Nachbarn!

20.08.2006



Meine Nachbarn haben an ihrem Gebäude Reihenmittelhaus einen Fachwerk Erkeranbau, welcher ab dem 1.OG aus Fachwerk besteht. Darunter ist massiv aufgemauert. Vor einigen Wochen stellten wir aufgrund einer Dachumdeckung die Blechanschlüsse, Dachkasten usw. zu diesem Fachwerk-Erker neu her. Nun wurde dieser Fachwerk-Erker aufgrund von Bauschäden abgerissen und neu aufgebaut. Die Zimmerei stellte nun fest, dass mein Dachkasten, Anschlüsse um ca. 2-3cm. dahingehend stören, um den neuen Erker an der Grenzwand lotrecht anzuschließen.
Der alte Erker war nun vermutlich etwas außer Lot und zudem auch nicht direkt an der Grenzwand angeschlossen, sondern hatte eine ca. 4cm Mörtelfuge.
Die Zimmerei, Nachbar meinen nun, dass mein Dachkasten, Traufblech Ziegeleindeckung um diese 2-3cm. gekürzt werden sollten.
Meiner Meinung nach, hätte man einerseits diese nicht lotrechte Situation seitens der Zimmerei beachten sollen, dann hätte man den Erker von Grund etwas einrücken müssen und zweitens hätte die Mörtelfuge am Anschluss geich, wie beim Altbestand vorgesehen werden müssen.
Leider ist der Nachbar Mitglied der unverbesserlichen Baumarkt-Fraktion und daher unser Verhältnis ziemlich angespannt.
Darf die Zimmerei, Nachbar nun eigenmächtig meine Dachanschüsse verändern?


MfG.

Simone Vargas



Reden wir hier



wirklich über 2-3 cm????



Ja, müssen Wir, (ich) leider reden!



Permanentes Überbauen der Grundstücksgrenze, jedes Jahr 2 mal Dachrinnenreinigung für ca. 100€ da nur per Seil, Gerüst erreichbar, mehrere Anzeigen. Massive Feuchtigkeitsschäden durch mangelhafte Bauausführung usw. Für freundliche Nachfragen erntet man nur Hohn und Spott. Ungd ganz nebenbei wurde in den letzten 16 Jahren ein ehemals wunderschönes Jugendstilhaus gnadenlos verunstaltet und zerstört. Da erscheinen 2-3cm. in einem anderen licht. Zumal es diesmal wieder darauf hinaus läuft, dass die Nachbarschaft ihre eigene planungslose Handlungsweise auf unsere Kosten ausbügeln möchte.

Freundschaftliche Grüße aus Sachsen.


Simone