Infrarotheizungen im Fachwerkhaus?



Infrarotheizungen im Fachwerkhaus?

Es geht um Infrarotheizungen für die Beheizung von Wohnräumen. In einigen Beiträgen, die wenig damit zu tun hatten, wurde dieses Thema bereits sehr kontrovers diskutiert. Allerdings halte ich es nicht für besonders fair, wenn die eigentliche Frage im Forum nicht beantwortet wird, sondern das Thema dann komplett abweicht.
Deshalb beginne ich hier ein eigenes Thema und frage Euch, ob Ihr es wirklich so abweichend findet, eine Elektroheizung mit Infrarotwärme für eine Sanierung in einem Haus einzusetzen.
Das hier soll keine Werbung sein!!! Ich vertreibe Infrarotheizungen. aber vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit sich in diesem Forum sinnvoll damit auseinader zu setzen. Eins will ich klar heausstellen: Mich interessiert Eure Meinung. Das soll kein Verkaufsseminar werden. Ich will hier nichts verkaufen!!! Aber die letzten Antworten in anderen Beiträgen fand ich schon interessant und würde mich freuen, wenn ich eine rege (sinnvolle) Diskussion anregen kann.
Meine Aussgae: Infrarotheizungen können eine sinnvolle Alternative zu anderen Heizsystemen sein.



Auch ich empfehle Infrarotheizungen, übrigens nicht nur im Fachwerkhaus,



nur keine strombetriebene, sondern Wandheizung die mit Waasser befüllt sind und mit Niedertemperatur betrieben werden.

Grüße aus Koblenz



Und wo der Gerd...



...recht hat, da hat er recht.

Und solange Sie, Herr Sunvital, nix Neues beitragen, Gegenargumente ignorieren und mit scheinwissenschaftlichen Pseudofakten herumfuchteln, ist das hier eben doch nur ein (reichlich blonder) Werbeversuch, nichts weiter - und auch nicht neu.



Meine Meinung



(ich habe ja auch schon früher einigermassen deutlich Position bezogen):
Die technische Seite der Sache wurde ja schon erschöpfend in der Studie von Herrn Kosak abgehandelt, die im Netz leicht zu finden ist.
Nur ist Wissenschaft kein Flohmarkt, wo man nur das zitiert, was man gerade brauchen kann, sondern es sollen immer alle Aspekte gesamt betrachtet werden. Den Vorwurf, das nicht getan zu haben, zusammen mit dem einer sehr willkürlichen Auslegung der physikalischen Naturgesetze, müssen sich einige Anbieter solcher Strahlungsheizungen leider schon entgegenhalten lassen.
Und in besagter Studie wird betont, dass eine IR-Heizung wenn überhaupt dann nur mit Ökostrom sinnvoll ist.
Heizen ist energieintensiv und daher gesellschaftsrelevant, d.h. mit "wirtschaftlichste Lösung, Rechnung bezahlt, Rest geht mich nichts an" ist es eben nicht getan.
Heizen mit Strom ist deshalb bequem, weil der Installationsaufwand vergleichsweise sehr gering ist und weil der Dreck im Kraftwerk anfällt, man also leicht der Versuchung erliegt, zu behaupten es sei sauber. In der Praxis läuft das dann oft darauf hinaus, dass man die Heizung nicht dann plant, wenn man sollte, nämlich gleich zu Beginn der Sanierung oder des Umbaus.
Aus diesen Gründen würde ich niemals eine Elektroheizung welcher Art auch immer in Betracht ziehen. Am absurdesten ist der zur Zeit verbreitete Unsinn, auf dem Dach Photovoltaik zu betreiben, den so erzeugten Strom zum Vorzugspreis ins Netz zu drücken, die Energie im Winter in der eigenen Bude wieder zu verheizen und dafür auch noch Förderung zu kassieren. Wenn schon Förderung, dann nur für die Nettoerzeugung auf Jahresbilanz.



Das Werbefoto oben ist...



...bei näherer Betrachtung wirklich gut:

Das Mädel hat den Stecker gezogen, und jetzt spart es.

Erheitert

Thomas



Ich gehe davon aus,



Sunvital hat auch das Recht, dieses Foto auf Fachwerk.de zu veröffentlichen. Ansonsten könnte das ein teurer Spaß werden.

Ich weise vorsorglich darauf hin, das unter diesem Bild das Copyright Sunvital steht.

Gruß
Hartmut



Nüchtern betrachtet



Strom ist unwirtschaftlich und hat momentan immer noch 60 % Erzeugungs- und Leitungsverluste, was sinnlose Verschwendung von Ressourcen bedeutet.
Halogenheizungen haben zwar einen großen Strahlungsanteil, aufgrund der hohen Temperatur wird aber völlig unnötig zu viel Konvektion erzeugt. Durch die entstehende "Fußkälte" steigt der menschliche Wärmebedarf, was wiederrum Effiziens und Gesundheit mindert.
Strom ist teuer und realisiert zu hohe Spekulationsgewinne.
Stromheizungen trocknen die Luft aus, was ungesund ist

Wenn wirklich nicht anders möglich, sind Halogenheizungen ideal für´s Bad. Solange man nicht badet. Oder man nutzt zum Baden einen Holzboiler mit massiver Ausmauerung im Feuerbereich.

Gefüllte Metallkörper sind keine wirkliche Alternative. Denn, trotz "hohem" Strahlungswärmeanteil sind und bleiben sie immer Konvektionsheizungen.

Flüssigkeiten sind ein gutes Transportmedium. Jedoch ist Niedertemperatur heute immer noch eher ein Werbebegriff, mit real über 28 - 35 °C Vorlauf. Leider werden auch fast nur Konvektionsheizkörper verwendet. Wichtig sind, dank permanenter Undichtigkeit, die Faktoren Reparatur und Austausch der Rohrleitungen.

Am besten sind immer noch Festmassenspeicher mit Oberflächentemperaturen von 19 - 25 (28) ° und großflächiger Wärmeabgabe. Da gibt es keine Überheizung der Räume und jedes bischen Sonnewärme wird, kostenlos, mitgenutzt.



Ich persönlich



sehe auch Anwendungsbereiche für das Heizen mit Strom wie z. B. bei kleinsten Wärmemengen oder auch in temporär genutzen Bereichen wie Ferienhäuser.

Aber wir mein Vorredner schon geschrieben hat, ist der Wirkungsgrad in der heutigen Stromproduktion denkbar schlecht. Das gleiche gilt, nur am Rande bemerkt auch für die Wärmepumpentechnik.

Grüße aus Koblenz



Läuft ein wenig



schleppend die Diskussion, oder?

Grüße



Wenn's ....



überzeugenden Argumente "pro" gibt, ist halt schnell der Saft 'raus.

Grüße

Th.





Ich bitte um Entschuldigung, dass ich hier nicht gleich auf die vielen Beiträge geantwortet habe. Mich interessierten auch die generellen Meinungen. Leider habe ich bis 16.05. auch nicht die Gelegenheit. Ich gebe ja zu, dass der Zeitpunkt für die Einstellung dieses Beitrags vielleicht etwas unglücklich gewählt wurde von mir.

Zum Thema Energieverlust auf dem Weg der Stromerzeugung zum Verbraucher hält sich offenbar weiterhin hartnäckig der Glaube, dass die ser Wert noch immer bei rund 2/3 liegt. Vor 20 Jahren war das ja auch in Ordnung. Heute liegt dieser Verlust unter 10%! Dazu gibt es eine Stellungnahme: http://www.energie-fakten.de/html/energieverluste.html
Weshalb halten sich denn diese Meinungen über solch lange Jahre? Dass hier generell Kontra Strom für die Beheizung argumentiert wird, konnte ich mir denken. Allein der Glaube fehlt mir, dass die heute angewandte Technik mit Öl und Gas weiter Bestand haben wird.
Wir sollten an die breite Masse der Menschen denken, die eine Heizung installieren wollen. Ich bestreite nicht, dass eine Heizung mit Pellets oder Hackschnitzel die bessere Alternative darstellt. Die Realisierung dürfte in einem kleinen Fachwerkhaus nicht nur daran scheitern, dass erhebliche finanzielle Mittel aufgebracht werden müssen, sondern oft fehlt einfach der Platz für einen Kessel, einen richtig dimensionierten Pufferspeicher, die Möglichkeit eines Brennstofflagers und die entsprechende Raumaustragung zum Kessel. Die Zuverlässigkeit einer Pellet- oder Hackschnitzelanlage wollen wir nicht zum großen Thema machen. Wer aber so mutig ist in den Winterurlaub zu fahren, ohne jemanden zu beauftragen die Heizung zu überwachen - Hut ab. Das wird in Zukunft sicher besser - Infrarotheizungen aber auch.
Vielleicht mal zu geraderücken der Ansichten: Nicht jeder hat einen Bauernhof, mache haben vielleicht nur ein kleines Häuschen gekauft und Nachtspeicherheizungen gehabt. Wie bitte soll das denn dann realisiert werden?

Die Strahlungsheizung kann man ja auch mal als eine humane Heiztechnik betrachten. Natürlich gibt es Möglichkeiten dies auch mit einer Wasserumlaufheizung zu realisieren, allerdings steht hier der technische Aufwand in keinem Verhältnis.
Es gibt bei jeder Heiztechnik radiative und konvektive Anteile. Wichtig ist allerdings die Aufteilung beider Anteile. Bei einer Infrarotheizung liegt der radiative Anteil bei 75%, bei einer Konvektionsheizung sind das gerade 30%. Da nehme ich aber schon die von der Heizungsbranche so verteufelten Verteilungsverluste mit hinzu. Von Verteilungsverlusten in einem Wohnraum zu sprechen ist ohnehin widersinnig, wo bitte geht denn diese Wärme hin, wenn nicht in den Wohnraum - aber egal. Ruhig weiter dämmen.

Dass Infrarotheizungen die Luft entfeuchten erschließt sich mir nicht so recht. Befeuchten denn Konvektionsheizungen die Luft? Weshalb hat der Mensch denn Kratzen im Hals, wenn er in einem mit herkömmlicher Heizung erwärmten Wohnung lebt? Weil die relative Luftfeuchtigkeit unterhalb 40% gesunken ist - Richtig.
Wer will denn aber behaupten, dass der Mensch für die Atmung Luftfeuchtigkeit benötigt? Es sollte keiner machen, denn es wäre falsch. Kann es sein dass die Luft befeuchtet wird, damit der von der Konvektionsheizung aufgewirbelte Staub befeuchtet wird und zu Boden sinkt?
Fest steht: Der Mensch braucht keine Feuchtigkeit in der Atemluft! Nur wenn der Staubanteil zunimmt muss befeuchtet werden.
Wie wäre es sonst zu erklären, dass ein Winterspaziergang so angenehm ist. Bei einer relativen Feuchte von 50% und 0°C Außentemperatur führt die Atemluft 2 Gramm Wasser je kg Luft mit. Bei 22°C und auch 50% relativer Feuchte sind es immerhin 8 Gramm je kg.
Den gesundheitlichen Vorteil einer Infrarotheizung halte ich für einen sehr wichtigen Punkt.
Das Institut für Energietechnologie Jena hat in einem Sachstandsgutachten klar heausgearbeiet, dass: die reinen Energiekosten einer Infrarotheizung höher liegen, als die von Öl, Gas, oder Wärmepumpe. Unter Berücksichtigung aller Nebenkosten (Wartung,Kapitalkosten, zu erwartende Preisentwicklung)sind Infrarotheizungen in diesem Vergleich aber am wirtschaftlichsten.
Ich werde mich bei so vielen Gegenstimmen sicher nicht durchsetzen, aber mein Anliegen ist es, auch mal zum nachdenken anzuregen. Man muss nicht zwingend alles verteufeln was einem wenig bekannt ist. Strom ist die Energie, die in den nächsten Jahren sicher die am meist genutzte sein wird. Regenerative Energien können hervorragend zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Öl und Gas wird sicher keine Zukunft haben - wenigstens hier könnte ich Recht bekommen. Lohnt es dann nicht sich mal ernsthaft mit der Sache zu befassen?

Übrigens spreche ich hier von sehr dünnen Heizungen, nicht von Halogenheizungen oder mit Öl gefüllten Elektroheizungen (Bild). Nur zum Vertändnis.
Mit freundlichen Grüßen Dirk Wilde, bis zum 16.05. - sorry.





"Zum Thema Energieverlust auf dem Weg der Stromerzeugung zum Verbraucher hält sich offenbar weiterhin hartnäckig der Glaube, dass dieser Wert noch immer bei rund 2/3 liegt."
Das ist auch heute noch so, bei 40% Wirkungsgrad im Kraftwerk (auch Atommeiler sind nicht besser) und 5% Leitungsverlusten vom Generator bis zur Steckdose ist man auf 2/3 Verlust.
Strom konnte man schon vor 20 Jahren annähernd gleich gut transportieren wie heute, denn die Hochspannungstechnik ist schon länger in Gebrauch.
Bitte - das sagt auch der Experte auf der zitierten Webseite - ganzheitliche Betrachtungen!

"Fest steht: Der Mensch braucht keine Feuchtigkeit in der Atemluft!"
So fest steht das nicht, denn wenn die relative Luftfeuchte ausserhalb des Behaglichkeitsbereiches liegt, wird es eben - unbehaglich. Andauernd zu trockene Luft führt zu Problemen mit den Schleimhäuten und grössere Anfälligkeit gegenüber Erkältungskrankheiten. Wenn Sie Werte unter 20% haben, leiden auch die Möbel.
Eine IR-Heizung trocknet die Luft aus wie jede andere Heizung auch, durch die Erhöhung der Lufttemperatur im Wohnbereich. Die absolute Luftfeuchte (in g Wasserdampf pro Kubikmeter Luft) bleibt gleich, aber die relative, auf die es hier ankommt, nimmt eben ab. Dazu gibts Tabellen und Formeln, schon seit mehr als hundert Jahren.
Der Zusammenhang einer IR-Heizung mit der wohltuenden Wirkung eines Winterspaziergangs erschliesst sich mir nicht; dieser dürfte eher deshalb als angenehm empfunden werden, weil es frische Luft ist und einem sonst irgendwann einmal die Zimmerdecke auf den Kopf fällt.

Falls Ihre Glaskugel gerade funktioniert und die Preisentwicklung im Energiebereich korrekt voraussagt, sind Sie ein gemachter Mann! Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollten sich am über die Lebensdauer der Installation gemittelten Strompreis orientieren, nicht am heutigen.
Ich behaupte: Es setzt sich, wer eine direkte Stromheizung einbaut, auf ein totes Pferd.



...



und das Pferd riecht auch schon merklich.



Katen, industrielle Holzbrennstoffe



Billig ist das Gegenteil von preiswert. Das ist bei Katen öfters das größte Problem.
Dafür sind gerade Katen prädestiniert für Grundöfen. Denn entgegen der landläufigen Meinung von Kaminkehrern und KL Handwerk sind "Turmöfen", speziell in historischer Substanz, nicht zu verbieten. Ein Turmofen beginnt im Regelfall im untersten Stockwerk und endet im letzten. Je nach Hausgröße können mehrere Feuerstellen und verschiedene Zugarten integriert werden. Im KL Handwerk sind sie gesetzlich ausgeschlossen und für Semiprofis sehr kompliziert.
Richtig geplant sind Heizungen mit flüssigen Medien gar nicht so fürchterlich aufwendig.
Dämmen ...???
Viel wichtiger und anspruchsvoller ist die Planung von Festmassenspeichern. Dafür gibt´s den Komfort moderner Häuser unter Umständen sogar ganz ohne Raumverlust.
Fast jede Kate hat aber ausreichend Reserven für eine ZH. Falls überhaupt ein Keller vorhanden ist, sind es nur ein paar m³. Somit bringt eine Unterkellerung ausreichend Platz - und wer kein Geld hat, darf dies selbst tun.
industrielle Holzbrennstoffe wie Pellets und Hackschnitzel haben das selbe Problem wie Strom und Petroleumprodukute. Hier herrscht spekulative Preispolitik, unsinnige Produktionskosten und treiben die Holzpreise in die Höhe. Holzpellets von Wertkstätten und Strohpellets von Bauern sind eine gute Alternative, aber dafür rar.



Feuchtigkeit in der Atemluft



Zitat "Fest steht: Der Mensch braucht keine Feuchtigkeit in der Atemluft! Nur wenn der Staubanteil zunimmt muss befeuchtet werden. Wie wäre es sonst zu erklären, dass ein Winterspaziergang so angenehm ist."

Wahrscheinlich bin ich kein Mensch, denn bei Frost klebt mir immer die Nase zu, und in Räumen mit < 20% rF schwellen meine Schleimhäute. Dann verwende ich sogar extra Sprayflaschen (und Wasserkocher) um die Luftfeuchte auf verträgliche 50% hochzukriegen (v.a. zum Schlafen).

Ne ne, so wird das nix. Keine guten, wahren Argumente.

stt



Das sind nichts...



...als wagehalsige Spaziergänge eines Vertreters in weitgehend unbekannte Gebiete. Ob's nun die Quantenphysik ist oder die optimale Raumfeuchte (bei deren Betrachtung glatt der "unwesentliche" Unterschied zwischen absoluter und relativer LF übersehen wird). Kurz: Krüppelphysik, so zusammengeklaubt, wie es zu passen scheint.

Ein Schmarrn bleibt ein Schmarrn, auch wenn er wortreich und in schon fast devotem Unterton darbebracht wird.

Der wissbegierige Bauherr wird diese Umgereimtheiten wohl nicht übersehen können.

Grüße

Thomas



Hallo Herr Wild,



in dem von Ihnen angegeben Artikel steht das 40% von dem was in der zentralen Energieversorgung erzeugt wird an meiner Steckdose ankommt.

Das ist doch WAHNSINN, oder?

Insgesamt ist Strahlungswärme sehr positiv, aber wenn diese mittels Strom erzeug wird habe ich da meine Zweifel.

"Natürlich gibt es Möglichkeiten dies auch mit einer Wasserumlaufheizung zu realisieren, allerdings steht hier der technische Aufwand in keinem Verhältnis"

Darüber lässt sich wirklich diskutieren!

Ich kann wenig investieren und mir eine strombetriebene Heizung Kaufen die sich durch hohe Verbrauchskosten auszeichnet oder ich nehme mehr Geld in die Hand und habe im Gegenzug kleine Verbrauchskosten.

Und bitte berücksichtigen Sie in diesem Zusammenhang auch die Warmwassererwärmung des Brauchwassers.

Natürlich kann die auch zu den entsprechend Verbrauchskasten elektrisch erwärmt werden.

Grüße



@Jens Paulsen



"Am absurdesten ist der zur Zeit verbreitete Unsinn, auf dem Dach Photovoltaik zu betreiben,..."

Wieso ist das verbreiteter Unsinn - das ist dievon einergewählten Bundesregierung angestrebte Föderung. Ich bin bekennender Betreiber eines solchen Anlage. Wobei ich den Stromnicht selber verbrauche, da der aus der Streckdoseja billiger ist... Willst Du mich für meine Geldanlage tadeln? Ist Doch mein gutes Recht, ebenso wie ein anderer auf steigende Getreidepreise aufgrund der Bio-Sprit-Föderung spekuliert und in Aktien oder termingeschäfte investiert.Nur mit dem Unterschied,dass ich mit dem erzeugten Strom in einer kleinen Ordnung die Abgrabung unserer Heimat wegen der preiswerteren Kohle verhindere (ca 200000 KWh in 20 Jahren -wieviel Kohle wird dafür verbrannt -abzüglich der Herstellungsenergie ?) Abgesehendavon ißt mancher hier Joghurt der von DT nach Italien und zurück transportiert wuird,nur weil er dann einen Cent billiger ist als wenn man den Joghurt in Dt. herstellt. Oder man kauft Autos aus Übersee -nur weildort die Herstellungskosten geringer wären - brauchen die weniger Strom zur Herstellung ?
Ich bin der Meinung, der Alltag steckt voller solcher Widersinnigkeiten, die durch das Problem "Profit" sich aber von selbst regeln. Hätte ich im übrigen das Geld auf der Bank gelassen -was hätten d i e damit gemacht - ein Atomkarftwerk in ...... weiter aufgebaut oder ein Waffengeschäft finanziert ?? So hatte wenigstens dasHandwerk was davon.



@ Olaf:



Absurd aus Sicht des höheren Zweckes, den ich solchen Förderprogrammen unterstelle. Wenn "es rechnet sich" als Grund ausreicht, dann ist es natürlich nicht absurd.
Wenn die Einspeisevergütung hoch genung ist, dann lohnt es sich vermutlich auch, die Photozellen auf dem Dach nachts elektrisch zu beleuchten.





@Olaf: Absurd aus Sicht des höheren Zweckes, den ich solchen Förderprogrammen unterstelle. Wenn "es rechnet sich" als Grund ausreicht, dann ist es natürlich nicht absurd.
Wenn die Einspeisevergütung mehr ist als das Fünffache des Nachttarifs, dann lohnt es sich vermutlich auch, die Photozellen auf dem Dach nachts zu beleuchten.



Als "höheren Zweck"...



könnte man volkswirtschaftliche, aber auch ökologische Aspekte betrachten.

Unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist die Photovoltaik sicher kein Renner. Das mag "olafspezifisch" anders aussehen. Und ökologisch? Die Leitungsverluste sind beim "guten" die gleichen wie beim "bösen" Strom, vermutlich sogar durch das dezentrale kleinteilige Verdrähteln höher. Der Primärenergieaufwand bis zur Fertigstellung einer Solaranlage ist auch nicht unwesentlich. Deren Wirkungsgrad aber immer noch recht gering. Es fällt am meisten Solarstrom an, wenn man am wenigsten Energie braucht - im Sommer, tagsüber. Energieverbrauchsspitzen sind dagegen wohl eher im Winter, morgens und abends. Letztlich: Halten die Teile auch solange wie erhofft?

Ich hab' mir da noch kein umfassendes Bild zu machen können.

Gründsätzlich ist zwar alles, was subventioniert wird, politisch gewollt, aber noch keinesfalls automatisch sinnvoll, wie die in die Landwirtschaft ständig verballerten Milliardenberge zeigen.

Grüße

Thomas



Wirkungsgrad ist nicht so wichtig



... entscheidend ist, was unterm Strich herauskommt.
In einem Wald finden sich auch nur einige wenige Prozent der erhaltenen Sonnenenergie in Form von Brennwert wieder und trotzdem funktioniert das System seit Urzeiten ausgezeichnet.
Jedes nicht mit Kollektoren egal welcher Bauart bestücktes Hausdach ist ein Kollektor mit Wirkungsgrad Null. Da sind doch 15% schon wesentlich besser.
Wichtiger als der wirkungsgrad ist, dass das System viele Jahre wartungsfrei funktioniert.
Der grosse Vorteil dezentraler Energieerzeugung ist eben die Tatsache, dass Störungen sich auch nur kleinräumig auswirken und dass das System robust gegen Störungen sein kann, weil lokale Gegebenheiten berücksichtigt werden können.
Wiederum können die Pflanzen als Vorbild dienen: Der Wirkungsgrad eines Blattes ist nicht besonders gross (sonst wäre unter jedem Baum auch tagsüber Nacht), aber jedes noch so kleine Plätzchen wird ausgenutzt.



Warum



soll es nicht sinnvoll sein, am Tag Strom zu erzeugen ?
Nicht umsonst ist der Nachtstrom billiger -weil da ihn keiner wirklich braucht. Seht Euch doch mal so ein "Belastungsgebirge" mal an. Da ist nicht nur früh oder Abends eine Spitze. Und das mit Sommer/Winter stimmt so auch nicht. Sicher habe ich im Januar nur Spitzenwerte von 23 KW am Tag, das sieht aber im März schon wieder mit 60 anders aus, im Sommer sind es auch nur bis max 80 KW am Tag. Das ist bedingt durch mehr Leistung bei geringerer Temperatur.
Verluste: Da die Spannung mit passend ins netz eingespeißt wird, habe ich keine Verluste durch Transformatoren (wie hoch sind die statistsich ?) und Übertragung = 0, da ja die Leistung von meinen Nachbarn sofort abgegriffen wird. Sicher, von der Sonne kann ich nur wenige % abschöpfen. Aber ich würde die Verluste mal rechnen zwischen dem Energieaufwand zur Herstellung von 54 Platten ( kenne ich leider nicht) zu den 200.000 KW, die in 20 Jahren oder mehr und länger von der Sonne ohne Aufwand abgegriffen werden.
zur Haltbarkeit: Garantie von 20 Jahren bei 80 % Leistung, in Dt. hergestellt - 20 km Transport !
Alternativer Strom kann billiger sein, hat aber nicht zu beziffernde Nebenwirkungen mit unbekannten Kosten: Russland, Japan !! Die müsst Ihr in die Bilanz mal mit einbeziehen.
Und ein Nebeneffekt entsteht: der unter dem Dach befindliche Raum (bei mir nur Heuboden) erwärmt sich im Soommer kaum, da durch den Schatten der Solaranlage und der Hinterlüftung (Aufdach-Anlage)keine Erwärmung durch die Sonne erfolgt - siehe Frage von "laiendruide" https://freemailng0501.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.fachwerk.de%2FgoForum.html%3Fid%3D166885
zur Erwärmung seines Hauses im Sommer. Wenn man dann noch den möglichen Aufwand für Klimaanlagen einrechnen würde, sähe es völlig anders aus.
Übrigens ist ein Fahrrad auch effektiver oder der Nahverkehr und doch fahren (fast alle) Auto.

Fazit: Stromheizung kann schon effektiv (heißt nicht billiger) sein , man sollte da die Bilanz und nicht nur die Kosten für den betreiber sehen, denn überall stecken Föermaßnahmen, Umverteilung von Kosten (Umweltschäden zahlen alle) oder Steuervergünstigungen ...



Moin zusammen,



ich dachte eigentlich war das Thema Stromheizung hier als vetretbares Nischenprodukt erschöpfend diskutiert.....aber anscheinend wird das Forum hier noch als Sparringspartner gebraucht, nun gut.

Zur Photovoltaik habe ich ein etwas gespaltenes Verhältnis:

Der Wirkungsgrad der Module liegt nur bei max. 17%.

Der Herstellungsprozess ist nicht gerade ökologisch.

Die Gesamtenergiebilanz ist nur bei störungsfreiem Betrieb positiv.

Die Amortisation ist nur durch hohe Subventionen gewährleistet - das dadurch fehlende Geld richtet woanders wieder Mängel und Schäden in unbekannter Höhe an.

Als ein Schritt in Richtung lokaler Energieversorgung find ich sie allerdings sinnvoll.

Wie's aussehen würde, wenn alle Deutschen plötzlich wieder mit Holz heizen würden, kann sich ja jeder ausmalen.....

Grüsse, Boris



Ein Argument...



...pro Photovoltaik ist ja nun aber gar kein Argument pro "Granitheizung" unseres vitalen Heizungsanbieters.



@ Boris



welche Werte Fliesen in die 17 % ein ??????

Öl und Gas wird auch nicht wirklich Ökologisch gewonnen und transportiert. Die Bilder von Ölkkatastrophen und Olfelder kennt jeder.

Bliebe am Ende doch nur das Windrad ......



@Olaf:



"Der Wirkungsgrad einer Solarzelle ist das Verhältnis von erzeugter elektrischer Leistung zur Leistung der Globalstrahlung."

"Der maximale Wirkungsgrad kommerzieller, monokristalliner Zellen liegt bei ca. 20 Prozent (siehe Tabelle). Mit diesen Zellen hergestellte Solarmodule erreichen einen Modulwirkungsgrad von etwa 17 Prozent."

(http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle)

Das konnten die vor 20 Jahren annähernd auch schon und sind durch die hochgeschnellte Nachfrage trotz Massenproduktion nicht günstiger geworden - Business as usual mit Öko-touch, BP war lange der zweitgrösste Hersteller......

Wo Licht ist, ist halt' auch Schatten....eine wirkliche Lösung für unseren Energiehunger stellt die PV m.E. aber nicht dar. Genausowenig wie damit dann Autos zu betreiben oder zu heizen.

Meine anfängliche Begeisterung hat da mittlerweile etwas nachgelassen, deshalb haben wir nur WW-Solar auf unserem Dach.

Ein paar forschende Jungs haben mal rausgefunden, dass ein Fahrradfahrer weniger Energie pro Km verbraucht, als eine Möve im Flug. Da kann ich einen wirklichen Fortschritt erkennen.


Grüsse, Boris



Danke



Boris, fast so hatte ich es mir gedacht....
Was juckt es mich denn, wieviel ich von der Sonne nutzen kann, wenn die mich nichts kostet .....
Auf der Berechnungsgrundlage wäre ein Segelschiff, welches nur 10 % des Windes Nutzen kann, nicht so ökologisch sinnvoll wie ein Kohledampfer, der 20 % nutzen kann.
Holzauge, sei wachsam, wenn so gerechnet wird, dann gute Nacht mit den daraus resultierenden Empfehlungen.
Mich würde mal interessieren, wieviel Energie zur Herstellung einer Platte gebracht wird. Nur das darf in eine echte Wirtschaftlichtkeitsberechnung einfliesen. Kosten und Vergütung sind doch nur imaginäre Gräßen, die von Angebot und Nachfrage bestimmt wird.

Und warum das Thema so hochkocht - erstens animiert das erste Bild ungemein und solche in den Raum gestellte Thesen
"Am absurdesten ist der zur Zeit verbreitete Unsinn, auf dem Dach Photovoltaik zu betreiben, ..." fördern schon ein wenig den Widerspruch in mir ! Ich hoffe, Ihr nehmt mir das nicht übel, habe eben auch eine eigene Meinung.





Ich formuliere es um:
"Am verbreitetsten ist der Unsinn, sich den eigenen Energieverbrauch fördern zu lassen, indem man Geld für ins Netz gedrückten PV-Strom bekommt, den man später selbst wieder verbraucht"


... damit Du. lieber Olaf, in Zukunft der Versuchung hoffentlich besser widerstehen kannst, aus dem Zusammenhang gelöste Satzteile zu zitieren.
PV auf dem eigenen Dach macht Sinn. Auch sonst bin ich mit Dir ziemlich gleicher Meinung. Spitz formuliert, jeder Eigenheimbesitzer wohnt unter einem grossen Solarkollektor mit Wirkungsgrad Null, genannt Dach, ausgenommen die, welche mit PV oder WW etwas davon abziehen.
Wenn man Eigenproduktion für Eigenverbrauch mit Zwischenlagerung irgendwo fördert, dann möchte ich gleich behandelt werden und hätte gerne Geld für die Tatsache, dass ich mein selbst geworbenes Brennholz selbst verfeuere.



@Olaf:



Ich will dir deine Anlage gewiss nicht madig machen, ich war ja auch kurz davor mein Süddach komplett blau zu bepflastern.

Ich hab nur was gegen diesen "Nach-Fukushima-Öko-Taumel" der suggeriert es wäre nur eine Frage der Zeit bis wir genug Panels auf den Dächern haben und dann isses für alle Zeiten erledigt. Das ist jetzt nicht persönlich gemeint.

Ich hab mich jedenfalls entschieden auf effizientere Panels zu warten.

Gruss, Boris



Nun,



dieser Abschwiff hat zumindest eins bewirkt: keine bunten Bilder mehr vom Stecker-Mann.

Dein Beispiel mit dem selberverfeuerten Holz hinkt, Jens. Du hast im wesentlichen nur die Investition "Muskelkraft" zu erbringen (und sparst somit ja eh schon kräftig), was soll da subventioniert werden? Willst Du auf Kartoffeln aus dem Hausgärtchen auch Subventionen wie der Kartoffelbauer bekommen? Sicher nicht.

Solarpaneele hingegen kosten richtig Geld, und sehen auch nicht für Jedermann schön aus. Ohne Subventionen würde sich kaum einer die Teile auf's Dach schrauben, weil der Strom daraus schlicht zu teuer wäre bzw. zum Marktpreis eingespeist eine Amortisierung in weite Ferne gerückt wäre. Insofern ist auch eher unwichtig, ob die Teile nun 10 oder 20% der Sonnenenergie nutzen, sondern eben, wie das Verhaltnis Investition zu Ertrag ausfällt.

Grüße

Thomas



Infrarotheizungen bleiben sinnvoll für ein Fachwerkhaus


Infrarotheizungen bleiben sinnvoll für ein Fachwerkhaus

... nein der Steckermann ist nicht verschwunden. Leider habe er nicht so viel Zeit wie Restauratio den ganzen Tag sinnbefreite Beiträge zu schreiben.
Warum das Thema Fotovoltaik hier so hochkocht, kann ich mir auch schlecht erklären. Das Dach mit einem Energierzeuger zu belegen und damit ökologisch Strom ins Netz zu speisen kann nur sinnvoll sein. Wenn ich die gesamte Diskussion lese und sehe wie der Strom verteufelt wird, will es mir nicht in den Sinn dass auf der anderen Seite die Erzeugung mit Solar nicht anerkannt wird. Diese Argumentation läuft doch wohl vollkommen kontovers. Natürlich müssen wir alle dafür sorgen, dass der Strom - dem ganz sicher die Zukunft gehören wird - ökologisch erzeugt wird. Der sinnvollste Weg für einen Normalbürger ist doch die Stromerzeugung auf seinem eigenen Dach. Auch ich werde das realieren und meinen Beitrag für die sinnvolle Entlastung von heute noch ineffektiven Kohlekraftwerken leisten. Daraus eine Diskussion zu machen ist für mich, wie auch für andere fortschrittliche Menschen, schwer zu verstehen. Leider ist der Bach vor meiner Tür selten wasserführend, sonst würde ich ein Wasserkraftwerk bauen. Ist das für diesen Beitrag vielleicht noch als Diskussionspunkt anregend?
Die Verschwendung von Ressourcen wird hier mehrmals angesprochen - also bitte: ist heizen mit Öl oder Gas etwas anders? In Zukunft ist Strom ökolisch zu erzeugen, wenigstens zu einem großen Anteil. Welche andere Energieart für die Beheizung von Wohnräumen kann das denn? Vor allem zu einem finanzierbaren Preis? Ich will mich nicht ständig wiederholen: ja: Holz kann das, ob nun als Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel. Das bestreite ich ja an keiner Stelle, aber es ist schlicht nicht für jeden Hausbesitzer zu realisieren. Eine Wärmepumpe arbeitet auch mit Strom, das dürfte nicht neu sein. Die Effizienz ist doch wohl auch mehr als umstritten, auch wenn mit einer wirklich guten Pumpe, wie von der Fa. Roth mit Solargeo gearbeitet werden kann (solltet ihr mal googeln - ist wirklich Klasse das Ding) so sind doch immense Kosten damit verbunden die sich nicht jeder leisten will. Also bleibt meine Argumentation, dass eine Infrarotheizung eine Technik ist die in Zukunft erheblich an Akzeptantz gewinnen wird. Eben weil es sich in vielen Fachwerkhäusern einfach und sparsam installieren und betreiben lässt.
Auf alle Meinungen kann ich hier schlecht eingehen, aber ich komme gerade von einer Messe in Dänemark. Dort sind Ölheizungen als Neuinstallationen nicht mehr erlaubt. Windkraft wird gefördert, auch im eigenen Garten, oder auf dem Dach. Schau - schau es gibt weitere Fortschritte in Sachen Stromerzeugung und weitere Möglichkeiten seinen eigenen Beitrag zu leisten. Warum nur stellt sich ein großer Teil der Leute, die sich an diesem Beitrag beteiligen eigentlich nicht der Zukunft? Ihr nutzt ja offensichtlich auch einen Computer und das Internet - das war vor 10 Jahren auch noch undenkbar - zumindest in einer solchen Form. Deshalb würde ich mir eine Veränderung der Ansichten in Hinsicht der Beheizung von Fachwerkhäusern auch wünschen. Nachtspeicherheizungen, die dort nur zu oft anzutreffen sind, werden sicher die nahe Zukunft nicht erleben.
Damit Restauratio mich auch erkennt, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen wieder ein Bild einzufügen.
... ist es denn so in Ordnung? Heute mal eine Standheizung, flexibel einsetzbar, auch in der Übergangszeit.

Eine Bitte hätte ich noch: Bitte lasst mir Zeit zu antworten und seid nicht gleich ungeduldig. Danke.



Das ist...



...ja ein wirklich schöner Grabstein. Ob beheizten Grabsteinen die Zukunft gehört?

P.S. Ich laß Ihnen gern Zeit zum antworten. Verraten Sie mir dann aber bitte die Telefonnummer von dem klugen Blauauge oben rechts, das den Stecker gezogen hat? Das wäre Ihre Chance, dann ein Weilchen nicht auf meine Beiträge antworten zu müssen, mangels ebenderselben :-)))





Sehr geehrter Herr Restauratio,

dass Sie der erste sind der diesen Beitrag beantwortet, war mir vollkommen klar. Ohne einen sinnvollen Beitrag hier geleistet zu haben, nur einfach mal etwas gesagt, vollkommen sinnbefreit, keine Beteiligung mit einem aktiven Hintergrund, darin habe sich alle Ihre Beiträge ausgezeichnet. Bekommen Sie eigentlich Punkte für Ihre Beiträge, egal wie irrelevant diese sind?
Bitte verschonen Sie doch ein Forum mit Ihren nichtssagenden Kommentaren, die man auch in sehr vielen anderen Beiträgen findet.
Wenn Sie sich selbst darstellen möchten, gibt es doch sicher andere Möglichkeiten. Das hier halte ich für ein ernstes Thema.
Wie schnell Sie auf Beiträge antworten zeigt mir, dass Sie den ganzen Tag auf Ihren Maileingang warten um möglichst schnell zu reagieren, was nicht bedeutet dass Sie auch einen wirklichen Beitrag leisten, sondern nur, dass Sie ihn schreiben.
Ich enttäusche Sie jetzt vielleicht, aber ein Bild stelle ich jetzt nicht ein. Der Grund ist nicht der Mangel an Material, sondern der Mangel an dem mir entgegengebrachten Verständnis Ihrerseits.
Diesen Beitrag von mir will ich nicht mit einem Foto unterstützen, denn er richtet sich leider nur an Sie und ist somit dem eigentlichen Thema nicht zuträglich.
Vielleicht geben Sie sich ja selbst mal die Möglichkeit Ihre eigenen Kommentare in diesem Forum zu begutachten. Etwas Selbstkritik wird Sie für die nächsten 48 Stunden vielleicht verstummen lassen.
Es ist nur schade, dass es ohne Sie ein wirklich spannendes Thema gewesen wäre.



Sie haben's ja vielleicht noch nicht verstanden,



Herr Sunvital, aber Sie sind schlicht lächerlich.

Gewichtige Argumente, die nicht in Ihren Kram passen, ignorieren Sie. Statt Sachinformationen liefern Sie wortreiche Werbetexte. Selbst die Bezeichnung "Infrarotheizung" für beheizte Grabsteine ist schon Unsinn - der übliche Heizkörper unter dem Fenster, wie auch Flächenheizungen aller Art sind "Infrarot"heizungen mit teilweise beträchtlichem Strahlungsanteil.

Sachlich kann man da ja kaum noch was Neues sagen - alles dazu wurde schon von Vielen hier geschrieben und von Ihnen konsequent übergangen.

Um auf Ihre Ausgangs"frage" zurückzukommen: Besonders im Fachwerk mit heterogenem Wandaufbau und geringer Dämmung ist eine gute Wärmeverteilung im Raum wichtig. Kleine heiße Strahlflächen sind dafür wesentlich weniger geeignet als große geringer temperierte Wand- oder Fußbodenheizungen. Die Betriebskosten der letzteren sind wesentlich geringer als die einer elektrischen Heizung.

Elektrische Heizkörper mögen eine Interimslösung für die Bauzeit sein, dann brauchts auch keine Granitplatte davor. Sie sind kein zukunftsfähiges Heizkonzept, und sie werden dazu auch nicht durch Quantenschwindel und Schönrechnerei.

Grüße

TB



Photvoltaik auf Fachwerkhaus?



Mag ja für den eine oder anderen eine Alternative sein, für mich aus vielen Gründen leider nicht.

Ich würde allen beteiligten vorschlagen nicht wieder auf dei persönliche Ebene abzugleiten.

Es wäre noch mal schön Sie würden konkret mal auf die Aussagen bezug nehmen.

Was ist den jetzt mit dem Energieverlust in der Stromerzeugung von 60%?



@sunvital:



"In Zukunft ist Strom ökolisch zu erzeugen....."

Wenn das erreicht ist können wir ja nochmal über ihre Infrarotheizung sprechen.

Apropos, ist die Ökolie die Wissenschaft, die sauberen Strom erzeugt, weil man nicht mehr sieht, dass der Dreck nur woanders gemacht wird?

Da sind wir hier vielleicht etwas altmodisch und noch nicht so auf dem laufenden.......

;-), Boris



Was konkret...



...hat jetzt in dieser Frage die Art der Stromerzeugung mit der Art der Heizung zu tun?

Egal woher, Stom hat einen Einkaufspreis, und aufgrund dessen ist eine Stromheizung jetzt nicht wirtschaftlich. Strompreise werden weiter steigen, proportional oder überproportional zu den restlichen Energieträgern. Das überproportionale Ansteigen ist anzunehmen, da durch die Einspeisung von "Öko"-Strom gerade erst ein Preisruck zu beobachten war und diese Tendenz anhalten wird. Somit wird auch in Zukunft eine Elektroheizung unwirtschaftlich sein.

Sprüche wie "Die Sonne schickt keine Rechnung" beeindrucken unsere Energieversorger halt nicht besonders.

Grüße

Thomas



Leider



hat der Strom keinen wahren Einkaufspreis!

Die Entsorgung nicht mehr zu verwendeten Materialien und die gesundheiotlichen Folgekosten zahlt die Gesellschaft und nicht der Gewinnprofiteur.



@ Gerd



Das ist mir schon klar. Aber der Strom hat einen Preis, zu dem ich ihn einkaufe. Schon ohne die (sicherlich höchst schwierige) Einpreisung der Folgekosten ist eine Stromheizung die teuerste der möglichen Varianten.

Insofern doch klare Verhältnisse, oder?

Grüße

Thomas



Strahlungsheizung ist eine Alternative zur Heizenergiereduzierung



Referenzobjekt mit Infrarotheizung über Strom in der Schweiz mit sieben jährigen Strom-Abrechnungsbelegen.

Heizung mit Holz
bis 2003
Jährlich ca. 18,3 fm Buchenholz
18,3 fm x 2.723 KWh/fm = 49.830 KWh/a
49.830 KWh / 261 qm = 190 KWh/a qm


Heizung mit Strahlungsheizung über Strom
01.2004 - 01.2011 Strom 7 Jahre
40.438 KWh HT + 17.664 KWh NT = 58.102 KWh
58.102 KWh / 7 Jahre = 8.300 KWh/a
8.300 KWh / 261 qm = 31,8 KWh/a qm

Max Plank hat im letzten Jahrhundert den Nobelpreis für die Quantenmechnik mit dem Teilbereich der berechenbaren Strahlung erhalten. Beteiligt an dieser "Berechenbaren Strahlungsenergie" waren auch Stefan und Bolzmann - Vielen von Uns ist diese als Stefan-Bolzmann Konstante bekannt.

Lasst Uns über reale Zahlen sprechen und die ungeahnten Möglichkeiten mit den regenerativen Energien, die zum größten Teil DER STROM SIND unterhalten.

Mit Strom aus Regenerativen Energien (Windräder - Wasserkraftwerke - Photovoltaik - Osmosekraftwerke - Gezeitenkraftwerke - Fluss- und Bachkraftwerke usw.) kann die Strahlungsheizung mit Strom einen Teil zum Ressourche schonenden Umgang mit den fossilen Brennstoffen führen.

Solange die Definition von Thermodynamik und Quantenmechanik nicht begriffen sind, werden nur Dogmen und Glaubensbekenntnisse, gleich der Inquisition oder der Diffamierung "Andersgläubiger" wie im Altertum herumproletet.

Gruss Peter Grolms





Ueber das Objekt in der Schweiz hätte ich gerne Referenzen.
Entweder wurde da neben der Heizung noch etwas anderes baulich verändert, oder die hatten vorher mit offenen Kaminen geheizt, oder man muss - bei einer Verbrauchsreduktion durch die Umstellung auf weniger als einen Fünftel nur nach dem Wechsel zur Strahlungsheizung - offenbar doch anfangen, an Wunder zu glauben.

"Max Plank hat im letzten Jahrhundert den Nobelpreis für die Quantenmechnik mit dem Teilbereich der berechenbaren Strahlung erhalten. Beteiligt an dieser "Berechenbaren Strahlungsenergie" waren auch Stefan und Bolzmann - Vielen von Uns ist diese als Stefan-Bolzmann Konstante bekannt."

Derjenige Plank, den Sie hier offenbar meinen, schreibt sich mit ck.
Was sie anführen, erlaubt es zu berechnen, wie die Strahlung von der Oberflächentemperatur abhängt. Hier geht es aber darum, mit welchem Prinzip diese Temperatur erzeugt wird.



Die Strahlung/ Infrarotheizung



ist durch den Kachel/ oder Grundofen bekannt.

Vor einigen Jahren haben sich Hypokaustenheizungen und warmwasserführende Wandheizung etabliert.

In den letzten Jahren haben sich elektrische Infrarotheizungen verbreitet.

Warum Herr Grolms oder Herr Sunvital, ist die elektrische Infrarotheizung den wasserführenden Rohren die sich durch einen deutlich besseren Wirkungsgrad auszeichnen vorzuziehen?



Referenzobjekt Strahlungsheizung - Evangelische Kirche in 71131 Oberjettingen



@Jens Paulsen

Referenzobjekt Strahlungsheizung - Evangelische Kirche in 71131 Oberjettingen

Berechnete Heizlast 155 KW
Frühere Heizung 72 KW = Kirche ist Kalt
Infrarotheizsysten 36 KW = angenehm Warm
(Installation Winter 2010)

Die Kirche mit Raumhöhe von 10 Metern bis zum First im Freiraum ist angenehm warm.

Die Internetseite der Kirchengemeinde ist
http://www.gemeinde.oberjettingen.elk-wue.de/

Die Begutachtung 02/2011 ist durch mich im Rahmen einer Vorortbegehung mit dem Hersteller der Infrarotheizung durchgeführt worden.

Sie werden Neuland in der Behaglichkeit mit der Strahlungsheizung erleben. Diese Kirche hatte im Vorfeld eine nachweisbare Feuchtigkeit an den Innenwänden, die nach der Installation und Inbetriebnahme mit der Strahlungsheizung im Bereich der regulären Bauteilfeuchtigkeit lag. Hier wird eindeutig belegt, dass nicht das Raumluftvolumen erwärmt wird, sondern nur die Oberflächen.

Diese Kirche können Sie öffentlich betreten.
Es wird Ihnen bei Ihrem Besuch sicherlich ein Gemeindemitglied Auskunft geben können - VORHER - NACHHER.

Bei aller gebotenen Höfflichkeit, fahren Sie dort hin. Überzeugen Sie sich vor Ort. Alles andere wird sich duch Ihre persönliche Erfahrung ergeben.

Mit freundlichen Grüssen
Peter Grolms



Infrarotheizungen...



...kann man schliesslich alle die Heizungen nennen, deren überwiegender Heizanteil auf Wärmestrahlung beruht. dabei ist es erstmal unerheblich, ob die Energie in die strahlkörper mit warmen Wasser oder per heizdraht/heizkohlefaser (was auch immer)gelangt. Welche Vorteile Strahlungsheizungen gegenüber Konvektionsheizungen haben ist ja schon ausführlich besprochen worden und in diesem Thread auch nicht das Thema. Für die von "Herrn Sunvital" beworbenen Infrarotheizungen gibts m.E. schon ein paar wichtige Argumente:
- relativ günstig in der Anschaffung
- kein Platzbedarf für extra Wärmeerzeugungsgeräte
- flexibel an den Heizbedarf anpassbar, problemlos Erweiterungsfähig
- keine Zusatzkosten für Wartung/Schornsteinfeger
- jederzeit ohne viel Aufwand rückbaubar.

der Nachteil ist eigentlich nur das mit Strom geheizt wird, und das ist in erster Linie ein ideologisches Problem.
Die Kostengegenüberstellung Holzheizung - Strom-Strahlungsheizung von Herrn Grolms vergleicht wahrscheinlich eine Konvektionsheizung mit einer Strahlungsheizung, nur so kann ich mir die krassen Unterschiede der benötigten Heizenergie (in kW/h)erklären.
Bei vergleichbaren Heizungskonzepten bsp. wassergeführte Wandheizung mit Gaskessel gegenüber Stromheizung Infrarot sollte die benötigte Energiemenge (in kW/h) in etwa gleich sein. Wie die Kostenentwicklung sein wird doch in erster Linie dadurch bestimmt, welcher Energieträger sich wie im Preis entwickelt. Ob da Elektroenergie auf dauer schlecht abschneidet bleibt abzuwarten...



Infrarotheizungen Antworten auf die Fragen



Hier meine Ansichten zu einigen genannten Fakten:

-Übertragungsverluste bei der Energieübertragung in Hochspannungsleitungen: Meurer 18.05.: Was ist den jetzt mit dem Energieverlust in der Stromerzeugung von 60%?

Hier geht es um die Verluste durch den ohmschen Leitungswiderstand. Diese betragen bei einer 110 kV-Leitung (Bahnstrom) ca. 6% je 100km und bei der heute üblichen 400 kV-Leitung ca. 1% je 100km.

-Wirkungsgrad der Stromerzeugung:
Heute weist der vorhandene Kraftwerkspark aus Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken einen durchschnittlichen Wirkungsgrad der Energieumwandlung von 38 % auf. Moderne Kohlekraftwerke kommen an 45 % heran. Kombinierte Gas- und Dampfturbinenanlagen (GuD-Anlagen) auf Erdgasbasis erreichen sogar 55 %.

Der Anteil dieser Stromerzeuger sinkt aber ständig und wird von regenerativen Anlagen ersetzt. Dieser Anteil liegt heute bei 16,5%.

Der thermische Nutzungsgrad einer klassischen Gas- oder Ölheizung liegt bei 80% - 90% (nicht Brennwert, oberer Heizwert Ho). Die Bilanz zur Förderung und den Transport der Brennstoffe kenne ich nicht. Das würde dann den Wirkungsgrad, vergleichbar mit der Stromerzeugung ergeben.
Vielleicht kann hier jemand dazu helfen.

-Wärmedämmung: Restauratio 18.05. "Besonders im Fachwerk mit heterogenem Wandaufbau und geringer Dämmung ist eine gute Wärmeverteilung im Raum wichtig" Das stimmt natürlich und eine Infrarotheizung ist dafür bestens geeignet. Richtig platziert und für den Raum ausgelegt, erfolgt eine gleichmäßige Temperierung und eine Entfeuchtung der Wände, die durch diesen Umstand auch weniger Wärme nach außen leiten können.

Ein weitere Vorteil ist die Erhöhung der Wandtemperatur (Raumumfassungsfläche) durch eine Strahlungsheizung (nicht nur die elektrische). Es wandert der 0°C Punkt (Schnittpunkt der Wärme von Innen und der Kälte von außen) weiter nach außen. Eine Bildung von Schimmelpilzen ist dann ausgeschlossen.

-Luftfeuchtigkeit und Atemluft: Jens Paulsen 11.05.: "wenn die relative Luftfeuchte ausserhalb des Behaglichkeitsbereiches liegt, wird es eben - unbehaglich."
Mit einem tiefen Atemzug wird (angenommen) 1 Liter Luft in die zwei Lungenflügel geholt. Die Oberfläche unserer Lunge hat beachtliche 100m² Fläche (durch die Lungenbläschen). Wenn wir darauf einen Liter Wasser verteilen, ist das verschwindend gering (ein hundertstel Millimeter).
Wir atmen mit einer Temperatur von 37°C aus und einer Sättigung von 100% Feuchtigkeit. Das ergibt (laut Mollier) 41g je kg Luft (Promille). Die Luft beim Einatmen ist unterschiedlich, je nach Lufttemperatur. Die Behaglichkeit sinkt aber je größer die Menge des enthaltenen Wassers in der Luft ist, nicht umgekehrt.
Wir empfinden einen kalten Wintertag erheblich angenehmer als an einem schwülen Sommertag. Es gibt keinen vernünftigen Grund Raumluft zu befeuchten. Trockene Luft kann unseren Schleimhäuten nicht schaden, sondern regt den Schleimfluß an. Würde sie uns schaden, könnten wir im Winter nicht überleben, wir fühlen uns dann sogar behaglich.
Die körperliche Ent(!)wärmung über die Atemluft ist wichtig. Schließlich darf sich die Körpertemperatur nicht erhöhen. Die Wärmeabgabe erfolgt zum größten Teil über die Wasserdampfabgabe der ausgeatmeten Luft. Diese beträgt immer Körpertemperatur.
Dabei kommt es hier nicht auf die relative, sondern die absolute Feuchte an. Nur logisch ist dann, dass der Mensch um so leichter Wasser abgeben kann, je trockener die Atemluft ist. Der Punkt dass es nicht gut für die Möbel ist, muss ich so stehen lassen. Aber da wir in unserer Wohnung ja weiterhin erheblich Wasserdampf abgeben (duschen, kochen, atmen) sinkt die relative Feuchtigkeit nur selten unter 20%.

- S.Trapp 12.05. : "Wahrscheinlich bin ich kein Mensch, denn bei Frost klebt mir immer die Nase zu, und in Räumen mit < 20% rF schwellen meine Schleimhäute. Dann verwende ich sogar extra Sprayflaschen (und Wasserkocher) um die Luftfeuchte auf verträgliche 50% hochzukriegen (v.a. zum Schlafen). " Genau das habe ich in einem vorherigen Beitrag geschrieben. Die Luftbefeuchtung in Wohnräumen dient lediglich der Befeuchtung der aufgewirbelten Staubpartikel, diese lassen uns unbehaglich fühlen. Der enthaltene Milbenkot, den wir dann einatmen kann auch zu allergischen Reaktionen führen. Was in den Luftbefeuchtern in die Raumluft abgegeben wir, dürfte klar sein. Ganz extrem sind die Teile, die direkt an der Heizung hängen. Ständig angenehme Keimtemperaturen im Wasser...

Ich meine weiterhin, dass in vielerlei Hinsicht eine Strahlungsheizung der Konvektionsheizung vorzuziehen ist.
- nicht nur die elektrische, sondern auch die Sockelleisten- , Zargen-, Wandheizung usw.
Dort wo das nicht sinnvoll zu realisieren ist, hat die Infrarotheizung ihre Berechtigung und das ist gerade in Fachwerkhäusern oft der Fall.





Es gibt das klassische Behaglichkeitsdiagramm, und daraus geht hervor, dass es sehr wohl einen Grund geben kann, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
Ihre Abhandlung der Luftfeuchtigkeit ist so unrichtig.
"Trockene Luft kann unseren Schleimhäuten nicht schaden, sondern regt den Schleimfluß an." Geniessen Sie den nächsten Schnupfen!
"Würde sie uns schaden, könnten wir im Winter nicht überleben, wir fühlen uns dann sogar behaglich" - dieser Satz tut mir, der ich zu verstehen suche, was gemeint sein könnte, aber nur sehe, was da steht, weh zwischen den Ohren.

"Die Oberfläche unserer Lunge hat beachtliche 100m² Fläche. Wenn wir darauf einen Liter Wasser verteilen, ist das verschwindend gering (ein hundertstel Millimeter)."
Ich verstehe nicht, was das mit dem Thema zu tun hat.
Wenn Sie einen Liter Wasser in der Lunge haben, haben Sie vor allem ein ernsthaftes Problem, beziehungsweise sehr bald gar keins mehr, denn daran stirbt man. Oder ist gemeint, dass, weil Wasser in der Lunge bald einmal tödlich sein kann (Lungenödem), trockene Luft folglich gesünder sein muss als feuchte?

Das genannte Beispiel für die Heizenergieersparnis ist eine Kirche! die vermutlich einmal pro Woche für 2 Stunden temperiert werden muss. So ein Gebäude dürfte sich heiztechnisch ziemlich anders als ein Wohnhaus verhalten.

"Was ist den jetzt mit dem Energieverlust in der Stromerzeugung von 60%? - Hier geht es um die Verluste durch den ohmschen Leitungswiderstand."
Es geht eben beim Strom vor allem um die Erzeugung, nicht nur um den Transport.
Der Strom kommt aus der Steckdose, das Benzin von der Tankstelle, die Milch aus dem Supermarkt und viel genauer wollen wir es gar nicht wissen, denn dann wird es so schrecklich kompliziert.



Theorie ist gut - Praxis ist besser


Theorie ist gut - Praxis ist besser

Ich hab jetz mal die ganzen Beiträge hier gelesen , teils amysiert , teils interessiert und komme zu der Erkenntniss , daß ein durchaus erst zu nehmendes Thema von einigen Spassvögeln nieder gemacht , von einigen Mathematikern hin und her gerechnet und von dem einen oder anderen ernsthaft und verständlich diskutiert wird . Ich bin ein einfacher Mann und frei nach meinem Grundsatz " Theorie ist gut - Praxis ist besser " ist für mich 1+1 immer noch 2 und das Hemd immer noch näher als die Hose .
Es lässt sich sicherlich alles irgendwie berechnen , für mich zählt aber immer meine eigene Erfahrung , das ist für mich realität , alles andere ist Theorie .Deshalb erzähl ich mal einfach meine Geschichte , möchte aber vorausschicken , daß ich in Dänemark lebe und wenn auch ich hier mal ein paar Zahlen nenne , so sind das Dänische Kronen wer lusst hat kann es ja in Euro ( 1,- Euro = 7,45DKr. ) umrechnen .
Im Dezember 1994 hab ich mein Haus gekauft , etwas älter , na ja fast schon Antik , Baujahr 1835 , Isolierung gabs wohl damals noch nicht , dafür aber recht dicke Wände . Zum Glück war im Kaufpreis auch ne Zentralheizung , ein Ölbrenner und 700 L. Heizöl im Außentank , enthalten .
Die 700L. Öl waren nach 3 Wochen verbrannt , richtig Warm wurde es auch nich in der Hütte , also hab ich die Ölvernichtungsanlage , nebst der rostigen Radiatoren und der Hässlichen Verrohrung , mittels Winkelschleifer entsorgt und mir 2 ganz hüppsche Brennöfen beschafft . War zu der Zeit auch ganz effektiev , die Dinger ließen sich mit Holzbrikets befeuern und haben die Bude warm gehalten , na ja wenn Sie nicht mal in der Nacht ausgegangen sind und ich dann Morgens bei kuscheligen 12 grad aus dem Bett hopsen musste um ein bisschen aufzuheizen .Damals kostete ein Pallette Holzbriketts so um die 500,- Kr. davon hab ich im Durchschnitt 8 Stück pro Jahr verbrannt , also 4000,- Kr.
das ist recht günstig weshalb mir die kleinen Unannehmlichkeiten ziemlich egal waren . Aktuell kostet so ne Pallette mit Holzbriketts 2000,- Kr.und für 16 000,- Kr.
pro Jahr will ich keine Unannehmlichkeiten mehr haben . Also hab ich mich mal nach meinen Möglichkeiten umgesehen .
Fernwärme : vorausgesetzt es ist schon eine Zentralwärmeanlage vorhanden , kostet hier mit allem drum und drann , Anschluss , Wärmetauscher u.s.w. zwischen 60 und 80 000,- Kr., kam für mich nicht in Frage - Radiatoren und Verrohrung nicht vorhanden und ich wohne auf dem Land , Fernwärme nicht vorhanden .
Erdwärme : so ne Anlage kostet in Dänemark um die 140 000,-Kr. da wären dann noch die Kosten für Rohre und Radiatoren hinzu gekommen , der Spaß hätte mich gute 200 000,- Kr. gekostet .
Also doch eigene Verbrennungsanlage , mit nem Kessel der sowohl Holz als auch Pellets verbrennen kann , Speichertank und die Sache mit den Radiatoren die so hüppsch unter den Fenster anzusehen sind und die ganzen Rohre die garantiert niemals zufrieren oder undicht werden .
Ach ja die Kosten dafür , na ja , ein Freund ( Klemptner ) hätte mir geholfen , aber mit 100 bis 120 000,- Kr. hätte ich schon rechnen müssen .
So bin ich dann zu Infrarot gekommen - OK. jetzt such ich mir natürlich die schönsten Panele aus , aber ich bin mit 60 000,- Kr. fertig mit allem drumm und drann .
Und die Verbrauchskosten : als Innenarchitekt habe ich Kontakt zu sehr vielen Leuten die z.B. mit Fernwärme heizen , unter 20 000,- pro Jahr geht da nix .
Gerade letzte Woche hab ich in einem Magazin gelesen daß sich ein Bauherr mit seiner Erdwärmeanlage ein nettes Eigentor geschossen hat - 60 000,- Kr. Stromrechnung - und mein Elektriker hat mir bestätigt , daß das gar nicht mal ein Einzelfall ist , denn je nach Bodenbeschaffenheit kann gar nicht genug Wärmeenergie entzogen werden .
Die fehlende Wassertemperatur wird dann duch die Heizspirale erzeugt und die braucht Strom .
Ohne nun noch weiter auf Einzelheiten einzugehen müsste ich für die private Verbrennungsanlage , basierend auf den Erfahrungen von Freunden und Nachbarn und unter Berücksichtigung der Größe den baulichen Gegebenheiten meines Hauses und den aktuellen Preisen für Pellets oder Brennholz , auch mit gut 20 000,- Kr. pro Jahr rechnen .
Bei der Infrarotheizung rechne ich mit etwa 10 000,- Kr. pro Jahr , basierend auf dem Verbrauch der Paneele die zur Zeit schon bei mir laufen .
Wie gesagt : für mich ist 1+1 immer noch 2 , für mich zählen nur nachweisbare Fakten und da kann nun jeder Theoretiker herumrechnen wie er will , es ändert nix an meinen Erfahrungen .



Schaffen wir es?



Der Rekord bei Antworten zum Thema Infrarotheizungen liegt bei 301 aus dem Jahre 2008.



---Forenreferenz-----------
Infrarotheizung -
Hat hier jemand Erfahrungen mit Infrarotheizungen gemacht?

Es wir ja behauptet, diese seien sparsamer und "gesünder", da sie nicht die Luft sondern Festkörper (wei z.B. Wände) erwärmen...Wir haben nun von Redwell eine 900W Standplatte zum Testen bekommen. Die Wärme fühlt sich schon gut an - aber um einen Raum richtig zu heizen, muß das Gerät schon ganz schön lange oder fast immer laufen....Ich bin mir nicht sicher, ob es eine sinnvolle Alternative zur Nachtspeicherheizung ist oder sich als Zusatzheizung zum Schwedenofen eignet. Auf jeden Fall benötigt man nur eine Steckdose..... mehr ...
----------------------------------




Speicherplatz ist noch genug da.

Gruß
Hartmut



Dann ml los!



Herr Berno, schön wäre wenn Sie gleiches mit gleichem vergleichen.
Wir würde Ihre Rechnung aussehen wenn die Fernwärme mit eine wasserführenden Infrarotheizung gekoppelt wäre?



Heizkosten vs. Heizenergie - Vergangenheit und Gegenwart



@EcoHeat

Super Artikel den du geschrieben hat und die Details aus Dänemark.

Jedoch machst Du den gleichen Fehler, den ich anfangs auch mal gemacht habe.
Die Benennung der Effizienz über Heizkosten ist Relativ - Absolut ist die Bennenung der Heizenergie.

Mathematik ist eine eindeutige Sprache Weltweit ohne Interpretation. Und wir können nur mit Zahlen im Bereich der Strahlungsheizung argumentieren.

Deine Daten Alt - 700 Liter Öl in drei Wochen
700 Liter x 10 KWh/Liter = 7.000 KWh
7.000 KWh / 21 Tage = 333 KWh/Tag
333 KWh/Tag x 170 Heiztage = 56.666 KWh Heizenergie

Deine Daten Neu - Deine Infrarotheizung
10.000 Kronen / 7,46 Krone/€ = 1.340 € Stromkosten
1.340 € / 0,255 €/KWh (Strompreis Dänemark) = 5.255 KWh Heizenergie

Das ganze ist nur gemittelt, falls Du noch Deine beheizte wohnfläche mitteilst kann der Verbrauch pro qm und Anno errechnet werden.

Angenommen 200 qm
5.255 KWh / 200 qm = 26 KWh/qm a - Infrarot
56.666 KWh / 200 qm = 283 KWh/qm a - Öl Zentralheizung

Ich bestehe auf der Berechnung über die HEIZENERGIE, denn wie Du eingangs beschrieben hast, ist der Preis für die Heizkosten von 500 Kronen auf 2.000 Kronen pro Palette Holzbriketts gestiegen.
HEIZKOSTEN sind variabel - HEIZENERGIE bleibt, egal wie sich der Marktpreis entwickelt.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Grolms



Klopft



Euch nur gegenseitig auf die Schultern!



Theorie ist gut Praxis ist besser



zum Glück ist heute Feiertag und so habe ich ein bisschen Zeit auch mal schnell auf Beiträge zu antworten .
Eine persönliche Anmerkumng vorab , in Dänemark ist es nicht unbedingt üblich sich mit "SIE" anzusprechen ich habe mich inzwischen derart daran gewöhnt , daß mir das SIE genau so unangenem ist wie einem Deutschen womöglich die sofortige Ansprache mit dem "DU" .
Darum hab ich auch nur meinen Vornamen angegeben , das nur am Rande .
Hartmut : aber klar schaffen wir das , locker .
Um kurz auf diesen Beitrag einzugehen , es gibt tatsächlich einige Hersteller dessen Panele eben nicht so leistungsfähig sind , auch Angaben wie z.B. " wir rechnen mit 20Watt pro m²" sind eher ein Wunschdenken , das mag bei einem super Isolierten Niedrigenergiehaus unter besten Bedingungen vieleicht hin kommen , realistisch aber ist 30 - eher 40Watt pro m² zugrunde zu legen und danach die Größe und Anzahl der benötigten Panele zu berechnen .
Dann funktioniert das System , die Hütte ist warm und die Panele laufen , auf die Heizperiode berechnet ( 180Tage ) durchschnittlich 7 Stunden am Tag und das muss dann eben kein 900 Watt Brenner sein .

Gerd : kann ich dir nicht sagen , Wasserführende Infrarotheizungen kenn ich gar nicht . In Dänemark ist Fernwärme DAS Thema in Sonderburg wird jetzt gerade ein Geotermalkraftwerk gebaut um damit 10 000 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen , das ist sicherlich eine super Sache in den Städten wo das Fernwärmenetz entsprechen ausgebaut ist .
Nur leider lebt die Hälfte der Dänen auf dem Lande und da iss keine Fernwärme und letztendlich kostet die Versorgung mit Fernwärme auch und ich kenne niemanden der damit unter 20 000,- Kr. pro Jahr weg kommt .
Sorry ich bin nicht so gut in Mathematik aber ich meine mit 10 000,- die ich für Strom bezahle bin ich besser dran unabhängig von den ganzen anderen Aspekten , Staubaufwirbelung , Platz für den Wärmetauscher , anfälligkeit der wasserführenden Leitungen u.s.w. iss ja hier alles schon lang und breit diskutiert worden .
Wo wir gerade bei Mathematik sind
Peter : da hast du vollkommen Recht Mathematik ist eine der wenigen Konstante in unserem Universum , unbestechlich und eindeutig .
Als die hier in Dänemark den Leuten die Pelletheizungen verkauft haben wurde auch vorgerechnet wie viel Tonnen Pellets der einzelne für seine Verbrennungsanlage pro Jahr wohl Kaufen muss und das mit den damaligen Preisen ( so etwa 350,- Kr. pro Tonne ) das hörte sich dann ganz doll an und die Leute haben gekauft .
Dummer Weise hat das mit den Verbrauchsmengen nich ganz so geklappt , die Verkäufer hätten besser das doppelte berechnen sollen und der Preis für ne Tonne Pellets liegt heute bei etwa 2000,- Kr. , kommt ein bisschen drauf an wo und wieviel man kauft .
Als ich mein erstes InfrarotPanel gekauft habe hat mir der Verkäufer gesagt rechne mit 40Watt pro m² dann läuft das Teil durchschnittlich 7 Stunden am Tag .
Mein Bad ( siehe Bild ) iss 12 m² X 40Watt = 480 Watt Panel , ich hab das Teil gekauft und die Angaben stimmen .
OK. die ersten 2 , 3 Tage läuft das Panel erst mal durch bis die Wände aufgewärmt sind , aber dann steuert das Thermostat den Rest und ich muss mich um nix mehr kümmern .
Ein Luxus der zudem noch kostengünstiger ist als alle anderen Wärmesysteme .
Da wo mein Brennkessel hin sollte hab ich jetz ne zusätzliche Speisekammer , der Lagerplatz fürs Holz iss jetz mein Carport , durch den extra neu aufgebauten Schornstein quillt der Dampf von der Dunstabzugshaube .
Der einzig leittragende der ganzen Geschichte iss mein Schornsteinfeger der jetz nix mehr an mir verdienen kann .
Letztlich werd ich mir in den nächsten Monaten von dem ersparten Geld eine Hauswindkraftanlage anschaffen und damit den Strom den ich zum heizen brauche selbst produzieren , bzw. der Wind macht das für mich , davon haben wir in Dänemark ja mehr als genug .



Die beste Energie ist die, die man gar nicht verbraucht ...



Auffällig ist in der Folge der Beiträge, dass die "Befürworter" fast ausschließlich Verkäufer dieser Anlagen sind – anonyme Teilnehmer in der elenden und immer wieder ewigen InfrarotElektroDiskussion fehlen ja bisher. D

Ich konnte in den nunmehr mehr als 50 Beiträgen nicht einen Nachweis entdecken; die zitierten Quellen sind zuweilen so zweifelhaft wie die bemühten Erklärungen. Mit dem man absätzeweise möglichst viele Prozentsätze mit kWh, kW und hergezogenen Verbrauchszahlen vergleicht die kein Mensch kontrollieren kann, soll nur der Anstrich der verbrieften Seriosität hergestellt werden.

Widersinnig erscheint mir, dass Menschen für eine ökologische Energieerzeugung auf die Straße gehen, zu Hunderttausenden funktionierende Glühbirnen zwecks Energieeinsparung auswechseln und in die Tonne werfen, sich dann aber in jeden Raum ein bis zwei 1 kW- Heizplatte hängen sollen.

Die Diskussionen sind endlos, lanweilig, führen zu gar nichts, sind meist von keinerlei Sachkenntnis getrübt und bringen keine neuen Erkenntnisse. Fast alle Elektroheizungserstbeiträge im Forum wurden in regelmäßigen Abständen von den Verkäufern selbst oder von anonymen Fragestellern eröffnet. Die Elektroheizungsverkäufer klopfen sich in diesen Beitragsketten hauptsächlich selbst auf die Schultern. Nach 100 Beiträgen wird auch niemand mehr Lust verspüren auf den Unsinn zu antworten? Für mich eher ein Armutszeugnis. Leere Wagons rasseln am lautesten.
Welcher Ausbildung bedarf es eigentlich um in solcher Branche Fachmann zu werden und den Energieerhaltungssatz neu zu definieren?

Im übrigen:

- Werbung, die Stromheizungen als preisgünstig oder besonders effizient und umweltfreundlich darstellt, hält die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen für irreführend.

- Der BUND veröffentlich auf seinen Seiten gar. "Insbesondere Elektroheizungen die nicht mit Nachtstrom betrieben werden
sind als Dauerheizung sehr teuer. So ist die elektrische Direktheizung (Wärmewellenheizung, Infrarotheizung) zumeist mit Abstand die teuerste aller Heizungsarten. Strom kostet stets deutlich mehr als die gleiche Energiemenge Gas, Öl oder Fernwärme"

- „Elektrodirektheizung doppelt teuer“ schreibt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

- der Bund der Energieverbaucher hat bereits einen bayrischen Hersteller abgemahnt, der seine Broschüren berichtigen musste

- selbst der Energieerzeuger EnBW schreibt: Wärme aus elektrischer Energie: Prinzipiell ist eine Wärmeerzeugung aus Strom aus primärenergetischer Sicht nur dann sinnvoll, wenn der Wärmebedarf sehr gering ist, wie z.B. zur dezentralen Warmwasserbereitung in Verwaltungsgebäuden oder durch den Einsatz einer Wärmepumpe, ...."

Wenn das schon der Energieerzeuger selbst schreibt ... doch werden wir gleich hören, das auch die keine Ahnung haben? Die o. a. Quellen kann ich nennen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Möglicherweise...



...könnte ja ein reiner Elektroheizungsstammtisch hier eingerichtet werden?

Dann haben die Jungs jemanden, der ihnen zuhört; und sie können sich gegenseitig mit ihren Legenden einseifen, ohne daß der Rest der Welt davon belästigt wird.

Wär schön.

Grüße

Thomas



Theorie ist gut - Praxis ist besser



Da hast du ganz recht Christoph
die Befürworter neuer Technologieen sind tatsächlich oftmals die Verkäufer dieser Sachen ,
das ist auch nicht besonders verwunderlich , denn Sie sprechen aus eigenen und
vor allem aktuellen Erfahrungen .

Die Gegner sind in aller Regel solche , die nicht mit eigenen Erfahrungen aufwarten können
und deshalb berufen Sie sich in Ihren Argumentationen auf , meist veraltete Berichte , die
Sie irgendwo mal gelesen haben .

Heizen mit Strom ist teuer ! Richtig : wenn ich einen 2KW Heizlüfter , der 24 Stunden am Tag
rennen muss um die Raumluft zu erwärmen als Argument anführe .

Wenn ich aber ein 500 Watt Infrarotpanel , das durchschnittlich 7 Stunden pro Tag läuft
um die umgebenden Raumwände zu erwärmen , die dann Ihrerseits die Raumluft erwärmen
( Prinziep Kachelofen ) zugrunde lege ,dann sieht die Sache schon etwas anders aus .
Obwohl ich ein absoluter Fan der Kachelofenwärme bin ,es gibt nichts gemühtlicheres , wenn
da nich die Kosten für Brennholz und Schornsteinfeger wären , der Lagerplatz für´s Holz
und die Luftverschmutzung .

Beleuchtung mit Strom ist Teuer ! Richtig : wenn ich eine herkömmliche 100 Watt Glühbirne
zugrunde lege bei der die meiste Energie in Wärme umgewandelt wird .

Bei einer Energiesparlampe sieht die Bilanz schon etwas anders aus und bei LED `s noch viel besser ,
allerdings kann man die neuesten Technologien natürlich auch Ignorieren Petroliumlampen
und Kerzenlicht ist doch soooo romantisch .

Elektroautos sind völlig unwirtschaftlich ! stimmt --- na ja , hat zumindest vor 10 jahren gestimmt
Porsche hat ein Elektrorenner vorgestellt der genau so schnell und auch weit fährt wie sein Benzinbruder .
Selbst Carl Benz hat damals schon an nem Elektroauto rumgebastelt , leider hat der Benzinfresser den
Wettbewerb gewonnen - damals - aber in ein paar Jahren sieht die Sache schon ganz anders aus .

Was glaubst du wohl was der arme Mann , der gute 150 000,- Kr. für seine Erdwärmeanlage bezahlt hat und dann ne Stromrechnung von 60 000,- Kr bekommen hat , mit jemandem macht , der Ihm erzählt " Erdwärme ist billig "

Ich könnte hier noch jede menge solcher Beispiele anführen ,niedrig - inzwischen sogar 0 Energiehaus ,
effiziente Photovoltaikanlagen und Stromspeicher , Hauswindkraftanlagen - iss aber langweilig .
Eine kontroverse Diskusion ist immer eine gute Sache , aber nur dann wenn beide Seiten
Gegner und Befürworter aus eigenen Erfahrungen heraus argumentieren und nicht aus halbwissen ,
das aus meist noch veralteten Zeitschriften stammt .
Ich habe diese Diskusion so verstanden , daß hier von Infrarotheizungen gesprochen wird und nicht von
irgendwelchen veralteten Stomfressern .
Wenn wir von Sprittsparenden Autos sprechen kann ich auch nicht einen Unimog als Gegenargument anführen .
Was ich hier geschrieben habe basiert auf meinen Erfahrungen und die sind in Bezug auf Infrarotheizungen eben mal gut und darum kann ich dieses System empfehlen .
Sicherlich immer unter der Voraussetzung , daß ein seriöser Hersteller das entsprechende Panel anbietet , wie in jedem Geschäft gibt es sicherlich auch hier die berühmten schwarzen Schafe und dieses Forum wäre bestimmt geeignet solche zu entlarven , statt einfach nur das ganze System zu verteufeln .



Mathematik und so



Interessant ist noch, dass man in Dänemark bei ner Erdwärmeanlage mit Wärmepumpe 60000 Kr Strom braucht, um so ein Haus zu heizen, mit der Infrarotheizung aber nur 10000 Kr pro Jahr.

Das ergibt eine Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe von 0,13 (6 Teile Strom reingesteckt, 1 Teil Wärme rausgeholt).

Normal wirken so Wärmerpumpen zwar etwas besser (1 Teil Strom reingestckt, 3 Teile Wärme rausgeholt), aber in Dänemark ist eben alles anders. Auch die Physik und der Carnot-Prozess.

Gute Nacht dann

stt



Mathematik und so



stt
da hast du gar nicht mal so Unrecht , in Dänemark ist tatsächlich einiges etwas anders ,
so dürfen wir hier z.B. keine Tiefenbohrung machen für die Erdwärmeanlage , von
wegen Grundwasserversäuchung , muss wohl an dem Mittel liegen , das da durch die Rohre läuft .
Deshalb wird die Verrohrung hier auf einem entsprechend großen Areal in ca 2m
tiefe verbuddelt , da machts dann eben die Fläche .
Ich hab mich ja selbst gewundert als ich den Bericht in BOLIUS ( das iss ne Fachzeitschrift
für Hausbesitzer ) gelesen habe , weil gerade Erdwärmeanlagen werden in Dänemark
von den Energieversorgern angepriesen .
Ich kann hier auch nur die Erklährung meines Elektrikers weiter geben und der meinte eben
zum einen ist dieser Fall gar nicht mal so selten und das liegt wohl daran , daß die Wärme
die nicht aus dem Erdreich gezogen werden kann mit einer Heizspirale im Wärmetauscher
produziert wird und diese Heizspirale braucht Strom , bis zu 9 KW , das kann dann ins Geld gehen .
Was dann den Stromverbrauch für meine Infrarotpanele betrifft , das kann ja jeder selbst leicht nachrechnen .
Ein Panel läuft , auf die Heizperiode bezogen , durchschnittlich 7 Stunden pro Tag
500Watt x 7 St = 3,5 KW pro Tag X 180 Tage =630 KW pro Jahr , für mein Haus
reichen 8 Panele 630 X 8 = 5040 Kw pro Jahr und in DK kostet 1 KW so ca 1,90 DKr.
Ich hab die Teile ja auch nich einfach so auf Grund doller Verkäuferberechnungen gekauft ,
erst mal eins zum ausprobieren , das hat prima funktioniert so wie vorausberechnet
und deshalb eben weiter in dieser Art .
Nenn mir bitte doch mal irgend jemand ein Heizsystem , das ich mit relatiev geringem
finanziellen Risiko erst mal in meinem Hause ausprobieren kann .
Alle anderen Systeme kann ich nur als Komplettpaket Kaufen und wenn es dann nicht
wie vorausberechnet funktioniert hab ich unter umständen ganz schön Geld in den Sand
gesetzt , die Folgekosten gar nicht eingerechnet .
Ich hab nix gegen Berechnungen , aber wenn die in der Praxis nich aufgehen sind die nix wehrt
und ich habe durch meine Arbeit sehr oft feststellen können das den Leuten , gerade im
Bereich Wärme und Verbrauch sehr viel schöngerechnet wurde , was dann aber im
nachhinein in der Praxis nicht mehr ganz so gepasst hat .
In diesem Sinne : Theorie ist gut - Praxis ist besser



Fussleistenheizung - Strahlungswärme und Konvektionswärme



Nunmehr kann ich die Bissikeit und das permanente Sticheln als frustriertes Nichtverstehen der Strahlungsheizung, seitens eines Forenmitglied verstehen.
(Einbau einer eigenen Fussleistenheizung - die nicht funktioniert)

In über Dreizehn Artikeln in diesem Threat, polemisiert dieses Forenmitglied mittlererweile als Türsteher (Wer darf rein oder nicht)

Seit 2008 (Recherche) wird nur destruktiv und herabsetzend im Bereich der Strahlungsheizung argumentiert - Dieses Forenmitglied will nur polarisieren und erfreut sich an der zerstörerischen Resonanz, an der er wohl gefallen finden will.

Zugegeben, dass Nervt.

Hier im Threat, der von Sunvital angestoßen wurde, werden von diesem Forumsmitglied nur Glaubenssätze vermittelt.

Der Leser fordert jedoch den Austausch von Erfahrungen, Wissen und Visionen.
Das Forenmitfglied verschweigt jedoch den eigenen Threat (nachstehend genannt), dass er keine Ahnung in der Heiztechnik hat.


Konkret zum Forenmitglied:

http://www.fachwerk.de/wissen/versprecht-fussleistenheizung-163254.html

Jeder möchte sich auf den Weg begeben um den Experten in Sachen Strahlungsheizung zu finden.
(Anmerkung des Verfassers: Lässt sich eine Fussleistenheizung einbauen; die falsch dimensioniert wurde)


Aus dem Threat "http://www.fachwerk.de/wissen/versprecht-fussleistenheizung-163254.html"
Dank Fußleistenheizung...
...ist das Kinderzimmer nun der kälteste Raum. Da die Teile nur eine recht geringe Leistung haben, dauert es lange, bis angenehme Temperaturen erreicht werden.

Es ist für jeden Sachverständigen relativ einfach die Gesamtwärmeleistung der Fußleistenheizung im Bezug auf die erforderliche Heizlast zu berechnen.


Berechnungsbeispiel der eingebauten Fussleistenheizung:


Wohnfläche = 10,5 qm
Heizlast = ca: 10,5 qm x 100 Watt/qm = 1050 Watt


Durchmesser Rohrleitung = 18 mm
Vorlauftemperatur 65 Grad
Raumtemperatur 20 Grad

Konvektive Heizleistung = 22 Watt/Meter
Radiative Strahlungsleistung = 77,8 Watt/Meter

Gesamtwärmeleistung der Rohre = 22 + 77,8 = 99,8 Watt/Meter

Eingebaut wurden 7 lfm x 99,8 = 698,60 Watt
Benötigt werden jedoch min. 1050 Watt


Die Installation ist falsch dimensioniert - und könnte einen Mangel darstellen.
Dass die Konvektive Heizleistung geringer ist als die Radiative Strahlungsleistung wird hier veranschaulicht.

Jeder geneigte Leser möchte sich ein eigenes Bild machen, was Konvektion und Strahlungsleistung sind.



Lieber Herr Zimmerermeister Grolms,



der sie sich zum Heizungssachverständigen berufen fühlen, ich werde Sie auch weiterhin nerven, wenn Sie etwas Falsches schreiben, aus dem Zusammenhang reißen, oder schönrechnen.

Abgesehen davon, daß es dem Fragesteller nicht wirklich weiterhilft, wenn Sie jetzt auch noch Heizleisten über die Rampe zerren, nach der gleichfals abschwiffigen Solardebatte:

1."Lässt sich eine Fussleistenheizung einbauen; die falsch dimensioniert wurde"
"(Einbau einer eigenen Fussleistenheizung - die nicht funktioniert)"

Falsch. Wenn Sie alles lesen, werden Sie finden, daß es sehr wohl warm wird. Es braucht aber länger als bei dem vorher eingebauten kleinen Heizkörper (2er 100x50 - sie dürfen das gern auch berechnen) und muß deshalb durchlaufen, was in einen Kinderzimmer, daß auch als Schlafzimmer dient, nicht passt. Was ich aber hauptsächlich darstelle, ist die Tatsache, daß der versprochene Wandheizungseffekt nicht eintritt. Dimensioniert habe ich, auch daß kann der interessierte Zimmerermeister nachlesen, die Anlage nicht.

2. "Nichtverstehen der Strahlungsheizung"
"Seit 2008 (Recherche) wird nur destruktiv und herabsetzend im Bereich der Strahlungsheizung argumentiert"

Falsch.
Wie Sie zu diesem Schluß aus dem von Ihnen zitierten thread kommen, ist mir schleierhaft. HL sind keine Strahlungsheizung, da ihr Strahlungsanteil äußerst gering ist (Darin sind wir uns ja sogar einig). Ich empfehle aus eigener Erfahrung wassergeführte Flächenheizungen per Wand oder Fußboden. Ein FBH-System, daß unter massiver Dielung funktioniert, Verlegen wir selbst. Ab Montag wieder auf einer Baustelle in Dresden.

Die vielen Einwände gegen beheizte Grabsteine, die nicht nur von mir kamen, hat noch keiner aus der Vertreterrunde entkräften können. Niemand hindert Sie, Ihren sachverständigen Sachverstand mit dieser Angelegenheit zu beweisen. Bisher kam nix überzeugendes.

Grüße

Thomas



Sunvital - gelernter Installateur mit Berufserfahrung bin ich


Sunvital - gelernter Installateur mit Berufserfahrung bin ich

Da hier schon die Frage gestellt wird:
"Welcher Ausbildung bedarf es eigentlich um in solcher Branche Fachmann zu werden und den Energieerhaltungssatz neu zu definieren?" (von Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 20.05.11)
will ich mich hierzu äußern, obwohl dies in meinen Augen nicht viel mit der Eingangsfrage zu tun hat.:
Ich bin gelernter Installateur und Klempner und habe einiges an Beufserfahrung auf diesem Gebiet.
In meinen 9 Jahren als Heizungsbauer, Installateur und Kundendienstmonteur habe ich nicht nur eine fundierte Ausbildung (Strömungslehre, Thermodynamik und Hydraulik waren Unterrichtsfächer)sondern auch praktische Erfahrungen.
Danach habe ich 9 Jahre als Außendienst gearbeitet und Fachfirmen in der Heizungs- und Sanitärbranche beraten, natürlich auch Material verkauft.
Die Technik von Pellet- und Holzvergaserkesseln der Fa. Solarfocus: http://www.solarfocus.at/cms/front_content.php, der Wärmepumpen von Roth: http://www.roth-werke.de/roth-ger/465.htm , Ölkessel von Rotex: http://de.rotex-heating.com/ sind in meinen Augen jeweils auf ihrem Gebiet hervorragend. Verkauft und montiert habe ich diese oft. Auch die Röhrenradiatoren von Zehnder: http://www.zehndergroup.com/Zehnder-Charleston,79.html habe ich schon früh verkauft, da der Strahlungsanteil ungleich höher ist, als der von normalen Konvektionsplatten. Die Kunden haben diese Argumentation immer verstanden und gerade im Wohnbereich diese Varianten bevorzugt gekauft.
Als ich mich vor 2 Jahren mit dem Thema Infrarotheizungen befasst habe, kam schnell die Aufmerksamkeit in diese Richtung. Von mir angesprochene Fachleute (meine Heizungsbauer) haben ähnliche Bedenken, wie hier im Forum. Vielen konnte ich das Thema aber näher bringen und diese Möglichkeit der Beheizung verkaufen.
Die Firma, bei der ich beschäftigt war, wollte diese Infrarottechnik allerdings nicht weiter im Programm führen.
Denn außer mir gab es nur wenige Kollegen, die sich dafür eingesetzt haben.
Viel zu Beratungsintensiv.
Da ich aber viel Potenzial darin sehe, habe ich den Schritt gewagt und gekündigt.
Mit einem Hersteller (Infranomic) der sehr erfolgreich auf dem Infrarotheizungs-Markt ist, seit Jahren, wurde die Granit-Dünnsteintechnik mit Infrarot-Heizelementen entwickelt und getestet. Vergleichstests mit anderen Infrarot-Herstellern, Energieeffizienz, Strahlungsasymmetrie wurden untersucht, deren Ergebnisse dürfen aber nicht veröffentlicht werden. Die Untersuchungen sind an Fachinstitute beauftragt und können bald offiziell vorgestellt werden.
In den Jahren, in denen ich Konvektionsheizungen geplant, gebaut und verkauft habe und die Erfahrungen die ich dabei gesammelt habe, aber auch die Erfahrungen mit Infrarotheizungen, die auch erfolgreich verkauft werden lassen mich zu meinen Aussagen kommen.
Eine Abstempelung zum reinen Verkäufer ohne Fachwissen sollte damit vom Tisch sein.
Ich verteufele auf keinen Fall die herkömmliche Heizung!!! Wie aber nun schon sehr oft von mir geschrieben, sehe ich in vielen Fällen eine gute und effiziente Infrarotheizung als eine sinnvolle Möglichkeit an. Weder ist hier das Thema neu (habe ich leider erst später gesehen), noch die Infrarotheizung. Vergleiche mit Strom-Speicherheizungen führen aber am Thema vorbei.

P.S. da sich ein Herr in diesem Forum so an meinen Bildern mit einer Frau freut, will ich mal ein Beispiel eines "Grabsteins" einstellen.



Beheizte Grabsteine



Thomas schreibt

> Die vielen Einwände gegen beheizte Grabsteine, die nicht nur von mir kamen, hat noch keiner aus der Vertreterrunde entkräften können. Niemand hindert Sie, Ihren sachvertändigen Sachverstand mit dieser Angelegenheit zu beweisen. Bisher kam nix überzeugendes. <

Ich hab nun noch mal alle Beiträge durchgelesen , entweder bin ich blind oder ich habe inzwischen die deutsche Sprache verlernt , aber ich finde hier keine VIELEN Einwände gegen Infrarotheizungen .

Der einziege Einwand ist der , daß die Panele mit Strom betrieben werden und wenn das etwas schlechtes ist schmeißen wir morgen all unsere Haushaltsgeräte weg ?

Oder anders gefragt " wie machst du denn das Wasser warm , für deine Heizung ?



Wer lesen kann...



...ist klar im Vorteil.

Es steht alles da:

- die Geschichte mit der Quantentechnik und der wunderbaren Energievermehrung auf Basis ebenderselben glaubt hier außer Granitplattenverkäufern keiner

- die schöngetünchten und nicht vergleichbaren Kostenbeispiele kann auch, außer denen natürlich, die's verkaufen, keiner nachvollziehen

- die Bezeichnung "Infrarotheizung" wird so eingesetzt, als ob elektrisch beheizte Steinplatten die einzigen "Infrarotheizungen" wären; statt einer Heizung unter vielen mit überwiegendem Strahlungsanteil.

Das sind 3 Punkte, wer mag, kann's gern ergänzen.

Grüße

Thomas



Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung



eine Antwort auf:
Jens Paulsen | 19.05.11"Ihre Abhandlung der Luftfeuchtigkeit ist so unrichtig."
Mir ist das Thema zu wichtig, als dass ich diese Meinung unkommentiert stehen lassen kann.
Heizen ist nicht nur eine Sache des Wohlbefindens, sondern ganz entscheidend auch eine Sache der Gesundheit und damit meine ich in der Hauptsache die Atmung.
Der gesunde Mensch atmet in jeder Minute 5 bis 70 Liter Luft ein und aus. Das ist abhängig von der körperlichen Anstrengung. Mit welcher Lufttemperatur auch immer eingeatmet wird, den menschlichen Körper verlässt sie mit ca. 37°C. Wie trocken oder feucht die eingeatmete Luft sein mag, sie verlässt den menschlichen Körper mit 100% relativer Feuchte.
Ein voller Atemzug hat eine Kontaktfläche von ca. 100m² (Lungenfläche).
Die Wärmeabgabe des Körpers ist leistungsabhängig wie der Durchsatz an Atemluft. Ist dem Menschen durch erhöhte Leistung warm, so muss er durch die Atmung entwärmt werden. Deshalb atmet man auch schneller.
Die Abgabe dieser Wärme erfolgt zu einem sehr großen Anteil über die Atemluft, die Entwärmung über die Haut kann unbeachtet bleiben.
Die Verdampfungswärme über die Atemluft ist so groß, dass mit 0,1 Liter ausgeatmetem Wasser ca. 1°C Körperwärme gesenkt wird. Ein arbeitender Mensch wird stündlich diese Menge über die Atmung los.
Jetzt ist es aber doch logisch, dass der arbeitende Mensch besser trockene Luft einatmet, als Feuchte - oder?
Die Anregung der Schleimhäute führt zu Schnupfen?
Sehr geehrter Herr Paulsen - genau das Gegenteil ist der Fall, denn: Die Nasenschleimhaut spielt eine wichtige Rolle beim Schutz vor eingeatmeten Fremdkörpern und Krankheitserregern. Sie bleiben an der Schleimschicht kleben. Also: - kein Schnupfen.
Um auf das Thema Infrarotheizungen zurück zu kommen: Es ist nicht der Fall, dass jemand der mit Infrarot seine Räume heizt mit einer Triefnase vor dem Fernseher sitzen muss, sondern er hat eben nur keinen trockenen Rachen und Reizhusten, wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt.
Denn nur in Räumen mit einem hohen Anteil an Luftbewegung muss die Luft befeuchtet werden, damit der Staub in der Atemluft befeuchtet und beschwert wird - damit nicht eingeatmet werden kann.
Genau in diesen Räumen - eben mit hoher Luftbewegung - kommen der Straßenstaub, Milbenkot, Krankheitserregern und allerlei andere Sachen in unsere Lungen.
Unsere Atemluft sollte frei von Staub und trocken sein - der Umkehrschluß: es sollte keine große Luftbewegung (-umwälzung) stattfinden.
Das ist übrigens auch sehr gut nachzulesen in den Werken von Herrn Alfred Eisenschink und einigen medizinischen Gutachten. Wie hier: http://vanderlas.svenkubiak.de/infrarot_bericht_dr_flickstein.pdf

Das von Ihnen eingestellt Diagramm bezeiht sich eben auf Wohnräume mit hohem konvektivem Anteil.

Gerade wollte ich ein tolles Diagramm suchen und bin hier auf einen Beitrag von Dipl.-Ing. Jens Bellmer, Baubiologe gestoßen, der dieses Thema sehr ausführlich behandelt hat:
http://www.hausanalyse.de/ds-2006/fachinformationen/f3.htm



Antwort auf Restauratio die Erste:



er schrieb:
die Bezeichnung "Infrarotheizung" wird so eingesetzt, als ob elektrisch beheizte Steinplatten die einzigen "Infrarotheizungen" wären; statt einer Heizung unter vielen mit überwiegendem Strahlungsanteil.

meine vorhergehenden Beiträge und Zitate daraus:
11.05.: Die Strahlungsheizung kann man ja auch mal als eine humane Heiztechnik betrachten. Natürlich gibt es Möglichkeiten dies auch mit einer Wasserumlaufheizung zu realisieren
19.05.: Ein weitere Vorteil ist die Erhöhung der Wandtemperatur (Raumumfassungsfläche) durch eine Strahlungsheizung (nicht nur die elektrische)
19.05.:Ich meine weiterhin, dass in vielerlei Hinsicht eine Strahlungsheizung der Konvektionsheizung vorzuziehen ist. - nicht nur die elektrische, sondern auch die Sockelleisten- , Zargen-, Wandheizung usw.

Herr Restauratio: Bitte meine Beiträge lesen! Bitte keine falschen Behauptungen aufstellen!! Keine Unruhe stiften, wie Sie es schon bei vielen Beiträgen und nicht nur bei diesem getan haben.
Meinungsmache dient hier niemandem.



Antwort auf Restauratio die Zweite:



Er schrieb:
- die Geschichte mit der Quantentechnik und der wunderbaren Energievermehrung auf Basis ebenderselben glaubt hier außer Granitplattenverkäufern keiner

Welche Fragen stellen sich Ihnen denn?
Wenn Sie das etwas genauer erklären, werde ich gern antworten. Bei Ihren Beiträgen vermisse ich noch die speziellen Fragen. Für den Fall dass Sie sich wirklich dafür interessieren, werde ich dese gern beantworten.



Antwort auf Restauratio die Dritte



Er schrieb:
- die schöngetünchten und nicht vergleichbaren Kostenbeispiele kann auch, außer denen natürlich, die's verkaufen, keiner nachvollziehen

Also bitte...
wenn Sie Fakten nicht akzeptieren wollen ist das die eine Sache. Wenn Sie diese mit einer lässigen Randbemerkung wegwischen wollen, schon dreist.

Einmal verlangen Sie Fakten, werden die geliefert, wollen sie das nicht akzeptieren.
Das grenzt ja schon an Ignoranz.
Was daran war denn schlecht zu verstehen?
Berechnungen, Erfahrungberichte und Vergleiche. Mehr geht doch kaum - oder?



Wer lesen kann



...ist klar im Vorteil.

Es steht alles da:

> die Geschichte mit der Quantentechnik und der wunderbaren Energievermehrung auf Basis ebenderselben glaubt hier außer Granitplattenverkäufern keiner <


Aha - iss ja man nen doller Satz - ich seh hier bloß kein Gegenargument .

>die schöngetünchten und nicht vergleichbaren Kostenbeispiele kann auch, außer denen natürlich, die's verkaufen, keiner nachvollziehen <



Kein Problem ich schick dir gerne die Zugangsdaten meines Energieversorgers , da kannst du dich dann auf der Seite einloggen und stündlich meinen aktuellen Stromverbrauch abfragen .Selbstverständlich auch rückwirkend für die letzten 5 Jahre .


> die Bezeichnung "Infrarotheizung" wird so eingesetzt, als ob elektrisch beheizte Steinplatten die einzigen "Infrarotheizungen" wären; statt einer Heizung unter vielen mit überwiegendem Strahlungsanteil. <



Hat keiner behauptet , Infrarotheizungen sind nur eine gute Alternatieve und vor allem kann jeder ohne großen Kostenaufwand das System in seinem Hause testen
in dem er sich z.B. ein Spiegelelement fürs Bad kauft , so kann ein jeder seine eigenen Erfahrungen machen ohne viel Geld , wie für jedes andere konventionelle
Heizsystem zu investieren .

Sollte der jenige dann doch nicht zufrieden sein hat er zumindest einen Spiegel im Bad der beim Duschen nicht mehr beschlägt .

Also RESTAURATIO bitte Gegenargumente .........



Was für ein munteres Gegacker...



von den "Wortreichen 3"

Ich lese weiter mit (möglicherweise kommen ja noch Fakten statt subjektive Zahlensammlungen), aber jetzt zum Anfang der Woche ist halt auch ein bisschen Arbeit angesagt.

Grüße

Thomas



Mal was zum Denken



oder auch zum lachen ,von einem der Wortreichen

2 Leute gehen spazieren und kommen an einer Baustelle vorbei , sagt der eine " schau DU mal was hier gebaut wird , ICH organisiere inzwischen eine Bürgerinitiatieve dagegen "

Dieter Hildebrand mein dazu " Man darf ja gerne ignorant sein , man sollte es nur nicht an die große Glocke hängen "

Ich sage " Bewegung - Veränderung -Inovation , ist Vortschritt , stillstand , ist Rückgang "

Michael Gorbatschow hat es beim Fall der Berliner Mauer sehr treffend ausgedrückt .......

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

Getreu meinem Motto " Theorie ist gut - Erfahrung ist besser "

Irgendwelche Zahlen - irgendwelche Berechnungen - und mit ganz viel Wiederwillen kann man dann noch Statistiken an den Haaren herbeiziehen .

Letzteres kommentiert Franz Steinkühler :

" Ich denke bei " Statistik " an den Jäger der bei einem Hasen das erste Mal knapp lings daneben schoss ,
und beim zweiten Mal knapp rechts vorbei .
Im statistischen Durchschnitt gäbe es einen toten Hasen . "

in diesem Sinne ..........................



Elektroheizung. Rückschritt statt Fortschritt.



Chapeau, ÖkoHit,

da geht es ja richtig fundiert zur Sache. Mit der zitierten Innovation hat diese Art der Stromheizung allerdings nichts zu tun, das ist eher Rückschritt denn Inovation. Hinsichtlich der Unfehlbarkeit der Elektroheizungsargumente muss ich dann aber auch an den feinen Franz S. denken, der dereinst sagte:

„Selbst wenn ich die Chance hätte, Papst zu werden, wollte ich es nicht. Ich bin froh, im Gegensatz zum Papst nicht unfehlbar reden zu können.“

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Rückschritt statt Fortschritt



Lieber Christoph

mit fundiertem Fachwissen hatte mein Beitrag tatsächlich nichts zu tun , ich wollte nur einmal auf ein paar Dinge hinweisen die mir im laufe dieser Diskusion aufgefallen sind .

Es gibt hier die Abteilung PRO - und die Fraktion CONTRA - INFRAROTHEIZUNG und hier liegt schon der erste Unterschied .

Die Fraktion CONTRA macht in Ihrer Argumentation keinen Unterschied zwischen herkömmlichen Stromfressern und der Infrarottechnik .

Die Fraktion CONTRA geht geflissentlich niemals gezielt auf einen konkreten Beitrag ein , fordert ständig Beweise
und wenn ich z.B. bereit bin diese konkret zu liefern , beispielsweise mittels meiner Stromabrechnung , wird das
von der CONTRA Fraktion ignoriert .

Dann dreh ich den Spieß doch einfach mal um und frage " Was konkret hast du denn gegen INFRAROTHEIZUNGEN einzuwenden ? "

Und jetz komm mir nich mit deinen komischen Berechnungen , du willst die nachweisbaren Berechnungen der Abteilung
PRO Infrarot nicht akzeptieren , dann brauche ich deine Rechnerei auch nicht akzeptieren .

Ich bin nur froh , daß es einige interessierte Leser in diesem Forum gibt die sehr wohl den Unterschied zwischen
sachlicher Argumentation und vergleichsweise inhaltslosem Gequake erkennen können .

Im Übrigen , zu deinem Zitat - besonderes Augenmerk auf die letzten Worte ....

Selbst wenn ich die Chance hätte, Papst zu werden, wollte ich es nicht. Ich bin froh, im Gegensatz zum Papst nicht unfehlbar reden zu können.“
Iss ja schön , daß du das mal einsiehst .



Hallo Beno,



"Es gibt hier die Abteilung PRO - und die Fraktion CONTRA - INFRAROTHEIZUNG und hier liegt schon der erste Unterschied "

Leider stimmt das so nicht da hier in diesem Forum Strahlungsheizung/ oder Infrarotheizung seit Jahren überwiegend positiv besetzt ist.

Nur leider halt nicht mit Strom!



Eine Infrarotheizung muss keine Elektroheizung sein.



So ist es. Hier dürfte kaum jemand zu finden sein, der das Funktionieren von Strahlungsheizungen und die Effektivität von Strahlungswärme bezweifeln würde. Es bezweifelt wohl auch niemand, dass eine elektrische Strahlungsheizung (Statisch: Wärmeabgabe nur über Strahlung) weitaus effektiver arbeitet als eine elektrische Konvektionsheizung.

Auf mich wirkt das einfach nur wie Augenwischerei, wenn jemand mit Hilfe dem Begriff "Infrarotheizung" und mittels Ökophrasen von der eigentlichen Elektroheizung die er Verkaufen will ablenken will.
Die Internetseiten der meisten Anbieter verschweigen zunächst den elektrischen Betrieb oder Elektrosmog, überschäumen aber vor blumigen Vergleichen, sprechen von
- "wohliger Sonnenwärme"
- "Mit einer Infrarotheizung bis zu 50% Heizkosten sparen"
- "die umweltfreundlichste Art zu heizen"
- "Das Prinzip der Sonne"
- "Eco-Heat"
- "eine, aus der Weltraumforschung stammende und weltweit anerkannte Heiztechnologie"
– "mit einer Infrarotheizung ökologisch heizen ist eine Wohltat für die Seele und für die Umwelt
- "biologisch gesunde Heizmöglichkeiten"
und mein allerliebster, den ich sogar unterschreiben würde:
– "wer mit Strom heizt, braucht sich um Energiekosten keine Sorgen machen!"

Zugegeben etwas spitz formuliert handelt es sich lediglich um ein Stück Stein oder ein Stück Blech das mittels einer elektrischen Heizschleife/-Gitter erhitzt wird und dann Wärmestrahlung abgibt; um eine Elektroheizung eben.

Die Pro und Contra-Aufteilung von Eco-Heat ist falsch. Es handelt sich nicht um Pro und Contra hinsichtlich der Strahlungsheizung sondern um das Pro und das Contra zum Heizen mit Strom.


Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

P.S.: Leider hat Fa. Sunvital die Preisliste aus der Internetseite genommen. Gerne hätte ich kalkuliert, was so etwas für meine Wohnung kosten würde. Wo kann ich die Preisliste erhalten?



Elektrosmog und Elektroheizung



Ich würde gern klarstellen, dass die Zitate der "blumigen" Umschreibung nicht von SunVital sind.
Versprechungen von 50% günstiger als Öl habe ich nie gemacht und werde sie auch nicht machen.
Lediglich die wohlige Wärme wird auf unseren Seiten beschrieben.
Das möchte ich hier doch gern mal festhalten.
Ein Irrtum ist Ihnen aber unterlaufen: "Zugegeben etwas spitz formuliert handelt es sich lediglich um ein Stück Stein oder ein Stück Blech das mittels einer elektrischen Heizschleife/-Gitter erhitzt wird und dann Wärmestrahlung abgibt; um eine Elektroheizung eben."
sowie "verschweigen ... Elektrosmog"
Da gibt es schon erhebliche Unterschiede zu einer klassischen Elektroheizung.
Wir arbeiten mit einem textilen Heizgewebe auf Carbonbasis. Der Elektrosmog ist so gering wie das einer normalen Glühbirne. Damit erheblich geringer als bei einer Umwälzpumpe. Dort steht ja auch nichts von Elektrosmog.
Ich bemühe mich ja ständig das klarzustellen. Eine elektrisch temperierte Fläche ist eben keine effiziente Infrarotheizung. Der konvektive Anteil anderer Heizungen ist erheblich höher.

Zum Thema Preisliste auf unserer Seite:
Es ist doch deutlich zu lesen: "Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Preisinformationen haben möchten über unser Kontaktformular." Dieses finden Sie auf jeder Seite rechts oben.
Wenn Sie sich bitte bemühen würden Ihre Daten einzugeben. Gern lassen wir Ihnen eine Preisliste über einen Händler zukommen.
Aber bitte nochmals: die blumigen Zitate außer:
"gesunde Heizmöglichkeiten"
stammen nicht von der Internetseite sunvital-infrarot.
Es ist mir sehr wichtig das klarzustellen!



Eine Infrarotheizung muss keine Elektroheizung sein.



Hallo Christoph

um mal auf deine Argumentation einzugehen

>Zugegeben etwas spitz formuliert handelt es sich lediglich um ein Stück Stein oder ein Stück Blech das mittels einer elektrischen Heizschleife/-Gitter erhitzt wird und dann Wärmestrahlung abgibt; um eine Elektroheizung eben.<

Genau das ( das mittels einer elektrischen Heizschleife/-Gitter ) ist nämlich der Unterschied und wer das nicht begreift oder akzeptiert wird das Prinziep der Infrarotheizung nicht verstehen .
Genau auf diese Methode ( das mittels einer elektrischen Heizschleife/-Gitter) lässt sich eine Infrarotstrahlung NICHT erzeugen .

Somit sind wir wieder bei meinem Beispiel Licht , der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Glühbirne oder einer LED Leuchte - beide Systeme erzeugen Licht aber nach völlig anderen Wirkprinziepien und somit auch völlig anderem Stromverbrauch und genau das ist auch der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Elektroheizung und einer Infrarotheizung .

Wenn ich dieser Theorie ( das mittels einer elektrischen Heizschleife/-Gitter ) der CONTRA ABTEILUNG folge , gibts auch heute noch keine Flachbildschirme , da sich ein Fernsehbild nur mittels einer Stromfressenden Bildschirmröhre erzeugen lässt .

Auch Scheckkartendünne Mobiltelefone gehören in die ferne traumwelt Zukunft , da sich der benötigte Strombedarf nur mittel dicker Batterien gewährleisten lässt .

Die Internetseiten der meisten Anbieter verschweigen zunächst den elektrischen Betrieb oder Elektrosmog, überschäumen aber vor blumigen Vergleichen, sprechen von
- "wohliger Sonnenwärme"

Um nur mal dieses Beispiel heraus zu greifen ( Elektrosmog ) so haben beispielsweise chinesisische Wissenschaftler heraus gefunden , daß Infrarotstrahlung gegen die negatieve Strahlung von Computerbildschirmen wirkt , weshalb getreu " FENG SHUI " Großraumbüros in China mit Infrarotheizungen ausgestattet werden .

Also Bitte - gerne CONTRA Infrarotheizungen - mit stichhaltigen Argumenten - aber bitte nicht Infrarotheizungen mit irgendwelchen Heizspiralen verwechseln .



Was für ein Geschwätz:



Abwegige Vergleiche und ausschweifendes Gelaber. Als ob ich aus den Strom - Verbrauchzahlen eines Berno (in dänisch!!!) ablesen könnte, was er damit macht. Vielleicht soll ich auch am Wasserverbrauch erkennen, ob er Durchfall hat?

Jede elektrische Heizung erzeugt aus Strom vermittels des elektrischen Widerstandes stromdurchflossener Leiter Wärme. Richtig?

Mehr als 1kWh Wärme kann aus 1 kWh Strom nicht entstehen. Richtig?

Ölradiator, Lötkolben und Bügeleisen wandeln nahezu verlustfrei Strom in Wärme um. Richtig?

Somit kann selbst der innovativste Kopf aus der Tüte nicht mehr herausholen, als drin ist. Verspricht er das doch, ist er ein Lügner.

Grüße

Thomas



Was für ein Geschwätz



sehr einfach Herr Thomas

die Stromverbrauch vor instalation der Infrarotheizung und der Verbrauch mit der Infrarotheizung .
Die Differenz ist der zusätzliche Stromverbrauch für die Infrarotheizung .

Macht in meinem Fall ca. 5000 KW zu ca 2,- Dkr = ca 10.000,- Dkr. bei einem Heizölpreis von derzeit 10,- DKr. pro Liter also 1000 Liter .

Mit 1000 Liter Heizöl kann ich mein Haus NICHT für ein Jahr , mit einer herkömmlichen Heizanlage warm halten , egal welchen Energie oder brenn oder heizwehrt Öl nach Ihren schlauen Berechnungen auch immer haben soll .

Das sind die Zahlen die den Endverbraucher interessieren :
1. Was kostet mich die Anlage ?
2. Was kostet mich der Unterhalt ?
3. Was kostet mich die warme Bude ?

und alles nur in Euro - und nich in geilen Brennwehrtzahlen .



Strahlungsleistung eines Temperaturstrahlers


Strahlungsleistung eines Temperaturstrahlers

Warum nur, sagt hier jemand, dass 1kW Stromleistung auch 1kW Wärmeleistung sind?
Aber wir wollen doch auch mal einen Fachmann zu Wort kommen lassen:
http://www.richtigbauen.de/info/phy/pm/pm15.htm

Wieder wiederhole ich mich - es geht um eine Strahlungsheizung, ob nun elektrisch oder nicht. Allerdings schafft eine elektrische Heizung bei einer kleineren Fläche einen höheren radiativen Anteil.
Ich erlaube mir sehr wohl zu behaupten, dass die Wärmeleistung höher ist als die Leistung der Stromaufnahme.

Bitte nicht gleich wieder mit "Quantengeschwafel" ankommen.
"Physikgeschwafel" trifft es dann schon besser.
Soll nur ein Tipp sein für den nächsten Beitrag eines überaus interessierten Teilnehmers dieser Runde.



Wie hübsch formuliert:



"Ich erlaube mir sehr wohl zu behaupten, dass die Wärmeleistung höher ist als die Leistung der Stromaufnahme."

Klar können Sie sich das erlauben - aber beweisen können Sie's nicht. Der Meier auch nicht.

@ Berno

Ich erlaube mir, Ihre unterirdischen Kommentare zu ignorieren.

Glück auf

Thomas



Was für ein Geschwätz



kleiner Nachtrag

> Jede elektrische Heizung erzeugt aus Strom vermittels des elektrischen Widerstandes stromdurchflossener Leiter Wärme. Richtig? <

Falsch : Je nach Querschnitt der Leitung mehr oder weniger Wiederstand , also auch mehr oder weniger Wärme .

> Mehr als 1kWh Wärme kann aus 1 kWh Strom nicht entstehen. Richtig? <

Falsch : Beispiel Glühbirne - herkömmliche 100 watt Glühbirne erzeugt eine gewisse Lichtintensität ( messbar in Lux )und verbraucht dafür ca 10% der Energie , die restlichen 90 % werden in Wärme umgewandelt .
Eine Energiesparbirne erzeugt die gleiche Lichtmenge , braucht aber nur ca 25 watt , eine LED Leuchte bringt die gleiche Lichtmenge ( gemessen in Lux ) braucht nur noch 5 Watt und die von Osram entwickelten Lichtfolien , gleiche Lichtintensität bei 0,5 Watt Stromverbrauch .

> Somit kann selbst der innovativste Kopf aus der Tüte nicht mehr herausholen, als drin ist. Verspricht er das doch, ist er ein Lügner <

Was dann SOMIT schon mal wiederlegt ist .

Es kommt also nicht darauf an aus der Tüte mehr heraus zu holen als drin ist , sondern darauf den Inhalt so effizient wie möglich zu gebrauchen .

> Ölradiator, Lötkolben und Bügeleisen wandeln nahezu verlustfrei Strom in Wärme um. Richtig? <

Falsch : gerade diese Stromfresser arbeiten mit den größten Verlusten da zunächstz einmal Wärme in Strom umgewandelt werden muss und dann wieder zurück .

Einige Holzköpfe sollten endlich mal aufhöhren in alten Vorstellungen zu denken , inovatieve Technologien können heute Energie , auch Strom , weitaus effizienter nutzen .



Wärme in Strom und dann wieder zurück



Sie schreiben, Zitat: "> Ölradiator, Lötkolben und Bügeleisen wandeln nahezu verlustfrei Strom in Wärme um. Richtig? < Falsch : gerade diese Stromfresser arbeiten mit den größten Verlusten da zunächstz einmal Wärme in Strom umgewandelt werden muss und dann wieder zurück."

Das interessiert mich brennend. Wie kann ich mit meinem Bügeleisen (ich habe auch noch einen alten Lötkolben) Wärme in Strom umwandeln? Gerade jetzt, im Sommer, finde ich das ein brauchbares Prinzip. Bitte mehr, wie geht das genau?

Danke
stt



da hier gerade das Perpetuum mobile realisiert werden soll,



wollte ich kurz fragen, ob ich als Forum Mitglied in irgend einer weise vielleicht kommerziell beteiligt werden könnte?

liebe Freunde: 1 kW ist 1 kW. (leider, deswegen gibts für mich auch kein Geld).

Dort wo man Primärenergie einsetzt, wird diese Energiemenge auch frei. Ein Teil geht immer verloren, weil wir ja Wasserdampf durch den Schornstein blasen.

Wenn man geschickt ist, nutz man sie vor Ort: Man heizt damit und sieht zu, dass so wenig wie möglich durch Schornstein und Wände geht, der Wasserdampf soll so kalt wie möglich sein.

Wenn man weniger geschickt ist, wandelt man die Energiemenge in Strom um, da geht nämlich schon im Kraftwerk nicht nur der Teil verloren, der durch den Schlot geht (s.o.), sondern auch der der in den Generatoren, im Kühlwasser, in den Trafos, den Umwandlern u.v.a.m.) für Wärme sorgt. Die ist schon einmal weg!

Dann gehts durch die Fern-Leitung, geht natürlich auch nicht verlustlos! Dann der nächste Trafo im Umspannwerk, im Unterverteiler an der Ecke und wo sonst noch. Alles Wärme Verluste!

Wenn jetzt die etwa 60% Energie, die in der Kohle ursprünglich drin waren, zu hause ankommt, kann man entscheiden, was man damit macht.
Wenn man doof ist, hat man lange und dünne leitungen und heizt den Sicherungskasten und die Wand.
Wenn man weniger doof ist, sieht man zu, dass die elektrische Energie den Verbraucher wirklich erreicht.

Wenn der Verbraucher ein Gerät ist, das ein besonders gutes Wärmegefühl vermittelt (Strahlungswärme), ist das natürlich gut, anderenfalls werden u.U. große Luftmassen erwärmt und tragen zur möglichst gleichmäßigen Verteilung des häuslichen Staubes bei.
Letzen Endes wird elektriche Energie, wie jede andere Energie auch immer am Ende in Wärme umgesetzt (mach mal n'en 10'er Loch in Beton mit der Schlagbohmaschine und fass den Bohrer an).
Jeder sei herzlich eingeladen zu erklären, in welcher Form ein Lötkolben, Bügeleisen o.ä. die Energie noch so abgeben kann.
Entscheidend ist, ob man die Form der abgegebenen Wärmemenge als angenehm und nützlich empfindet oder nicht. Das hat aber nichts mit der gesamten Elektrischen Leistung zu tun. Darüber entscheidet alleine die Spannung und die Stromstärke an Deinem Hausanschluss.
wenn die durch eine Strahlungsheizung geht, findet man's vielleicht besser als bei einer Nachtspeicherheizung.
Die Energie war aber die gleiche!

Und noch etwas: klar kann man mit Wärme Strom erzeugen, es gibt außer bei Photovoltaik, Wasser und Windkraft gar keine andere Alternative.

Ich glaube aber nicht, dass es sinnvoll wäre ein thermisches Kraftwerk mit Lötkolben oder Bügeleisen zu betreiben, auch wenn es zweifellos technisch ginge:


Wärme-Dampf-Turbine-Strom

und dann das gleiche nocheinmal?

da müsste man schon sehr doof sein, deswegen gibts das auch nicht.



@ Berno



Da Sie mich als Holzkopf bezeichnen: Sie, lieber Mann, sind ein physikalischer Totalausfall. Gerade Ihr letztes Posting zum Thema beweist das. Falls in Ihrem Bekanntenkreis nicht nur Typen verkehren, die auf Messen Hausfrauen einseifen, zeigen Sie Ihre Erkenntnisse doch 'mal jemandem, dessen Abiturwissen Physik nicht gänzlich verschüttet ist.

Damit kriegen Sie ihn zum Lachen, garantiert.

Erheitert startet in den Tag

Thomas



@ GE



"Ich glaube aber nicht, dass es sinnvoll wäre ein thermisches Kraftwerk mit Lötkolben oder Bügeleisen zu betreiben, auch wenn es zweifellos technisch ginge"

Natürlich ist es nicht sinnvoll, mit einem Bügeleisen zu heizen; baut man aber 2 identische Kisten, steckt in die eine ein Bügeleisen und in die andere ein quantenphysikalisch aufgepepptes Infrarotheizmodul eines beliebigen Mitglieds des Stammtisches "Infrarot", wird sich in beiden Kisten nach deselben Menge verbrauchter el. Kilowattstunden auch dieselbe Temperatur einstellen.

Grüße

Thomas



Endlich



"Strahlungsleistung eines Temperaturstrahlers

---Forenreferenz-----------
Strahlungsleistung eines Temperaturstrahlers -
Warum nur, sagt hier jemand, dass 1kW Stromleistung auch 1kW Wärmeleistung sind?
Aber wir wollen doch auch mal einen Fachmann zu Wort kommen lassen:
http://www.richtigbauen.de/info/phy/pm/pm15.htm

Wieder wiederhole ich mich - es geht um eine Strahlungsheizung, ob nun elektrisch oder nicht. Allerdings schafft eine elektrische Heizung bei einer kleineren Fläche einen höheren radiativen Anteil.
Ich erlaube mir sehr wohl zu behaupten, dass die Wärmeleistung höher ist als die Leistung der Stromaufnahme.

Bitte nicht gleich wieder mit "Quantengeschwafel" ankommen.
"Physikgeschwafel" trifft es dann schon besser.
Soll nur ein Tipp sein für den nächsten Beitrag eines überaus interessierten Teilnehmers dieser Runde. mehr ...
----------------------------------




"Warum nur, sagt hier jemand, dass 1kW Stromleistung auch 1kW Wärmeleistung sind?"

Weil das eine der Grundannahmen der klassischen Physik ist ...

"Ich erlaube mir sehr wohl zu behaupten, dass die Wärmeleistung höher ist als die Leistung der Stromaufnahme."

Endlich, endlich, endlich ein Wunder ...
Die Physiker werden spätestens hier streiken. Der Energieerhaltungssatz (für Normalverbraucher: Aus nix kommt nix) ist eines der wenigen Prinzipien, welche die grundlegende Änderung des physikalischen Weltbildes im letzten Jahrhundert überdauert haben.
Man sollte die Diskussion nun nach Grundsätzen der Juristen weiterführen.
In der Rechtswissenschaft gilt der Grundsatz: Wer behauptet, der muss beweisen. Der Beweis muss die Gegenpartei überzeugen, also bitte naturwissenschaftliche Fakten anführen, nicht chinesisches Feng-Shui oder Stromkostenabrechnungen aus Kirchen.

Patentieren lassen können Sie Ihr Wunder leider bis auf weiteres auch nicht, denn Patentanträge, welche auf Perpetua mobile hinauslaufen, werden schon seit dem ersten Weltkrieg prinzipiell nicht bearbeitet.

Und bitte: es dürfte bekannt sein, dass Strom zeitgleich erzeugt wie verbraucht werden muss. Die Frage, wo, wie und womit und mit welchem Wirkungsgrad der Strom erzeugt wird, ist in dieser Diskussion zentral.





' baut man aber 2 identische Kisten, steckt in die eine ein Bügeleisen und in die andere ein quantenphysikalisch aufgepepptes Infrarotheizmodul eines beliebigen Mitglieds des Stammtisches "Infrarot", wird sich in beiden Kisten nach deselben Menge verbrauchter el. Kilowattstunden auch dieselbe Temperatur einstellen.'

keine Frage

Es gibt aber dennoch einen Unterschied:

Während die Temperatur, die sich einstellt, sicher gleich ist, wird aber gerne behauptet, dass sich ein Wohlbefinden in der thermodynamischen Kiste einstellt, dass unvergleichlich viel besser ist und dass man dann freudig die Radiatoren runterregelt.
Vergessen wird aber gerne, dass so ein Infrarotheizkörper nur dort heizt, wo man ihn auch sehen kann (Strahlung geht ja nicht um die Ecke) und auch nur eine Körperseite!
Ist dann wie beim Lagerfeuer: die Nase pellt schon und der Hintern ist kalt.
Wenn man aber genug aufhängt, geht das aber auch.

Wer daran glaubt, solls machen.



das aus 1kWh elektrischer Strom



auch nur maximal 1 kWh Wärmeleistung entstehen kann müssen wir glaube ich nicht ernsthaft diskutieren.
Was ich immer nicht verstehe, das bei Stromheizungen immer die Wirkungsgradkeule rausgeholt wird, mit welchem Wirkungsgrad in diversen Kraftwerken aus irgendwas Strom hergestellt wird. Das ist doch vor allem von der Art der Kraftwerke abhängig. Wichtiger für den Verbraucher ist doch, was er für die ganze Geschichte bezahlen muß und da kann man davon ausgehen das man mit einer Ölheizung zur zeit etwa 0,08 € pro kWh Heizleistung zu berappen hat ( 1l Heizöl kostet z.Zt. etwa 0,8 € und hat einen Energiegehalt von ca 10 kWh - abzuglich 20% verluste durch Schornstein usw. werden damit also 8kWh Heizenergie erzeugt.)Bei einer Elektroheizung sind dabei zur zeit etwa 0,25 € pro kWh fällig. Die Betriebskosten einer Elektroheizung betragen also ungefähr das 3 fache einer vom Prinzip her v e r g l e i c h b a r e n Ölheizung. Anders sieht es mit den Kosten für Erwerb und Wartung der Heizung aus.
Ich hab mal nach Elektro Infrarotheizungen gegoogelt und dabei Heizpaneele 700 W gefunden, die Brutto 435,-€ kosten. Die sind für einen mittelmäßig gedämmten Wohnraum von ca 20m² gut, also bräuchte man für ein 200m² EFH ca. 10 solche Teile, ergibt also Anschaffungskosten von 4350,-€. Wenn ich jetzt ein ebenso 200m² EFH mit einer ölbasierenden Strahlungsheizung versehen will werden die Anschaffungs/Baukosten sicherlich weitaus mehr als 4350,-€ betragen und es kommen noch jährliche Wartungskosten für Heizungskessel und Schornsteinfeger hinzu. Wieviel genau kann ich nicht sagen, dazu könnte sich ja mal ein Heizungsbauer äußern. Da ja zum Teil erhebliche Baumaßnahmen erforderlich sind (gerade bei Strahlungsheizungen)schätze ich mal so 25.000,-€ Bau/Anschaffungskosten und ca 500,-€ Wartung jahr.
Wenn wir jetz mal den typischen Wärmebedarf eines mittelmäßig gedämmten Altbaus mit 75 Kwh pro m² pro Jahr annehmen kommen wir bei der Elektroheizung auf laufende kosten von 3750,-€ pro Jahr und bei der Ölheizung auf 1200,-€ +500,-€ Wartung,also auf 1700,-€ jährlich. Die laufenden Kosten der Elektroheizung sind also ca 2000,-€ pro Jahr höher als bei der Ölheizung, allerdings war die elektroheizung um ca. 20000,-€ billiger, dh. in den nächsten 10 Jahren habe ich durch Nutzung einer Elektroheizung eigentlich keinen nachteil im vergleich zur Ölheizung - diese wird nach 10 Jahren zumindest moralisch verschlissen sein, während sich am Prinzip der Elektroheizung eher nichts ändern wird...
Es ist eben eine Glaubensfrage, zumindest bei neu zu errichtenden Anlagen

hfauli





"Was ich immer nicht verstehe, das bei Stromheizungen immer die Wirkungsgradkeule rausgeholt wird, mit welchem Wirkungsgrad in diversen Kraftwerken aus irgendwas Strom hergestellt wird. Das ist doch vor allem von der Art der Kraftwerke abhängig. Wichtiger für den Verbraucher ist doch, was er für die ganze Geschichte bezahlen muß und da kann man davon ausgehen ... "
Nein, eben nicht, denn das, was der Verbraucher bezahlt, entspricht nicht den wahren Kosten. Bei AKWs stapelt sich zum Beispiel seit Jahrzehnten der hochradioaktive Müll in den Zwischenlagerbecken, weil niemand weiss, wohin damit. Aber es wird fröhlich weiter gemacht, denn man will ja billigen Strom. Das ist eine Anleihe auf die Zukunft. Da wird sich irgendwer (vermutlich der Steuerzahler) drum kümmern müssen, der nichts mehr davon hat und der auch nicht gefragt worden ist, ob er das will. Nur kann man leider dieses Erbe nicht ausschlagen.
Hätten Sie Lust, sich um Altlasten aus der Römerzeit kümmern zu müssen, nur weil die damals auch so billig wie möglich zu ihren Gütern kommen wollten?
Wenn ich ein Haus für 100'000 kaufe und verschweige, dass ich noch eine Hypo von 200'000 aufnehmen musste, die ich irgendwann einmal zurückzahlen muss, dann habe ich nicht den wahren Preis genannt.
Der Preis ist keine Eigenschaft der Ware, sondern ein Mass für die Gier, sie zu kriegen.
Gerade bei umweltrelevanten Massengütern wie Energie ist es extrem kurzsichtig, nur auf den aktuellen Preis zu schauen.

Beim Wirkungsgrad ist es so, dass der nur dann egal ist, wenn im Überfluss vorhandene Güter ohne Umweltschäden konsumiert werden können. Von Kohle wird das niemand behaupten wollen, und deshalb ist es NICHT egal, dass für jedes kWh in der guten Stube beim Kraftwerk zwei weitere kWh in die Luft gejagt werden, egal was es kostet.



@hfauli



Mit Zahlen lässt sich soviel anstellen. Fragen Sie mich bei Gelegenheit mal nach der Rolle der Stachelbeeren im KONSUM zu DDR-Zeiten. Hier wär's ein Abschwiff :-)

Weiter oben hat der Heizungssachverständige Zimmerermeister Herr Grolms für mein Zimmerlein ungebeten und nicht so ganz passend folgendes ausgerechnet:

"Berechnungsbeispiel der eingebauten Fussleistenheizung:

Wohnfläche = 10,5 qm
Heizlast = ca: 10,5 qm x 100 Watt/qm = 1050 Watt

Durchmesser Rohrleitung = 18 mm
Vorlauftemperatur 65 Grad
Raumtemperatur 20 Grad

Konvektive Heizleistung = 22 Watt/Meter
Radiative Strahlungsleistung = 77,8 Watt/Meter

Gesamtwärmeleistung der Rohre = 22 + 77,8 = 99,8 Watt/Meter

Eingebaut wurden 7 lfm x 99,8 = 698,60 Watt
Benötigt werden jedoch min. 1050 Watt"

Auch ein "halbwegs" gedämmter Altbau. Und jetzt vergleichen Sie 'mal.

Grüße

Thomas



Hallo Herr Paulsen



das sind aber völlig unterschiedliche Betrachtungsweisen.
Ich bin mir sicher, das den überwiegenden Teil der leute in erster Linie interessiert, was sie persönlich für eine warme Bude zu zahlen haben und sich für die gesamtgesellschaftlichen Kosten erst in zweiter Linie (wenn überhaupt) interessieren. Dann müsste man strenggenommen ja auch die zusätzlichen Kosten bei Gas und Öl für Förderung, Transport, Aufbereitung, Abgasbelastung usw. mit berechnen. Das ist aber, wie beim Strom, im Verbraucherpreis schon drin...



Grade gefunden:



Schreibt der Herr Grolms dem Herrn Wilde im Gästebuch:

"Hier im Forum gibt es im Bereich Strahlungsheizung mit Strom "Blackout Kandidaten", die in keinster Weise die Zeichen der Zeit erkannt haben. Vorausgeschickt ist die Unkenntnis über Thermodynamik und Quantenmechanik im Heizsystem. Solange die "Pisser" das nicht kapiert haben, kann ich genaus mit meinem Klodeckel reden. Pardon, aber so ist es.
Die einzige Gegenmaßnahme um über das Thema Strahlungsheizung mit Strom zu schreiben, sind klare, eindeutige Aussagen. "

Da das Gästebuch nicht weniger öffentlich ist als das Forum insgesamt, wird wohl niemand ein Problem mit der Zitierung dieser Auslassungen auf Gossenniveau hier im thread haben. Und ich freue mich auf die nun sicher unverzüglich erfolgenden eindeutigen Aussagen (falls der Herr Grolms seinen Klodeckel mal kurz alleine lassen kann).

Bis dahin fröhlich an Schwätzer- und Schwindlerbeine pissend

Thomas