Erschütterungen durch Tiefenbohrung wegen Wärmepumpe




Gibt es Erfahrungen zum Thema Erschütterungen durch Tiefenbohrung für eine Wärmepumpenanlage?

Mir geht es vor allem darum, dass der Bereich um den es sich handelt relativ nah an Nachbarhäusern angrenzt(ca. 15-20m), alles sehr eng ist und ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass so eine Bohrung für eine kl. Wärmepunmpenanlage für ein Einfamilien Fachwerkhaus ohne erhebliche Erschütterungen von statten geht. So hat mir dies eine Fachfirma zumindest glaubhaft gemacht.
Da ich in einem Strassenbaulabor arbeite und bei Bohrkern-Entnahmen von 150mm Durchmesser und 0.50m Länge diese Erschütterungen deutlich spürte, frage ich mich wie es bei 20-30m mit teilweise felsigem Boden nund evt.losen Steinen ausieht. Könnten Schäden an den Nachbarhäusern entstehen, für die wir dann aufkommen müssen?

Danke
A.



moin



völlig erschütterungsfrei geht das natürlich nicht, die Frage ist also wie stark die Nadel auf der Richterskala auschlägt. Beim Abruetteln im Strassenbau zittert ja auch jedes Glas im Schrank jedoch ohne das das Gebäude Schaden nimmt (meistens). Um sicher zu gehen würde ich die Verantwortung schriftlich im Vertrag mit aufnehmen.



Unser Brunnen...



...wurde 2m neben dem Haus u.a. über 10m in Fels gebohrt und die Erschütterungen hielten sich in Grenzen, es gab keine Schäden.

Fordern Sie das Bohrunternehmen zur Bauwerksbegutachtung im Umfeld auf und zu einer Unbedenklichkeitserklärung. Im Schadensfall ist aus meiner Sicht ohnehin das Bohrunternehmen in der Pflicht. Das Bohrunternehmen muß seine Maßnahmen auf das Umfeld abstimmen.

Erfolgreiches Bohren wünscht

Thomas W. Böhme