Innendämmung mit "epatherm" - Probleme?

30.03.2005



Hallo,
ich plane die Erneuerung der Fenster und eine Innenwanddämmung in einem alten Bauernhaus an einer Ziegelwand ohne Fachwerk (24cm). Mir wurde der Werkstoff "epatherm" (s. www.epasit.de) empfohlen, rein mineralisch (Kalk/Sand), gut wärmedämmend (0,06W/mK) und hoch feuchtigkeitsregulierend. Hat jemand damit Erfahrungen oder gibt es Gegenargumente, die ich nicht kenne?

Gruß und Dank

Hartwig Giese, mail@hhgiese.de



epatherm



Was ich aus dem Produktblatt entnehme, ist nur, daß es zementhaltig ist und Polystrol in Kugel- oder Flockenform enthält. Von Kalk ist hier nicht die Rede. Man kann genausogut eine Mischung von Kalkputz und Bähton selbst mischen oder Blähtonleichtlehm hinter eine verlorene Schalung einbringen wie im Verarbeitungsblatt Lehmdämmung bei Claytec beschrieben ist.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Präzisierung: epatherm etp Klimaplatten



Hallo Herr Vidrik,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich meinte die Wohnklimaplatten "epatherm etp", z.B. in 5cm Stärke, von innen direkt mit dem passenden diffusionsoffenen Kleber auf die rohe Mauer/Putz geklebt. Enthalten die auch Zement und wäre das schädlich? Ich habe eine kleine Beispielplatte hier, die enthält keine Kugeln oder Flocken und ist enorm saugfähig. Ich frage mich allerdings, was die Platten machen, wenn sie voll Feuchtigkeit sind, ob sie diese dann entsprechend wieder los werden können?

Gruß

Hartwig Giese



Was macht epatherm mit dem anfallenden Tauwasser??



Hallo Herr Giese,

eine Innedämmung einer relativ kalten Altbau-Ziegelmauer mit einem Dämmstoff mit lamda 0,06 w/qm x K ist bautechnisch hoch problematisch, da am Übergang epatherm-Platte zur alten Wand unweigerlich große Mengen Tauwasserausfällt-vor allem im Winter.Es gibt leider genügend Bauschäden durch falsche Innendämmungen. Meist bilden sich nach kurzer Zeit am Übergang Wand/Decke schwarze Schimmelflecken, später Schimmelpilze.
Deshalb rate ich Ihnen zu einem einfachen Lehm-Wärmedämmputz,der einlagig bis zu 5 cm in einem Rutsch auf die 24er Ziegelwand aufgetragen werden kann. So bleibt der Wandaufbau homogen, der Lehm kann die anfallende Kondensfeuchte locker verarbeiten. Weitere Infos finden Sie unter www.texbis.de Rubrik Lehmbausysteme/Produktinformationen LeichtlehmWärmedämmputz WDP 120.
mit freundlichem Gruß:
Klaus Schillberg



epatherm



Schließe mich hier Klaus Schillenberg an. Was mich besonders stört: Es gibt zwar technische Merkblätter auf der Homepage, aber keine Daten über die Zusammensetzung von epatherm.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



'klimaplatten'



sind kalzium - silikatplatten
die sind als Brandschutzplatten seit eh und je bekannt, sind ziemlich teuer und, wenn es schon Innendämmung sein muss, funktionieren die relativ gut, ein entsprechendes innenklima im Raum vorausgesetzt



Kalziumsilikat



Guten Tag, Epatherm ist wie mein Vorredner endlich klären konnte Kalziumsilikat. Wer ein Glaserverfahren für den vorgesehenen Wandaufbau rechnet wird vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was den Tauwasserausfall angeht. Kalziumsilikat hat gegenüber anderen moderat dämmenden Baustoffen den Vorteil sehr viel Wasser aufnehmen zu können, ohne in seinen Eigenschaften beeinträchtigt zu werden. Dieses Wasser muss dann natürlich in absehbarer Zeit, vor allem nach innen zur Raumluft austrocknen. Das Glaserverfahren ist aufgrund der Sorptions- und Kappilarwirkung von Kalziumsilikat nicht gut geeignet um die tatsächlichen Feuchtevorgänge abzuschätzen. Man bräuchte dazu validierte Programme wie WUFI, COND usw. (Schweineteuer aber shr gut). Großflächig Kalziumsilikatinnenschalen einzusetzten bereitet mir etwas Bauchschmerzen. Für streifenförmige Lösungen an Wärmebrücken halte ich es idR ganz gut. Wichtig ist natürlich ein vollflächiges Ansetzmörtelpolster, damit keine Holhlstellen mit verstärktem Tauwasserausfall aber ohne die Möglichkeit kappilar die Feuchte weiterzuverteilen entstehen. Die innere Oberfläche muss natürlich sehr dampfduchlädssig sein. (Keine Plastiktapete usw.). Neben Epasit werden solche Produkte z. B. auch von Eternit vertrieben. Ähnlich wirkt auch der relativ neue "Schimmelsanierputz" von Fa. Remmers.
Ich habe mal bei einem Vorhaben ein Glaserverfahren für Innenbekleidung mit Kalziumsilkat in 3cm Stärke, ca. 2 cm Mörtelbett 39 cm Ziegelmauerwerk und Außenputz mit Siliconharzfarbe gerechnet. Da war das Tauwasser noch halbwegs im Rahmen. Muss aber für jeden Aufbau überprüft werden, außerdem gelten die og Einschränkungen zum Rechenmodell.
Im WTA Referat 8 Band 2 Aktuelle Beispiele zur Fachwerksanierung wird überigens ein Wandaufbau mit Kalziumsilikatinenschale untersucht.
Mit freundlichen grüßen Ulrich Arnold



... ich werde es probieren



Vielen Dank an alle, die sich gemeldet haben, insbesondere an Herrn Arnold für die ausführliche Antwort. Ich werde versuchen, Ihre fachlichen Ratschläge zu berücksichtigen. Warum bereitt Ihnen die großflächige Verarbeitung von Kalziumsilikatplatten Bauchschmerzen? Ich denke, falls Tauwasser am Übergang Wand/Dämmplatte ausfällt, wird es gleich von der Dämmplatte wieder aufgenommen. Und wenn die Platte zuviel Feuchtigkeit trägt wird man es am Raumklima merken und entsprechend Lüften können. Gibt es für das Beispiel zur Fachwerksanierung mit Kalziumsilikat einen Internet-Link oder wo bekomme ich den Text?

Herzliche Grüße

Harwtig Giese



Nur als Buch



Guten tag, den Text gibt es meines Wissens nach nur als Buch in "Fachwerkinstandsetzung nach WTA Band2 Aktuelle Berichte".
Großflächig habe ich Bauchschmerzern, weil das Tauwasser an der übergangsschicht zum außen vor dem kalziumsilikat liegendem Stoff ausfallen wird (wegen der relativ guten Dämmeigenschaften von Kalziumsilikat)... fällt bei großflächiger Anwendung außerdem mehr Tauwasser an als kleinflächig)). Wird z. B. Lehmmörtel als Ausgleichsschicht verwendet kann er relativ feucht und eventuell auch weich werden. Holz in der Nähe des Tauwasserausfalls wird ebenfalls viel dieser Feuchtigkeit aufnehmen. Die Kalziumsilikatplatten saugen zwar stärker, trotzdem wird nicht gleich alle Feuchtigkeit in das Kalziumsilikat ziehen sondern ein gewisser Anteil auch zur anderen Seite der Schichtgrenze.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold



Also doch Kondenswasserprobleme



Wie ich den Ausführungen von Herrn Arnold entnehme, gibt es wohl "Bauchschmerzen" bei großflächiger Anwendung von Epatherm-Innendämmung. Ich denke, die Bauphysikalischen Grundgesetzte lassen sich auch mit noch so speziell-intelligenten Superprodukten nicht überlisten. Mir sind im Laufe der letzten 25 Jahre so viele bauschäden durch falsche Innendämmungen über den eg gelaufen, daß ich Ihnen als Bauherr nur noch zu jahrhundertelang bewährten Bautechniken und Verfahren raten kann.
herzliche Grüße und viel Erfiolg bei Ihrer richtigen Entscheidung wünscht
Klaus Schillberg , www.texbis.de



lieber mal nachdenken und sich informieren



Die Wirkung von kapillar aktiven Dämmstoffen ist ein relativ einfaches Prinzip und folgt selbstverständlich den Grundgesetzen der Physik. Insofern ist es überhaupt kein Superprodukt (das Prädikat "intelligent" kann man wohl - auch wenn es in der WErbung gern verwendet wird - keinem Baustoff verleihen).

Fällt in der Ebene zwischen dem Dämmstoff und der Altkonstruktion flüssiges Wasser an, so wird dieses je nach Wasserleitfähigkeit der angrenzenden Stoffe verteilt (anschaulich gesagt: diese "streiten" sich gewissermaßen darum, und wer mehr Kraft hat, kriegt auch mehr davon).

Entscheidend ist natürlich, dass dieser kapillaraktive Stoff auch _vollflächig_ angebracht wird, denn über einen Luftspalt hinweg kann er natürlich kein Wasser ableiten.

Die "jahrhundertelang bewährten Bautechniken und Verfahren", die Herr Klaus Schillberg erwähnt, ermöglichen es halt beispielsweise nicht, eine nach außen sichtbare Fachwerkwand besonders gut wärmezudämmen. Das geht nämlich nur innen, und dann - mit konventionellen Dämmstoffen - nur mit Dampfbremse, was imho immer riskant ist (z.B. Anschluß Balkenköpfe) und nebenher bemerkt auch nicht jahrhundertelang bewährt.

Also keine Angst machen lassen, aber auf handwerklich saubere Ausführung achten. Am besten von Bauphysiker berechnen lassen und dessen Haftpflicht zeigen lassen!

WTA empfiehlt übrigens beim Fachwerk eine Verbesserung um nicht mehr als 0.8 m2K/W, daraus lässt sich einfach die Dicke berechnen. An einer Ziegelwand geht u.U. auch mehr.

M. Lüdenscheid



Nachtrag



Guten Tag, ich habe die Diskussion noch einmal durchgelesen. Hier noch ein kleiner Nachtrag. Mich stimmt auch etwas nachdenklich, dass Fa. Epasit in ihren Verarbeitungsrichtlinien denn vollständigen Auftrag einer Grundierung auf die Platten fordert. Ich halte diese Grundierung nicht nur für einen Haftgrund, sondern gleichzeitig auch für einen Sperrgrund. Das erscheint mir technologisch notwendig, eben weil die Platten ja so gut saugen. Anderenfalls "verdurstet" der Ansetzmörtel und eine evtl. vorhandene Spachtelung der Sichtoberfläche.
Damit wäre die theoretische Wasserableit und -pufferfunktion eingeschränkt. Das verstärkt dann meine Bauchschmerzen bezüglich großflächiger Anwendung.
Um meinen Verdacht zu erhärten oder zu entkräften kann nur versucht werden, ob Universitäten oder andere Institute bereits die Kapillarität der grundierten Platten untersucht haben und dementsprechnd mit Simulationsprogrammen und Bauteiluntersuchungen Wandaufbauten überprüft haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Arnold
PS Bei Schimmelpilzproblemen an Wärmebrücken kann ich mir gut vorstellen, dass die Erhöhung der Oberflächentemperatur durch dünne Kalziumsilikatplatten die Feuchtequelle für den Schimmel beseitigt ohne dass es an der anderen Plattenseite zu Feuchteschäden kommt.





Epatherm etp – Platte ist eine einfache Calziumsilikatplatte mit den Werten
Technische Daten :
(Trockenrohdichte 200 kg/m³
Wärmeleitwert * 0,058 W/mK
Biegezugfestigkeit 1,0 N/mm²
Druckfestigkeit 1,8 N/mm²
Elastizitätsmodul 600 N/mm²
Wasserdampfdiff.widerstand µ 6
Brandverhalten DIN 4102/4 A1)
Trotz des niedrigen Dampfdiffusionswiderstand bin ich sehr skeptisch.

Sträflich ist schon der Verarbeitungshinweis:
(Verarbeitung :
Untergrund von Staub, losen Teilen und sonstigen Trennschichten reinigen. Tragfähigen Untergrund herstellen. Von Schimmel befallene Bereiche mit Schimmel-Ex
(epa-therm etx, Verbrauch ca. 0,2 l/m²) behandeln. epatherm-Platten mit Grundierung
(epatherm etg, Verbrauch ca. 0,3 l/m²) beidseitig Grundieren und antrocknen lassen.)

Es gibt heute keine anerkannten Schimmel-Ex-Mittelchen, die tatsächlich den Schimmel auch beseitigen, also die Sporen. Nach Herstellerangaben muss der Anwender jedoch insgeheim weiter mit der Schimmelbelastung leben und sich, im guten Gewissen wiegend, seine Gesundheit ruinieren lassen. Der Schimmel muss beseitigt werden und das geht nur mit Ausbau, Abfräsen oder Absaugen. Abgesaugt müssen auch alle nicht betroffenen Flächen, da sich dort Millionen von Sporen bereits angeheftet haben.

Zu den Inhaltsstoffen:
Laut Produktbeschreibung bestehen epatherm etp oder wohnklimaplatten lediglich aus Kalk, QuarzSand und Wasser. Na was besteht den noch aus diesen Produkten und ist sicher leichter zu verarbeiten, wird preiswerter sein und bringt keine neuen Probleme. Es ist der einfache Kalkmörtel im Mörtelwerk gemischt. Nicht aus der Tüte, denn auch hier ist allergrößte Vorsicht geboten da teilweise einige Inhaltsstoffe verschwiegen werden dürfen!

Und man muss sich auch fragen, wie der Kalk, Quarzsand und das Wasser so stabil in eine Platte gebracht werden kann und dann noch so super dämmt. Genial sag ich da einfach. In meinen Schneider Bautabellen steht für Kalk, Quarzsand und Wasser (Kalkmörtel) noch 0.87 W/mK. Wenn der Wärmeleitwert * 0,058 W/mK von Kalk, Quarzsand und Wasser nach Epatherm ist, so bestätigt doch glatt diese Firma, dass wir z.B. außen bei Einbau von Kalk, Quarzsand und Wasser gar keine unnötigen Dämmplatten benötigen. Spaß beiseite, aber hier passen einige Dinge nicht zusammen. Auch wie oben erwähnt, die Grundierungen. Und wie sieht es mit dem Ansatzmörtel aus????

Also scheint doch noch mehr drin zu sein als man angeben will. Und da ist immer Vorsicht geboten. Denn auch ist von allergrößter Wichtigkeit, wie man dann diese Dinger einbaut. Übrigens hatte meine Tante vor einigen Jahren solche Calziumsilikatplatten eingebaut. Ende vom Lied was nur zu logisch war, die anfängliche Feuchte im unteren Mauerwerksbereich wurde auf einmal oberhalb der Calziumsilikatplatte sichtbar, dort wo früher nie die Wand feucht war!

Eine Calziumsilikatplatte funktioniert nachweislich nicht bei allen Objekten. Laut Herstellerangaben darf die Platte nicht bei durchfeuchteten Wänden eingesetzt werden. Aber was ist bei der verschimmelten Wand passiert? Die Wände sind teilweise klatsch nass und der arbe Verarbeiter soll nur mit Schimmelex die Wand behandeln!!!

Wir haben sogar hier einen Fall untersucht, da fing es nach Einbau dieser Platten extrem an zu stinken. Ursache – falsche Verarbeitung, falscher Ansatzkleber! Also Vorsicht und immer genau prüfen wie und was gemacht wird – für den Laien extrem schwer. Aber mit dem angesprochenen Lehmputz machen Sie nicht falsch und ggf. noch mit Wandheizungen versehen.

Aber lassen Sie sich die ganze Sache wirklich von einem richtigen Fachmann, der sich auf Baubiologie spezialisiert hat, anschauen. Und immer alles hinterfragen.



Sehe ebenfalls uneingeschrämkte Anwendung kritisch



Hallo, es ist richtig, dass man die Produkte und Anwendungsempfehlungen kritisch hinterfragen muss. Ich denke auch dass die Platten nicht immer und wenn, dann nur kleinflächig geeignet sind.
Zum Wärmedämmwert muss ich jedoch anmerken, dass der ja wesentlich von der Rohdichte abhängt und Calziumsilikat aufgrund der Herstellung eine andere und größere Porenstruktur hat als Kalkmörtel. Vom Herstellungsproßess würde ich die Platten auch eher mit Kalksandstein vergleichen, obwohl da natürlich aufgrund der Matrixstruktur ebenfalls ganz andere Eigenschaften zustandekommen.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold





mit großem Interesse habe ich den gesamten Thread hier durchgelesen und bin teilweise erstaunt, aus welcher Sicht welche Auffassungen wiedergegeben werden.

Ich habe die Epatherm-Wohnklimaplatten im eigenen Haus erfolgreich verbaut und kann sie ohne jede Einschränkung empfehlen. Die Verarbeitung ist auch für den fortgeschrittenen Heimwerker völlig problemlos, und das Produkt überzeugt durch hohen Nutzen.

Eine Montage auf nassen Wänden wie oben beschrieben ist für mich dabei völlig unverständlich. Es lackiert ja auch niemand einen durchgerosteten Kotflügel und wundert sich dann über weiter bestehende Schäden.

Wenn ich mit Produktaussagen Verständnisprobleme habe, wende ich mich daher stets einfach an den Hersteller und hinterfrage stets kritisch die dort getroffenen Aussagen. Bei Herrn Dr. Kollmann von der Firma Epasit (07032.2015.22) erhält man kompetente und verständliche Erläuterungen zu allen Punkten, die der örtliche Baustoffhandel verständlicherweise nicht immer geben kann. Danach ist die Wohnklimaplatte sicher kein Allheilmittel. Nach vorheriger kompetenter Sanierung von Vorschädigungen ist sie aber sicher eine hervorragende Alternative, die das Wohnklima spürbar verbessert und auch noch Energie sparen hilft.

Ich hoffe, damit ein wenig zur Versachlichung beitragen zu können!

Freundliche Grüße an alle

M. Hirsch



Beurteilung von Bauschäden



Zur Beurteilung von Bauschäden ist es notwendig nicht nur zu sehen welche Baustoffe verwendet wurden. Würde es nämlich dabei bleiben, wäre kein Baustoff mehr empfehlenswert. Man muss schon einen Schritt weitergehen und nach den Ursachen forschen. Der falsche Einsatz - und hier kommen die Baustoffe natürlich mit ins Boot - kann EINE Ursache sein.
Leider mussten wir auch schon an Lehmbauweisen (insbes. Strohlehm) massives Schimmelpilzwachstum feststellen (auch wenn manche Lehmbauer dann mit dem Argument kommen, dass auf Lehm nut guter Schimmel wüchse). Dies führ aber nicht dazu Lehm als Baustoff gänzlich abzulehen, sondern dazu über den Einsatz noch gezielter nachzudenken.
Fazit: Man kann eigentlich mit jedem Baustoff Schäden anrichten, wenn man ihn nicht materialgerecht einsetzt. Und dieses gilt natürlich genauso für die Kalziumsilikatplatten!