Außendämmung mit vorgeblendeten Balken und Mineralwolle




Ich habe eine derartige Konstruktion gesehen und möchte sie abwandeln: mit Konterlattung einen gewissen Abstand zur Wand erzeugen, unten offen lassen. Dort kann die Luft zirkulieren und Feuchtigkeit verteilen. Mich stört aber daran, daß die Strahlungswärme der Sonne nicht genutzt wird (oder genügt die Aufheizung?). Die Gefache mit Steinen (welchen?) ausfachen und verputzen. Die Wand ist die Wetterseite und somit wöchentlich naß. Ich möchte gerne das Sichtfachwerk erhalten. Ist es in 30 Jahren verschlissen, können meine Nachfolger die Fassade abbauen und eine neue dranbauen. Ist das sinnvoll? Viele Grüße von der Saale hellem Strande ...



Dämmungfassade im Fachwerk!



Mich stört die gesamte Konstruktion, die Sie hier ansprechen. Soll nicht überheblich klingen, sondern der eigentliche Problempunkt ist die Winddichtigkeit unter der Hinterlüftungsebene. Im Fachwerk sollte immer mit homogen verklebten Schichten gearbeitet werden und diese Dämmstoffe müssen auch sorptionsfähig sein. Also kurz: Lehmuntergrund auftragen, dahinein eine Holzweichfaserplatte (ca. 40 - 50 mm Dicke) betten und mechanisch befestigen und darauf eine Kreuzlattung mit einer entsprechenden Holzverschalung. Fachgrüße aus der Schweißregion OL.





Danke, ich kann halt besser Laser bauen... und habe den Vorschlag deshalb nicht verstanden. Auf der Lehmbuden-Weltnetzseite habe ich auch nicht mehr gelernt. Leider habe ich auch nicht die Zeit, schnell mal in die Oberlausitz zu fahren. Gibt es einen Link, ein Buch oder einen Sonderdruck zum Thema?

Bacchus, ebenfalls schwitzend