Hallo,

ich hab folgendes Problem:

ich habe den Sockelbereich unseres Bauernhauses aus dem 19. Jahrhundert aufgegraben. Dies wurde vor ca. 10 Jahren schon einmal gemacht, allerdings wurde der Putz bröckelig und die Drainage war nicht ordentlich gelegt.


Beim abschlagen des Putzes musste ich feststellen dass eine Art Betonwand mit in die Ziegelsteinwand integriert ist. Slbst mit einem professionellen Bohrhammer mit 13j war nicht viel zu machen, der Beton scheint mindestens 10cm dick zu sein.

Also habe ich ihn oberflächlich abgeschlagen.

Die Ziegelsteine weiter unten sind in schlechtem Zusstand, dies ist allerdings am gesammten Haus so, anscheinend wurden die Ziegel damals einfach auf ein Sandfundament gemauert.

Auf den Bildern siehr man alles sehr gut.

Meine Frage ist nun folgende:

Da die Ziegel feucht sind wäre es wünschenswert einen diffusionsoffenen Putz aufzubringen, andererseits handelt es sich um einen Sockelbereich weshalb ich zu Zementputz tendiere.
Was würdet Ihr mir empfehlen?

Wie kann ich das Mauerwerk für den Putz vorbereiten?

Mein Plan war folgender: Die Fugen tief auskratzen und mit Hochdruckreiniger ausspülen.
Dann die Fugen mit Zementputz oder Hintermauermörtel auffüllen, die ganze Mauer mit Zementschlämme vorspritzen und dann mit ZMP von Schwenk (also Zementputz) verputzen.
Danach Streichen und Noppenfolie drüber. Die Drainage in Kies legen und den Rest mit Kies auffüllen.

Wäre das so ok?

Für den Betonbereich hätte ich eine Minerakische Haftbrücke (Webertherm 302) aufgebracht und danach Zementputz?


Oder sollte ich wirklich eine Diffusionsoffene Lösung suchen?


vg Josef




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