Grüner Schimmel im Gewölbekeller nach Parraffininjektion EG

24.08.2009



Guten Morgen,

wir haben im Februar im Bereich des Ergeschosses unseres in 2006 erworbenen Hauses eine Parraffin Injektion der Firma Isotec machen lassen. Hintergrund war, das in der Einliegerwohnung, die im Erdgeschoss liegt, bei geheizten Räumen eine Kältebrücke an den Aussenwänden entstand und sich dort Feuchte Wände bildeten. Dieser Fehler ist nun behoben.
Die Arbeiten an der Aussenwand ( Löcher gebohrt, Mauerwerk aufgeheizt, Parraffin Injeziert, Löcher wieder verputzt) wurden Ende Februar abgeschlossen.
Direkt unter der Wohnung liegt unser Gewölbekeller. Er hat einen Lehmboden und war seit Bezug des Hauses Ende 2006 mit einigen Kartons gefüllt. Diese waren zwar feucht, haben aber nie geschimmelt.
Gelüftet wird durch drei Lüftungsschächte mit Gittern davor, im Winter offen, im Sommer zu, so hat uns das der Architekt erklärt.
Nun waren wir einige Zeit nicht im Keller und haben vor wenigen Wochen einen Schock bekommen, als wir zum Sperrmüll den Keller räumen wollten fanden wir genau an den Stellen, wo das Parraffin aus der Wand auf den Lehmboden floß grünen Schimmel. Die Laboruntersuchung der Firma Isotec ergab, das es ( wie durch einen Zufall) natürlich nichts mit dem Parraffin zu tun haben kann, aber der Schimmel ist stark gesundheitsgefährdent.
Meine Frage an Euch:
Wie verfahren wir für die Zukunft nun richtig ?? Der Schimmel muss weg, soviel ist sicher, hier verhandele ich derzeit mit der Firma bzgl. der Entsorgung. Aber wie kann ich sowas in Zukunft vermeiden ?
Habe schon gelesen, das man den Boden mit Kies auskleiden kann, verbessert das das ganze Klima im Keller oder hat das keine Wirkung ?

Ich bin hier wirklich überfragt und suche HILFE!

Danke im Voraus....



In meinen bisherigen Kellern mit Lehmboden,



haben sogar die Autoreifen ein "Fellchen" gekriegt und die weiss mumifizierten Spinnen waren bei Schwarzlicht eine echt tolle Partydeko..... dass dir dort bisher nichtmal die Kartons weichgeworden sind erstaunt mich also.
Was spicht zunächst dagegen das Paraffin wegzukratzen (Handschuhe & Atemschutz) und in den Müll zu schmeissen? Auf dem Lehmboden direkt dürfte aufgrund des zu sauren pH-Wertes nix gedeihen, dass Paraffin hier einen brauchbaren Nährboden darstellt ist mir allerdings auch neu.
Was das Klima angeht, bringt der Kies meiner Meinung nach keinen großen Unterschied, du hast lediglich keinen Dreck mehr unter den Schuhen, schad aber auch nix, da der Boden weiterhin atmet und der Keller so seine Eigenschaften weitgehend beibehält.
Das es sich nicht um einen Wohnraum handelt, würde ich die ganze Sache auch recht entspannt angehen, aber natürlich dranbleiben.

Grüße, Boris



Schimmelim Keller



Nehmen Sie eine Schaufel, schälen Sie die obere Lehmschicht samt Paraffin im betroffenen Bereich ab und entsorgen Sie alles.
Das wars.

Wenn Sie einen Fußboden einbauen wollen:
- vorhandenen Lehm begradigen und auf Höhe bringen,
- einige cm Bettungssand einbauen,
- Betongehwegplatten mit Gummihammer auf Knirsch verlegen.
Falls Ihnen der Keller zu feucht ist, legen Sie einfach lose einen billigen PVC- Belag auf die Platten.

Was die Paraffininjektion betrifft:
Sie schreiben selbst, das die Ursache der feuchten Wände im Erdgeschoß Wärmebrücken waren, die zu Kondenswasser führten.
Eine nachträgliche Horizontalsperre - ob aus Paraffin oder anderem Material- ist dafür nicht die geeignete Methode.
Sie ersetzt keine fehlende Dämmung, die Bauteilinnentemperaturen werden deshalb nicht höher.
Es kann sich nur eine indirekte Verbesserung ergeben, weil das betroffene Bauteil selber durch die Injektionen eine etwas geringere Wärmeleitfähigkeit besitzt.
Dafür vermindert sich die Sorptionsfähigkeit drastisch.
Das kann dazu führen, das immer noch Kondensat entsteht, dieses aber in größerem Maße auf der Wandfläche sichtbar ist.

Auf Deutsch:
Im nächsten Winter wird es wahrscheinlich schlimmer sein wie vorher.
Gegen Kondensat und zu kalte Bauteiltemperaturen hilft keine Injektion (höchstens dem der sie verkauft hat).

Viele Grüße



Das ist ja....



...ne super Info.

Also zur ersten Antwort: Natürlich waren die Kartons feucht, aber es entstand kein grüner Schimmel. Und daher war die Feuchte unten kein Ding, die Kartons flogen auf den Müll und gut war. Auch an dem vom Vorbesitzer angebrachten Zaun ( mit zwei Holzpfählen in den Boden gerammt) war kein Schimmel festzustellen bislang.

Die zweite Anwort schockt mich ein wenig. Ich denke, das aufgrund des Gewölbekellers etwas aufsteigende Nässe dabei war, bin mir aber nicht mehr 100%ig sicher mit der Aussage des Fachmanns. Da wir aber bis Mai ca. weiter die Heizung anhatten, und sich keine weiteren Flecken gebildet haben, denke ich schon, das die Injektion das Richtige war. (Zumal die Aussenwände in den Bereichen durch angrenzendes Blumenbeet schon nass wurden, während nun das Wasser dort nicht mehr durch kommt.

Es ist kein Wohnraum, aber der Keller ist nicht abgedichtet zu unserem Treppenhaus hin und da sich der Schimmel auf dem Parraffin bildete, ist die Frage, wer die Beseitigung übernehmen soll.



Was schimmelt?



Der Fehler ist nicht behoben worden, sondern das Symptom wurde verlagert. Nach der Beschreibung ist die Wohnung nun trocken, dafür staut sich Feuchtigkeit im Keller.

Die Frage ist, wo die Feuchtigkeit her kommt und wie die "Entwässerung" verbessert werden kann. Der Lehmboden scheint ja nicht Ursache für das Problem zu sein, denn vorher hat es ja nicht geschimmelt. Sand auf den Lehm zu werfen bringt nichts - Sand sperrt weniger als Lehm die Feuchtigkeit. Den Boden abzudichten bringt auch dann nichts, wenn dadurch die Feuchtigkeit verstärkt im Mauerwerk aufsteigt.

Was schimmelt eigentlich genau? Der Lehmboden, die Wand (Material), die Gewölbedecke (Material) oder bildet sich der Schimmel auf dem Parafin? Wenn es an Wand/Decke schimmelt, dann hilft vielleicht ein Sanierputz und regelmäßiges Kalken.



Eine Parraffininjektion



bekämpft nicht die Ursache sondern die Wirkung.

Wie diese Behandlung die Kältebrücken reduziert leuchtet nicht ein.

Wie Georg Böttcher schon gesagt hat den größten Nutzen an der Injektion hat der Verkäufer.



Also es schimmelt....



...vor allem an den Stellen, an denen Parraffin auf den Boden getropft oder gelaufen ist. Auf dem Parraffin grün. Ansonsten haben wir im Keller "nur" einige weiße Stellen, die aber geringfügig sind.
Das Schlimme ist der grüne Schimmel, der vom Labor der Firma untersucht wurde und gesundheitserregend ist.
Das Parraffin lief an einigen Stellen an der Wand entlang und auch dort bildet sich Schimmel.
Lt. Labor ist kein Zusammenhang zum Parraffin zu erkennen, aber das dieser Gesundheitsgefährdend ist ist klar. Super oder ?
Nun, meine Frage nochmal.
Wie lüftet man den Gewölbekeller richtig ? ?

Selbst wenn wir den Grünen Schimmel nun beseitigen, muss sich ja das Raumklima wie Ihr beschrieben habt, geändert haben und daher müssten wir ja evtl. auch beim Lüften was ändern. Haben damit keine Erfahrung und auch keinen Fachmann hier vor Ort, der uns zur Seite steht. Der raum soll nicht als Wohnraum genutzt werden, aber da der Geruch aus dem Keller schon in unser Treppenhaus gelangen kann, möchte ich natürlich vermeiden, das es dort muffig oder gar schimmelig riecht wie derzeit.

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten und natürlich auch schon für die Antworten, die wir bislang erhielten.

Zum Thema Injektion ja oder nein: Unser Nachbar hat genau an der Wand, die es betrifft sein geliebtes Rosenbeet und daher ist die Injektion sicherlich eine sinnvolle Entscheidung des Fachmannes gewesen, ob nun das Problem verlagert wurde, oder nur ein doofer Zufall das ganze nun zum Vorschein brachte, will ich nicht entscheiden.



Unabhängige Untersuchung



Lassen Sie das Paraffin und den Schimmel von einem Unabhängigen Institut untersuchen, dann erfahren Sie ob die Aussage der Firma stimmt und wer in der Gewährleistung ist.

Grüsse



Schimmel im Keller



Hallo Daniela,
ein neuer oder ausgebesserter Sockelputz an der betreffenden Stelle häte sicher zu noch besseren Ergebnissen ohne verschimmeltes Paraffin geführt.
Man muß immer die Quelle der Durchfeuchtung suchen und abstellen.
Und die kam bei Euch nicht von unten, sondern von der Seite bzw. von innen.

Viele Grüße

p.s. Wenn Ihr wissen wollt, was wirklich mit dem Schimmel ist, dann sucht Euch jemand, der mit dem Bock den Ihr zum Gärtner gemacht habt nichts zu tun hat.



Hallo Daniela Blum,



Ihr Zitat:"...der grüne Schimmel, der vom Labor der Firma untersucht wurde und gesundheitserregend ist." ist sicher aus der Aufregung entstanden aber irgendwie lustig. Sache ist: Schimmel im Keller ist nicht so tödlich, wie es von sensationsheischenden Medien dargestellt wird und zu Ihrer Frage des richtigen Lüftens: Wenn es drinnen wärmer ist als draußen: Fenster auf!...draußen wärmer: Fenster zu!...Wind hilft.

Gruß...j.



Vielen Dank für Die Antworten...



...Richtig, es ist nicht "gesundheitserregend", das war wohl in der Eile falsch.

Der neue Sockelputz wurde nach der Injektion aufgebracht, da der letzte Sockelputz, der von den Vorbesitzern angebracht wurde, das Problem leider nicht löste.
Ein Verputzer hatte sich die Sache von aussen damals angesehen und gesagt, das das so fachmännisch gemacht worden wäre, und er es auch nicht anders hätte machen können, daher...

Ich stelle nach wie vor die Injektion nicht in Frage, ich wollte von Euch wissen, wie das mit dem Lüften und dem Auskleiden vom Boden des Gewölbekellers ist.

Schön, wenn alle eine Ferndiagnose treffen können, ob eine Injektion richtig oder falsch war. Wir werden den nächsten Winter abwarten müssen um zu sehen, ob dies nun endgültig die richtige Entscheidung war oder nicht.

Ich ziehe also als Konsequenz das im Winter gelüftet wird und im Sommer die Fenster tagsüber zu bleiben sollten, da Luft aussen wärmer als drin.
Wir haben uns dazu entschieden, ein weiteres Fenster / einen Kellerschacht zu installieren, damit etwas mehr Durchzug entsteht, und hoffen, das nach der Beseitigung vom Parraffin durch die Firma der Schimmel fern bleibt. Also vielen lieben Dank für die Antworten.



Keine Panik



Hallo Daniela,

ich versuche mal, ein wenig zu beruhigen. Ich als Mikrobiologin finde die Panik, die heutzutage ausbricht, wenn irgendwo Schimmel auftaucht, sehr ärgerlich. Es gib nichts, was nicht die Gesundheit gefährdet, wenn man ihm im hohen Maße ausgesetzt ist, und massiver Schimmelbefall in Wohnräumen muss bekämpft werden, aber etwas Schimmel in einem Keller, der nicht als Wohnraum benutzt wird, ist kein Drama. Der war mit Sicherheit auch vorher schon da, auch wenn man ihn nicht direkt gesehen hat. Also wie schon beschrieben lüften und nichts im Keller lagern, was Pilze lieben (z.B. Kartons). So halte ich das in meinem feuchten und selbstverständlich schimmelbewohntem Keller auch.

Viele Grüße





QDaniela
Richtig, Daniela,
Waldspaziergänge sollen so gesund sein, obwohl der ganze Wald voll von Schimmelpilzen u.anderen Fungis ist !



Fehler oder nicht!



Hallo

Sie schreiben:
Hintergrund war, das in der Einliegerwohnung, die im Erdgeschoss liegt, bei geheizten Räumen eine Kältebrücke an den Aussenwänden entstand und sich dort Feuchte Wände bildeten. Dieser Fehler ist nun behoben.
… und ein neuer Fehler ist dafür aufgetreten!
Ein so genannter Pyrrhussieg!
oder den Teufel mit dem Belzebub austreiben!

Meistens ist es ein "Fehler" der aus unsinniger Heizung (Konvektion), falschen Materialien aus der Vergangenheit und der Moderne herrührt und auf keinen Fall mit Zaubermitteln beseitigt werden kann!

Mit Kalkschotter auskoffern und oder Steine in Splitt Verlegen ist zwar eine Massnahme - aber ein Konzept ist es noch lange nicht!

Schimmel weg!
Wenn Schimmel wieder kommt - was dann?
Chemische Keule?
Sanierputz?

Das ist ähnlich wie wenn man eine versalzene Suppe mit Pfeffer so lange würzen will, bis man das Salz nicht mehr schmeckt!

FK



Austrocknen



Hallo Daniela,

ich habe Dein Forum einige Zeit beobachtet um zu sehen was man Dir so rät.

Das mit dem Lüften ist erstmal schon richtig, doch wird Dir das nicht sonderlich helfen, die Ursache des Problems muss beseitigt werden.

Schimmel braucht Wasser und Cellulose zum Leben, um den Schimmel zu beseitigen wäre es logisch diese Nahrungsquellen nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet erstens die Kellerwände austrocknen und die Kartons evtl. auf den Dachboden.

Mein Vorschlag so aus der Ferne nach dem was ich hier so gelesen habe eine Porofin Horizontalsperre über den Kellerfußboden einbauen und die Wände vertikal außen oder innen per Porofin Injektion zu sperren. Das Porofin verwendet zwar auch Paraffin(Öl), doch es ist nur zur Verteilung des Wirkstoffs (Kunststoffmoleküle) und verdunstet nach zwei Monaten rückstandslos. Der Wand wird das aufsaugen von Wasser abgewöhnt und ohne eine Baustoffpore zu verstopfen trocknet die Wand aus. Sicher kostet es Geld, doch nichts tun kommt einen teurer zu stehen und Ihr könnt das sogar selbst machen mit 20 Jahre Herstellergarantie und Geld sparen.

Nun wünsche ich gutes Gelingen, Info: http://www.porofin.de/html/download.html

Gruß Ralf



Rupnow, Rupnow



20 Jahre Herstellergarantie?
Was garantieren Sie?
Nicht etwa das kein Schimmelbefall mehr auftritt…
Mal eben aus der Ferne.

Ihre „Lösungssätze“ sind der Schrecken jeden Fachmanns.



Hilfe!! Ein F(l)achmann?????



Hallo Daniela,

bei diesen "F(l)achmännischen Ratschlägen" wie von Herrn Unbekannt empfehle ich selbst eine Kopf-Analyse.

Nun hat er keine Ideen beigetragen -was der Sinn des Forums ist- was den Schaden begrenzt.

Gruß Ralf





@Rupnow
„Nun hat er keine Ideen beigetragen -was der Sinn des Forums ist- was den Schaden begrenzt“

Sie auch nicht, Sie versuchen hier lediglich Geld zu verdienen und das auf eine miese Art und Weise




Hier mein Vorschlag,

holen Sie sich einen Fachmann, nicht Herr Rupnow, ins Haus, unter dhbv.de finden Sie z.B. Holz- und Bautenschutz Fachfirmen und Gutachter bestens nach PLZ.
Herr Rupnow ist kein Fachmann, er ist mehr ein Vertreter einer Firma mit äußerst fragwürdigen Geschäftspraktiken.
Die Preise die er für seine nicht zugelassenen Mittelchen aufruft, orientieren sich an guten, bauaufsichtlich zugelassenen Systemen. Das man das Gieskannenverfahren selbst ausführen kann, und auch soll (der Garantie wegen) soll dem Kunden eine Ersparnis suggerieren.

Im übrigen verweise ich noch mal auf den Beitrag 123687 von Christiane.

Lasst die Kirche mal schön im Dorf.



Keine Panik



@Christiane,

Hallo Christiane,
auf einem Schneidebrett aus Kunststoff vermehren sich Bakterien schneller als auf dem anderem aus Holz (Gerbsäure, Eigenschutz). In manchem Krankenhaus auch ein Problem - wegen den Beschichtungen? viel Kunststoff weil pflegeleicht)
Pollen an die der Mikrostaub (z.B. Wohnstaub) andockt, werden "aggressiver" , die einen Menschen, z.B. die Heuschnupfen-geplagten, merken`s eher als die anderen.

Kommt es also auf die Eigenschaft des Nährbodens an wie giftig der Pilz ist?

Was sagen Sie, aus Ihrer Erfahrung als Mikrobiologin?

Mit freundlichen Grüßen
Mladen



Langsam wirds lustig....



Also: Wir haben die Kartons entsorgt, der Boden liegt nun frei und hat keinen Nährboden mehr für den Schimmel bis auf die Feuchte.

Es ist ein Gewölbekeller. Der wird immer etwas feucht sein. Ich bedanke mich herzlich bei Euch für die lieben Ratschläge, aber ich werde sicherlich nicht noch eine Injektion von irgendeinem fragwürdigen Zeug in mein Haus geben.
Wir versuchen es nun mit dem Lüften und wie die Dame schon sagt: Schimmel ist nicht soooooooooooooo schlimm und da er nicht im Wohnraum ist sondern im Keller geben wir dem Raum etwas Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. In dem Haus hier wurde seit mehr als 50 Jahren nichts mehr gemacht.
Ich wehre mich jedoch gegen die Vorwürfe, das wir ein Problem unbedacht gelöst und damit ein neues geschaffen haben. Sinn und Zweck der Parraffin Injektion war, das die Wohnung im EG bewohnbar wird und dies wurde geschafft.

Das dies eine Wirkung auf den Keller hat, die so weit geht, wusste im Vorfeld niemand.

Wir haben ein weiteres Kellerfenster installiert und nun ist die Luft im keller weitaus besser als vorher, es stinkt nicht mehr so moderig und die Feuchte hat Möglichkeit, rauszuziehen. Ob das nun auf Dauer die Super Lösung ist mag ich noch nicht einzuschätzen, aber wer das nicht versucht, kann auch nichts dazu sagen.

Also vielen Dank für die Infos. Nun könnt Ihr Euch weiter zerfleischen, ob Fachmann oder nicht.

Ach ja: Noch was zu Ralph: Von Mittelchen, die man selbst anwenden kann, un dennoch eine "Garantie" erhält halte ich gar nix, denn es kommt immer auf die Anwendung an, und wenn die falsch ist, gilt auch keine Garantie. Auch ich finde die Art und Weise der Werbung hier im Forum etwas unpassend. Ich suchte ratschläge von Fachleuten und erhielt viele verschiedene Infos. Manche brauchbarer als die anderen. Doch auf Verweise zu "Wundermitteln" reagiere ich nicht mehr. Also weiterhin viel Glück mit dieser Werbemethode!



Schimmel im Keller



Ich muß noch etwas zu dem Foto des famosen Fachmannes
R.D. Rupnow loswerden:
Ein Bild kann manchmal mehr sagen als tausend Worte:

Da ist erst einmal das Fenster ganz links auf dem Foto ohne innere Laibung.
Wie dick die Außenwand hier ist und wie es mit dem Wärmedurchgang durch so eine Wand bestellt ist, kann man sich denken.

Ganz rechts ist so was wie ein Schrankteil zu sehen, also war die Außenecke mit (Küchen?)Möbeln vollgestellt.

Wenn ich 2 und 2 zusammenzähle, komme ich auf eine schlecht gedämmte Außenecke mit niedriger Innenflächentemperatur, davorgestellten Möbeln und einer erhöhten Feuchtebelastung der Raumluft.
Das ergibt unterm Strich Kondensatausfall auf den kühlen Bauteilflächen und zwar nicht zu knapp.

Was macht unser Fachmann:
Er bohrt Löcher in die Wand und kippt gefärbtes Paraffinöl hinein.
Das die Wand unter der mit Kondensat befeuchteten Oberfläche weitgehend trocken ist, kann man sehr schön an dem staubtrockenen, hellen Bohrmehl vor den Löchern sehen...
Nix "aufsteigende Feuchte"!

Viele Grüße



Glauben und Realität



Die einen glauben an den katholischen Gott, dessen momentaner Vertreter der Herr Ratzinger in Rom ist.
Die anderen glauben an einen anderen christlichen Gott (obwohls doch nur einen gibt) und schlagen sich immer noch die Köpfe deswegen ein.
Die wieder anderen glauben an einen wieder gleichen und doch anderen Gott oder Heilsüberbringer.
Dann gibts welche, die glauben auch an den einen Gott und wissen für sich, dass die 3 anderen unrecht haben und nur SIE die göttliche Weisheit besitzen und nur SIE die Lieblinge Gottes sind.
Dann sagen Leute, dass es noch andere Leute gibt, die irgendwie ganz andere Götter, Steine, Sachen und Ideen als ihre Anbetungsobjekte betrachten.
Wer hat nun Recht?

Am schlimmsten sind die Missionare, die mit Schwert und Keule ihren Glauben verbreiten und dazu sagen: Das ist RECHT! (oder richtig)

Oder: noch schlimmer sind die …

P.S.
Mit der Ratifizierung des Lisabonvertrages wird die Todesstrafe wieder legalisiert! Dann kann man endlich wieder "Ungläubige" umbringen lassen! (wenn man ganz oben sitzt)
z.B.
http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/Argumente.pdf

Aber das ist sicher auch wieder nur "Glaubenssache"

Weiter so!

FK



Zu dem Bild,



Gut beobachtet Herr Böttcher. So genau hab ich da gar nicht hin geschaut.
Ich hab lediglich mit entsetzen festgestellt, das dem Schimmelbefallenen Putz keinerlei Beachtung geschenkt wurde.
Ich hätte diesen als erstes abgeschlagen und aus der Wohnung gebracht.



Schimmel



Lieber Florian,
ich bin nicht bloß vom rechten Glauben abgefallen, sondern als Atheist und Ungläubiger der ewigen Verdammnis der Hölle sicher.
Da sind so ein paar Jahrzehnte Fegefeuer für einen anständigen Christen doch nix!

Viele Grüße



@Böttcher



... lassen Sie bloß die Glaskugel im Schrank. Ich werde es mir auch ersparen Ihnen zu erklären warum ich wie gehandelt habe, muss Ihnen aber auf die Nase binden das der Hauseigentümer seit 2006 eine trockene Wand ohne Schimmel hat. Egal, Sie Recht und ich meine Ruhe.

Mister Anonym, oder etwa doch der Herr Struve? Irgendwie kommt mir da so einiges Bekannt vor. Aber egal, wir haben sowieso noch ein Date, im Internet hinterläßt man Spuren. Verbände können nützlich sein, man nennt diese auch Lobbyvereine, ist mir auch verständlich wenn man der Welt erklären möchte, dass man nur selbst der uneingeschränkte Hüter allen Wissens und allein der jenige ist der die Probleme löst. Ihre Aquisitionsversuche beeindrucken jedoch kaum. Was Sie allerdings verschlafen haben ist das Porofin & Co. bereits von Mitgliedern des DHBV verkauft und verarbeitet werden. Mustopf lass grüßen. Bei der Dresden Haus 2009 waren die sächsischen Kollegen auch an unserem Stand -Udo Mühle stand dabei. Na ja, den größten Vogel haben Sie wieder zum x-ten mal abgeschossen. Mann, Injektionsstoffe zur Mauerwerkstrockenlegung gehören in die Gruppe C die keine Bauamtliche Zulassung benötigen. Ich hoffe Ihre Sachen sind wenigstens nach ISO 9001 zertifiziert (hihi).

Daniela, mache Dein Ding. Ich wünsche Dir viel Glück mit Deinem Schimmel in Koblenz, ist ja alles nicht so gefährlich. Das Bild zeigt so eine Paraffin "Stehsperre" im KKH Stollberg im Erzgebirge an einer Innenwand die an einer Außenwand anschließt. Als die Wand im Zuge einer Generalsanierung weggeschnitten wurde gab es dieses schöne Bild, tolle Verteilung. Hier hatten wir dann vor zwei Jahren mit Porofin Horizontal-, Vertikal- und Stehsperren eingebaut, natürlich mit DHBV Beteiligung. Vorher war da ein anderer Kollege zu werke, hoffe bei Ihnen sieht es nicht so in der Wand aus.

Schönen Feierabend



Zitat Rupnow:



„Verbände können nützlich sein, man nennt diese auch Lobbyvereine, ist mir auch verständlich wenn man der Welt erklären möchte, dass man nur selbst der uneingeschränkte Hüter allen Wissens und allein der jenige ist der die Probleme löst.“

Das leuchtet natürlich ein. Da vertraut Tante Martchen lieber einer „soliden“ Firma die ihr ein Mittelchen über einen „soliden“ Vertreter zum selber einsprühen verkauft, am besten noch mit der Empfehlung „das kann doch ihr Enkel machen da sparen sie dann noch mal richtig“

„Injektionsstoffe zur Mauerwerkstrockenlegung gehören in die Gruppe C die keine Bauamtliche Zulassung benötigen“

Sie dürfen aber zugelassen sein. Nicht vom Bauamt, da bekommt man Baugenehmigungen, sondern von der Bauaufsicht.

Da Sie das nicht so ganz verstehen können erkläre ich Ihnen das mal an Elektroartikeln.
Gefordert ist in Deutschland lediglich das CE Zeichen, zumindest im privaten Bereich.
Nun stecken Sie mal in einen 5 Fach Stromverteiler mit CE Kenzeichnung Made in Taiwan einen 2 KW Verbraucher und beobachten die thermische Entwicklung des 2,- Euro Stromverteiler.
Viel Spaß.
Das gleiche machen Sie jetzt mal mit einem vom VdE geprüftem Teil.
[pubimg 18916]
Ihr super Bild.
„Das Bild zeigt so eine Paraffin "Stehsperre" im KKH Stollberg im Erzgebirge an einer Innenwand die an einer Außenwand anschließt. Als die Wand im Zuge einer Generalsanierung weggeschnitten wurde gab es dieses schöne Bild, tolle Verteilung.“

Ich sehe hier erstmal keine Feuchte Schäden. Weiter sehe ich, dass die linke Wand um mindestens 11,5 cm nach hinten verspringt. Die Injektoren stecken noch in der Ecke und gehen weiter nach hinten in die Wand. Das heißt, selbst wenn die linke, weiße Wand nur eine 11,5er ist liegt die Wirkebene dieser Sperre bis min. 20 cm weiter hinten als da wo die Wand abgeschnitten wurde. Hier wurden lediglich die Randzonen des sich vom Bohrkanal kreisförmig ausgebreiteten Paraffin angeschnitten und zwar tangential.
Radial wird das in etwa so aussehen.

Also alles gut



@Kindergarten



Mister Anonym, ich kann ja mal den Kollegen fragen der mit mir zusammen das Gebäude saniert hat. Er ist schließlich Mitglied im DHBV, dem werden Sie Ihren Einlassungen zur Folge sicher eher glauben wollen was da zu sehen ist. Die ganze Glaskugelguckerei einiger Abdichtungsspezialisten ist einfach nur nervend. Schicken Sie mir mal Ihre Telefonnummer dann ruft der Sie an.

Im übrigen, was Sie mal wieder nicht verstehen finden Sie im Porofin- Gästebuch:

http://62.75.177.102/shop2/index.php?user=lotupor&gbuch=1

Nicht Blau anlaufen wie diese Verkieselung auf dem Bild.



meine kleine Anmerkung zum Thema:



...freaky...



Ach Rupnow,



erst verreißen Sie den DHBV als Lobbyverein und jetzt verstecken Sie sich hinter angeblichen Mitgliedern. Haben Sie das Objekt alleine nicht hinbekommen?
Schreiben Sie doch den Namen Ihres Kollegen hier rein, dann kann jeder den es interessiert auf der DHBV Seite nachsehen was an Qualifikation dahinter steckt.
Lampe an Herr Rupnow.
Das geht nämlich nur wenn es den Kollegen auch gibt.



Wenn man natürlich



das Injektionsmittel an Kunden vermittelt bzw verkauft, die eigentlich gar kein Feuchteproblem haben, dann bekommt man logischerweise nur gute Referenzen.

Gruss Hein

PS Zensur gibts ja auch noch oder?





oder, man ist sich selbst der beste Gast und schreibt sich selbst ins Gästebuch.





Richtig, das ist eine weitere Möglichkeit Gutgläuigen etwas vorzugaugeln.
Aber wir werden es wohl nicht erfahren schade.



Kein Neid,



ich stelle Ihre Erfolge auch nicht in Frage -wenn Sie richtig und dauerhaft saniert haben.

Was ist Lobbyismus finden Sie hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus

Keine Krokodilstränen bitte. Lobbyismus ist was ganz normales im Ländle und kein negatives Wort. Interessenvertretung, gefällt Ihnen das besser? Ich bin in der IHK Berlin u. a. auch als Bautenschutzbetrieb, also auch Mitglied einer Lobby.

Und Hein, ich habe die Trocknungserfolge nicht vermittelt oder verkauft, sondern erarbeitet. Die Aufträge bekomme ich auch von Kunden die hier bei Fachwerk lesen und mit mir konform gehen, sich allerdings nicht durch den schlechten Stil einiger Mitglieder belästigen lassen wollen und daher lieber unerkannt bleiben.

Bild: Injektion für eine PorofinPress Horizontalsperre, die Abdichtung für Handwerksbetriebe mit EP Technik.

Schönen Tag noch.





"Bild: Injektion für eine PorofinPress Horizontalsperre, die Abdichtung für Handwerksbetriebe mit EP Technik."

Und die Wand wie immer schon vorher trocken.

"Gut" verkauft.


Der Handwerker gehört aber in die Handwerkskammer. Wer mit Ware Handelt gehört selbstverständlich in die IHK
Sie, als Vertreter sind dort schon richtig Herr Rupnow



Da auf dem Bild keine Feuchtigkeit zu erkennen ist,



wird es sich hierbei wohl um eine Vorsichtsmassnahme handeln, für eine vielleicht oder evtl. auftretende Feuchtigkeit.
Was anderes kann ich mir einfach nicht vorstellen.



Experten



Da hat sich der Architekt wohl geirrt meinen Sie? Muss ich den mal erzählen das bei Fachwerk.de ein paar selbsternannte Merlins in der Glaskugel gesehen haben das die Wand trocken ist. Aber Sie haben nicht ganz Unrecht, es sieht dank Zementsperrputz -den Verkieseler und Silkonatverabreicher gern auftragen um den Misserfolg zu verdecken- wirklich trocken aus. Daher sollen Sie diese Wand noch ein paar Zentimeter höher sehen.

Der Handwerker ist in der HWK, sicher, aber die IHK hat auch Handwerkskollegen als Mitglieder. Ich bin nicht der einzige. Es gibt da keine Kongurenz, ich werde gern von der HWK Potsdam zum Energie- u. Umwelttag eingeladen um auszustellen usw. Sie können ja mal vorbeikommen.

Ralf





ja, bei der nun neuerlichen Art der Schadensbeseitigung hat sich der Architekt bei der Wahl der Maßnahme möglicherweise geirrt.

Handelt es sich um eine Außenwand oder um eine Innenwand in die injiziert wird?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Kornmayer



eine Außenwand, Ziegelmauerwerk. Der Zementputz hat schön gesperrt und oben drüber ist es dann ausgeblüht. Im übrigen hatte das gesamte Gebäude ein Problem mit aufsteigender Feuchtigkeit gehabt, natürlich auch die Innenwände.

Jetzt nicht mehr.

Mit Gruß

Hier noch ein weiteres Bild was das Ausmaß deutlich macht.



@ RaDiRu



Ich dachte schon, die paraffinöllastigen Sudeleien im Forum seinen ausgestorben und deren demagogischster Vertreter im rosa Bottich untergegangen :-(

Sensationell, mit welchem Einstz Sie hier Propaganda gegen ihr Produkt betreiben.

"Bei der Dresden Haus 2009 waren die sächsischen Kollegen auch an unserem Stand -Udo Mühle stand dabei." Das ist weißgott noch kein Ritterschlag. Ich war auch schon 'mal in einer Stadt, wo Obama grade war - na und?

Ich war schon des öfteren an einem Profinstand, mit oder auch ohne Ihre Teilnahme. Eine fachlich korrekte Beratung konnte ich in keinem Fall belauschen. Eine nähere Wertung dessen, was da zu hören war, verbietet sich leider in diesem Rahmen.


@ Daniela
Da das Thema schon zu entwischen droht:

Du schriebst, daß es keine Trennung zwischen Keller und Treppenhaus gibt. Da sollte unbedingt eine Tür 'rein. Lüften solltest Du auch im Sommer - zum Beispiel nachts. Es gibt ferner die Möglichkeit, mithilfe einer elektronischen Regelung Ventilatoren zu ermutigen, nur dann aktiv zu werden, wenn es etwas bringen kann.

Grüße

Thomas





Verehrter Herr Rupnow,

meine Glaskugel ist zur Zeit leider in der Inspektion. "... eine Außenwand, Ziegelmauerwerk. Der Zementputz hat schön gesperrt und oben drüber ist es dann ausgeblüht ..."

Sind Sie nicht aus eigenen Stücken darauf gestoßen, dass ein Entfernen des Zementputzes möglicherweise das Problem hätte bereits weitgehend beseitigen können? Im besonderen bei den Innenwänden? Widersprach diesem Ansatz hier der genius venditio?

Kollegialen Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



The Show must go on.....



Die Fortsetzung dieses Threads findet ihr hier:

http://www.youtube.com/watch?v=rypULAp99ao&feature=player_embedded#t=18

:-) Boris



@Böhme



Nun Herr Böhme, nur weil Sie eine fachlich gute Beratung nicht verstehen heißt das noch lange nicht das die nicht gut war. Bei diesen Gelegenheiten verweise ich gern auf unser Gästebuch: http://62.75.177.102/shop2/index.php?user=lotupor&gbuch=1



@Kornmayer



Hallo Herr Kornmayer,

natürlich habe ich das gleiche festgestellt wie Ihr Kollege. Der Zementputz ist natürlich weg, die Ursache für den kapillaren Wassertransport ist damit aber nicht beendet, wie auch. Eine Porofin Kapillarwassersperre stoppt jetzt das Wasser, was sonst.

Mit kollegialen Gruß
Ralf D. Rupnow



Immer noch ruppig,



und ohne Substanz.

Viel Spaß weiterhin.

Grüße

Thomas



@Thomas



Was soll denn schon wieder diese unnötigen Stichelein, beschränken wir uns doch gegenseitig einfach nur auf die Sache und nicht auf uns.

Gruß Ralf



@RaDiRu



Da knallt einer mit der Teutonenkeule durch den Porzellanladen ("nur weil Sie eine fachlich gute Beratung nicht verstehen"), und ärgert sich über einen Piekser???

Erheitert (und heute auf der poorofinfreien "room&style" in Dresden)

Thomas



Es nimmt



kein Ende und interessiert zumindest mich ÜBERHAUPT nicht mehr!!

Es ist doch alles gesagt, überzeugen läßt sich hier keiner mehr!



Das ist ja wie in der Politik!



Hallo

Alle Rechte beim Verfasser - Loriot!

http://www.youtube.com/watch?v=JyGfRzVwvbs
oder

http://www.politik.de/forum/showthread.php?threadid=16960

Zitat:
Meine Damen und Herren, Politik bedeutet, und davon sollte man ausgehen, das ist doch – ohne darumherumzureden – in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden. Ich kann meinen politischen Standpunkt in wenige Worte zusammenfassen: Erstens das Selbstverständnis unter der Voraussetzung, zweitens und das ist es, was wir unseren Wählern schuldig sind, drittens, die konzentrierte Beinhaltung als Kernstück eines zukunftsweisenden Parteiprogramms.

Wer hat denn, und das muss vor diesem hohen Hause einmal unmißverständlich ausgesprochen werden. Auch die wirtschaftliche Entwicklung hat sich in keiner Weise ... Das kann auch von meinen Gegnern nicht bestritten werden, ohne zu verkennen, dass in Brüssel, in London die Absicht herrscht, die Regierung der Bundesrepublik habe da – und, meine Damen und Herren ...warum auch nicht? Aber wo haben wir denn letzten Endes, ohne die Lage unnötig zuzuspitzen? Da, meine Damen und Herren, liegt doch das Hauptproblem. – Bitte denken Sie doch einmal an die Altersversorgung. Wer war es denn, der seit 15 Jahren, und wir wollen einmal davon absehen, dass niemand behaupten kann, als hätte sich damals – so geht es doch nun wirklich nicht!

Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Fragen des Umweltschutzes, und ich bleibe dabei, wo kämen wir sonst hin, wo bleibe unsere Glaubwürdigkeit? Eins steht doch fest und darüber gibt es keinen Zweifel. Wer das vergißt, hat den Auftrag des Wählers nicht verstanden. Die Lohn- und Preispolitik geht von der Voraussetzung aus, dass die mittelfristige Finanzplanung und im Bereich der Steuerreform ist das schon immer von ausschlaggebender Bedeutung gewesen ....

Meine Damen und Herren, wir wollen nicht vergessen, draußen im Lande und damit möchte ich schließen. Hier und heute stellen sich die Fragen, und ich glaube, Sie stimmen mit mir überein, wenn ich sage...Letzten Endes, wer wollte das bestreiten! Ich danke Ihnen ....."

Zitat Ende

Im Zuge der Pseudowahlen am Sonntag - oder glaubt hier jemand, dass "alle Macht vom Volke ausgeht"?

Porofin for Präsident¿

FK



Wohlan ihr Söhne Störtebeckers:



"Die (mutwillige) Richtungsänderung eines Threads wird als „Kapern“ bezeichnet; auf englisch heißt derselbe Vorgang "to hijack a thread" („einen Thread entführen“)." (Wikipedia)

Auf zu neuen Abenteuern!!!!

:-) Boris



@da gehn glatt die Überschriften aus!



... ohne Worte zu ohne Geist.



Lieber Gott



Der Rupnow schreibt ja immer noch den gleichen Schwachsinn wie eh und je.

Der Verweis auf das Gästebuch, ein Witz, was der Gang nicht gefällt löschen Sie raus.
Sicher das machen andere auch.
Denn geballten Mist aber selbst rein zuschreiben das gibt es nur bei Rupnow & Co.

O.Struve



@Struve



Sie scheinen es bis heute immer noch nicht begriffen zu haben.

Wo sind Ihre zufriedenen Kunden? Keiner meiner war zu diesen Einträgen gezwungen worden, alle haben das freiwillig und gern getan. Ihr Papelapap läßt mich kalt, ermüdet mich eher.



@Unbekannt



Dieser Beitrag entspricht selbstverständlich den Forumsregeln. Wer anstelle Hilfe zu leisten dumme anmachen gegen Mitglieder bei Fachwerk startet darf sich nicht über entsprechende Reaktionen wundern. Ich habe bisher noch keinen kritischen Beitrag gegen mich, die von mir verwendeten Produkte oder Leistungen gelesen die auf real existierenden und wahren Tatsachen beruhte.

Meine Reaktion war durchaus angemessen und Sie werden damit in Zukunft leben müssen.

MfG, Ralf





Blösinn hoch 3, Ursprungstehma total verfehlt, setzen 6.
Ich dachte, hier gibt es richtige Fachkompetenz und nicht selbsternannte!
Zumal das hier propagierte Produkt ausser Ärger null und nix bringt, als ich reklamierte kam nur Axelzucken und aussreden.
somit ergibt sich folgendes für mich:
- sehr viel Geld futsch (na ja selbst Schuld)
- Problem nicht wie versprochen behoben
ergo mit solcher Firma will ich nichts mehr zu tun haben.

Grüsse



Die Fackel der Wahrheit.



Da muss ich mich aber doch auf die Seite von Herrn Rupnow stellen, wenn man außerhalb der Regeln des allgemeinen Umgangs miteinander angegangen wird kann man sich da auch ruhig verteidigen. Dann ist es halt eine Frage des eigenen Charakters ob man auf gleichniedrigem Niveau antwortet oder nicht.

Allerdings wird bei der Art der "Diskussion" bereits billigend in Kauf genommen, dass so etwas vorkommt. Wenn man die Fackel der eigenen Wahrheit durch die Menge trägt, kann es halt passieren, dass man dem ein oder anderen den Bart versengt.

Gruß aus dem herrlich sonnigen Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

P.S.:
Hinzufügen möchte ich allerdings, dass ich entgegen Herrn Rupnows Auffassung und Verständnis sehr wohl kritische Beiträge gegen ihn und vor allem gegen die verwendeten Produkte oder Leistungen gelesen habe, die auf real existierenden und wahren Tatsachen beruhten. Trotz Drang und um beim Anstand zu bleiben, spreche ich auch bei seinen Produkten eben von Paraffinen, Ölen oder Mitteln und nicht von Plörre, Pampe oder ähnlichem.



Herr Rupnow,



ich muss nicht mit zufriedenen Kunden hausieren gehen, meine Geschäftsstrategie ist eine andere als die Ihre.
Mit getürkte Referenzfotos und Gästebüchern auf Kundenfang zu gehen ist doch die billigste Art und Weise.
Ich gehöre auch nicht zu den Verfechtern dass es keine aufsteigende Feuchtigkeit gibt, verfüge aber über soviel Fachwissen, das das was auf Ihrem Foto zu sehen ist keine aufsteigende Feuchtigkeit ist. Auf jeden Fall nicht ursächlich für das Schadensbild.

Nicht desto trotz, weil es Sie so interessiert, hier mal ein zufriedener Kunde (ein ganzer Verein) von mir.
Der Turm steht wieder aus eigener Kraft und ohne Gurte.

http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/5942602.html

Ps.
Die Schäden an dem Turm hatten aber andere Ursachen als hier geschildert.

O. Struve



@H&M



Ich kann Ihre Entäuchung verstehen und Sie sollten Ihr Recht beim ausführenden Betrieb auch einholen.

Ich möchte es allerdings noch einmal widerholen: Porofin hat nichts mit dem an Ihren Wänden verarbeiteten Parraffininjektion EG zu tun. Beide sind völlig unterschiedliche Sperrsysteme.

MfG, Ralf



@Struve



Na ja, wem wunderts. Herr Struve bei seiner Lieblingsbeschäftigung. Meine Kunden sind nicht anonym.

Im übrigen Herr Struve, DHBV Mitglied, wie mein Kollege hier: http://www.immo-san.de/bautenschutzverband-fachbetrieb.html
schlafen Sie also weiter.

Einen schönen Sonntag



Rupnow…



Zu "Ihrem" Kollegen...
Fachwissen nutzt ohne dessen Anwendung recht wenig.

Zitat von der Web-seite Ihres Kollegen.:

„Das von uns verwendete Porofin wurde im staatlichen Materialprüfamt NRW getestet und in seiner Wirksamkeit bestätigt. Porofin übertrifft die Anforderungen der WTA für Injektionsmittel ganz deutlich im Bezug auf Bohrlochabstand und Verteilungsfähigkeit in Mauerwerken jeder Art.“

Kann ich das so mal schriftlich vom MPA bekommen ???

Und wenn das Mittel die Anforderungen der WTA so deutlich übertrifft sollte es doch auch ein Prüfzeugnis der WTA dafür geben.



Aussagelos



Das können Sie natürlich nicht schriftlich bekommen, die hat die MPA gewiss so auch nie behauptet.
Der Prüfbericht 4562 von der MPA NRW gibt Auskunft, dass:

- nicht näher benannte nicht normgerechte Materialproben aus Porenbeton eingeliefert wurden und
- gem. Auftrag durch die Fa. Hydro-Chemie auf Wasseraufnahme hin geprüft werden sollten.
- Aus den Anlagen ist ersichtlich, dass die Proben Nr. 1-5 mit einem Feuchtegehalt von 7,7 % i.M beim Versuch (kurzfristiges, teilweises Eintauchen in Wasser) wesentlich mehr Wasser aufnehmen konnten als die Proben 6-10, die mit einem Feuchtegehalt von 28,7 % i.M. eingeliefert wurden. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Das Wort Porofin kommt im Bericht nicht vor und die MPA prüft halt gem. Auftrag, egal ob sinnvoll oder nicht.





Dann sollte den Herren aber mal einer auf die Finger hauen.
Mit den Texten versuchen sie die Kunden ja offensichtlich arglistig zu täuschen.



@Struve



Oh Gott: Die ewige Diskussion: WTA e. V.

Jederzeit, wenn die WTA e.V. sich traut uns zu prüfen.

Zur Denkmal 2008 in Leipzig habe ich an deren Stand gefragt warum die uns nicht prüfen wollen.

Antwort: wir wären ein Selbstmacherprodukt.

Das ist natürlich eine echt blödsinnige Antwort. Die Kollegen von Vainal (WTA e.V. zertifiziert) haben mir gesagt das die Ihre Sachen auch Selbstanwendern zukommen lassen. Aber so ist es halt mit den Lobby-Vereinen in Deutschland, man will nicht in die Hand beißen die ein füttert.

Ein kluger Mensch fragt da natürlich was das mit der Wirksamkeit des Produktes zu tun haben soll. Entweder es funktioniert oder eben nicht?
Eine Prüfung durch die WTA e.V. könnte da letztendlich sicher Gewissheit geben, aber die wollen nicht.

Allerdings sind wir ja geprüft, übrigens wo die WTA e.V. auch prüfen läßt, beim MPA NRW. Denn die prüfen schließlich nicht selbst.

Also Herr Struve, an uns liegt es nicht. WTA e. V., jederzeit wenn die das zulassen. Wir haben in den 42 Jahren der Existenz unseres Sperrsystems bewiesen das wir funktionieren und zwar bis heute.

Tun Sie den Mitgliedern einen Gefallen, ziehen Sie das Thema nicht unnötig in die Länge.

Und wem wollen Sie eigentlich auf die Finger hauen? Leiden Sie an Selbstüberschätzung? Wenn Sie was vorzubringen haben gibt es entsprechende Ämter, die warten schon auf Sie.



@Kornmayer



.. wie gesagt Herr Kornmayer, jederzeit wenn die WTA e.V. es zuläßt nach den Prüfrichtlinien der WTA e.V. und den Verarbeitungsrichtlinien der Hydro Chemie. Es macht für uns wenig Sinn unseren Bohrlochabstand der WTA e. V. zur Liebe von 25 cm auf 12,5 cm zu verringern. Das gilt für Porofin und Porofin Press.

Machen Sie also bitte nicht uns den Vorwurf diese Prüfung nicht vorweisen zu können, an uns liegt es nicht.

Es geht nach meiner Meinung auch um Glaubwürdigkeit der WTA e.V. die sich dem Anspruch gestellt hat, gültige Standards am Bau in Deutschland setzen zu wollen. Ich weiß nicht wie es in anderen Spaten ist, aber bei der Bauwerksabdichtung berauben die sich durch ihre Lobbypolitik selbst diesen Anspruch. Ein jeder der ein Problem mit feuchten Wänden hat sollte also auch über den Tellerrand dieses Vereins schauen.





Verehrter Herr Rupnow,

sollten Sie die Muße besitzen einmal genau nachzulesen, werden Sie feststellen, dass ich niemals einen Ton zur WTA oder ähnlichem verloren habe. Das berührt mich hinsichtlich Ihres Produktes etwa genauso wenig wie das Interesse am Abstand der Bohrlöcher durch die Sie nahezu reines Paraffinöl in wehrlose Wände schicken.

Was hierdurch mit den Wänden und deren ureigenem Vermögen der Regulierung geschieht haben wir - denke ich - eingehend diskutiert.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Kornmayer



Wenn man Ihren Text liest, bekommt man aber schon den Eindruck das Sie die Messmethoden und Ergebnisse des MPA NRW bei Porofin nicht respektieren.

Was für eine Prüfung möchten Sie denn nun?
Welcher Prüforganisation vertrauen Sie?

Sehen Sie, ich vertraue auf Grund des jahrelangen Erfolges mit diesem Sperrsystem, seiner unbedenklichen Inhaltsstoffe und der einfachen Handhabung.

Schreiben Sie doch mal auf was für Sie so ein Sperrsystem können muss. Da bin ich schon gespannt.

Gruß





Verehrter Herr Rupnow,

bei aufmerksamer Lektüre wäre Ihnen nicht entgangen das ich nicht an den Werten der Materialprüfungsanstalt zweifle. Diese misst und prüft im Auftrag des jeweiligen Kunden genau dass, was sie vorgesetzt bekommt. Hier wird nur gemessen, nicht bewertet.

Wie der jeweilige Kunde dann die gemessenen Werte interpretiert oder fehlinterpretiert ist nicht Sache der Materialprüfungsanstalt. Diese hat bei der Prüfung 4562 lediglich bemessen, dass die trockneren Proben (7,7% i.M.) mehr Wasser aufgenommen haben als die Proben mit einer Einlieferungsfeuchte von 28,2% i.M.

Wie, mit welchem Produkt und ob die Proben überhaupt behandelt waren hat die Materialprüfungsanstalt nicht geprüft, gemessen o.ä. Das war auch nicht der Auftrag der Prüfung 4562. Auf eine andere Prüfung wird sich in Ihrem Prospekt nicht bezogen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Verehrter Herr Rupnow,

um Ihre Spannung nicht allzulange andauern zu lassen, möchte ich auch gerne darauf eingehen, was "denn ein Sperrsystem so können muss":

Ziel einer jeden Gebäudeabdichtung ist es, das Gebäude abzudichten. Mehr Anforderungen gibt es nicht, außer:

- Die Abdichtung muss schon in Materialität und Funktion zum verwendeten Bauwerksmaterial (porös, nicht porös, trocken, nass, etc. ...) und dessen Oberfläche (saugend, glatt, etc. ...) passen. Unterschiedliche Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften. Die Vorstellung, es gäbe ein einziges "Mittel" das jegliches Material gleich durchdringt, absperrt oder was auch immer, ist irrend.

- Einer Abdichtung gereicht es im Allgemeinen zum Vorteil, wenn deren Lage auf der richtigen Seite des abzudichtenden Bauteils liegt.

- Vor dem Anbringen einer Abdichtung muss einfach sonnenklar sein, wogegen diese abdichten soll. Hier gibt es verschiedene äußere Einflüsse wie Regenwasser, Staunässe, defekte Rohre, Grundwasser, Bodenbeschaffenheiten, etc. Unterschiedliche Einflüsse benötigen unterschiedliche Eingriffe.

- Wenn ein Feuchteereignis plötzlich oder in regelmäßigen Abständen auftaucht ist herauszufinden, was sich am Gebäude oder dessen Umfeld geändert hat. Das kann an Änderungen an den Außenflächen, Regenrohren, Kanalarbeiten, aber auch an neu aufgetragenem oder auch falschem Putz bei äußerem Ereignis liegen.

- Bei einer solchen Analyse kann auch herauskommen, dass eben ein Gebäude, das bereits 100 Jahre oder noch mehr ohne "moderner" Abdichtung ausgekommen ist nicht zwingend eine Abdichtung benötigt.
Bei auftretender Kondensfeuchte zum Beispiel wird sich das Wasser nach einem inneren Absperren der Wände trotzdem irgendwo niederschlagen, dann halt tropfenweise oder wo ganz anders. Da gibt es ein wunderbares Bild von Ihnen zu solch einem Fall (Forum 120449).

- eine falsche oder nicht richtig ausgeführte Abdichtung kann mal gut gehen, kann aber eben auch fatal für das Gebäude sein.

Soweit fürs erste. Ich weiß, das ist viel für den Anfang, aber ich stehe gerne stets zur Verfügung.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

Das immer wieder von mehr oder minder Professionellen an die Wand geschriebene Menetekel der aufsteigenden Feuchte ist für einen Hauseigentümer eine im Normalfall nicht nachzuvollziehende aber mit scharfscheinender Logik erklärte Diagnose, die auf fast mystisch-mythischer Angst basierend die ohnehin knirschenden Fundamente des Altbaus ins Wanken bringt.
"Da muss dringend gehandelt werden!", gibt es dann zu hören und schon ist die Plempe an der Wand. Anschließend folgt der Lüftungshinweis für die Zukunft und wenn der Eigentümer sich daran hält bleibt der Keller auch in Zukunft trocken. Alle zufrieden, oder? Möglicherweise folgt dann noch eine Referenzmessung - normalerweise in den Herbst- oder Wintermonaten - und oh Wunder: die Wand ist trockener als zuvor.
Das es kein Wunder ist, sondern das die Begleitmaßnahme des Lüftens mehr gebracht hat, als die Plempe an der Wand, wird dem glücklichen Hausherren möglicherweise für immer verborgen bleiben.



Herr Rupnow



Was spricht da gegen den Bohrlochabstand auf die 12,5 cm zu reduzieren?
Dann hätten Sie den Produkt bezogenen Nachweis, den Sie bis dato nicht haben, das da etwas funktioniert.
Bei Ihren Haustürgeschäften können Sie den Kunden doch überlassen ob sie diesen Abstand oder abweichend von der Norm die 25 cm nehmen.

Aber hören Sie endlich auf damit zu werben, dass Ihre Mittel „die Anforderungen der WTA ganz deutlich übertreffen“

Das kann teuer werden, fragen Sie Ihren Anwalt.



@Kornmayer



... vielen Dank für Ihre Mühe.

Vor einer jeden Sanierung folgt auch bei mir eine genaue Analyse, ich setze also nicht die Bohrmaschine an bevor ein Ergebnis fest steht. Kürzlich hatte ich ein Anruf aus Hessen, der Kunde hat ein Mietshaus bei Berlin und wollte ein Angebot für eine HZ. Nun, er hat keine HZ bekommen, es war etwas anderes. Man muss eben nicht ein Architekt sein um eine ordentliche Schadensanalyse und ein Sanierungskonzept zu erstellen.

Das Sie nicht glauben das man mit Porofin sämtliche porösen Baustoffe wie Ziegelmauerwerk, Beton, Porenbeton, Ytong oder sogar Lehmwände trocken legen kann, nicht nur HZ sondern auch vertikale Sperren erstellen kann, na ja, kann ich auch nicht ändern.

Gruß



@Struve



ganz einfach Herr Struve, mit der Verringerung unseres Bohrlochabstandes würden wir unsere Kunden betrügen, keine Chance. Das unser Sperrsystem funktioniert beweist es nun seit 1967.

Und das wir die WTA e.V. Anforderungen übertreffen ist eine Tatsache, darauf können Sie eine gute Flasche Bier öffnen.

Nur mal eine Hausnummer: Welterbe Kloster Kirche Sergijeva ca. 400 Jahre alt. Die Stützmauer des Klosters ist eine Hangmauer die mit Porofin flächisch gesperrt wurde. Hier wurde kürzlich ein Wasserdruck von 0,55 Bar gemessen der auf der Porofinsperre drückt. Die Porofinsperre hält ohne eine einzige Baustoffpore verschlossen zu haben.

Wir müssen niemanden etwas beweisen Herr Struve!



Ach der Zauberlehrling Rupnow!



Nun lese ich schon ne Weile mit und halte mir den Bauch. Lehm trocken legen mit Porofin, ich halt´s nicht aus!
Nächstens versuchst de uns vielleicht noch einzureden Bentonit mit Porofin zu sperren.
Ist dein Zauberzeug nicht besser zum Kerzen ziehen geeignet?
Damit gewinns´te bestimmt nen Kundenstamm.

kaputtlachende Grüße Ronny Herbst



Liebe Leute,



bitte seid Euch auch bewusst, daß Ihr einem X-beliebigen Knaller jede Menge Internetpräsenz verschafft, wenn Ihr den Meier tatsächlich Meier und das "Ultimative Produkt" tatsächlich das "Ultimative Produkt" nennt.

Damit ist natürlich keinesfalls Herr R. und sein einzigartiges Produkt P. gemeint. Nur so allgemein zu Erinnerung...

Liebe Grüße, besonders an Christoph für faktenreiche Beiträge, von

Thomas



Schon 72 Antworten.....



....wie issen der Rekord hier im Forum?

:-) Boris

P.S. @RDR In einem anderen Thread ist gerade ein "Kollege" von der Firma Matrolan zu Besuch - kennen Sie sich schon?



@keine Panik



Herr Webler, diesen Kollegen kenne ich nicht. Ich habe eben mal auf deren Internetseite geschaut, sieht aus wie aktive Elektroosmose. Dazu folgendes aus der Porofinseite:

Es ist ansich seit langer Zeit bekannt, das Wasser in Kapillaren oder im Erdreich durch ein elektrisches Feld bewegt werden kann. Es wird an die beiden in die Wand eingebauten Metallstäbe eine elektrische Gleichspannung angeschlossen. Das Wasser in der Wand wandert zum Minuspol der sogenannten Kathode.

Die Methode hat mehrere, auf den ersten Blick nicht offensichtliche Fehler, wie die Korrosion der Elektroden, die elektrolytische Zersetzung von Salzen im Mauerwerk und damit die Entstehung von Reaktionsprodukten unkontrollierbarer Zusammensetzung, die mauerwerkschädigend wirken können, ständigen Stromverbrauch und bedarf ständiger Kontrolle und Wartung. Der wesentlichste Fehler ist jedoch, dass die Wirkung von einem ausreichend hohen Stromfluss abhängig ist. Dieser Stromfluss zwischen der Anode und der Kathode verringert sich mit zunehmender Zurückdrängung des Wassers, da trockenes Mauerwerk für den elektrischen Strom nicht oder kaum noch leitfähig ist. Sobald also die obere Elektrode (die Anode) trockengelegt ist, endet die Wirkung des Systems und das Wasser steigt wieder. Ist die Anode wieder nass, beginnt die Wirkung wieder. Der Feuchtezustand der Wand wechselt also ständig zwischen feucht und nass, ohne dauerhafte Trockenheit zu erreichen.

Ansonsten würde ich die Lektüre auf www.porofin.de wärmstens empfehlen wollen.

Schönen Tag noch



@Herbst



Ja Herr Herbst, auch Lehm.

Warum halten Sie das für unmöglich?

Gruß Ralf





Verehrter Herr Rupnow,

eine Behandlung von Lehm ist natürlich genauso möglich wie die eines Teppichbodens, aber mögliche Folgen stehen in der Ausgangsfrage. Möglicherweise wäre Danielas Boden dann komplett verschimmelt?

Sie behandeln auftretendes Kondenswasser genauso wie eindringendes oder kapillar transportiertes Wasser oberflächenunabhängig. Es ist die immer wieder auftauchende und unbeantwortete Frage: Wo geht denn das Wasser nach der angeblichen Hydrophobierung hin?

Wie wird für den Abtransport gesorgt?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Herr Rupnow



Wo wird am meisten gelogen?

1. Bei Grabrede
2. in besagter Lektüre

Warum nur?





ich wür die Gerichte noch dazwischen setzen.



Wie kann ich



eine Wand, die mit Porofin behandelt ist erneut verputzen, wenn der alte Putz runter soll ich einen anderen Putz haben möchte?
Auf der mir Porofin gesättigten Wand hält doch nichts mehr?
oder bin ich hier auf dem Holzweg?

Grüsse



Sicherlich eine interessante Überlegung.



Sie werden sicher alsbald aus kundiger Ecke erfahren, daß der durch Poorofin veränderte Porenrandwinkel zwar den Transport von Wasser völlig verhindert, der Anlagerung von Putz aber keinesfalls im Wege steht, oder ähnlicher Nonsens.

Langzeittests (im Sinne einer wirklich längeren, die Lebensdauer eines Putzes zu berücksichtigenden Zeit) kann's dazu ja nicht geben. Abhilfe: Vielleicht stark kunststoffvergütete Putze :-( Oder eine Wachsbeschichtung der Wand? Das sollte dem Paraffinöl ja am nächsten kommen:-)

Grüße

Thomas



@Kornmayer



... Wände trocknen hervorragend natürlich durch Verdunstung bei richtigem Lüftungsverhalten und Luftbewegung an der Außenfassade ab. Trocknungsgeräte können übrigens auch hilfreich sein.

Ich hatte kürzlich einen Kunden in Neisemünde, alter Bruchsteinkeller, 1. Wohneinheit außen in Schulterhöhe. Extreme Schimmelbildung an der Wand in Richtung Wetterseite einher mit natürlich viel Feuchte. Eine Porofin Horizontalsperre und eine Imprägnierung der Außenwand hatten das Ergebnis, dass die Wände nach zwei Monaten weitgehend trocken und Schimmelfrei waren.

Die Tapeten hat der Kunde nach der Antischimmelbehandlung selbst entfernt.

Gruß Ralf



@Peter



Hallo Peter,

Dein Einwand ist garnicht so falsch. Das werden die Spezialisten hier auch bestätigen. Es muss also eine Haftbrücke in Form eines Tiefengrundes aufgetragen werden der eh aufgetragen wird. Also keine zusätzliche Arbeit. Wir haben alle getestet, von teuer bis billig, alle funktionieren hervorragend.

Gruß Ralf



@Böhme



..., Sie kennen die Volksweisheit sicher: Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Gruß Ralf



Oha,



"Haftbrücke in Form eines Tiefengrundes" vor dem Putzen?

Da kippen wir also noch dispergierte Acrylate oder aber Silikate auf die Wand , schütteln, und der Cocktail ist fertig.

Angeblich nimmt die Wand aber doch gar kein Wasser mehr auf??? Ist schon spaßig.

Danke für den lustigen Einstieg in den Tag

Thomas



@Böhme



..., ich verweise auf die letzte Antwort an Ihre Adresse.

Gruß Ralf



@Rupnow



„Schuster bleib bei Deinen Leisten“

wenn man einen „Leisten“ hat kann man dabei bleiben.



Verdunstung, OK => und gelöste Salze?



Verehrter Herr Rupnow,

an diesem Punkte waren wir schon einmal. Genau so funktioniert es ja auch und hier entsteht das Problem: Kapillar transportierte Salze können nicht verdunsten und so wird eine derart behandelte Wand eher zur Schalenbildung neigen als andere. Dies gilt nicht nur für ihr Produkt.
In Ihrem Kopf mag das gehen, aber ich bin hier draußen. Vielleicht bin ich ja nicht auf dem richtigen Wege, deshalb die Folgefrage:

Was passiert mit den gelösten Salzen? Wo gehen die hin wenn die Verdunstung einsetzt?

Interessiert grüßt aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



P.S.: Zum Nachlesen in (Forum 120320) sowie Vor- und Folgebeiträge.



Ich würde meinen,



…scheißegal wann und wo.
Sie kristallisieren (Aggregatzustand wechselt von flüssig auf fest)
Hab ich in der 6. klasse mal gelernt.
Naturgesetz halt. Das, mit diesem Wechsel auch eine Volumenvergrößerung stattfindet hab ich erst später gelernt.



@Kornmayer



... also Herr Kornmayer, etwas verwundert mich doch Ihre Frage. Wenn Sie immer draußen sind haben Sie das bestimmt schon oft gesehen wo die sich absetzen. Das nach einer Trockenlegung oft ein Putzwechsel stattfindet ist nicht ungewöhnlich, dass entscheidene ist die Unterbrechung des Kapillartransport und der im Wasser gelösten Salze. Übrigens, in Porofin befinden sich anders wie in Verkieselungs- u. Silikonatprodukten keine Salze oder salzabspaltende Stoffe.
Die Trocknung insgesamt kann dann schon eine Weile dauern.

Fragen um das Fragen wegen, warum nicht.



Wie jetzt?



Haftvermittler auf chemischer oder auf Wasserbasis.
Irgendwie ist das doch ein Widerspruch in sich, Putz wird mit Wasser angemacht, Wand wird mit Paraffin oder so etwas abgedichtet d.h. diese nimmt kein Wasser auf, wie soll dann der Putz halten.



@Peter



Das Isoparaffin verdunstet ja mit dem Wasser aus der Wand, es hat also auf kurz oder lang keinen Einfluss auf die Haftung des Putzes.
Bei Porofin und Lotupor wirken Polymermoleküle die sich auf die Porenwände "auflackieren". Dieser Polymerfilm läßt sich nicht von Wasser benetzen und der Baustoff ist vor Feuchteaufnahme in flüssiger Form geschützt. Der Porenduchmesser verliert vielleicht 4% seines Durchmessers so das Wasserdampf durchgeleitet werden kann.

Handelübliche Tiefengründe (Emulgatoren)dienen als Haftvermittler, diese werden unverdünnt aufgetragen und der Putz hält wieder.

Das ist das gleiche Prinzip wie bei der Herstellung von Margarine, um Öl und Wasser zusammen zu bringen gibt man Emulgatoren bei.

Gruß Ralf



Bodennebel



Verehrter Herr Rupnow,

nicht fragen um des Fragens willen, sondern Fragen um Ihres Verständnisses willen. Zugegeben, die Frage war eher rhetorisch. Bodennebelverteilen hilft aber nichts. Es geht um folgenden, von Ihnen entweder noch unverstandenen, möglicherweise fehlinterpretierten oder unbewusst/bewusst zu Seite geschobenen Zusammenhang:

Ziegelwände, aber auch Natursteinwände und/oder deren Mörtel enthalten oft Salze, die während des Kapillartransportes des Wassers an die Oberfläche geführt werden und dort ausblühen. Wird nun der Kapillartransport durch die Hydrophobierung unterbrochen kristallisieren dies Salze nun im Stein in der Wechselzone von hydrophobierter zu nichthydrophobierter Schicht aus, da das Wasser hier ausdiffundiert.
Schon bei kleinsten Wasser- und Salzmengen kann dies passieren. Es kann eine so genannte Schalenbildung stattfinden, eine Abplatzung durch den Kristallisationsdruck der Salze im Steininneren statt. Besonders anfällig sind hier Putze, Tuffe, Sand- aber auch Backsteine.

- Um zuvor beschriebene Schalenbildung zu vermeiden muss also sicher gestellt sein, dass selbst unter extremen Bedingungen (Feuchte und Temperatur) zu keinem Zeitpunkt Wasserdampf im Bauteil kondensieren kann

- Hydrophobierte Flächen ermöglichen ein nun weiteres Eindringen von Sauerstoff in das behandelte Bauteil, was die Carbonatisierung von Beton und die Korrosion der Stahlbewehrungen zur Folge haben kann.

- Spätere Beschädigungen an der hydrophobierten Schicht können Wasser hinter diese führen und zur genannten Schalenbildung – in diesem Falle beispielsweise durch Frostschäden im Außenbereich – führen

- Das Aufbringen einer Hydrophobierung auf einer hinterfeuchteten Wand wird beispielsweise das Problem eines Schimmelbefalls nicht lösen, sondern kann dies sogar noch verstärken. Das Problem liegt hier im Stein, da das nun nicht mehr kapillar abtransportierte Wasser in den hydrophobierten Poren des Steines ausdiffundieren muss. Dieser Prozess nimmt mehr Zeit in Anspruch als ein kapillarer Transport, weshalb es zu einem Feuchtestau an der „Grenze“ zur hydrophobierten Schicht kommen kann. Ein ähnlicher Effekt kann bei einer dichtenden Farbe auf der Außenwand zu tage treten.

Man sollte sich immer vor Augen halten, dass der größte Teil der Feuchtigkeit in einem unbeschädigten Haus mit all seinen Bauteilen – auch den Außenwänden – vom Bewohner ausgeht und nicht vom oft beschuldigten Regenwasser auf den Fassaden oder gar einer „aufsteigenden Feuchte“.
Es will wohl überlegt sein, was man sich in oder an seine Wände injizieren oder auftragen lässt, denn meistens ist der Urzustand nicht so einfach wieder herzustellen. Der Natur sind die Tragödien, die sich in ihr abfinden dann egal.

Die Firma Remmers schreibt zu diesem von ihr erkannten Problem wahrheitsgemäß in einem Technischen Merkblatt: "Es muss gewährleistet sein, dass Wasser und darin gelöste Schadsalze nicht hinter die hydrophobierte Zone gelangen können."

- In Ihrer Argumentation gehen Sie einfach nicht auf dieses Problem ein, außer, dass nach einer Behandlung mit Ihrem Produkt ein Putzwechsel stattfinden wird.
- Ebenso wenig gehen Sie auf die Kondenswasserproblematik ein (wohin geht das Kondenswasser), die nach einer Behandlung mit Ihrem Produkt eintreten kann.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Kornmayer



Sehr geehrter Herr Kornmayer,

ich gebe zu bei Ihrer Frage arg ins Schleudern gekommen zu sein. Ihre ganze Fragestellung, die Zusammenhänge die Sie in Ihrer Frage stellen und das Zusammenwürfeln von verschiedenen althergebrachten Laienhaften „Kenntnissen“ und Baustoffen lassen erkennen, dass Ihnen die Grundlegendsten Kenntnisse zu der Physik fehlen müssen, wohlmöglich streiten Sie ab das es aufsteigende Feuchtigkeit überhaupt gibt. Auch Ihre gewagte These die meiste Feuchte in Außenwänden sei Wohnfeuchte -dann müssten wir ja im Labor leben. Wissen Sie eigentlich wie viel Regenwasser in Wiesbaden pro Jahr auf die Fassaden rieselt? Gut, mit Lotupor auf der Fassade wird da nur Wohnfeuchte drin sein.

Ich möchte aber auf besagte Thermographie verweisen, erinnern Sie sich wie innerhalb von 12 Tagen die Temperaturdurchleitung Durchschnittlich von 2,8 auf 1,8 °C reduziert wurde? Weil eben die Hydrophobierung das Bauteil mit Hilfe von z.B. Windbewegung außen abtrocknete und das sehr gut wärmeleitende Wasser durch die schlecht wärmeleitende Luft ersetzt wurde. Haben Sie überhaupt schon mal bei uns ins Gästebuch geschaut? Ein Kunde der Mieter ist hat mit Lotupor an der Außenfassade auf der Wetterseite das Schimmelproblem besiegt -nicht verschlimmert wie Sie mutmaßen! Die Thermographiestudie wird die Tage abgeschlossen, das Ergebnis wird vom Thermographen bewertet. Schaun wir uns das an und diskutieren dann weiter.

Ich wollte übrigens mangels Zeit unseren besagten Chemiker fragen die Antwort zu geben, schließlich ist das sein Fach- u. Forschungsgebiet an dem er seit 1965 arbeitet. Der hat sich kategorisch geweigert Ihnen auf möglichen 300 Seiten Ihre Frage fachgerecht zu beantworten. Das sagt eigentlich schon alles, wo er doch sonst immer sehr Hilfreich ist.

Ich möchte Ihnen gern ein Angebot machen, am 14. u. 15.10.2009 haben wir eine Schulung im Betrieb in Oer-Erkenschwick. Der Chemiker führt diese Schulung durch, hier können Sie auch Ihre Fragen stellen. Ich bitte allerdings um eine schnelle Zusage da die Plätze heiß begehrt sind.

Für die beiden Herrn oder Damen die Ihnen zugeprostet haben und damit gezeigt haben … na lassen wir das. Dieser Beitrag entspricht in jedem Fall der Forumsregeln.
In dem Sinne.



Grafik



Kann mir bitte mal jemand erläutern, was auf dieser Grafik dargestellt ist, welchen Zweck diese Darstellung hat und was damit bewiesen werden soll!

Viele Grüße



@RDR



Verehrter Herr Rupnow,

an gleichem Punkte waren wir bereits einmal und – wen wundert es – statt Antworten suchen Sie einen neuen Schauplatz um vom Funktionsproblem abzulenken. Wie damals haben Sie auch das Niveau Ihrer Formulierungen in den Keller geschoben. Was zu erwarten war. Die Schwelle der Beleidigung steht in direkten Verhältnis zu Intelligenz und Selbstsicherheit. (John Steinbeck)

Das sich Ihr "Chemiker" weigert die Fragen zu beantworten ist mir klar. Schließlich ist er vermutlich gut ausgebildet, dürfte auch ggf. Kenntnisse im nicht fachverwandten Bereich der Physik besitzen und wird sich vor allem hüten diese ihm gewiss bekannte Problematik verbal weiter auszubreiten.

Die Plätze im Ausbildungs-Camp überlasse ich lieber Ihren Kämpfern; meinem wiederholten Hinweis auf Fortbildung hinsichtlich physikalischer Grundlagen sind sie offensichtlich nicht gefolgt. Das Denken, der Drang nach Erkenntnis, das darf nie ein Ende haben.

Schade, dass Sie so weit weg agieren, ich würde Sie gerne mal bei Ihren "Analysen" begleiten um meine "laienhaften Kenntnisse" zu erweitern.

Grüße aus dem sonnigen Wiesbaden,
Christoph Kornmayer






P.S.: Sollte es Ihnen entfallen sein, können Sie die damalige Diskussion noch mal hier nachlesen:

http://fachwerkhaus.historisches-fachwerk.com/fachwerk/index.cfm/ly/1/0/forum/a/showForum/120059$.cfm



@Kornmayer



Das haben Sie wohl falsch verstanden, sehr gern bringen wir Sie auf den Pfad der Erleuchtung (daher die Einladung). Ich möchte Sie auch nicht beleidigen, aber mein Eindruck sagt das Ihr Wissenstand zur Hydrophobie sowie die Zusammenhänge die Sie ständig ziehen sich nicht auf dem heutigen Stand befinden. Eine genaue Erklärung würde 300 Seiten Papier verschlingen um alles haargenau zu erklären.

Das von Ihnen gezeichnete Szenario ist einfach falsch. Mehrere Millionen Meter HZ und qm Fassadenimprägnierungen mit unserer Imprägnierung zeigen das Sie falsch liegen. Schaun Sie ins Gästebuch und schreiben den Kunden in Neubrandenburg, Berlin, Elsterwerder usw. wenn das so wäre wie Sie es beschreiben, hätte die Wohnfeuchte das Problem in Elsterwerder bestehen lassen müssen, hätte sein Durchfeuchtungsproblem auf der Wetterseite mit Schimmel usw. eher schlimmer werden müssen, Lotupor hat es jedoch in kürzester Zeit beseitigt.

Sie würden gern mit mir zur Schadensermittlung gehen? Gern. Einige Kollegen von Ihnen in Berlin und Brandenburg vertrauen meiner Ermittlungsarbeit. Diese Woche habe ich erst für einen Kollegen von Ihnen einen verdeckten Druckwasserschaden ermittelt. Ich sehe es immer wieder das viel Geld für nichts ausgegeben wird weil spezielle Kenntnisse nicht vorhanden sind. Wir werden speziell dafür weitergebildet und so lerne ich auch weiter und höre nicht auf damit.

@Böttcher, alle Achtung, Ihnen wird schon für eine einfache Frage zugeprostet. Ich bin aber nicht neidig. Das Bild zeigt etwas "unbedeutendes", eine Studie welche die nächsten Tage abgeschlossen wird. Der Thermograph schreibt:

Auszug: Die Aufnahmen zeigen die Ostseite eines Wohnhauses mit stark poröser Klinkerfassade. Dabei ist die Gebäudeaußenhaut so stark beschädigt, dass Schlagregen zu unmittelbarer Durchnässung der Fassaden bis zur Innenwand führt. Mit der Anwendung der Lotupor-Imprägnierung sollte eine spürbare Verbesserung aller klimatischen Eigenschaften der Gebäudeaußenhaut erreicht werden.
... Dabei kommen die Mängel deutlich zum Vorschein. Die große Streuung der Temperaturwerte in den dargestellten Teilflächen zeigt deutlich eine unterschiedlich hohe Durchdringung der Fassade mit Feuchtigkeit. Wasser als guter Wärmeleiter führt grundsätzlich zu schnellerer Temperaturveränderung als bei anderen Materialien wie Klinker oder Fugenmörtel.
... Diese Aussagen sind am letzten der hier behandelten Messtage, 12 Tage nach der Imprägnierung, noch deutlcher erkannbar. Zwar sind die Verbesserungen in der ersten Zeitspanne erheblicher, aber die günstiger Feuchtigkeitsbilanz und schlechtere Wärmedurchleitung der Wand sind verstärkt meßbar. Unterstrichen werden diese Aussagen im dargestellten Temperaturtrend. Diese Trendberechnung zeigt eindeutig, dass die Temperaturen auf der Außenhaut bei annähernd gleicher Innentemperatur geringer werden. Die Dämmung der Wand ist verbessert. Und die Temperaturverteilungskurve weist durch die engere Kurve deutlich geringere unterschiedliche Wärmeleitung basierend auf geringerer Materialfeuchte aus. Die Wand ist auch über die unterschiedlichen Materialien trockener geworden.
Das ist umso mehr in den Fordergrund zu stellen, da es im betrachteten Zeitraum eine Wetterlage mit hoher relativer Luftfeuchte gab.

Das was Sie da auf dem Bild sehen ist also diese Entwicklung in zwei Monaten. In den ersten 12 Tagen sank diese Wärmeduchleitung wie ich es bereits weiter oben beschrieb ohne andere Maßnahmen zu ergreifen wie z. B. Fugenreparatur o. ä. Wir schätzen mit der Austrocknung der Fassade die Abstrahlung auf 30%-33% reduzieren zu können.

Schaun wir mal, dass wird sicher wieder heiteren Gesprächsstoff geben.

Schönen Feiertag



Grafik



Schön Herr Rupnow,
was Sie da von Ihrem Wärmeschreiber zitieren.
Ich verstehe nur nicht, was das mit der Grafik zu tun hat.

Ich erklärs Ihnen mal, was ich nicht verstehe:

Es ist weder an der Ordinate noch an der Abszisse angegeben, was da überhaupt dargestellt wurde, also die Maßeinheit.
Es gibt auch keinen Satz oder eine Erläuterung, was da wohl wann zu welchem Zweck wie und wo gemessen wurde.

Allenfalls kann man vermuten, das die markierten roten Felder Temperaturangaben darstellen.
Luft- oder Körpertemperatur?
Oberflächentemperatur?
Temperatur von was?
Speiseeis, Fleisch in der Kühltheke oder der Schniedel von Pantelej Prokofitsch beim Eisbaden?

Eine Temperaturdifferenz kann es wohl nicht sein, denn dann hätte irgendwo Delta T (in K) stehen müssen.

Was bedeuten die anderen ominösen Zahlengruppen?
Stellen die eine zeitliche Abfolge dar?
Stunden, Tage oder was?
Datumsangaben?
Was bedeutet die gerade Linie?

Vielleicht versuchen Sie doch bitte mal, hier Klarheit zu schaffen.
Da ich nicht glaube, das Sie selber wissen, was das darstellt, rufen Sie Ihren Herrn Wärmeschreiber Sommer an und lassen Sie ihn die Grafik erklären.

Viele Grüße

p.s. Ich vermute, Ihr Zitat bezieht sich auf das Gefälligkeits"Gutachten" des Herrn Sommer, wo er mit völlig unzureichenden Messmethoden, falschen Verfahren und zu Teil willkürlich angenommenen Ausgangswerten nachweisen wollte, das eine Wand austrocknen kann, wenn sie hydrophobiert wird.
Das dies passieren kann ist allgemein bekannt.
Ob das am genannten Objekt mit dem genannten Mittelchen passiert ist, konnte mit diesem zitierten "Gutachten" jedenfalls nicht bewiesen werden.

Damit ist die Grafik übrigens immer noch nicht erklärt, sie stammt nicht aus diesem Gutachten.

Viele Grüße



@Böttcher



... ich denke es ausreichend erklärt zu haben.

Machen Sie es bitte nicht wieder so kompliziert. Ihre Bosheit andere Menschen des Betrugs zu bezichtigen weil Sie behaupten hier würde ein Gefälligkeitsgutschten vorliegen zeigt mal wieder welches Geiste Kind Sie sind. Herr Sommer hätte allen Grund gehabt mir das Gegenteil zu beweisen, dann hätte er sein Geld für das Lotupor zurück bekommen. Die Linie sollte auch ausreichend in der Auswertung von Herrn Sommer erklärt sein.



Grafik



Versteht einer hier im Forum, was diese Grafik darstellt und wie sie was beweist?

Viele Grüße



Pseudowissenschaftlicher Kokolores?



Da die nachgeforderten Angaben nicht vorliegen, hat diese Grafik gar keine Aussage.

Grüße

Thomas



Die Grafik verstehe ich nicht,



aber dass auf Poro- oder Paraffin behandeltes Mauerwerk ohne Chemie kein Putz hält das verstehe ich und das ist schon sehr ungünstig.



@BB



eigentlich steht es ja schon da, aber gut.

Die Grafik zeigt die Oberflächentemperatur und damit die Wärmeduchleitung an der Außenwand von innen nach außen nach einer Lotupor- Imprägnierung in einem Zeitabschnitt von zwei Monaten. Die Thermographie kennen Sie eigentlich schon, habe einige Bilder bereits veröffentlicht. Die Thermographie zeigt deutlich das die Oberflächentemperatur stetig sinkt bei anähernd gleichen Wetterbedingungen woraus man schließt das die Wärmedämmung der Wand durch Austrocknung (Luft in den Poren als schlechter Wärmeleiter)verbessert wird. Der Prozess der Trocknung ist natürlich nach zwei Monaten nicht abgeschlossen, der Abschluss der Studie wird die nächsten Tage erfolgen.

Schönes WE



@Peter



... was meinst Du jetzt?

Wenn Du Putz aufträgst macht der Putzer immer einen Tiefengrund rauf, was machst Du denn rauf? Wasser? Ist auch Chemie H2O.



Grafik



Also das ist Ihre Erläuterung, Herr Rupnow.
Schön, das Sie sich dazu herabgelassen haben, uns aufzuklären.

Leider komme zumindest ich mit Ihren Begründungen überhaupt nicht weiter.

1. Sie schreiben, die Grafik zeigt die Oberflächentemperatur/ Wärmedurchleitung einer Wand.
Ob Innen oder außen, sei mal dahingestellt.
Innen sicher nicht, es sei denn das ist ein Kühlraum.

Ihre Erläuterung ist schlichtweg falsch.
Das kann nicht die Oberflächentemparatur einer Wand sein.
Höchstens die an einem bestimmten Punkt der Wand.
Ich hoffe, die Messung erfolgte immer am gleichen Punkt.
Aber auch das bestreite ich.

Danach war die Temperatur dieses Punktes der Wand am 29.11.ca. 3°C, am 1.12.08 ca. 2°C, am 11.12. 1,8°C und am 1.2.09 1,7°C, und zwar immer um Mitternacht.
Nun bezweifle ich auch, das der Ausführende immer genau um Mtternacht zur Geisterstunde vor der Wand stand und die Temperatur maß.
Dafür sind die Messergebnisse zu gleichmäßig. Ich vermute mal, das auch dort wo die Wand steht so was wie Wetter und Klima stattfindet.

Also ist Ihre Erklärung falsch.
Das sind keine Oberflächentemperaturen.

Selbst wenn- das würde gar nichts beweisen.
Die Temperaturunterschiede infolge der Klimasschwankungen (Frost, Regen, Schneee, Wind), die in dem angegebenen Zeitraum vorhanden waren, produzieren locker Unterschiede im zweistelligen Bereich.

Dann schreiben Sie:
" Die Thermografie (soll das denn diese Grafik sein?)zeigt deutlich das die Oberflächentemperatur stetig sinkt"...
Nun ja, das einzige was unbestritten ist, sind die paar roten Punkte auf der Grafik.
Aber nicht die Schlußfolgerungen daraus.
Kann da vielleicht auch das Wetter einen Anteil haben?
Oder der Mieter, der ab und zu mal an der Heizung dreht?
Kann es sein, das eine Wand auch ohne Imprägnierung von selbst in den paar Wochen der Beobachtung austrocknet?

Ich fasse zusammen:
Herr Rupnow, Sie sind unfähig, Ihre eigene Grafik zu interpretieren.
Sie können noch nicht mal erkennen, das hier Temperaturdifferenzen (von was?)dargestellt wurden.
Warum?
Ihre Überheblichkeit und Borniertheit hindert Sie daran, den Autor dieser Grafik zu fragen, was er Ihnen da eigentlich gegeben hat.
Dann hätten Sie sich hier nicht wieder mal blamieren müssen.

Die Schlußfolgerungen, die Sie aus der für Sie nicht verständlichen Grafik ziehen, sind damit nicht beweisbar.
Genausogut hätten Sie ein Schnittmuster zeigen können.

Viele Grüße



@Böttcher



was soll der Kindergarten? Bestreiten Sie was Sie wollen, die nächsten Tage wird die Studie abgeschlossen dann sehen wir weiter.

Schaun Sie sich die vergangenen Thermographien an, da steht etwas von Max- u. Min- sowie Durchschnittstemperatur. Also informieren Sie sich richtig bevor Sie Ihre Zweifel äußern.
Auch die Uhrzeit finden Sie, die Wetterlage ist im Untersuchungsbericht mit angegeben. Sie streiten doch auch ab, wenn Ihnen jemand sagt das ein Joghurt auf dem Tisch vor Ihnen steht.

Unfähig? Ich lache mich tot. Nachdem was ich hier von Ihnen lese habe ich diesen Eindruck eher von Ihnen, zumindestens ziehen Sie falsche Zusammenhänge die bei anderen mit mangelnden Kenntnisstand auf fruchtbaren Boden fallen. Wie gesagt Geduld, die Praxis, also die Ergebnisse bei unseren Kunden ist so wie ich es immer beschrieben habe. Wenn Sie auf Grund Ihres Kenntnisstandes nicht begreifen wollen -weil vielleicht die von Ihnen verwendeten oder empfohlenden Produkte andere Wirkungsweisen haben als unsere- sollten Sie sich vielleicht eigene Experimente machen.

In dem Sinne, immer schön neugierig bleiben.



Es tut mir Leid,



aber nun kann ich den Herren nicht mehr folgen, das artet hier in einen verwirreneden Kauderwelsch aus, dem niemand mehr folgen kann.



Kauderwelsch



Die verworrene Sprachweise tritt meist dann auf, wenn es an Fakten und Argumenten ganz fehlt oder zusehends mangelt.

Auch soll vermutlich um die letztlich gestellten Fragen, die das Problem im Kern treffen nicht beantworten zu müssen, durch zügigen Themenwechsel und z.T. beleidigenden Anschuldigungen hinweg gegangen werden.

Letztlich handelt es sich weitgehend um physikalischen Kenntnisstand der Zusammenhänge aus dem Physik-Grundkurs, doch bis dorthin hat es so mancher "Experte" nicht geschafft. Muss man natürlich auch nicht. So manche solide Handwerkerausbildung schafft das weit besser, doch auch eine solche muss man nicht zwingend abgeschlossen haben, um an anderer Leute Bausubstanz Hand anlegen zu dürfen. Wer das Universum vermessen will, muss erstmal das Einmaleins beherrschen.

Die Kennzeichen der Glaskugelanalyse sind oft für Laien nicht leicht zu erkennen, am auffälligsten ist die auf das Produkt zielgeführte Analyse. Wenn man angebliche Horizontalsperren verkauft wird das Problem immer die böse aufsteigende Feuchte sein. Andere Arten des Feuchtigkeitseintrages sind nach der firmeneigenen Argumentationsgrundlage auszuschließen. Das der Schaden nach Behandlung größer werden kann wird rhetorisch ausgeschlossen und wenn er schließlich auftritt liegt es nicht am Produkt, sondern an anderen Umständen. Ein schönes Beispiel der zielführenden "Analyse" ist neuerlich hier zu finden: Forum 125835

Nicht auf jedem Kleintransporter auf dem Fachbetrieb steht ist auch wirklich Fachbetrieb drin. Auch wenn bei vielen Schadensbildern ein Einsatz von Technik oder Chemie gar nicht nötig ist: Ein Produkt das mit seiner Verarbeitungsweise seit nunmehr 42 Jahren verwendet wird spiegelt möglicherweise nicht wirklich den neuesten Stand der Technik wieder und unterliegt eher dem Logikempfinden und der Technikgläubigkeit der auslaufenden 1960er Jahre, vor allem, weil anscheinend in all den 42 Jahren keine unabhängige Untersuchung die Funktionsweise tatsächlich versichert hat.

Mögen auch noch so viele Gästebücher auf Internetseiten "gepflegt" werden, noch so viele physikalische Gegebenheiten und Gesetze unverstanden und unreflektiert bemüht werden und auch die Millionen-Fliegen-Können-Nicht-Irren-Theorie angeführt werden: Das Allheilmittel für jeden Baustoff und jeden Schadensfall (Feuchte) gibt es nicht, auch wenn dieses behauptet wird; Jedoch: Mit absoluter Sicherheit ausschließen kann man den Erfolg nie, denn kaum kann im Nachhinein noch ergründet werden ob die Beseitigung eines Schadens an der eingesetzten Technik oder einem Begleitumstand wie einer abgedichteten Grundleitung zu verdanken ist.

Fahrlässig, unsorgfältig oder oft aus Unkenntnis falsch eingebautes Material sichert anscheinend die Aufträge von morgen. Nun dann.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Glaskugelanalyse®



In Ihrer Analyse erkennt man Ihre Unkenntnis zum Produkt, der Physik und Chemie.

Ein Produkt was in 42 Jahren nicht weiterentwickelt wird ist sicher nicht immer nach dem neuesten Stand, aber manch 42 jähriges Produkt ist besser wie manch neue Produkte. Unser Sperrsystem ist ständig optimiert und besonders in den letzten zehn Jahren. Nun, dass wird Sie nicht interessieren, Sie baden lieber in Ihrer Unkenntnis als sich selbst ein Bild zu machen. Das will ich auch nicht kritisieren, ich finde nur das jeder Baufachmann wie auch Architekten persönlich vollhaftbar und die Gewährleistung für alle auf mindestens 10 Jahre erhöht werden sollte. Das würde etwas schneller die Spreu vom Weizen trennen, meinen Sie nicht auch?

Ich war vergangene Woche in Lutsk (Ukraine), da habe ich von einem Bauunternehmer aus Kiew gehört das man für Hydrophobiermittel eine 30 jährige Herstellergarantie verlangen will. Knallhart!

Übrigens, das Welterbe Sergijeva ist trocken, lasse gerade den Abschlußbericht übersetzen. Ich schreibe Ihnen jetzt lieber nicht was jetzt als nächstes kommt, Sie würden es auch nicht verstehen.

Grübeln Sie weiter und lassen sich kräftig zuprosten.

Bild: Porofin Press Horizontal-, Steh- u. Flächensperre in der orth. Kathedrale von Lutsk.



Desaster as usual?



Verehrter Herr Rupnow,

wie im vorausgehenden Beitrag vermutet, ist wohl das Ende der Argumente erreicht und auf die gestellten Fragen wird wie immer nicht mehr eingegangen. Meinem wiederholten Hinweis zur FachLektüre sind Sie bisher offensichtlich noch nicht gefolgt.

Zur Zeit lasse ich auf einer Baustelle paraffinversudeltes Mauerwerk nach einer Schalenbildung austauschen, so sehe ich es einerseits mit weinendem Auge, dass an schützenswertem ukrainischem Kulturgut herumgefriemelt wird, andererseits werden sich - mit lachendem Auge - in einigen Jahren ukrainische Handwerker über die im Jahre 2009 geschäftssinnig verursachten Folgeaufträge freuen.

Ihr Bild sagt mehr als 1000 Worte. Ich bin im Übrigen eine großer Fan Ihrer Bilder.

Bedenklich für das Denkmal, unbedenklich für die ukrainische Wirtschaft. Dass nenne ich vorausschauend.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





<< Geschäft geht vor Stolz. Eine bittere Erkenntnis, aber ich machte sie nicht zum erstenmal. (Harry Thürk "Die tätowierte Unschuld")>>



Da kann der Still Mitlesende also hoffen:



"ich möchte diese Fruchtlose Diskutiererei mit Ihnen hier nun beenden."

Feiner Zug, Herr R.

Grüße

Thomas





Wenn Ralf wieder nüchtern ist meldet er sich sicher wieder,
den Inhalten seiner Texte wird man das aber, wie immer, nicht anmerken.



Schütteln



Auf Flaschen steht bei flüssigen Mitteln,
Man müsse vor Gebrauch sie schütteln.
Und dies begreifen wir denn auch -
Denn zwecklos ist es nach Gebrauch.
Auch Menschen gibt es, ganz verstockte,
Wo es uns immer wieder lockte,
Sie herzhaft hin- und herzuschwenken,
In Fluß zu bringen so ihr Denken,
Ja, sie zu schütteln voller Wut -
Doch lohnt sich nicht, daß man das tut.
Man laß sie stehn an ihrem Platz
Samt ihrem trüben Bodensatz.

von Eugen Roth



Das Steckenpferd das ein jeder hat



Das Steckenpferd

Der eine liebt Konkretes nur,
der andre das Abstrakte,
der dritte schwärmt für die Natur
und deshalb für das Nackte.
Der vierte mag nur Fleisch vom Schwein,
der fünfte Milch und Eier,
der sechste liebt den Moselwein,
der siebte Fräulein Meier.
Für jeden gibt es was von Wert,
für das er lebt und streitet,
und jeder hat sein Steckenpferd,
auf dem er immer reitet.

von Heinz Erhardt