Holzbehandlung

07.08.2006



Hallo Gemeinde,
bin gerade dabei meinen Fußboden über dem Kellergewölbe zu erneuern. Habe festgestellt das die alte Holzdielung schwimmend verlegt ist. Das freut mich sehr, da ich dann nicht unnötig mit Balken rum"würgen" muss. Ich möchte den Fußboden genauso wieder aufbauen, das heißt: Ich möchte die Lejmtrockenschüttung da lassen wo sie ist. Die Balkenlage neu legen. Holzdielung drüber, fertig, wie vorher - nur neu. Wie muß ich den das in der Schüttung liegende Holz behandeln? Oder muß ich da Eiche verwenden?
Ich freue mich wie immer über Tipps...



Warum



wird der Fußboden erneuert?



Weil...



... er kaputt ist, an vielen Stellen geflickt und so garnicht meinen Gestaltungsansprüchen entspricht! Ausserdem minderwertiges Holz...



Meine Frage



zielte darauf ab, dass ein Fussboden im EG häufig durch Feuchtigkeit geschädigt ist. Ist das in ihrem Falle nicht so? Dann kann ein ähnlicher Boden auch wieder funktionieren.
(Bitte beachten, dass nach der EnEv unter Umständen eine Dämmung erforderlich ist. Dies wird dann aber aufwändig und ist vielleicht nicht wirtschaftlich.)



Holzbehandlung



Im 1. Bereich muß ich Fred Heim zustimmen. Sollte es jedoch nur am Alter des Holzes liegen kann es mit imprägniertem oder Eichenholz durchaus funktionieren.
Zum 2. Teil bin ich beim Renovieren im Bestand nicht unbedingt der EnEV verpflichtet, lediglich mein Energiepass würde dann andere Werte beinhalten.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Die EnEV



greift auch bei der Renovierung und zwar dann, wenn mehr als 20% einer Fläche verändert werden. Wie schon oben gesagt, gibt es aber die Möglichkeit die Unwirtschaftlichkeit nachzuweisen.



EnEv



Ich habe mal ein paar Eigenheimbesitzer nach dem Energiepass gefragt und nichts anderes als Gelächter und Spott gehört. Ist dann wohl doch nicht so wichtig. Ich will mein Haus höchstens mal vererben, da ist das glaube ich auch egal. Bisher hat das ganze 104 Jahre gehalten, warum auch nicht weiter! Inzwischen hat mir auch ein Tischler gesagt ich solle das Holz nicht behandeln, der Lehm macht das schon von allein!



Der Energiepass



sagt lediglich etwas über den Zustand des Gebäudes aus und wird beim Verkauf eines Hauses eine Rolle spielen. Da Du Deins aber nur vererben willst wirst Du Dir das Geld sparen können.
Dein Tischler hat nur dann Recht, wenn der Bodenaufbau o.k. ist und der Lehm keine Feuchtigkeit ziehen kann.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Es ist richtig



was Harald Vidrik schreibt, aber ich habe nicht vom Energiepass geschrieben sondern von der EnEV. Es sollte auc nur ein Hinweis auf die Rechtslage sein.



Holzschutz



Hallo T.

seit Jahren verwende ich bei allen Fragen des Holzschutzes Altrosil Timber (neuer Name) Die Eigenschaften sind:
Vorbeugender Holzschutz, bekämpfender Holzschutz,holzverfestigend, verminderte Wasseraufnahme,feuerhemmend, schadstoffrei.

Für praktische Fragen stehe ich gern zur Verfügung


Mit freundlichen Grüßen


Werner Gensky

www.das-gesunde-bauwerk.de



Lagerbalken



Unsere liegen auch im Lehm, allerdings auf Steinen. Das aber vermutlich nur deshalb, weil man sie besser ausrichten kann.

Eichenholz ist natürlich erste Wahl, hier geht es aber auch mit Fichte und Douglasie. Wir bauen über die Fußleisten auch noch eine Belüftung der Balkenlage ein.

Sie die alten Lagerbalken denn nicht mehr verwendbar? Wenn sie noch in Ordnung sind, würde ich die nicht entsorgen. Und wie wäre es denn mit einem neuen Fußboden auf dem alten drauf? Je nach Aufbaumöglichkeit ist das eine Alternative gegen zu viel Arbeit und Geld. Außerdem ist das eine zusätzliche Dämmung ;-)

Grüße