Fachwerkgefächer ausmauern

17.10.2010



Umso mehr ich lese umso verwirrender wird es,manche schreiben Porenbeton ist gut zum ausmauern andere sind total dagegen.was ist mit diesem bericht hier:
http://www.fachwerkhaus.de/nxs/130///fachwerkhaus/27/schablone1/fachwerkgefache_mit_porenbeton_ausmauern_.htm#sprung6
????





Hallo Thomas,

können Sie den Link ganz schnell wieder löschen?

Alleine dieser Satz hier, die Physik mal außen vor,…:

>>“Häufig weichen die Gefache aus statischen oder architektonischen Gründen von der Rechteckform ab. Für die Ausmauerung mit Porenbeton ist dies kein Problem, da die Steine paßgerecht zugeschnitten werden können.”<<

…treibt mir Schweißperlen auf die Stirn.

Hier mal ein neckisches Bild, an den Gefachen gibt es nicht einen einzigen rechten Winkel.
Viel Spaß beim “paßgerechten” zuschneiden.

Wenn nach dem “Steine” schneiden noch Zeit ist können wir ja über die Baustoffeigenschaften reden.

Grüße aus Schönebeck

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Das Steine schneiden ist nicht das Problem bei Porenbeton,ich habe mal ein ganzen Haus damit gebaut und die Steine kann man ja locker sägen und auf Form bearbeiten.Was spricht sonst dagegen ?





Mal abgesehen davon, das ich die Gefache des Hauses schneller mit kleinformatigen Steinen zumauern würde, als Sie es schaffen würden die großformatigen Porenbetonsteine zuzuschneiden spricht dagegen, das dieser Porenbeton nicht sonderlich kapillar leitfähig ist.
Das heißt, Wasser wird erstmal relativ schwer aufgenommen, und das was dann einmal drin ist braucht auch wieder relativ lange bis es wieder raus kommt.



Grüße aus Schönebeck





Porenbetonsteine nehmen doch Wasser fast wie Schwämme auf,deswegen trocknet bzw. verbrennt doch alles auf der Oberfläche wenn sie nicht grundiert oder vorbehandelt ist





Dann wiegen Sie mal… einen trockenen Porenbetonstein, einen Lehmstein und einen Backstein legen dann alle drei unter Wasser, mal so eine Stunde, danach wiegen Sie alle drei und legen diese zum trocknen, mal so einen Tag. Dann wiegen Sie wieder.
Dann kommt Mathe.
Ausrechnen der Wasseraufnahme bzw. -abgabe in kg

Der Stein der bei der Trocknung am meisten Wasser abgibt hat gewonnen.



Grüße aus Schönebeck



Porenbeton



So was hat z.B. das Institut für Bauphysik Stuttgart schon gemacht.
Sie haben die kapillare Wasseraufnahmefähigkeit verschiedener Baustoffe gemessen.
Drei Ergebnisse für den Wasseraufnahmekoeffizienten A in kg/m² innerhalb einer Zeiteinheit (0,5 h) als Beispiel:

Porenbeton 4-8
Vollziegel 20-30
Kalkputz 7

Lehm kann nicht gemessen werden er zerfällt unter Wasser.

Was sagt das Ergebnis:
Kapillar aktive Stoffe nehmen zwar Wasser schnell auf, geben sie aber auch schnell wieder ab.
Das gilt auch umgekehrt: weniger aufnehmen, dafür weniger abgeben.

Das funktioniert aber nur, wenn diese Materialien nicht verkleidet werden.
Ein dichter, aber durch Harrisse kapillar offener Zementputz leitet flüssiges Wasser zum Mauerwerk, läßt aber wenig verdunsten.
Verantwortlich dafür ist die Diffusionswiderstandszahl.
Es hängt also nicht so sehr davon ab, wie die kapillare Wasseraufnahme eines Wandbaustoffes ist, sondern:
1. mit was oder wie er bekleidet ist (Vorsatzschale, Putze)
2. Wie er bewittert wird.
3. wie er mit Diffusionsfeuchte und Kondensat von innen umgehen kann.
Ein mit einem dichten, kraquelierenden Putz versehener Vollziegel als Gefachausmauerung säuft dabei noch schneller ab als ein Porenbetonstein.
Es kommt darauf an, wie man etwas richtig einsetzt.

Wenn ich:
- Porenbeton mit weichem Dämmmörtel verarbeite, um Spannungsrisse zu vermeiden,
- Porenbeton mit mineralischen Dickschichtputzen auf Kalkbasis bekleide oder nicht als Sichtfachwerk herstelle,
- auf konstruktiven Feuchteschutz und geringe Wetterexposition achte,
- das Bauteil kondenswassserfrei bzw.mit dem erforderlichen Rücktrocknungspotential auslege,
dann ist Porenbeton eine gute Wahl beim Ausfachen.
Dazu kommt noch die Zeitersparnis beim Ausmauern durch die größeren Formate und die leichtere Bearbeitbarkeit gegenüber Normalziegeln.

Viele Grüße



Schönes Beispiel,



der Ziegelstein kann in gleicher Zeit also etwa 5 mal soviel Wasser kapillar aufnehmen (und abgeben) als Porenbeton.
Selbst der Kalkputz steht dem Porenbeton nicht nach.

Lehmsteine zerfallen nicht gleich wenn diese mit Wasser in Kontakt kommen.
Sie werden bei dieser Messung (kapillare Wasseraufnahme)
nicht unter Wasser getaucht.
Dann wäre es nämlich keine kapillare Wasseraufnahme.

Und wenn noch Zweifel bestehen hilft eine Feinstrumpfhose die man natürlich vorher mit wiegen muss.

Geht nicht gibt’s nicht.

Ihr Punkt 3 Herr Böttcher ist ja der Knackpunkt,
ganz speziell dann auch bei Innendämmungen,
je mehr Wasser aus einem Baustoff abtransportiert werden kann,
je eher nimmt er auch wieder seine- und die der angrenzenden Holzkonstruktion unschädliche Ausgleichsfeuchte an.

Wie gesagt, es muss bei Verwendung von Porenbeton nicht zu Schäden kommen, viele so ausgefachte Häuser beweisen das ja, schöner und sicherer sind aber die klassischen Backstein- oder Lehmausfachungen.



Grüße aus Schönebeck



Porenbeton zur Ausmauerung



Die kapillare Wasseraufnahme A beschreibt die Wassermenge, die beim Eintauchen vom Material aufgesaugt wird, bezogen auf die Saugfläche in kg/m² und die Tauchzeit.
Wenn Sie Werte von Lehmbaustoffen haben, bin ich daran interessiert. Ich habe noch keine für A gefunden.
Der einzige Hinweis steht in den Lehmbauregeln, wo die hygroskopische Feuchteaufnahme von Lehm als relativ hoch und vergleichbar mit unbehandeltem Nadelholz eingeschätzt wird.

Das mit der Problematik Innendämmung ist bei allen Gefachmaterialien kritisch; die Innendämmung schneidet das Gefachholz, das hier den Schwachpunkt der Wand darstellt, vom Wärmetransport aus dem Wohnraum und somit vom Trocknungspotential ab. Das Tauwasser kann man durch Vermeidung des Taupunktes, die Kleberwahl, die Kapillarität der Innendämmung oder eine Dampfsperre versuchen vom Holz fernzuhalten. Regenwasser, Tau und Treibschnee können deshalb trotzdem ans Holz kommen und trocknen schlechter ab.
Deshalb sind m.E. zu hoch gedämmte Fachwerkaußenwände falsch, da die Gefahr der Auffeuchtung durch Witterung größer wird.
Bei hochwärmedämmenden Gefachausmauerungen kommt noch die Gefahr der Tauwasserbildung an der Oberfläche dazu, wenn wie öfters praktiziert kunststoffvergütete Dünnschichtputze wie bei WDVS verbaut werden. Schon geringe Beregnungen führen dazu, das Wasser an der Fassade abläuft und auf die waagerechten Fachwerkteile (Rähm, Schwelle,) trifft.
Morgens kann Tauwasser ausfallen und ebenfalls herablaufen.

Deshalb rate ich immer zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen.
Dachüberstand, Klimaverhältnisse, Nutzungsart sind mit einzubeziehen, die vorhandenen Materialien, die Wahl ob und wie gedämmt wird, statische Fragen, Besonderheiten des Tragwerkes, die Wahl des Heizungssystem in Verbindung mit der Art der Wärmeübertrageung sind nur einige Faktoren, die man beachten sollte.
Aber unsere Fragesteller sind oft auf der Suche nach einfachen, ewigen Wahrheiten. Die gibt es bei der Sanierung eben bis auf wenige Allgemeinplätze nicht.
Was ich immer wieder bei Begehungen höre sind Bemerkungen wie ... machen wir immer so, hat sich noch keiner beschwert... mein Nachbar hat das so gebaut und es funktioniert...
Beim Nachbar ist eben einer von vielen Faktoren ein klein wenig anders...

Viele Grüße



Alles richtig Herr Böttcher…



Aaaber … (der Struve wieder :-))

Die kapillare Wasseraufnahme wird NICHT durch tauchen, das wäre drückendes Wasser und hier würde Mineralwolle super gut abschneiden, sondern entweder durch den Saugversuch (vorzugsweise im Labor) oder über ein Karstensches Prüfröhrchen auch auf der Baustelle ermittelt.

Die kapillare Wasseraufnahme ist w = kg je m² in 0,5 h


Grüße aus Schönebeck



Gefachausmauerung



Lieber Herr Stuve,
Sie empfahlen dem Fragesteller, die entspechenden Materialien "unter Wasser"! zu legen und keine Prüfröhrchen aufzukleben.
Das entspricht in etwas der Prüfung des Wasseraufnahmekoeffizienten A, auch Wassereindringzahl, wird ermittelt durch Eintauchen in Wasser.
Deshalb mein Hinweis darauf.
A, Herr Struve, nicht w.
Den gibts nämlich auch noch.

Viele Güße





Herr Böttcher,

wenn ich einem Laien hier etwas veranschauliche, was er auch so ganz grob selbst ausprobieren kann, versuchen Sie das doch bitte nicht wissenschaftlich auseinander zu nehmen.
Wie auch Sie mitbekommen haben dürften befasse ich mich, übrigens nicht erst seit heute, recht intensiv mit Bauphysik und ich meine da auch das ein oder andere von Begriffen zu haben.

W … jedenfalls steht nun mal für Wasser, ob da nun A,U der W vor steht ist letztendlich völlig egal.


http://de.wikipedia.org/wiki/Wasseraufnahme
http://www.putz-dekor.org/index.php?L=&id=21&type=0&uid=1192
http://www.xella.cz/html/czk/cz/Kap3_n.pdf


Grüße aus Schönebeck



Bitte schön



da stehts drin.


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Gefachausmauerung



Irgendwann müssen Sie mal mitkriegen, das es zwei verschiedene Werte sind, über die hier geredet wird.
Nochmal:
Sie (nicht ich!) empfahlen dem Fragesteller verschiedene Materialien unter Wasser! zu tauchen.
Und dafür gibt es einen Wert (ich habe den Wert A benannt), der so ermittelt wird, in dem der Probekörper unter Wasser getaucht wird. Ich habe nur die Ergebnisse zitiert.
Wenn Sie genauer wissen wollen wie das geht, was da für Ergebnisse ermittelt wurden, dann lesen Sie den Prüfbericht 14/77 des Institutes für Bauphysik Stuttgart.
Oder z.B. das Liapor- Handbuch:
..."Die kapillare Wasseraufnahmefähigkeit wird als Wasseraufnahmekoeffizient A (kg/m² h hoch 1/2) bezeichnet.
Er beschreibt die Wassermenge, die beim Eintauchen...aufgesaugt wird, bezogen auf die Saugfläche in kg/m² und der Tauchzeit."

Niedlich finde ich Ihre großspurige Einleitung bezüglich Ihrer Physikkenntnisse.
Laien (worin auch immer) wie Fragesteller sollten Sie nicht unterschätzen.
-zuerst zu empfehlen, Material unter Wasser zu legen,
- dann mir (und damit einem renommierten deutschen Institut) zu widersprechen, was das Prüfverfahren betrifft,
- dann zu behaupten, dieser Wert (kapillare Wasseraufnahme bzw. Wasseraufnahmekoeffizient bzw. Wassereindringzahl)A wird nicht durch Eintauchen ermittelt,
- als Beweis dazu u.a. Wikipedia anzuführen (wo genau das mit dem Eintauchen übrigens drin steht)
hat nichts mehr mit der Fragestellung zu tun, sondern ist nur noch Rechtfertigung Ihrer Behauptungen, egal ob sie stimmen oder nicht.
So müssen einfach immer recht haben auch wenn Sie sich irren.

Danke übrigens für die Werte von Lehm, in den Lehmbauregeln steht davon nichts drin. Da steht nur, das Lehme ..."feinporige, kapillar gut leitfähige Stoffe sind, die aufgenommene Feuchte schnell an die Oberfläche weiterleiten und abgeben"...
und:..."kurzzeitige Einwirkung von Wasser ..kann die Standsicherheit gefährden."

Der gängigen These, das Lehm ein hervorragender Baustoff sei weil er Feuchte schnell aufnehme, gut verteilen und wieder abgeben kann, stehen diese von Ihnen zitierten Ergebnisse von Minke übrigens im krassen Widerspruch.
Danach haben Trockenlehmsteine etwa die gleichen kapillaren Eigenschaften wie Schwerbeton, selbst Leichtlehme liegen weit unter den Werten von Porenbeton.
..."Der Stein, der am meisten Wasser wieder abgibt hat gewonnen"... (Zitat Struve)
Damit ist Lehm nach dieser Auffassung eindeutig der schlechteste Baustoff für Ausfachungen.

Was ich schon Eingangs geschrieben habe:
Sich an einer Eigenschaft oder einem Wert sklavisch zu orientieren reicht nicht, man braucht zur Beurteilung eine ganzheitliche Betrachtungsweise.

Viele Grüße





Ich glaube ich werde die Fachwerkbalken an den Innenflächen (zum Stein hin) mit Bitumen Streichen und dann auf die noch frische Masse eine dünne Lage Styropor auflegen und Porenbetonsteine aufkleben bis das Fach voll ist.Die Ränder werden dann umlaufend mit Bauschaum ausgeschäumt und das ganze dann richtig verputzt.Die Seite ist die Wetterseite.Hier stehen viele Fachwerkhäuser rum und das Gebälk sieht überall "wasserdicht" gestrichen aus und die Fächer sind alle voll verputzt in unterschiedlichster Weise.
:-))





Herr Böttcher, Herr Böttcher

Was für einen Dilettantismus verbreiten Sie hier?

Ich widersprechen keinem renommierten deutschen Institut, Ihnen aber schon.

Das renommierte Institut misst die kapillare Wasseraufnahme nämlich DIN konform.
Ich empfehle Ihnen mal ganz, ganz dringend die Anschaffung des WTA Merkblatt 4-11-02/D “Messen der Feuchte von mineralischen Baustoffen”
Diesem können Sie neben verschiedenen Verfahren zu Messung auch Verweise auf die entsprechenden Normen, sowie recht Umfangreiche Literatur Empfehlungen zu dieser Thematik entnehmen.
Sie rattern doch sonst die Normen so runter, also her damit, Beweise Herr Böttcher, Beweise!

Von Werbeblättchen falsch abschreiben ist das eine, den Mist auch noch glauben das andere, das aber auch noch, und vor allem als Bau Ing., als Fakten verkaufen zu wollen ist das letzte.

Das hier muss wohl die Quelle Ihrer Binsenweisheit sein:
http://www.betonwerk-knobel.de/downloads/BA_Feuchtschutz_Brandschutz.pdf

Und Herr Böttcher,

>>“Der gängigen These, das Lehm ein hervorragender Baustoff sei weil er Feuchte schnell aufnehme, gut verteilen und wieder abgeben kann, stehen diese von Ihnen zitierten Ergebnisse von Minke übrigens im krassen Widerspruch.”<<

Könnte man so meinen, wie die gefühlte Temperatur die immer anders ist als die, die das Thermometer grade anzeigt.
Wenn man nun aber weis, das die verschiedenen Baustoffe, selbst Lehm mit unterschiedlichen Zuschlägen, sehr unterschiedliche zeitliche Verläufe bei der kapillaren Wasseraufnahme während der Probezeit haben, dann kommt man auch dahin ganzheitlich Beurteilen zu können.


Hier, Seite 45 aus dem gleichen Buch, ich hoffe Sie können es lesen.

Grüße aus Schönebeck

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Fachwerkausmauerung



Lieber Thomas,
diese Methode wird mit Sicherheit zu schweren Schäden am Gefachholz führen.
Wenn Sie sich für ein Material entschieden haben, dann sollten Sie sich erst einmal nach den Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers (die Ihnen bekannt sind) halten.
Unterlassen Sie alles, was das Gefachholz wasserdicht machen soll.
Benutzen Sie als Mörtel weiche Kalkmörtel oder die vorgeschlagenen Dämmmörtel und Trapez- oder Dreieckleisten als Verbindung zwischen Holz und Ausmauerung.
Als Außenputz bitte mineralische Dickschichtputze ohne hydrophobe Ausrüstung o.ä. verwenden.
Seien Sie sich über eines im Klaren: Die Fuge zwischen Holz und Stein werden Sie dauerhaft nicht wasserdicht bekommen. Besser ist es dafür zu sorgen, das eingedrungenes Wasser schnell wieder heraus kann.
Versuchen Sie nicht, die Wandmaterialien wasserdicht einzustellen, schon gar nicht mit irgendwelchen bituminösen Aufstrichen.
Schützen Sie die Wand vor Schlagregen und Treibschnee. In einem Gebiet mit starker Schlagregenbeanspruchung sollten Sie nicht mit Sichtfachwerk arbeiten.

Viele Grüße



Bitumen??



Hallo Thomas,
Beherzigen Sie den Rat von Georg Böttcher!
Je "dichter" Sie versuchen die Fuge zwischen Holz und Ausmauerung auszbilden, desto feiner wird der Haarriss. Dieser kommt in jedem Falle.
Wenn dann Regenwasser am Haarriss ansteht wird dieses mit Power in den Riss gesaugt. Der Motor ist das Kapillaritätsprinzip.
Dann ist das Wasser im Riss und dieser quillt zu: Das Wasser kann nicht mehr verdunsten.
Bitumen gehört auf die Straße und hat am Holz nichts zu suchen!

Wenn Sie was Gutes tun wollen, dann streichen Sie die Flanken des Holzes mit Leinöl und machen Sie den berühmten KELLENSCHNITT!

Viele Grüße



Gefachausmauerung



Hallo Herr Struve,
ich weiß nicht was Ihre krampfhafte Herumreiterei soll.
Mittlerweile müssen Sie mitgekriegt haben das es fast ein halbes Dutzend Arten gibt, die kapillare Wasseraufnahme zu messen. Übrigens wird der Probekörper auch bei Ihrem abgebildeten Messverfahren in Wasser getaucht, damit widerlegen Sie sich selber.
Das ist wie klein Hänschen in der Schule, der krampfhaft den Finger hebt und schreit Herr Lehrer ich weiß was!
Bleiben Sie konstruktiv und beziehen Sie sich auf die Frage, wenn Sie es denn können.

Viele Grüße





Herr Böttcher,

Sie reden doch im Zusammenhang mit Messungen der kapillarer Wasseraufnahme ständig von
“unter Wasser getaucht”

Siehe hier:

>>“Lehm kann nicht gemessen werden er zerfällt unter Wasser.”<<

oder hier:

>>“Und dafür gibt es einen Wert (ich habe den Wert A benannt), der so ermittelt wird, in dem der Probekörper unter Wasser getaucht wird. Ich habe nur die Ergebnisse zitiert.
Wenn Sie genauer wissen wollen wie das geht, was da für Ergebnisse ermittelt wurden, dann lesen Sie den Prüfbericht 14/77 des Institutes für Bauphysik Stuttgart.
Oder z.B. das Liapor- Handbuch:
..."Die kapillare Wasseraufnahmefähigkeit wird als Wasseraufnahmekoeffizient A (kg/m² h hoch 1/2) bezeichnet.
Er beschreibt die Wassermenge, die beim Eintauchen aufgesaugt wird, bezogen auf die Saugfläche in kg/m² und der Tauchzeit."<<

Nach Ihrem Messverfahren wäre Mineralwolle die Kapillaraktivste Dämmung aller Zeiten, sie kann schließlich ihre Masse so verzehnfachen*.
Bei Messung nach DIN und/oder WTA im Saugverfahren ist Miwo fast Gewichtskonstant.

Was iss den nun richtig Herr Böttcher?

Und klein Hänschen in der Schule, hebt nicht krampfhaft den Finger und schreit Herr Lehrer ich weiß was, nein, klein Hänschen sagt “Herr Lehrer, sie erzählen Unfug”

Ich hab Ihnen noch mal die wichtigen Passagen für die Messung im Saugverfahren rot angemalt.
Und bitte nicht wieder kleinkariert und unkonstruktiv einzelne Worte aus dem Zusammenhang reißen.


* Angabe geschätzt

PS. Das halbe dutzend Verfahren zur Ermittlung der kapillaren Wasseraufnahme würde mich Interessieren, ich kenne nämlich nur zwei.



Grüße aus Schönebeck

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Gefachausmauerung



Lieber Herr Struve (ich will Klein- Fritzchen nicht mehr benutzen),
ich habe nicht nur einmal, sondern mehrmals den Begriff "eintauchen" verwandt, nicht untertauchen. Der stammt von Ihnen.
Schön, das Sie sich bis zur passenden DIN durchgegoogelt haben.

Ich fasse dann mal zusammen:
Sie schlugen vor, Wandmaterial (Ziegel, Porenbeton, Lehmstein) unter Wasser zu tauchen und die Wasseraufnahme zu messen.
Ich habe darauf verwiesen das es dazu schon Messungen und Ergebnisse gibt und habe einige zitiert.
Sie erzählten daraufhin das man Lehm gar nicht unter Wasser tauchen darf, da nur die kapillare Wasseraufnahme gemessen werden soll (was ja auch nach der DIN gemessen wird).

Werte von Lehm kannte ich nicht, da die nach dem DIN- Versuchsaufbau nicht zu messen sind (da waren Sie mal zufällig meiner Meinung). Sie schrieben dann plötzlich, das man Werte von Lehm doch ermitteln kann.
Ich bat Sie aber um Übermittlung, da ich daran interessiert bin.
Das haben Sie gemacht, nochmals Danke dafür (Im Nachhinein habe ich erfahren, das Minke einen stark modifizierten Versuchsaufbau nahm, der zwar nicht der DIN entspricht, aber Ergebnisse liefert).
Das wärs gewesen.

Jetzt müssen Sie nur noch versuchen zu erklären, was Ihr ganzes Schwadroniereren eigentlich für den Fragesteller bzw. das Forum gebracht hat.

Das einzige was Sie geschafft haben ist Ihre eifrige Wortmeldung: (ich zitiere sinngemäß)
"AAAber (der Struve wieder)
Die kapillare Wasseraufnahme wird nicht durch tauchen...
sondern durch den Saugversuch... ermittelt."

mit Ihrem letzten Beitrag selber zu widerlegen.

Struve zitiert aus der DIN:
"...wird ein Probekörper mit einer ebenen Fläche in ein Wasserbad getaucht..."

Naja, immerhin wissen Sie jetzt was zur DIN 52617.
Die Werte finden Sie übrigens nicht nur bei Liapor im "Werbeblättchen", sondern in ein paar Dutzend Fachbüchern. Den für Sie vorhandenen antagonistischen Widerspruch zwischen "eintauchen" und "kapillares Saugen" werden Sie irgendwann auch auflösen, wenn Sie die Eintauchtiefe verinnerlicht haben.

Zum Abschluß bitte ich Sie im Interesse der Fragesteller und des Forums darum, mir nicht immer mit kleinkarierten und völlig überflüssigen Erbsenzählereien zu versuchen ans Bein zu pinkeln.
Davon kriegen Sie höchstens einen gelben Bauch.

Viele Grüße



Ganz langsam Herr Böttcher,



Ganz langsam Herr Böttcher,

Und mal eines nach dem anderen.

1. Habe ich mit dem Beispiel des “Untertauchen” angeregt mal die Wasseraufnahme
zu testen.
Und um eine ungefähre Vorstellung über die Größenordnung der W- Aufnahme zu
erlangen taugt dieses Verfahren wohl allemal.
Vor allem für Laien und ohne diese zu unterschätzen wie Sie hier unterstellen.

2. Sie Herr Böttcher und kein anderer hat behauptet, das über dieses Verfahren die
kapillare Wasseraufnahme gemessen werden kann.
Das ist aber nun mal falsch!

3. Haben auch Sie, kein anderer, behauptet das der Wasseraufnahmekoeffizient in A
angegeben wird.
Das ist auch falsch!
Der Wasseraufnahmekoeffizient, kapillar oder unter Druck wird in W angegeben.
Die Wasseraufnahme bei sekundebezogene Messungen können mit A angegeben
werden.
Hier ging es aber um eine definierte Messung in 0,5h

4. Nicht ich Herr Böttcher sondern auch Sie haben behauptet, und nochmals bekräftigt
das Untergetaucht werden muss (oder besser das Sie es glauben) das man
Lehmsteine nicht messen kann.
>>"Lehm kann nicht gemessen werden er zerfällt unter Wasser."<<

5. Sie lieber Herr Böttcher haben erstmal eine ganze Weile von untertauchen im
Zusammenhang der kapillaren Wasseraufnahme gelabert und dann, als Sie
mitbekommen haben das das falsch ist dieses Wort in tauchen getauscht.

Wie kann man nur so wenig Arsch in der Hose haben einen Fehler zuzugeben?

Ich habe übrigens nicht zwei Tage wie Sie zum googln gebraucht.

Und ich hab wohl auch, ganz anders als Sie, meine Beiträge untermauert.
Ganz nebenbei müsste Ihnen doch aufgefallen sein, das ich durch aus auch etwas
Fachliteratur zur Hand hab, sogar jene, die Ihnen bis Dato nicht mal bekannt war.



Fachwerk ausmauern



Es reicht jetzt, Struve.
Das interessiert keinen mehr,mich eingeschlossen.

Viele Grüße



Also



ich finds lustig

gruß...J.



Naja,...



..da stellt sich die Frage nach dem individuellen "Lustigkeitsempfinden".
Ich find´s eher ätzend und der Sache (ob nun Forum oder Frage) nicht allzu dienlich.

Kleiner Versuch von mir noch was fachlich/sachliches beizutragen:

@Robert
Du schreibst:
Zitat:" Wenn dann Regenwasser am Haarriss ansteht wird dieses mit Power in den Riss gesaugt. Der Motor ist das Kapillaritätsprinzip.
Dann ist das Wasser im Riss und dieser quillt zu: Das Wasser kann nicht mehr verdunsten."

Wenn ich mich Recht entsinne, ist der von dir beschriebene Vorgang genau der Vorteil von Lehmausfachungen. Bei Lehmausfachungen, bei denen es auch unweigerlich Haarrisse gibt, quillen genau diese zu, wenn Wasser eintritt. Der Riss ist somit dicht. Nur kann Lehm im Gegensatz zur "Bitumenvariante" die Feuchtigkeit einfach besser wieder abgeben. Richtig?

Nach nochmaligem Durchlesen des letzten Vorschlags von Thomas, denke ich jedoch, er hat den Hinweis auf "Ironiemodus" vergessen.
Kann nicht ernst gemeint sein, oder?

Einmischende Grüße
Martin