Empfehlung für Aufbau der Dachbodendämmung




Hallo,

ich will in einem Haus Bj 75 den Dachboden dämmen. Soweit ich den bestehenden Aufbau der obersten Geschossdecke analysieren konnte, befindet sich raumseitig Holz bzw. Gipskarton, darüber eine Holzbalkendecke mit Glaswollen-Zwischendämmung, und darauf ein Nut und Feder 2cm Holzdielenboden.

Wie dämme ich diese Geschossdecke richtig von oben? Dampfbremse auf den Dielenboden, dann eine trittfeste Dämmung (wie PUR oder XPS), und oben Spanplatten?

Vielen herzliche Dank,
Andreas B



Empfehlung



Hallo Andreas,

als Lösung kann ich dir die Dachboden Dämmelemente von Fermacell empfehlen.
Nähere Informationen findest du dazu hier:
https://www.fermacell.de/de/docs/fermacell_PuV_Bodensysteme_D.pdf
Die Nutzung des Dachbodens hat aber Einfluss auf den Bodenaufbau (Belastung etc.).
Für den Ausbau kannst du übrigens hier mal rein schauen:
https://www.fermacell.de/de/docs/fermacell_PuV_Trockenbau_D.pdf

Wichtig ist aber: die statischen und bauphysikalischen Anforderungen müssen vor Ort durch einen Fachmann bewertet werden.

Viel Erfolg!



Bereits gedämmt



Die Decke ist bereits "richtig" gedämmt. Warum soll noch mehr gedämmt werden? Heizkosten sparen? Glaube nicht dass sich das in deinem Leben amortisiert.



Wie sieht die Empfehlung konkret aus?



Hallo Fermacell,

vielen Dank für deine Antwort. Welches Produkt konkret wäre in meinem Fall das richtige? Die Gesamtliste hilft mir leider nicht wirklich weiter.

Wie steht es bei diesem Produkt mit der Problematik, dass ich bereits eine anteilige Dämmung unter einer neu aufgebrachten hätte? Ist eine Dampfbremse dort nicht mit Vorsicht zu genießen bzw. wie kann ich das hinsichtlich der Difussion mit Fermacell richtig aufbauen?



Nicht ausreichend gedämmt...



Hallo Methusalem,

auch dir vielen Dank für deine Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob die Decke wirklich "richtig" gedämmt ist. Mir scheint das alles vom Aufbau her sehr/zu dünn, um der EnEv Genüge zu tun. Wie dick müsste bei diesem Aufbau die Glaswolle denn sein? Dann müsste ich mal eine Diele rausmachen und genau nachmessen...



Jetzt schon Mischmasch....



...in der Holzbalkenkonstruktion!
Egal wie, es sollte jetzt erst einmal kontrolliert und analysiert weden, ob in der derzeitig vorgefundenen Konstruktion keine Hohlräume sich befinden, die zu tauwasserausfällen führen können.
Desweiteren ist zu analysieren, ob Winddichtheit gegeben ist, wen es sich darüber um einen Kaltboden bzw. -raum handelt.
Chemiedämmstoffe haben dazu eh noch ihre eigenen Verhaltensweisen, die nicht das versprechen, was ihnen nachgesagt wird!
Wir arbeiten seit Jahren mit Einblasdämmstoffen und nachhaltigen Dämmlösungen.

Sie sehen, man kann ihre Fragestellung nicht pauschalisieren!!

FG Udo