme.
Deckt sich doch sein Fachwissen mit dem meiner Aussage.
Hier ging es mir mal hauptsächlich um den einleitenden Satz des Udo Mühle.
Ich hatte EXTRA einen Eintrag von Udo gewählt weil ich weis dass Sie seine Meinung sehr schätzten, ähnliche Beiträge ließen sich auch von anderen Mitgliedern finden vor denen Sie sich verneigen.
Das nur mal kurz dazu.
Für Sie eigene Worte zu wählen ist aus meiner Position als würde ich Perlen vor die Säue werfen.
Sie sind nur versucht zu widersprechen.

Grüße aus Schönebeck





Herr Böhme,


wenn Sie mir sagen wo ich Einwände einer bestimmten Innendämmung geäußert habe wäre das sehr nett, ich bin nämlich augenscheinlich zu blöd diese hier zu finden, erinnern kann ich mich auch nicht mehr recht.

Wenn Sie mir das per PN schicken könnten währ das super, dann könnte ich das schnell noch löschen. Muss ja keiner hier mit bekommen, ich verbaue nämlich auch Innendämmungen.
Stellen Sie sich mal vor das liest ein Kunde von mir dem ich grade so was reinbastele.

Danke für Ihre unermüdliche Hilfe


Grüße aus Schönebeck



wie ist die antwort



hallo !!!
eine wirklische antwort habe ich nicht erthalten ,trotzdem danke für die antworten bis jetzt.
nun mal zur klärung .
1.das haus steht nicht unter denmkmalschutz.
2.zwischen fachwerk und eg ist ein vorsprung von 8 cm ,auf dem würde ich das neue fachwerk draufzetzen.
3.die kosten für die aussenfassade wären am günstigsten,baugerüst bekomme ich umsonst,fachwerkbalken würde ich aus bahnschwellen sägen (tocken )
4.es sollen nicht igendwelche platten an die fassade , sondern Klinker riemchen (echter stein).
5.das og ist bewohnt 120 qadratmeter wohnfläche.
6.ich möchte kein wdvs auf die Balken kleben.
noch mal meine frage !! was ist mit den balken wenn ich sie aufdoppel ,was ist mit den balken wenn z.b Styropor in den feldern ist ??

vielen dank
stephan





Ach noch was Herr Böhme,


wenn Sie mir auch mal noch die Vorzüge, speziell:

1. Die Bauphysikalischen
2. Die energetischen
3. Den Preisvorteil, freilich mit Wandheizung die Sie ja scheinbar zwangsläufig zum Dämmsystem zählen, interessieren.

verraten könnten währe das auch cool, dann kann ich doch vor meinen Kunden besser argumentieren.

Das man für innen keine Rüstung braucht habe ich mir schon mal aufgeschrieben,
nich das ich das wieder vergesse ;-)


Vielen dank schon mal und Grüße aus Schönebeck





Hallo Stephan,



>>>“was ist mit den balken wenn ich sie aufdoppel ,was ist mit den balken wenn z.b styropor in den feldern ist ??<<<“


Was die Balken betrifft sollten Sie, wie auch bei einer Vorhangfassade, einen Statiker oder erfahrenen Zimmerermeister fragen,
Schön wird das sicher nicht. Und Bahnschwellen???
Styropor hat an Holz nichts verloren zu diffusionsdicht, die Klinkerverblendung käme auch einer Dampfsperre gleich die Ihre Holzkonstruktion dauerbefeuchten wird.

Eine mögliche, physikalisch vernünftige und auch optisch schöne, Außendämmung währe HWF Platten mit Holzverschalung.

Siehe mein Foto oben.


Grüße aus Schönebeck



@ Stephan



Was da angedacht wurde, ist nicht 'mal eine Außendämmung, sondern purer Murks, dem wird sogar der engagierte Außendämmer Struve vermutlich zustimmen. Styropor und Riemchen draufgepappt? Laß Dir in der Sparkasse ein Körbelein Geld in kleinen Scheinen geben, zerreiße die Zettel in kleine Stückchen und schmeiße es aus dem Fenster. Da hast Du eine Stunde Spaß, und hinterher keine Bauschäden. Billiger ist es außerdem.

Desweiteren: Alte Bahnschwellen sind kein Baumaterial, sondern Sondermüll. Finger weg davon, empfehle ich.

@ Oliver Struve

Ich habe meine Meinung bereits dargelegt, und im übrigen machen Sie Ihren Job mal schön selber. Da tun Sie möglicherweise 'was Sinnvolleres, als sich hier wie eine Bandschleife zu wiederholen. Wenn Sie alleine nicht klarkommen:

Das Institut für Bauklimatik an der TU Dresden (leicht ergoogelbar) hat in Sachen Innendämmung im Altbaubestand viel gemacht, die helfen auch Nichtsachsen. Aber bitte alles lesen, und nicht nur aus dem Zusammenhang gerissene Brocken zusammenstückeln.

Grüße

Thomas



Die Diskussion langweilt und die Styroporfrage...



Styropor muss verboten werden!
Herr Ohlms, die negativen Antworten über Styropor interessieren wahrscheinlich nicht!
Es klingt vielleicht sonderbar,aber kann mir jemand oder auch Sie eine positive Eigenschaft von Styropor nennen?
Ich kenne keine, kann vielleicht noch was lernen!
Zur Zeit werden jährlich ca. 3,5 Millionen Kubikmeter Styropor auf die Außenwände geklebt (alles Sondermüll).
Wieviel Erdöl wird dafür benötigt?
Das Erdöl ist doch bald unbezahlbar, so auch das Styropor!
Styropor mit einer Maschine schneiden (heisser Draht) und besonders gesund.
Wie Sie schon hörten, zwischen Holz ist es auch nicht so gut aufgehoben.
Also bitte mal was Positives davon!
@Carsten Tusch, damit Sie noch eine Antwort bekommen zur Strahlungsheizung.
Der Prof.Claus Meier hat vor einem Jahr das Buch "Phänomen Strahlungsheizung" heraus gebracht. Ich bin zwar nur Maurermeister aber, es ist das Beste was es zur Zeit am Markt gibt.
Was am Ende des Buches übrig bleibt ist:
Die Rohre gehören nicht in die Wand!
Herr Ohlms, viele Menschen wären froh, wenn sie so eine Fassade hätten.
Für eine Strahlungsheizung braucht man noch nicht mal ein Gerüst!



Also



ich weiss schon drei positive Dinge:
-als Verpackungsmaterial für sensible Produkte prima geeignet
-in nicht aufgeschäumter Form als Polystyrol kann man ganz tolle Modellautos damit bauen
-und letzendlich, über welchen Dämmstoff kann man so schön und gut begründet herziehen ;-))
Nix ist so schlecht, dass es nicht wenigstens als schlechtes Beispiel dienen kann.
MfG
dasMaurer



Oh,



wer war denn da so sensibel? Ich bitte um Belehrung, welche Forumsregel ich verletzt haben soll.

Dankeschön

Thomas





Ja, ja Herr Böhme dann melden Sie sich dort mal an.
Sie haben es ja nicht weit.
Ich war schon da, allerdings in Münster, nur falls es Sie interessiert.

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_architektur/ibad/wb/tagesseminare/tagesseminare_2009/flyer_ts2009/TS_Innendaemmung_06NOV2009_Dresden.pdf

Und lesen Sie mal das Programm, was da von Problemen steht.

Und noch eines im Vertrauen, und auch nur einmal.

Überlegen Sie sich bitte sehr genau ob Sie mir irgendwelche Geschäftspraktiken oder Aussagen unterstellen.

Ich habe ganz sicher ein ganz dickes Fell, ich bin auch ganz sicher so friedlich wie ein Stacheltier, aber ganz sicher ist mein Hemd keine Zier.



Dann...



...lesen Sie auch über die Lösungen, Herr Struve.

Und was ich hier von Ihnen lese, werde ich kommentieren, oder auch nicht, nach Lust und Laune.

Grüße

Thomas



@ Oliver Struve



Lesen Sie Ihre Quellen überhaupt?

Das steht da:

"Seminarinhalt
Nachträgliche Innendämmung kann eine Alternative zur üblichen
Außendämmung sein - insbesondere bei denkmalgeschützten
Gebäuden. Hierfür stehen mittlerweile zahlreiche ganz unterschiedliche
Dämmsysteme zur Verfügung: Vom luftgetrockneten
Lehmziegel bis zum hochdämmenden Vakuumpaneel."

Das ist ja wohl kein Verriß der Innendämmung

"Innendämmung will aber gut überlegt sein! Schließlich müssen
in jedem Einzelfall die bauphysikalischen Wirkmechanismen und
baukonstruktiven Anforderungen berücksichtigt werden, um bei
nachträglicher Innendämmung Schäden an der bestehenden
Konstruktion zu vermeiden."

Muß nicht jede Baumaßnahme überlegt sein, und auf den konkreten Fall zugeschnitten? Auch eine Außendämmung?

Keine Ahnung, was Sie damit beweisen wollen. Dämmen Sie innen, außen oder in der Mitte, ganz nach Bedarf.

Schönen Abend noch

Thomas



Herr Oliver Struve



mit ihren Beiträgen bestätigen sie nicht nur mir, dass es besser ist keinen Sanierer zu beauftragen.
Eigentlich wäre es für den Threatersteller sinnvoller und hilfreicher, fachliche und sachliche Informationen zu bekommen.
Doch das ist hier offenbar nicht möglich.
Kaum kommt ein Reizwort, schon gehen die persönlichen, unangemessenen Angriffe los.

Ist das der Sinn dieses Forums?

Zur Fragestellung:
Bei solch einer schönen Fassade würde ich keine Außendämmung machen. Die Fachwerkbalken haben schon viele Jahre überlebt, ob die Neuen das auch können, da bin ich mir nicht sicher.
Dass gedämmt werden muss steht außer Frage. Die, die etwas anderes schreiben, haben nicht die Heizkostenrechnung zu begleichen.
Diese Erkenntnis habe ich bei meinem Haus auch schon bekommen.

Klaus



Na,



wer hat denn hier nicht verstanden, was den Forumsregeln widerspricht, und was nicht?

Lest's mal nach!

Ansonsten schönes Wochenende, ich habe besseres zu tun, als hier gegen eine Potemkin'sche Vorhangfassade zu argumentieren. Das Haus steht ja schön weit weg.

Grüße

Thomas





@Klaus

Sinnvolle und hilfreiche, fachliche und sachliche Informationen sind hier zur Genüge gegeben worden.
Die muss man natürlich auch lesen.

Wenn auch Sie der Meinung sind das eine Innendämmung ähnlich unproblematisch ist wie eine Außendämmung können Sie das gerne erklären.

Ob und wie der Fragesteller seine Maßname letzten Endes ausführen wird dürfen wir doch alle Ihm überlassen.
Oder lassen Sie sich das Schönheitsempfinden ihres Nachbarn aufschwatzen?

Gefragt war übrigens nach einer Außendämmung.
Ich würde mal denken dabei hat sich der fragende etwas gedacht.

Grüße aus Schönebeck