Anbau an 300 Jahre altes Fachwerkhaus

17.03.2005



Hallo zusammen.
Wir möchten unser 300 Jahre altes Fachwerkhaus erweitern und stellen uns einen seitlichen Anbau über die koplette Höhe vor.Was gibt es alles zu beachten?Architektin ist im Freundeskreis vorhanden.

MfG
hhorstmann



Altbauerfahrung



Hallo, eine Architektin oder ein Architekt mit Altbauerfahrung wird Ihnen schon die richtigen Tipps geben.
Die wissen schon, wie man eine Bestandsaufnahme, Sanierungs-und Nutzungskonzepte und Erweiterungen in Einklang mit Eigentümer und Denkmalpflege bringt. Viel Erfolg und viele Grüße, Johannes Prickarz



Also,



wenn ich es richtig verstanden habe geht es nicht um eine Sanierung des alten Teils, sondern um einen neuen Anbau - oder?
Man darf der Architektin sicher nicht schon von vorne herein zuviel ins Handwerk pfuschen. Gut ist es aber, wenn ein Statiker beteiligt ist und jemand für den Wärmeschutz und die Bauphysik. Diese müssen später so wie so beauftragt werden. Also am Besten so früh wie möglich. Gut wäre es, wenn mindestens einer eine gewisse Erfahrung in der Altbausanierung hat.
Für mich persönlich wäre es auch wichtig, dass die Baumaßnahme unter baubiologischen Gesichtspunkten begleitet wird.
Nicht alle genannten Aufgaben müssen von unterschiedlichen Personen geleistet werden. Können Einzelne mehrer Bereiche Abdecken tut das der gesamten Maßnahme nur gut.
Für andere Details ist es noch zu früh.

Meine Ansicht





ganz wichtig sind auch die bauordnungsrechtlichen (nachbargrundstücke, abstandsflächen, brandschutz, baulasten) und bauplanungsrechtlichen gegebenheiten (wie steht ihre gemeinde zu anbauten)
hier empfiehlt es sich - bevor kosten entstehen - mit den entsprechenden ämtern in einer vorbesprechung die möglichkeiten auszuloten.



Danke für die Hinweise



Vielen Dank an alle für die Hinweise.Jetzt werden wir erst mal mit dem vorläufigen Bauplan und den vorhandenen Baulasteinträgen einen Termin beim Bauordnungsamt wahrnehmen.

Gruß hhorstmann





Guten Tag
Das mit den Vorentwurfs Plänen zum Bauamt gehen ist ein guter Weg dann kann man sehen wie das Bauamt zu den Entwürfen steht oder ob das Denkmaltechnische Einwände gibt

Mit zimmerlichem Gruß
Andreas Vollack
aus Hann. Münden