Verträglichkeit neue und Alte Bau Materialien. (hinsichtlich der Kauf eines Fachwerk Hauses)

30.06.2003



Hello und guten Tag,

Erstens, bitte entschuldigen Sie mir mein etwas eigenartige Grammatik , ich bin nehmlich englander und habe es immer noch nicht 100% drauf.

Ich interessiere mich derzeit für ein teils renoviert/sanierten Fachwerk Haus , es ist offensichtlich sehr liebevoll gemacht, denoch habe ich ein paar bedenken Bzgl. der Vertäglichkeit zwischen alte Bausubstanz und neu Materialien die für der Renovierung eigesetzt worden sind. Wenn jemandem mir helfen könten wäre ich sehr dankbar.

Das object ist halb massive halb Fachwerk , direkt auf fels gebaut.

Der unterer teil scheint aus BackStein/Stein gebaut zu sein die Aussen mit Styropordämmung bekleidet ist, darauf wurde ein kunstoff gewebe mit dunnem Verputz/Farbe gebracht. Innen wurden die Mauern mit Rigipsplatten bekleidet.

Zur Fachwerk...

Oben wurde dass Holz zur Aussenseite freigelegt und mit holzshutz impregniert (ich wiese leider nicht welche). Die gefächer wurden mit Porenbetonstein ausgefullt und mit (so weit ich wiess) moderne Verputz und Farbe bestrichen (also kein Lehm und kein Kalkbasierten Verputz).Innen sind eben falls Rigipsplatten zum einsatz gebracht worden.

Die Arbeit in sich scheint sehr Fachmännish durchgeführt zu sein (ich kenne mich ein wenig mit moderne Innenausbau und Verputz aus), mein frage is nür ...Fuhrt so eine Alt/Nue Mischung grundsetzlich zur Problemen?

Herzlichen Danke

James



Re



Hallo,
es gibt heute viele "neu" Baumaterialien die sich auch mit alten Häusern vertragen. Dazu gehören allerdings nicht Styropordämmung und Rigipsplatten. Gerne gebe ich Ihnen auch telefonisch kurz dazu Auskunft. Im Profil finden Sie meine Daten. Viele Grüße Gerd Meurer



Modernsanierung!



Der Gerd hat den Finger drauf! Ich würde sogar noch ein paar Dinge kritischer beleuchten: Gasbeton im Fachwerk = starre Schale und Feuchte haltend, Kunstoffvergütung in Putzsystemen = diffussionsdicht u.s.w. Ich würde hier sagen wollen, daß dies eine Zeitbombe ist, die langsam tickt und in absehbarer Zeit das Girokonto trifft. Grüße aus der Umgebindelandschaft Lausitzer Bergland



nicht grundsätzlich



die Art und Weise führt nicht grundsätzlich zu Schäden, die Wahrscheinlichkeit ist aber im Obergeschoss groß (Porenbeton und Holz sichtbar). Das Erdgeschoss mit Styropor zu verkleben ist unsinnig, aber hinnehmbar. Feuchtigkeitsprobleme werden hier sehr spät sichtbar. Die Gipskartonverkleidung gehört da aber nicht hin.



alt-neu



Kein Problem ich habe auch meine Schwierigkeiten mit der Deutsche Sprache, diese dativierende Akkusativen, die ich als Genitiv betrachte aber, zur einfachkeit als Nominativ schreibe. Ich sehe einige Probleme: Die Ausfachung mit Porenbeton ist falsch, keine Feuchtigkeitsaustausch zwischen Holz und Ausfachung. Die Dämmung mit Polystyrol und vermutlich mit Kunstharzputz bedeckt bewirkt dass die Feuchtigkeit im Mauerwerk bleibt. Der Anstrich der Gefache und evtl. auch des Holzes scheint eine auf Kunsstoffbasierter Farbe zu sein. Kein Dampfdurchlass möglich! Was ist hinter den Gipskartonplatten? auch Dämmung? Hier scheint alles Fachmännisch durchgeführt zu sein, aber ohne Rücksicht auf die vorhandene Bausubstanz. Die nächste Sanierung steht im Hause! Sorry.
m.f.g
J.E.Hamesse