fachgerechte Sanierung eines Schwellholzes im Fachwerk

05.07.2019 Bullymaniac



Hallo,
handelt es sich um eine fachgerechte und nachhaltige Sanierung, wenn bei der geschädigten Schwelle eines Fachwerkhauses der morsche, vordere Bereiche (etwa 2cm) der Schwelle entfernt und danach mit einer Bohle wieder auf das ursprüngliche Maß aufgedoppelt wird?
In meinen Augen handelt es hierbei nur um eine kurzfristige optische Verbesserung. Ich befürchte, dass es im "Hohlraum" hinter der Bohle zu weiteren Feuchtigkeitsschäden kommt. Ich konnte hierzu aber im Netz nichts eindeutiges finden

Mit freundlichem Gruß
Andreas



Schwellholzsanierung



diese methode habe ich schon oft bei Zimmerern gesehen und auch selbst schon praktiziert. Allerdings sind 2cm zu wenig, das Brett wird schüsseln. Ich habe auf 6cm abgebeilt, eine eben Fläche hergestellt und eine 6-er Bohle geschnitten, aus altem Balken, wenns ging mit stehenden Ringen. Diese dann eingepaßt und mit Holzdübeln, die schräg nach oben eingeschlagen wurden, verbunden. So kann kein Wasser in die Dübellöcher fließen.



Sanierung



Hallo

je dicker desto gut … 

6 cm ist das Mindestmaß … 

dann minimiert man die Risiken … auszuschliessen sin die dann aber auch nicht 100%ig

Gutes Gelingen

Florian Kurz



Mindestmaß???



Hallo
und vielen Dank für die bisherigen Antworten, die mein "Bauchgefühl" bestätigen.
Ich würde gerne noch wissen, woher die genannten 6cm kommen? Ist das Erfahrung, oder gibt es dazu Bemessungshilfen, Vorgaben, anerkannte Regeln der Technik, etc.?

Mit freundlichem Gruß
Andreas



anerkannte Regel der Technik



ob es eine gibt, weiß ich nicht. Mir ist der Hinweis von einem alten Zimmerer vor 25 Jahren gegeben worden und das konnte ich nach meiner Erfahrung bestätigen.



Vielleicht



ist das einfach die Hälfte von 12cm, dem klassischen Fachwerkquerschnitt.