Einschubdecke aus Lehm mit Holzfaser dämmen?

02.09.2019 CheGeWara



Hallo Fachwerk.de

ich habe hier schon viel gelesen, aber dazu noch keine antwort gefunden.

ich musste bei mir im haus einen teil der alten stakendecken entfernen weil Balken und Staken durch Feuchtigkeit und Holzwurm zerstört waren. In diesem Bereich kann ich aktuell vom „Keller“ (Hofniveau, späterer Heizraum) durch das Zwischengeschoss (später Toilette, Flur und Speißekammer) und den ersten Stock (später Schlafzimmer und Bad) bis unter die Ziegel im Dachboden (nicht ausgebaut, auch nicht geplant) schauen.

Das haus ist im Keller und Erdgeschoss aus Bruchstein (Schüttbau mit 70cm Wandstärke) und oben Fachwerk. Das Dach sitzt über dem ersten Stock ohne Kniestock.

Die neuen Decken möchte ich in Absprache mit meinen Zimmermännern als Einschubdecke ausführen, dazu an die Balken Latten schrauben und darauf dann Rauspundbretter, Rieselschutz und Lehm.

oben gerne OSB

unter die Rauspundbretter würde ich 60mm Holzfaserplatte anbringen.

spricht da was dagegen? und was nimmt man als Rieselschutz? ich habe hier eine Diffussionsoffene Folie, mag aber ungern Plastik nehmen...



Neue Idee



Nachdem jetzt die Zimmerei angefangen hat die Deckenbalken zu tauschen kam im Gespräch mit den Handwerkern raus dass sie eher empfehlen oben auf die obere Decke (also als Abschluss zum ungenutzten Dachboden) Dämmwolle aus dem Flachdachbereich zu legen. Das würde einen besseren Effekt erzielen als die 60mm Pavatex...