Erle

16.05.2012



Welche Hölzer können mit Erle kombiniert werden??
Und welche passen gar nicht?!



Im Ofen...



passt alles zueinander.

Spaß beiseite. Kein Mensch kann wissen, was Sie mit dieser Frage meinen könnten.

Grüße

Thomas



Nun, Thomas, ---



-- Gerüchte sagen, daß es auch Internettrollinen geben soll !



Thomas - bitte nicht erschrecken!



Ich muss dich für den Beitrag loben.

Erle, Birke, etc. gehört in den Ofen

FK



Sag ich doch !!



- Sondermüll und ähnliches Gelumpe sollte man ordentlich entsorgen.



Vielleicht passen...



... auch Lilli und Eva zusammen?

Siehe



---Forenreferenz-----------
Erleschrankwand -
Welchen Parkett kann man bei Erleschrankwand verlegen?! mehr ...
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Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Wat passt dat passt



ich hole dann schon mal Chips und Bier....



Na,



da habt Ihr was in den falschen Hals bekommen: Ich fand die Frage höchst unvollständig, nicht das Holz schlecht.

Wenn man die Erle mit den Scheuklappen des baugebundenen Tischlerns betrachtet, fällt sie tatsächlich durch das Rost, ihrer Anfälligkeit für Schädlinge wegen. Im Möbelbau hat sie aber durchaus ihren Platz: Sie ist schwerer und härter als die meisten heimischen Nadelhölzer, schwindet nur mäßig und ist gut zu trocknen, leicht zu bearbeiten und lässt sich in der Oberfläche gut behandeln. Insbesondere sehr gut beizbar: Traditionell wurde sie schon zu Biedermeiers Zeiten gern in Zusammenhang mit Nussbaum, Kirsche oder Mahagoni eingesetzt. Neben helleren Qualitäten, die eine ruhigere Anmutung haben (was soll daran schlecht sein?) gibt es auch Partien, die einen schönen braunen Kern ausbilden und ähnlich manches Birnenholzes wirken können.
Die Schädlingsanfälligkeit ist im zentralbeheizten Wohnhaus kein Thema mehr.

Alles in allem: Es gibt keine "schlechten" Hölzer, wohl aber falsche Verwendungen für einzelne Holzarten.

Grüße

Thomas



Erle ist ein wunderbares Holz....



@Thomas

Danke für die Ehrenrettung. Meine Massivholzküche aus Erle habe ich auch noch nicht in den Ofen geschoben.

Das mit Biedermeier und Beize ist vermutlich aber erst im Spätbiedermeier ein Thema gewesen. In der Manufakturzeit dann sowieso.

Ölen ist ein wenig schwieriger: Die Erle nimmt das recht unterschiedlich auf und die Oberfläche wird ganz schön "lebendig" - ähnlich wie bei Buche muss man rasch und gleichmäßig verteilen.

Ich finde, dass Erle und heimischer Ahorn einen recht schönen Kontrast geben.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



@ Frank



Die gebeizte Erle kommt in Sachsen schon im frühen Biedermeier oft vor. Ich habe hier jetzt gerade einen Schreibschrank in Arbeit, der in der Front ein gewelltes Birkenfurnier, und in den Seiten massive Erle hat. Gebeizt war das ganze wohl auf einen hellerern Mahagoni- oder einen dunkleren Kirschbaumton (bevor sich die 20er Jahre mit einer gräßlichen und robusten Bemalung ausgetobt haben)..

Zum Ölen: Bei Erle wie Rotbuche nie naß in naß sondern mit Trockenzeiten dazwischen, dann kommt auch ein gleichmäßiger Glanzgrad.

Grüße

Thomas



Daannkkeee..



für die tolle Info.. Ahorn hätt ich mir jetz au gut vorstellen können.. dann werd ich mich mal auf die Suche machen..



@ Lilli



die Frage ist immer noch offen:

Erle (wie und wozu verarbeitet), Roterle oder heimische?

soll mit welchem Bauteil einer zu findenden Holzart kombiniert werden?

Ahornfußböden z.B. sind sehr hell, man sieht jedes Fussel und jeden Kratzer. Es geht also nicht nur um die farbliche Harmonie, sondern auch um technische Parameter.

Grüße

Thomas



Ah ok..



also ich hatte im Laden eine Wohnwand gesehen(da stand Erle massiv geölt), die mir gefallen hat, und jetz wollte ich einfach mal fragen was für Hölzer zur Erle passen...kenn mich halt mit sowas überhaupt nicht aus..und da ich auch gern PArkett im Wohnzimmer hätte..Einfach nur so eine Frage..



Also wie...



...schon anderswo geschrieben, wäre Eiche geölt eine schöne Ergänzung.

So, jetzt geht's in's Wochenende.

Grüße

Thomas