Einrichtung sicher transportieren und lagern

Ein historisches Fachwerkhaus ist ein Zeugnis vergangener Handwerkskunst und wird von jahrhunderter alter Geschichte begleitet. Die Liebe zum Detail lässt sich in vielen Fachwerkhäusern kaum verbergen, besonders wenn die Deckenbalken aufwendige Schnitzereien oder Malereien verzieren. Die Einzigartigkeit setzen viele Besitzer oder Bewohner auch in der Einrichtung fort. Möbel sind oft stilecht angefertigt und weitab des Mainstreams. Handwerkskunst sorgt auch bei den Möbeln für wertvolle Unikate, die aus vergangenen Zeiten stammen.

Steht ein Umzug in ein Fachwerkhaus oder der Wechsel in ein anderes Fachwerkhaus an, gilt dem Inventar der Besitzer oft ihre größte Sorge. Das Abbauen der wertvollen Möbel, die Verladung in ein Transportfahrzeug, der Transport an sich und die Aufstellung am Zielort bergen für jede Art von Möbeln ein Risiko durch unsachgemäße Behandlung Schäden davonzutragen. Es erfordert viel Know-how und der fachlichen Qualifikation, diesen gefährlichen Part des Umzugs der Unikate zu meistern. Ein Beispiel dazu lässt sich leicht von dem Umfang des Leistungsservice eines routinierten Umzugsunternehmens wie alexanderkeller.ch ableiten.


Besondere Herausforderungen in Fachwerkhäusern

Historische Fachwerkhäuser bieten viele Vorteile, haben aber auch Nachteile. Ein Umzug in oder aus einem Fachwerkhaus zeigt Hürden auf, welche nicht grundsätzlich in jedem Haus anzutreffen sind. Schmale Ein- und Ausgänge oder enge Treppen erschweren oft bei sperrigen Möbeln einen Umzug. In einem Fachwerkhaus gibt es empfindliche Holztreppen oder Holzböden, weswegen vieles schonend bewegt werden muss. Das geringste Risiko eine Beschädigung an empfindlichen Baumaterialien hervorzurufen, ist das Tragen der entsprechenden Möbel.

Auch darin zeigt sich der Unterschied, wenn sich qualifizierte Fachleute der Aufgabe annehmen oder Laien trotz gutem Vorsatz die Kraft verlässt. Ein Umzug besteht aus mehr als dem einmaligen Heben oder Tragen eines schweren Möbelstückes. Die zahlreichen Wiederholungen der anstrengenden Tätigkeiten fordern ihren „Obolus“ und oft weicht die Kraft aus den Händen, Armen oder Beinen der freiwilligen Helfer. Dann bleibt die kontrollierte Sicherheit auf der Strecke – gefährlich für die Baumaterialien, die Möbel und nicht zuletzt auch für die freiwilligen Helfer.


Unbeschadete Transportmöglichkeit herstellen

Um Möbel unbeschadet zu transportieren, ist Sorgfalt die oberste Priorität. Möbel müssen geschützt sein bevor sie verladen werden. Decken, mit Packfolie auf den Möbelstücken fixiert und zusätzlich mit Noppenfolie vor Beschädigungen geschützt, ist für den Umzug der Möbel Voraussetzung. So bleiben Sie beim Verladen und auch dem Transport selbst bis zum Zielort unbeschädigt. Diesen Schutz richtig zu bewerkstelligen, kostet besonders ungeübten Laien viel Zeit. Zeit ist jedoch ein Faktor, welcher bei freiwilligen Helfern oft nur begrenzt zur Verfügung steht. Gerade im bereits fortgeschrittenen Stadium und im Angesicht der aufgezehrten Kräfte breitet sich Nachlässigkeit aus. Oft wird dann auf den wichtigen Schutz verzichtet und mit „vorsichtiger Fahrweise“ gerechtfertigt. Hier überschätzen sich Fahrer leicht, denn die Fahrweise wird zu einem Großteil durch den Straßenverkehr bestimmt und ist nicht vorhersehbar. Selbst routinierte Fahrer können zur Vollbremsung gezwungen werden, wenn andere Verkehrsteilnehmer dies veranlassen.


Lagerung der wertvollen Möbel

Möbel nehmen viel Raum ein und erschweren die Wahl geeigneter Lagerplätze. Oftmals herrscht ein Platzangebot dort, wo Möbel nicht gut aufgehoben sind, zum Beispiel in einem Keller oder in der Garage. Gerade bei empfindlichen und wertvollen Möbeln sollte der Lagerraum trocken und keinen Temperaturschwankungen unterworfen sein. Altes Holz benötigt die richtige Luftfeuchtigkeit, um keinen Schaden zu nehmen.

Am Beispiel eines professionellen Lagerhauses wie box4you.ch wird deutlich, worauf es ankommt. Trockene Lagerung in einem beheizten Lagerhaus verhindert Temperaturschwankungen. Kühlt sich warme Luft ab, verringert sich die Aufnahmefähigkeit von Wasser. Es wird sich an kühlen Flächen als Kondenswasser niederschlagen und kann empfindliche Möbel oder Materialien schädigen. Eine gleichmäßige Temperatur verhindert dies, sowie sich auch die Luftfeuchtigkeit dann einfach regulieren lässt. Ein feuchter Keller bietet häufig ungenutzten Platz, ist aber denkbar ungeeignet für Holz oder andere feuchtigkeitsempfindliche Materialien.

In der Garage sollten Möbel auch nicht stehen, wenn sie parallel dazu einem Fahrzeug Unterstand bietet. Bei Regen wird durch das nasse Fahrzeug viel Feuchtigkeit in die Raumluft eingebracht, welche empfindlichen Möbel schaden. Zudem tritt in unbeheizten Garagen ebenfalls durch Temperaturänderungen Kondenswasser auf.

In professionellen Lagerhäusern werden das Raumklima und die Temperatur geregelt, um lagerbedingten Schäden vorzubeugen. Gleichzeitig sind Lagerhäuser vor unbefugtem Zugriff oder Diebstahl geschützt, oft durch Video-Überwachung und Alarmsystemen. Garagen bieten nur einen geringen Diebstahlschutz, wenn sie nicht durch besondere Maßnahmen gesichert werden.


Lagerraum anliefern lassen

Einige Firmen, wie zum Beispiel Box4you, liefern spezielle Lagercontainer an den gewünschten Platz. Sie ermöglichen eine trockene und diebstahlgeschützte Lagerung. Vorort ermöglicht ein Lagercontainer kurze Wege und den Verzicht eines Transportfahrzeuges, um Möbel oder andere Gegenstände zu lagern. Das Risiko, wertvolle Möbel beim Transport zu beschädigen, wird vermieden. Genauso kann aber auch ein mit Möbeln geladener Container im Lagerhaus vorübergehend oder langfristig eingelagert werden –mit ständiger Zugangsmöglichkeit befugter Personen. Die Anlieferung oder die Abholung einschließlich der Einlagerung übernehmen versierte Transport- und Umzugsunternehmen.