Dämmung - Sinn od. Unsinn?

18.02.2009



Hallo!

Wir haben ein altes Bauernhaus, im vorderen Teil aus Holz und der hintere (größere) Teil aus Ziegel (Sockel aus Stein). Da wir das Haus von Grund auf sanieren müssen, ist jetzt die Frage ob man den gemauerten (Ziegel) Teil wirklich nicht Wärmedämmung muss (die Meinung eines Baumeisters + eines Architekten). Die Wandstärke ist mind. 50 cm (doppelte Ziegelreihe), Feuchtigkeit der Wand hält sich in Grenzen.

Der vordere Holzteil wird gedämmt.

Danke für eure/Ihre Antworten.

Lg



Dämmen oder nicht



Hallo,

wenn Sie die Wand nicht durch Anstrich, Bekleidung, Verputz etc. verändern, besteht auch keine Verpflichtung zu dämmen, sonst schon.
Es bleibt also Ihnen überlassen, einen Wärmeschutz aufzubringen oder nicht. Der Wärmehaushalt der Wand hängt aber ab von der verwendeten Steinsorte (Weichbrand oder Vormauerziegel), dem Mörtel und der Himmelsrichtung sowie eventuelle Verschattung der Wand.
Außerdem sollte man eine Vorstellung vom späteren Aussehen haben.
Die Heizkosten sollten auch überschaubar sein.

Grüße vom Niederrhein



danke



Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ja, genau die späteren Heizkosten machen mir auch sorgen?

Der Stein ist sicherlich aus einem Steinbruch in der Umgebung. Der Ziegel (kenn mich mit den unterschieden nicht aus), ist - so wie das ganze Haus - um die 150 Jahre alt, ein eher weicher Ziegel...

Wir müssen das ganze Haus auch neu Verputzen (Kalk), daher ist es natürlich sinnvoll - wenn Dämmen dann gleich.

Lg



Dämmen oder nicht



Hallo,

da haben Sie recht: wenn dämmen, dann gleich.
Wenn es irgend möglich ist, wäre einer Außendämmung der Vorzug zu geben. Möglicherweise geht es aber nur von innen. Dann wären 60 mm Innendämmung EnEV-konform (u kleiner als 0,45) und noch gut handhabbar.
Als Materialien kämen Holzweichfaser, Kalziumsilikatplatte und Multipor-Platte von Xella in Frage, beide in Ausgleichsmörtel homogen verkleben, mindestens vollflächig spachteln und im Übrigen Technisches Merkblatt beachten !
Für einbindende Querwände, Bereich der Holzbalkendecken und Fensterlaibungen besondere Sorgfalt walten lassen.

Das innere Finish hängt dann vom gewählten Material ab. Sollten Räume mit besonders hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung dabei sein, kann man auch auf Schaumglasplatten ausweichen.

Grüße vom Niederrhein



Dämmen?



Danke für die Antwort!

Im Bereich des Holzbaues geht nur Innendämmung, der Rest - wenn dann mit Außendämmung. Die Frage ist halt, ob die dicken Wände - wenn sie dann mal ganz trocken sind (Wandteilheizung wahrscheinlich) - nicht schon genug Speichermasse haben, sodass (auch aus Kostengründe) wirklich auf die Dämmung verzichtet werden kann?

Lg



Dämmung



Hallo,

die Speichermasse ist das eine, die Dämmung das andere.
Eine hohe Speichermasse sorgt für eine starke Dämpfung der Temperaturwelle (bis 98%) und eine lange Temperaturamplitudenverschiebung. Beides meistens positiv.

Aber der Dämmwert einer 50 cm dicken Ziegelmauer ist auch nur ca. 1,0 W/h°K.
Das heißt, daß das Mauererk, was Sie aufheizen müssen, auch gleich wieder auskühlt. Sie bleiben am Heizen !

Wenn es um Außedämmungen geht, gibt es zahlreiche Alternativen, von denen das klassische WDVS mit Dünnschichtputzen zwar das billigste, aber sicher kaum das beste ist.
Gute Erfahrungen hab ich mit Dickbeschichtungen aus mineralischen Edelputzen auf Steinwolle-Lamelle gemacht (System von Weber Broutin). Auch das WDVS auf Basis Holzweichfaser von Gutex ist durchaus empfehlenswert.

Der Knackpunkt sind dabei immer die Fenster, die optisch versaufen, wenn man sie nicht umsetzt.

Grüße



Wie Herr Beckmann



schon schreibt kühlt das Bauteil auch rasch ab. Die damit verbundenen Heizkosten sind hoch.

Eine leichte Innedämmung reduziert den Verlust auf de Hälfte!

Aber da wo es passt (eine mögliche Einschränkung könnte die Südseite sein) ist die Aussendämmung die bessere Alternative.



Dämmen Ja oder Nein!??



Hallo

entgegen meiner Vorschreiber würde ich Ihnen das Dämmen abraten.

Immer wieder liest und hört man von der Dämmerei und vor allemm von den Innendämmungen.
Die Risiken, die Sie damit eingehen, werden Sie in ein paar Jahren am eigenen Geldbeutel spüren.
Und so viel Geld werden Sie mit der Maßnahme gar nicht einsparen können.

Bei der Stärke der Wand ist es m.E. auch nicht notwendig zu dämmen.

Sie sollten sich mal Gedanken machen über den Sinn und Unsinn von Ihrem Heizungssystem: und da meine Ich nicht: Pellets oder Solar oder Öl oder Gas - Da spart man in der Gesamtbilanz nicht viel - sondern wie hoch der Anteil an Strahlungswärme ist.

Es ist nämlich seit dem Physik-Unterricht bekannt, dass Luft ein sehr schlechter Wärmleiter oder Transporteur ist und der Sinn von modernen DämmBlaBla-Maßnahmen ist krampfhaft daran festzuhalten diesen Fehler bis zum Sanktnimmerleinstag zu wiederholen.
Alle "Verordnungen" und CO2-Einspargesetze sind so-genannte AlGore-Märchen, die Ihnen das Geld aus der Tasche zaubern und nachhaltig die Substanz Ihres Hauses schädigen und die Gesundheit der darin lebenden beeinträchtigt.

Der Hinweis mit dem "Wärmehaushalt" einer Wand kann ja richtig sein - aber effektiv für das Wärmeempfinden der Menschen im Raum ist die Oberflächentemperatur der Wand und eine effektive Heizung.

Wenn Ihnen Ihr Geld und Ihr Haus wichtig ist: informieren Sie sich mal über diese Parameter und kommen hierüber zu einer Entscheidung!

Gutes Gelingen

FK



Mit wird übel...



wenn ich so einen blödsinn lese.

Zitat:"Alle "Verordnungen" und CO2-Einspargesetze sind so-genannte AlGore-Märchen, die Ihnen das Geld aus der Tasche zaubern und nachhaltig die Substanz Ihres Hauses schädigen und die Gesundheit der darin lebenden beeinträchtigt.

Scheinbar haben alle Bauphysiker die auf dieser Welt sitzen sich verschworen.

Hört sich nach Papagei von K.Fischer an.

Kopfschüttelnde Grüße

M.Neserd



Sinn und Unsinn



ob nun Papagei von Fischer
oder ein weiterer
Papagei von AlGore und der Dämmlobby
ist doch gut so!

Bloß beim Kopf schütteln aufpassen, dass nicht das J mit dem U vertauscht wird und durcheinander kommt.

Schauen Sie sich doch nicht einfach die Ergebnisse der "Bauphysiker" an sondern die Herleitung der eigenartigen Parameter wie den ach so himmlischen u-Wert!

Und dann noch ein Blick in die Subventionseinzahler des DIN-Instituts!

Ach das sind wieder Verschwörungstheorien!

Wenn Sie meinen!

Ich "meine" anders - oder ich weiß anders!

an Sonsten:

Fakten - Fakten - Fakten!

Nich Kopf schütteln! Kann zu schweren HWS-Traumata führen!

FK



@ R.Neserd



Sie sind neu hier, deshalb der Tip: Nicht den Magen verderben lassen. Wenn man sowas öfter liest, steigt die Reizschwelle enorm.

Erstaunlich ist es aber schon, daß einer, der Fakten sehen will, die recht gute Wärmeleitung einer (trockenen) Ziegelwand in den Skat drückt und außerdem ignoriert, daß großen Massen für eine deutlich regelträgere und somit ineffektivere Flächenheizung sorgen.

Wer keine echten Fakten zu bieten hat, fuchtelt gern mit kruden Verschwörungstheorien 'rum; auch das werden Sie immer wieder lesen können.

Grüße

Thomas



Vertrauen Sie nicht den U-Werten!



Leider wird bei der U-Wert-Berechnung eine vereinfachte Formel herangezogen, die der Realität nicht entspricht. Man hat versucht die Beschreibung eines instationären Zustandes (Gleichung nach Fourier) durch eine Gleichung, die (nur) einen stationären Zustand beschreiben kann, vereinfachend zu ersetzen. Das macht es dem Techniker oder Handwerksmeister erst möglich einen Wärmeverlust zu berechnen. Leider ist mit dieser Vereinfachung auch der Einfluß der Speichermasse „wegrationalisiert“ worden. Ein vernünftiges Ergebnis kann nicht mehr erfolgen.
Ich selbst habe vor über 10 Jahren im Rahmen meines Studiums diese vereinfachten Formeln für die Simulation der zeitabhängigen Aufheizung eines kalten Raumes im Rahmen einer Studienarbeit benutzt (damals wurde noch nach der DIN 4108 der Heizwärmebedarf ermittelt). Das Ergebnis war abstrus und nicht mal in der kühnsten Vorstellung auch nur annähernd realitätsnah. Um mir nicht das Studium zu versauen habe ich vom Professor unbemerkt Korrekturfaktoren eingefügt (mein alter Prof möge mir dies bitte verzeihen) und ein realitätskonformes Ergebnis präsentiert.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich glaube nicht das die Vereinfachung der Formeln falsch ist, ich weiß es!

Florian Kurz hat Recht.

Nebenbei frage ich mich manchmal warum es in meinem Haus (50 cm Ziegelwand ungedämmt) im Sommer immer schön kühl ist (kühler als im neuen super gedämmten Haus meines Bruders). Die Wärme müsste ja bei einem ach so schlechten U-Wert von Vollziegel nur so reinflutschen…

Und das eine regelträges Heizsystem Ineffektivität nach sich ziehen muss erschließt sich mir übrigens auch nicht.


PS: Einer der größten Demagogen des letzten Jahrhunderts soll einmal gesagt haben: „Eine Lüge tausendfach wiederholt wird zur Wahrheit“.
PS PS: Und entsprechende DIN–Normen sind wohl mehr als tausendmal gedruckt worden



@ Frank Otto



Ihr Studium scheint vertane Zeit gewesen zu sein, vermute ich, wenn ich mir Ihre unwissenschaftliche und polemische Herangehensweise so betrachte.

Wenn Sie Goebbels und die DIN-Normen (die auch für mich kein Gebetbuch sind) wie geschehen in einen Sinnzusammenhang bringen, erübrigt es sich für mich, weiter auf Ihre Wortmeldung einzugehen. Es würde sinnlos sein.

Thomas



Herr Otto!



Danke!

Jetzt ist aber der Herr Böhme verwirrt, wenn Sie, der nicht Kurz oder Fischer heisst auch noch so etwas behaupten.

Aber manche glauben bis zum Umfallen und rennen dafür meilenweit und lesen immer wieder das gleiche Pamphlet!

Aber man kann da einfach sehen, dass die "Kenntnis" einiger Formeln und ein paar "Erfahrungen" bei Wandaufbauten und der feste Glauben an die Obrigkeitsergüsse die reale Physik ins Irreale drehen kann.

Zum Thema kann ich mich nur wiederholen: Keine Dämmung - weder Aussen - vor allem nicht innen auch nicht mit tollen Berechnungen unterlegt.

Spart Geld und schont die Bausubstanz.

FK

@H. Böhme: einen schönen Satz zitieren Sie auf Ihrer Homepage:
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"
Sollten Sie versuchen tiefgründig und gesamtheitlich zu erfassen!



Es gibt



auch noch etwas zwischen viel dämmen und gar nicht dämmen!

Eine Bruchsteinwand nicht zu dämmen halte ich persönlich für falsch. Und wer wie ich ein ungedämmte Bruchsteinwand hat und im Nebenraum eine mit einer leichten Innendämmung versehene Wand hat wird mir folgen können.

Die ungedämmte Wand hat im Winter Oberflächentemperaturen von 11°C!! Das ist wirklich mehr als unbehaglich.
Meiner Meinung nach sind hier die ersten "Dämmcentimeter" bei der Innendämmung die wichtigsten. Viel hilf da nicht!


Gerne lade ich die Skeptiker auf einen Kaffee zu mir ein.

PS Herr Otto Ihr Haus wäre auch mit einer Aussendämmung im Sommer angenehm kühl



Dämmung- Sinn oder Unsinn?



Wenn Florian Kurz schreibt,
Luft sei ein schlechter Wärmeleiter, so mag das im eng begrenzten Sinn stimmen.
Es zeigt aber auch, das in solchen Situationen jeder Ansatz einer ganzheitlichen Betrachtung vergessen wird.
Man greift sich immer die Eigenschaft heraus, die gerade ins Konzept passt.
Luft leitet Wärme schlecht, aber es gibt noch weitere Formen der Wärmeübertragung durch Konvektion und Strahlung.
Luft überträgt Wärme sehr gut durch Konvektion.
Auf diesem Prinzip beruhen Heizungen.
Und Sie dämpft Wärmestrahlung nur in sehr geringem Maße.
So funktionieren die auch von Florian Kurz gelobten Strahlungsheizungen.
Massives Mauerwerk, um das es hier geht, leitet Wärme ganz gut.
Damit kann ich erst mal theoretisch die thermische Trägheit nutzen. Die ersten kühlen Herbsttage gibt die Wand nach innen (aber in erster Linie nach außen) noch gespeicherte Wärme des Sommers ab.
Was dann? Ich fange nur ein paar Tage später an zu heizen, und zwar kräftig.
Denn so groß, das die gesamte Wärmemenge, die ich ich Winter zum Heizen brauche, gespeichert wird kann keine Wand sein.
Vor allem da sie immer eine größere Menge nach außen, an der Seite mit der größeren Temperaturdifferenz, im Winter abstrahlt.
Das passiert auch mit den paar Watt solarer Energie, die nachts wieder abgestrahlt werden.
Und im Frühling, wenn es wieder warm wird, muß ich innen immer noch heizen, da von der Strahlungswärme der Sonne innen erst mal nix ankommt. Was ich im Herbst eingespart habe, setze ich im Frühjahr zu.
Soviel zur thermischen Trägheit.
Diese Trägheit mag ja bei Dauernutzung und diskontinuierlicher Heizung (z.B. mit Öfen) von Vorteil sein, aber sie kostet auch mehr Energie bei diskontinuierlicher Raumnutzung.
Deshalb sehe ich eine Innendämmung positiv. Und durch die restlichen Wände, die Decke und den Fußboden bleibt immer noch genug Speichermasse übrig.

Beispiel: Eine Außenmauer aus 45 cm dickem Reinhardsdorfer Sandstein mit 2 cm Kalk-Innenputz hat einen U-Wert von 2,820 und damit eine Wandflächentemperatur von 11,1 °C(Randbedingungen: Normklima außen -5°C bei 80% RLF, innen +20°C bei 50% RLF)
Mit einer 50 mm dicken Innendämmung aus Calciumsilikat (SLP 50 von Remmers) fällt der U- Wert auf 0,886 und die Wandflächentemperatur steigt auf 17,1°C.
Das spart schon Einiges an Heizkosten und mindert die Gefahr von Schimmelbildung auf der Innenwand.

An Frank Otto:
Das die Berechnungsverfahren nach DIN und das Glaser- Verfahren nicht der Weisheit letzter Schluß sind (Sie wurden für Neubauten entwickelt) wissen wir alle.
Es hat sich mittlerweile auch herumgesprochen, das es bessere, exaktere und genauere Programme gibt, die in der Lage sind, der Wahrheit nahe zu kommen.
Niemand verbietet uns, damit zu arbeiten.
Ich nenne nur das Simulationsprogramm Delphin der TU Dresden oder einfachere Programme wie COND oder IQ Lator.
Mit Delphin können z.B. Wandquerschnitte tageweise über ein Jahr und länger hinsichtlich Feuchte- und Temperaturverteilung simuliert werden.


Die obigen Werte aus dem Beispiel stammen aus der hygrothermischen Beurteilungshilfe der Fa. Remmers.

Viele Grüße



Dämmung, Sinn oder Unsinn



Hallo,

dem Herrn Otto sein Haus wär im Sommer ganz schön warm, wenn man mal den Baum davor wegmachen tät.
Oder funktioniert die Wand als "Naturklimaanlage" über Verdunstungskälte ?
Irgendwo müssen die eingestrahlten kWh ja geblieben sein.
Soviel zur ungedämmten Wand im Sommer.

Grüße vom heute mal kalten Niederrhein



Herr Otto...



...wenn man einen Vorgang wie das Aufheizen eines Raumes versucht mit dem U-Wert zu rechnen, muß man sich nicht wundern, daß man einen Haufen Korrekturfaktoren braucht. Was genau war das für ein Vorgang denn, wenn oben genanntes nicht zutrifft?

Gruß Patrick Neika.



Wow, was ein Thema...



Hier ist ja "wieder mal" zu lesen "Dämmung ist Blödsinn, weil es nichts bringt, nein sogar schädlich ist".

Bei mir geht es zwar nicht um Bruchstein- oder Ziegelwände, möchte aber trotzdem mal eine Frage loswerden:

Folgender Sachverhalt, ursprünglicher Zustand:
Fachwerkaußenwände, 18´er Eichenfachwerk, Stakung mit Strohlehm, Ausfachungen außen mit Kalkputz verputzt, innen ca. 6 cm Lehm/Lehmputz.
Das ist der ursprüngliche Wandaufbau.
In dem Raum (ca. 16 qm) ist EIN herkömmlicher Heizkörper installiert.

Nach der Fachwerksanierung (Austausch von Schwellen und Ständern) ergibt sich folgender Sachverhalt:

18´er Eichenfachwerk, Ausmauerung mit Leichtlehmsteinen, derzeit kein Verputz der Ausfachungen außen, innen kein Lehmputz (weil nicht fertig geworden. Der EINE Heizkörper ist geblieben, die Heizsituation ist unverändert).

Seit der Entfernung des Lehminnenputzes ist der Raum "arschkalt". Der Heizkörper der es vor der Sanierung "gepackt" hatte den Raum zu erwärmen, versagt nun kläglich.

Meiner Vermutung nach liegt das an dem fehlenden Lehminnenputz (der mit Verlaub offenbar auch als Dämmung angesehen werden könnte, denn sonst wäre der Raum nun nicht so kalt)und somit an fehlender Masse.

Geplant ist, eine Innenschale aus Leichtlehmsteinen mit "Lehmfüllung", also eine Art Innendämmung (Außendämmung fällt flach, weil Denkmal).

Vielleicht sind die Herren Kurz und/oder Otto in der Lage meinem schlichten Gemüt zu erläutern warum das schädlich ist und wenn nicht, vielleicht in der Lage mir hilfreiche Ratschläge zu geben welche "warmen Gedanken" ich mir machen kann, damit der Raum auch ohne Dämmung warm wird.


Grüße
Martin



Dämmung ?



Tja, wenn der Heizkörper versagt, kann er nicht wärmen.
Soviel versteh ich.

Grüße



Falsch verstanden...



...oder nicht richtig gelesen, Dietmar.
Ich schrieb, an der Heizsituation hat sich nichts geändert. Der Heizkörper ist genauso "Heiß" wie vorher.
Nur wärmt er den Raum nicht mehr (alles weitere siehe oben).



@ Martin



Martin:
"Meiner Vermutung nach liegt das an dem fehlenden Lehminnenputz ..."


Richtig, der Innenputz im Fachwerk hat die Funktion der Luftdichten Ebenen.
Lehm "dämmt" NICHT gut. Lehm hat aber ein excellentes
Wärmespeichervermögen.
Lehm verhält sich träge in Aufnahme aber nicht im Durchfluss. Alles weiter hat Herr Böttcher schon
erschöpfend erläutert.

___________________

Gruß



@ Florian Kurz



Ich bin nicht verwirrt, und in der nach oben offenen Baupolemikskala liegt Ihre "Al-Gore-Allergie-Attacke" deutlich über den Ausführungen von Herrn Otto. Noch sind Sie da führend, noch. Vielleicht will Herr Otto ja aufholen?

Erheiterte und unverwirrte Grüße

Thomas

P.S. Schön, daß Sie mein Motto ebenfalls gut finden. Ich hab's mit Bedacht gewählt.



Innendämmung ???



Hier ein Foto von meinem Umbau. Selbst der Dame von der Denkamlpflege (es steht zum Glück nicht unter deren Schutz) hatte nicht bemerkt, daß es nur ein Imitat ist. Ich zumindest wollte kein Stück Holz mehr an der Fassade haben. Das vorher aufgebrachte Wärmedämmverbundsystem (Steinwolle!!) erfüllt seit 5 Jahren hervorragend seine Funktion. Die Wände haben innen eine Oberflächentemperatur von 17°C - messt mal bei Euch !

MFG Olaf aus Sachsen



@Olaf...



...steht dein Imitat (deine Worte) in ursächlichem Zusammenhang mit deinem Motto?

@Roman
"Futter für meine schlichte Seele" aber ich glaub ich habe es verstanden.

Grüße
Martin



@ Martin



Bei deinen Heizkörper tippe ich mal darauf, dass der nun fehlende Putz die "Winddichtheit" der Wand stark verbessert hat. Du hast jetzt eine hohe Luftwechselrate. Damit verschwindet dann auch viel Wärme mit. Eine Dämmwirkung hat der Putz natürlich auch.

Nun will ich mal meine Erfahrungen mit meinem Häuschen preisgeben( 36-iger Vollziegelwand).
1. Im Herbst ist liegt die Innentemperatur der Außenwand ca.2-3°C unter der Raumtemperatur; bis zum Frühjahr sind es dann nur noch 1-1,5°C und dies bei fast gleichen Außentemperaturen.
Meine Vermutung: Die Wand wird trockener und der U-Wert verbessert sich.
2. Bei starken Frost steigt mein Erdgasverbrauch nicht so stark wie bei einem festen U-Wert zu erwarten wäre.
Meine Vermutung: Eine dünne Eisschicht könnte die Winddichtheit verbessert haben.
3. Starker Wind hat bei mir recht starken Einfluss auf den Erdgasverbrauch.
Meine Vermutung: Blower-door würde ich nicht schaffen.

Trotzdem verbrauche ich aber weniger als die reine Berechnung mit dem U-Wert vermuten lässt.

Meine Meinung zum Dämmen: Ist sinnvoll, man sollte sich aber nicht 100%-ig auf die berechneten Einsparungen verlassen. Die Bauphysik ist dabei aber immer zu beachten.

Gruß Marko



imitat und billig bauen



das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Wenn ich etwas nachmache, dann hat das seinen Grund. Selbst wenn ich ein Fachwerkhaus saniere, ist das keine Aussage zu: billig, preiswert oder aufwändig. Mein Motto sollte nur ausdrücken, daß derjenige, der versucht billig zu bauen, oftmals 2x baut.
Aber das sind Lebenserfahrungen, die man hinterher erst bestätigen kann. Aber auch das billige muß nicht immer das schlechte sein - siehe Lehm. Manchmal ist auch ein echtes FAchwerkhaus aber auch ein Billigbau gewesen - für arme Leute, die sich keine Ziegel leisten konnten. Und doch ist es ein bauhistorisches Denkmal, was es zu erhalten gilt. Aber dieses erhalten kann auch in die Hose gehen. Ich halte wieder überhaupt nichts von Innendämmungen !! Aber das wird erst die Zeit beweisen. Eine Innendämmung ist übrigens die preiswerte Variante als eine Außendämmung ......

Außerdem geben sich fast alle mit Imitaten im Leben täglich zu frieden - die Aromastoffe in Lebensmittel als Beispiel. Oder macht Ihr Euren Erdbeerjogurt selber mit echten Früchten - ist etwas teurer und schmeckt nicht mals so nach Erdbeere. Also bitte nicht grundsätzlich gegen
Imitate wettern. Immer den Einzelfall prüfen.

Hier ein Foto (Kopie!!) um 1900, dieses Fachwerkhaus wurde kurze Zeit später für einen Neubau abgerissen.



Disneyland



Nimmt das mal ein Ende mit den Imitaten? Ich gehe mir jetzt so einen Plastikelektrokaminfeuerimitat kaufen. Mir kommt nämlich kein Holz mehr ins Haus ;-).



---Forenreferenz-----------
Pseudo Fachwerk -
Hallo liebes Fachwerk-Forum,

ich habe eine wichtige Frage: Ich würde mir gerne die Fassade meines Hauses vornehmen und optisch ein wenig verändern.

Vom Budget her kann ich leider nicht in ein Vorbaufachwerk investieren, hätte doch aber gerne dies wunderschöne Optik.

Ich hatte mir gedacht, mit einer Schalbrettkonstruktion, die in die Fugen gedübelt wird und nicht zu sehr aufträgt ein Fachwerk zu imitieren. Nun meine Frage:

Ist das baulich bedenklich, technisch realisierbar oder davon gänzlich, aus Gründen von denen ich vielleicht noch nichts weiß, abzuraten? Anbei habe ich mal ein Bild gesetzt, wie ich mir das vorstelle:

Über hilfreiche Ratschläge von Fach(werk)leuten freue ich mich! Danke! mehr ...
----------------------------------




Hallooo Herr Otto...



...keine Lust auf meine Frage einzugehen? Was verstehen Sie unter "zeitabhängigen Aufheizung eines Raumes"?
Ich komme nicht aus der Klima und Heizungstechnik und kenne den Begriff nicht, aber er klingt ja schon sehr nach "instationär" und zeitlich limitiert.

Gruß Patrick Neika.



@ Hartmut



Schön,daß endlich 'mal einer was für Tiere tut.

Vielleicht tobt sich mancher Imitator künftig (billiger ist es allemal) künftig an Schilkrötenüberhausungen, statt am Stadtbild aus?

Und die Frage "To dämm or not to dämm" stellt sich da gar nicht.

Grüße

Thomas



Wer weiß, Thomas



möglicherweise stellt sich bei den Temperaturen auch ne Schildkröte die Frage ;-))



Nachdem ich von Herrn Otto wohl keine Antwort mehr bekomme....



...gebe ich mal meinen Senf zur Schildkröte ab. Ein WDVS an einer Schildkröte würde wahrscheinlich den Tagesablauf ändern. Abends bliebe sie länger agil und morgens würde sie zur Langschläferin :-). Bliebe noch die Frage nach der Materialwahl für die Unterseitendämmung des Panzers. Das müßte ja ganz schön verschleißfest sein. Hat jemand eine Idee? Wäre ja blöd, wenn die ganze Wärme in den "Keller" abhaut :-).

Gruß Patrick.





Unterfahrschutz von Geländewagen ? (hinterlüftet selbstverständlich) ;-))



Nur zum Verständnis:



Ich gebe in diesem Forum meine Meinung und meine Erfahrungen wieder. Dafür ist dieses Forum geschaffen worden. Was ich nicht tue ist als pseudo-religiöser Eiferer meine Meinung anderen Menschen aufzudrängen. Jeder kann selbst denken. Daran glaube ich noch immer.
Das ich Goebbels zitiert habe möge man mir verzeihen, das Zitat ist einfach zu treffend. Ich bitte allerdings mich nicht mit weiterführenden Ideologien dieses Mannes in Verbindung zu bringen, damals wurden der Bevölkerung Meinungen und Ansichten aufgezwungen: „Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns“. Das entspricht nicht meinem Lebensentwurf.
Auch aus diesem Grunde lasse ich mich auf keine grundlegenden Diskussionen für oder gegen Dämmung ein. Und wenn mich dafür einige Herren im Forum kreuzigen wollen, dann bitte: sollen Sie doch.

@ Herr Neika:
Leider habe ich keine Zeit hier im Forum 24 Stunden am Tag auf einen Kommentar zu meinen Beiträgen zu warten. Ich bitte um Verzeihung. Hier die von Ihnen langersehnt Antwort: Ein einfacher Raum, der Vereinfachung halber ohne Fenster und Türen, mit Fußbodenheizung, einer statischen Außentemperatur, keine Solar- und/oder Windeinflüsse, beheizt durch eine Fußbodenheizung. Betrachtet wurde der Wärmefluß nach außen und das damit verbundene Aufheizen der Umhüllungsflächen und der Lufttemperatur im Raum. Sehr simpel und sollte mit simplen Formeln die Realität nachstellen. Ergebnis: siehe mein letzterBeitrag.

@ Herr Böhme:
Nein ich will nicht aufholen, da diese Forum für mich keine Wettkampfarena ist. Ihre eigenen Beiträge lassen übrigens auf anderes schließen. Beleidigende Äußerungen über mein Studium, dessen Inhalt Sie ja besonders gut zu kennen scheinen, sind hier fehl am Platze, lassen allerdings auch auf Ihre eigene Persönlichkeit schließen.
Dieser Thread wird übrigens immer unsachlicher. „Allein ich kann nicht anders…“. Ich bitte im gleichen Atemzug um Verzeihung.

@ Herr Wittwar:
Wenn Sie ihre Bausituation vollständig beschrieben haben sollten, muss ich darauf schließen das bei ihrem Wandaufbau (noch) keine winddichte Fläche vorhanden sein kann. Weiterhin haben Sie durch die Sanierung die Dicke der Wand um 25% verringert. Das ihr Heizkörper es nun nicht mehr packt könnte vielleicht an diesen beiden Faktoren liegen. Um bösartigen Attacken vorzubeugen: Ich gebe nur eine Vermutung wieder, die ich hoffentlich nicht wissenschaftlich nachweisen muss. Im Übrigen halte ich ihr Gemüt nicht für schlicht, im Gegenteil: Ihre spitzfindigen Äußerungen lassen durchaus auf Schlauheit schließen (das soll von meiner Seite her nicht sarkastisch und schon gar nicht beleidigend für Sie sein).

So jetzt habe ich mehr als genug geschrieben. Mir ist meine Lebenszeit zu schade mich hier und heute weiter reproduzieren zu müssen.

Gruß
Frank Otto

PS: Ich zitiere gern, also hier noch ein letztes Zitat: „Und sie dreht sich doch!“



Alles klar, danke Herr Otto.



Da habe ich, wie bereits oben erwähnt, vollstes Verständnis dafür, daß die vereinfachte Formelwelt des stationären Wärmeübergangs nicht funktionieren kann.
Es sei denn, der betrachtete Zeitraum ist hinreichend lange genug gewählt, daß die Abweichung durch die Hochheizzeit nur noch marginal ins Gewicht fällt.
Dessen sind Sie sich sicher bewußt. Warum das nun ein Beweis dafür sein soll, daß die vernachlässig bar kleine Abweichung, hervorgerufen durch das Wärmespeichervermögen der durchdrungenen Bauteile, eine U-Wertberechnung bei periodischer Betrachtung nicht rechtfertigt, verstehe ich nicht.
Das wäre vergleichbar unseriös wie den Kraftstoffverbrauch eines Autos während der Beschleunigsphase auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahn zu betrachten und sich zu wundern, warum der so stark vom Durchschnittverbrauch der letzten 1000 km abweicht.

Gruß Patrick Neika.



Sie bringen mich noch so weit



das ich meine Aufzeichnungen von vor 10 Jahren heraus suche um mir und vielleicht auch Ihnen den Sachverhalt klar darzulegen. Vielleicht. Aber auch das ändert nichts an der Tatsache das die Fouriesche Wärmeleitungsgleichung so verändert wurde, das wichtigste Bestandteile wegretuschiert worden. Das wird Ihnen sogar einer der schlechtesten Mathematikstudenten im dritten Semester, der von der technischen Materie absolut keinen Schimmer hat, bestätigen können. Gerade Sie als Maschinenbauingenieur sollten die mathematischen Grundlagen des Ingenieursstudium doch noch beherrschen und Vereinfachungen bewerten können. Sobald ich Lust verspüre prüfe ich also meine Studienarbeit nach so langer Zeit noch einmal. Und seien Sie versichert: ich habe soviel Größe, Fehler auch eingestehen zu können. Ich werde mich dann natürlich bei Ihnen melden.

Im Vertrauen auf zukünftig sachliche und polemikfreie Diskussionen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.
Ihr Frank Otto



War ich polemisch oder unsachlich?



Nö, oder?

Gruß Patrick Neika.



Wenn Sie dann endlich genug haben:



Nein, Sie waren natürlich weder polemisch noch unsachlich.



Herr Otto,



hier im Forum sind sie (was Ihnen sicher auch bekannt ist) nicht der reale Otto mit seinen Vorzügen und Nachteilen, die Ihre Umwelt schätzt und / oder fürchtet. Sie sind hier nur das Produkt dessen, was Sie hier schreiben. Und wenn ich aus diesen kargen Informationen Schlüsse ziehe (die vielleicht völlig an der Realität vorbeigehen könnten), kommt die Vorlage dazu von Ihnen.

Das "Eppur si muove" des Gallileo ist historisch weder belegt noch wahrscheinlich.

Der Ausspruch "Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen" von Luttern in Worms ist ebenfalls historisch nicht belegt.

Sie rücken sich nicht nur in die Nähe von Leuten, deren Format Sie aller Wahrscheinlichkeit nicht haben, sie schmücken sich also mit fremden, und darüberhinaus auch noch mit falschen Federn, Talmi, Konfetti.
Freilich, es fastnachtet heftig.

Liegt da nicht die Vermutung nahe, daß sie manche Ihrer Erkenntnisse vom Hörensagen her haben?

Da Sie vermutlich weder in der Nähe von Goebbels, Galilei noch Luther anzusiedeln sind, freue ich mich nach Fasching auf ernsthafte (eigene) Erkenntnisse Ihrerseits zum Thema Wärmedämmung, sachlich und polemikfrei natürlich.

Grüße

Thomas



Es reicht.



Das Forum verkommt. So etwas muss ich mir nicht mehr antun.

Herrn Böhme ist im Winter wohl langweilig. Nein, ich muss mich verbessern: extremst langweilig.
Mir ist es übrigens gleichgültig ob Zitate historisch belegt sind, Hauptsache sie treffen den Kern der Sache.
Was hat der historische Beleg eines Zitates mit der Wärmedämmung eines Wohnhauses zu tun?
Achtung Herr Böhme: Das war so eine Art rhetorische Frage! Bitte beantworten Sie die nicht!!!!

Ende der Ansage!

Lieber Hartmut Stöpler!
Ich wollte mich nie in solche sinnfreien Diskussionen hineinziehen lassen. Jetzt ist es leider doch passiert. Ich werde es in Zukunft lassen meine Meinungen und Erfahrungen hier zu veröffentlichen.
Soll das große Hauen und Stechen doch ohne mich stattfinden.
Ich habe hier viele gute Beiträge gelesen, viele interessante Menschen mit ihren Meinungen kennen und schätzen gelernt, aber so macht es keinen Spaß mehr.
Schade!





Herr Otto,
Falls Sie es sich doch anders überlegen sollten:
Es hilft manchem hier ungemein, die Beiträge von ganz bestimmten Forumsschreiberlingen einfach zu ignorieren! ;-)
Ich tue das nicht, denn sonst hätte ich nicht das Vergnügen von Lachkrämpfen mit kullernden Lachtränen - so ein Schmarrn wird hier oft geschrieben. Zumeist wird dieser Schmarrn von den echten Fachleuten hier im Forum wieder zurechtgerückt - Gott sei Dank.

Schade, finde ich auch.



Rhetorische Antwort:



"Was hat der historische Beleg eines Zitates mit der Wärmedämmung eines Wohnhauses zu tun?"

Nichts.

Auch die Zitate selbst haben nichts damit zu tun. Wozu also der Griff in die Mottenkiste?

Im Übrigen würde ich es schade finden, wenn Sie jetzt beleidigt abtreten. Von Florian Kurz war nie eine nachvollziehbare Begründung seiner "Dämmstoffallergie" zu bekommen und Sie haben da verschiedene Andeutungen gemacht, die hoffen ließen, etwas Sachlicheres über die Wertung von Speichermassen erfahren zu können.

Grüße

Thomas



vergebene Liebesmüh



@ Thomas W. B.
Sie sprechen von Sachlichkeit ... und nachvollziehbaren Argumenten!

Haben Sie schon jemals ein - ich will gar nicht auf die Nachvollziehbarkeit drängen - ARGUMENT gebracht für irgend etwas?

In diesem Thread nicht. In anderen kann ich es nicht sagen.

Und wenn Sie etwas nicht nach-voll-ziehen können - ??

Versuchen Sie es doch einmal neben Ihren Formelbibeln vorbeizuschauen und Ihren Horizont noch mehr zu erweitern.
Denn Grundlagenstudium kann kein Forum bieten - sondern nur Meinungen, die man frei äussern kann oder es einfach bleiben lassen.

Legen Sie hieb- und stichhaltige Beweise Ihrer Thesen auf den Tisch, dann kann man darüber diskutieren.

Frohes Dämmen weiterhin!
Das lass ich Ihnen gerne - Ihre Meinung.

Guten Abend

FK



Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung. (D. Hildebrandt)



@Frank Otto

Bitte bleiben Sie. Es ist nunmal die Last der Opposition, dass sie immer einen Schritt mehr gehen muß. Seit Anbeginn der Fachwerk.de-Zeitrechnung wurden hier der Untergang, das völlige Verkommen und andere grausame Umstände beschworen. Na ja, Totgesagte leben länger. Es sind gerade die Kontroversen, die hier mehr eine Heimat haben, als in anderen, gleichgeschalteten Foren. Doch muß ein Vertreter einer anderen, nicht unbedingt falschen oder - na - kruden Ansicht (und meines Erachtens ist die hier vertretene Bauphilosophie per se anderer Meinung als der Mainstream ;-)) auch bereit sein, Arbeit in die Argumentation seiner Richtung stecken.

Generell ist aber die Kritik, dass häufig sofort das Subjekt und nicht das Objekt angegriffen wird, richtig. Geht mir auch gehörig auf die Nerven. Sollte eigentlich bei dem gefühlten IQ nicht vorkommen. Scheint ein Problem mit der Reflektion zu sein. Andererseits hat bereits Heinrich Heine erkannt:

Die sogenannte Objektivität, wovon heute so viel die Rede, ist nichts als eine trockene Lüge; es ist nicht mögliche, die Vergangenheit zu schildern, ohne ihr die Färbung unserer eigenen Gefühle zu verleihen. Heinrich Heine (Quelle: Dagegen! Der große Zitatenschatz des Abscheus, Widerwillens und Ekel, Eichborn Verlag, Seite 287)

Gruß
Hartmut Stöpler



@ Hartmut



Ich bekenne mich zu meinen Fehlern, den alten, derzeitigen und zukünftigen. Manches ließe sich sicher besser formulieren, sachlicher.

Aber hier

"PS: Einer der größten Demagogen des letzten Jahrhunderts soll einmal gesagt haben: „Eine Lüge tausendfach wiederholt wird zur Wahrheit“.
PS PS: Und entsprechende DIN–Normen sind wohl mehr als tausendmal gedruckt worden"

ist kein Objekt, kein Sachstand, keine fachlich irgendwie wertbare Aussage, der man sich zuwenden könnte. Ich finde, daß es eine irrwitzige Dummheit ist, sich die Position des Chefdemagogen im 3.Reich zueigen zu machen, um mit der Lanze gegen die DIN vorzugehen. Von einem, im Fach studiert hat, ist so etwas Unlogisches, gar nicht Zusammenpassendes einfach nicht zu erwarten.

Jeder will auch 'mal quatschen, schön. Aber solch Unsinn mag in der Stehbierhalle am Bahnhof nach 24 Uhr durchgehen, aber doch nicht in einem fachlich dichtem Bauforum, sei's auch angenehmerweise Eines fernab des Mainstreams.

Grüße

Thomas



Also mich würde es schon interessieren



was bei der Fouriesche Wärmeleitungsgleichung weggelassen wurde. Gibt da irgendwo etwas darüber zu lesen?

Gruß Marko



@Thomas



Der gesunde Verstand ist das, was in der Welt am besten verteilt ist; denn jedermann meint damit so gut versehen zu sein, dass selbst Personen, die in allen anderen Dingen schwer zu befriedigen sind, doch an Verstand nicht mehr, als sie haben, sich zu wünschen pflegen. René Descartes

(Ich liebe Zitate ;-))

MHO: Das Zitat war daneben gegriffen. Daraus aber eine mögliche Gesinnung zu konstruieren genauso. (Ich habe mal in einem hitzigen Wortgefecht den Spruch "Aber sie hatte doch einen Minirock an" gebracht, um eine Provokation zu verbildlichen. Danach wurde ich als Vergewaltiger, Macho und Frauenfeind bezeichnet. Eine überzogene Reaktion auf einen derartigen Fauxpas kann üble Folgen haben. Weder von der einen, noch von der anderen Seite wirklich beabsichtigt.)



Sachlich???



Sorry Herr Böhme,
hier möchte ich mich dann auch mal einmischen.

Sie schreiben: >>Manches ließe sich sicher besser formulieren, sachlicher.>>

Da haben Sie sicher recht! Nur Sind Taten und Worte hier sehr weit voneinander entfernt.
Oder finden Sie Ihre Beiträge in diesem Thread wirklich sachlich?

Ich finde das jedenfalls nicht! Und nebenbei gesagt, empfinde ich Ihre Beiträge in Bezug auf bestimmte Themen und vor allem bei ausgesuchten Personen in letzter Zeit sehr oft provozierend und unsachlich.

Mit freundlichen Grüssen.

Kalle.



im Ton vergriffen ..



Kalle kann ich nur beipflichten, manche Meinungsäußerungen kommen mir vor wie Unterstufe ....
Auch für ein Imitat kann es einen Grund geben und manchmal ist es halt die Anpassung an die Umgebung. Es hat nicht jeder die Möglichkeit und die Lust, das ganze Haus im bewohnten Zustand wegzureisen, nur um Mut zum Holz zu haben.

Ohne Imitate hätten wir mehrere Bauepochen nicht - und die Imitatet werden jetzt akriebisch saniert. Will mein Fachwerkimitat nicht als Bauepoche hochheben, es war nur ein alternativer Vorschlag für Leute, die eine Alternative suchen. Denn oftmals vorgeschlagene die Brettverkleidung (aus Lärche) sind auch erst Schutzmaßnahmen nach den Wetterschäden am Fachwerk. Dazu habe ich zig Beleg in alten Bauakten.

Ich lasse den Fachwerkfans ihren Glauben, freue mich sogar über jeder sanierte Fachwerk. Aber selbst im Forum sind Beispiele zu finden, wo Fachwerk sichtbar gemacht wurde, war vorher nie zu sehen war. Im übrigen hatte das alte Freiberg in Sachsen in den letzten hundert(en) Jahren nie offenes Fachwerk - es war immer verputzt - aus Branschutzgründen und wegen der Umwelterschmutzung (Bergbauverhüttung). Auch das gibt es.



Liebe Fachwerkgemeinde!



Nachdem ich eine Nacht darüber schlafen konnte, möchte ich schlußendlich noch folgendes loswerden:

Goebbels zu zitieren war und ist meines Erachtens absolut nicht falsch. Er hatte mit diesem Zitat Recht. Das er Recht hatte und mit seinen tausendfach wiederholten Lügen den Menschen eine tödliche Wahrheit vorgaukelte, das beweisen die vielen Millionen Opfer des Nazi-Regimes. Auch meine Familie hat in Russland Blut-Opfer für diese Wahnsinns-Ideologie bringen müssen. Über 40 Jahre russische Besatzung im Osten Deutschlands und der wirtschaftliche Notstand (es gab doch nicht mal vernünftige Fachwerkbalken für den Bürger ohne Beziehungen!) haben mein Haus an den Rand einer Ruine gebracht. Und diesen Zustand haben wir nicht zuletzt den Herren Goebbels und Co. zu verdanken. Also wer will mir da eine derartige Gesinnung wirklich noch unterstellen? Derjenige hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun!
Thema abgehakt.

Lieber Hartmut: ich bleibe. Das Forum ist trotz mittlerweile vieler Ausreißer eine Quelle des Wissens, auf die wir Fachwerkgemeinde nicht leichtfertig verzichten sollten.
Bitte nicht vergessen: Meinungsäußerungen dürfen niemals für den Äußernden auf dem Scheiterhaufen enden. Ansonsten können wir einpacken.
Ich mag Ihre Zitate! Die treffen auch!
Thema abgehakt.

Herr Böhme: als Mensch haben Sie sich die Maske vom Gesicht gerissen. Gehen Sie mal in sich! Sie sind für mich derzeit (bis auf diesen) keinen weiteren Satz mehr wert.
Thema abgehakt.

Nichtsdestotrotz: Ich glaube an das Gute im Menschen.

Lieber Herr Neika: ich erneuere mein Versprechen. Ich suche meine Studienarbeit heraus und wir diskutieren da noch mal. Sie müssen sich nur bis zum Frühsommer gedulden. Die Sanierung meines Hauses hat für mich oberste Priorität.

Vielleicht können wir zusammen ja mal ein experimentelles Projekt auf die Beine stellen, um der Frage Dämmstoff und/oder Speichermasse auf die Schliche zu kommen. Meine Kontakte zu einer Hochschule mit Klimatechniklabor sind noch nicht ganz eingeschlafen. Das muss aber auch bis zum Sommer warten.

Lieber Florian Kurz: Sie würden das doch auch unterstützen? Ich schätze übrigens Ihre kontroverse Herangehensweise an Probleme sehr. In der Kontroverse liegen ungeahnte Möglichkeiten der Erkenntnis, sie wird allerdings fast immer von Polemik begleitet, das liegt in der Natur der Sache. Daraus resultierende Anfeindungen müssen wir wohl ertragen lernen, auch wenn wir hehre Ziele verfolgen.




Und jetzt das allerwichtigste:
Lieber ag! (Für diejenigen die das vergessen haben: das war der ursprüngliche Fragesteller oder die Fragestellerin)
Wurde Ihre Frage hinreichend beantwortet? Wenn nicht, stellen Sie sie bitte nochmal in einem anderen neuen Thread!
Da wird Hartmut Stöpler sicher nichts dagegen haben.

Ich wünsche jedem von Euch hier bei fachwerk.de ein wunderschönes Wochenende und genießt die letzten winterlichen Tage!

Frank Otto

PS: Ich geh jetzt zitatlos auf meine Baustelle und werde ein bischen entspannen von diesem geistigen Schlagabtausch der letzten Tage. :-)



Schwere See?



@ Hartmut

Eine mögliche Gesinnung habe ich nicht konstruiert, habe das sogar deutlich ausgeschlossen: "Da Sie vermutlich weder in der Nähe von Goebbels, Galilei noch Luther anzusiedeln sind..."

@ Frank Otto

Zu den "Latten am Zaun": siehe oben. Eine Taktik Schopenhauerscher Polemik ist, soweit ich mich erinnern kann, jemandem eine falsche Position zu unterstellen, und diese dann wortgewaltig zu widerlegen.

Und das Zitat (Google bringt dazu keine Ergebnisse, vor lauter Überkorrektheit werden viele Einträge zu "Goebbels" nicht angezeigt. Wissen Sie zufällig, wann und wo Dr. Hinkefuß diesen Ausspruch tat? Reines historisches Interesse ohne Streitpotential.) drückt keinesfalls einen wahren Sachverhalt aus.

Keine Lüge wird durch Wiederholungen zur Wahrheit. Damit beleidigen Sie Ihren und meinen Verstand. Lügen können vorübergehend das gesellschaftliche Bewußtsein bestimmen und Handlungen hervorrufen (heute wie damals, man denke nur an die angeblichen chemischen Waffen, derentwegen der Irak angegriffen wurde), aber sie materialisieren sich nicht nachträglich. Aus Ihrer Biografie heraus sollten Sie sich genau so sicher sein, wie ich aus meiner, daß z.B. die Russen, im sogenannten 3.Reich gebetsmühlenartig als "Untermenschen" bezeichnet, dieses weder waren, noch durch Propaganda wurden.

Zum Foto nebenan: Sieht so ein "Halb-Untermensch" aus?

"Herr Böhme: als Mensch haben Sie sich die Maske vom Gesicht gerissen."

Lassen Sie doch den Theaterdonner. Welche Maske, mit welcher Tat?
Nix gegen große Gesten, aber sie sollten auch passen. Phrasen kriege ich tütenweise schon aus der Tageszeitung.

Viel Erfolg beim Verfolgen Ihrer "hehren Ziele".

Mit reinem Interesse (und diesmal ohne Ironie) warte ich auf die Ergebnisse Ihrer Untersuchungen, die Sie ja hoffentlich (vielleicht zitatenfrei:-) hier einstellen werden. Ich bin keinesfalls ein Vertreter der Fraktion: "Watte-an-die-Wand-und-alles-ist-gut".

Ich gehe von einem Mißverständnis und vergallopierter Diskussionsfreude aus, und betrachte diesen Diskurs von meiner Seite her für beendet.

@ Florian Kurz

ich bin kein Sklave von "Formelbibeln" (Herrlicher Begriff, wenn der von Ihnen ist, dann Glückwunsch dafür). Ich gebrauche ganz gern meinen Verstand, und im allgemeinen Konsens zu einem Thema bleibe ich höchstens bis zu dem Augenblick, wo ich eine gute Begründung für das Abzweigen finde. Vielleicht liefern Sie die ja noch.

@ Olaf

Daß Sie glücklich mit Ihrem Haus sind, freut mich und ich gönne es Ihnen uneingeschränkt. Ich finde Styroporbalken lächerlich, und das darf ich hier auch schreiben. Bauphysikalisch kann man damit Probleme (die auch anders lösbar wären) lösen, ohne Zweifel. Mir missfällt, daß mit solchem Blendwerk der Wert tatsächlich existierender Fachwerkarchitektur fraglich wird. Wozu denn ein altes Zeugnis der Handwerkskunst erhalten, wenn ein Imitat so viel billiger ist? Ein jeder hat die gleichen, kunstvoll nachgebildeten Äste am Balkenwerk. Eine Verbretterung, historisch sehr gut belegt, hätten Sie auch bei "laufendem Betrieb" montieren können, und es hätte ja offenbar zur Umgebung gepasst. Wie gesagt, Ihre Entscheidung, die ich nicht gut finden muss.

Imitate haben stilistisch in der Gestaltung der letzten Jahrhunderte eine wichtige Stellung, ohne Zweifel. Ich denke da zum Beispiel an die kunstvollen Lasurimitationen von Furnierbildern. Das war ein eigenes Handwerk. Aufgeschäumtes Balkenwerk ist Industrie. Individualität auf der einen Seite, Uniformiät auf der anderen. Sicherlich habe ich das jetzt vereinfacht dargestellt. Vielleicht verstehen Sie aber jetzt meine Position. Einen Konsens werden und müssen wir zu diesem Thema nicht finden.

Grüße

Thomas

P.S. Ein altes Sprichwort, Herkunft unbekannt:

"Einer tausendfach wiederholten Lüge glaubt man leichter,
als einer zum ersten Mal gehörten Wahrheit."

Das klingt viel freundlicher, und es ist nicht von Goebbels.



@ Kalle



schön, daß Sie mir zustimmen, alle anderen sind gegen mich :-)

Wie jeder Mensch reagiere ich subjektiv, und wie viele Menschen versuche ich, möglichst objektiv zu sein.

Manche Sachen ärgern mich und dann bin ich eben ein wenig weniger objektiv. Wenn Einer, der dank Studium sehr genau den Nutzen von Normen kennt, diese völlig unpassend -und gleich im Paket- mit einem fragwürdigem Zitat in Frage stellt, ärgere ich mich zum Beispiel, und dann schreibe ich darüber. Sicher nachvollziehbar, oder?

Daraus Rückschlüsse auf den Studiumserfolg des Normenkritikers zu ziehen, ist verzichtbar, aber wer tut schon immer emotionslos das rational betrachtet Sinnvollste?

Grüße

Thomas



fachliche Richtigstellung



Lieber Thomas, danke erst mal für Deine versöhnlichen Worte.
Muß aber anmerken, daß es sich
## nicht um Styroporbalken ## handelt, sondern um ein handwerklich hergestellten Dickputz auf einem Wärmedämmverbundsystem. Alles nur aus Putz modelliert - somit ein Unikat und keine Industrie. Und somit auch nicht unbedingt billiger als ein echtes Fachwerk. Zumal das alte im Orginal unterbalb der Wetterschale erhalten blieb.

Die vorhandene Verbretterung wollte ich gerade los werden - denn die ist erst um 1936 mittels Sondergenehmigung durch die Behörden aufgebracht worden - so wie bei vielen Häusern hier im Ort. Da ich alte Fotos über Häuser im Dorf sammle, kann ich belegen, daß bis um 1920 alle Häuser ohne zusätzliche Wetterschale aus Holz oder Schiefer waren. War für Häusler und Gärtner (Berufsbezeichnung in der sächs. Landwirtschaft) nicht zu bezahlen.
Siehe dazu auch meine Bildergalerie.

Wie gesagt, es sollte nur eine alternative sein, da vorgesetzte Balken oder Bretter ja auch ein Imitat sind und bautechnisch mehr Probleme machen. Beispiel- 3 -Seitenhof, Wohnhaus um 1900 durch 36er massive Ziegelwänd ersetzt, geplant ist WDVS - alle anderen kalten Gebäude haben noch ein Fachwerk - ich glaube nicht, daß es da sinnvoll wäre, die massiven Wände (noch dazu bewohnter Zustand) wieder reuszureisen.
und um die erste Frage hier zu beantworten - bei Dämmung ist außen immer besser als innen und Steinwolle wiederum besser als Syropur - jede Art!)
Welche Fechteschäden zu erwarten sind -
macht mal eine Kontrollmessung im Wohnzimmer - 40% relative Luftfeuchte bei 25°C ist mein Wert, wer es feuchter hat und noch dazu eine Heizungsanlage, der sollte über eine kontrollierte Be- und Entlüftung nachdenken, zumindest für Bad und Küche. Meine Meinung dazu.

MFG und ein schönes Wochenende an alle, die jede freie Minute mit Bauen verbringen..
Olaf



@ Olaf



Nach Deiner Beschreibung nehme ich das "billig" im Sinne von "geringe Kosten" zurück. Du hast Dir Deine Gedanken gemacht und wie beschrieben gebaut. Ich frage mich nur: Hält das auf Dauer? Darüber zu spekulieren ist aber sinnlos, die Zeit wird's zeigen.

Von vorgeblendeten Brettelein halte ich begreiflicherweise auch nichts.

Ich hätte vermutlich eine Variante mit Holzweichfaserplatten und konventioneller Verbretterung geprüft, diese ab und zu geölt und mich über die langsame Patinierung der Schalung gefreut.

Grüße

Thomas



Marko:



Die Wärmemenge, die eine Wand durchläuft, ist das Intergral einer monoton steigenden Funktion (Ordinate die Wärmemenge, Abszisse die Zeit). Bei stationären Verhältnissen ist diese Funktion eine lineare. Bei hinreichend lang betrachteten Zeiträumen ist die Abweichung von dem Integral der Linearen (instationär mal steiler oder flacher) gegenüber dem tatsächlichen irrelevant.
Deshalb hat Herr Otto für eine Aufheizphase kein richtiges Ergebnis bei stationärer Betrachtung erhalten.

Gruss Patrick.



Angst vor Dämmung wegen möglicher Feuchteschäden ?!



Man sollte als Hausbesitzer unbedingt in den wichtigen Räumen einen Feuchtemesser und Thermometer haben - um die Raumfeuchte zu überprüfen. Aus Angst vor Energieverlusten wird doch sowieso zu wenig gelüftet. Und wer eine Komplettsanierung plant, sollte die kontrollierte Zwangsbelüftung über Wärmetauscher mit einplanen, dise Geräte gibt es auch für einzelne Räume!

Als Vergleichswert: Wohnzimmer, 25°C, 40% Luftfeuchte !
mfg olaf



@ Olaf



"Zwangsbelüftung über Wärmetauscher mit einplanen, diese Geräte gibt es auch für einzelne Räume!"

Hast Du da eine Empfehlung?

Grüße

Thomas



Belüftung



Empfehlung nicht, aber einen Nennung:
http://www.ventomaxx.de/Dezentrale_Produkte.htm oder gleichwertig.
Aber immer die Besonderheiten Berücksichtigen - z.B. Schallschutz, Lage der Lüftungsöffnung usw.


MFG Olaf



Denkt auch



an die ordentliche Reinigung der Dinger und die Kondenswasserableitung? Bevor so ein Teil m.E. Sinn macht sollte eine ordentliche Luftdichtheit sichergestellt werden.

Gruß Marko



Ich muss leider sagen



das es genau Beiträge wie diese sind die mich hier als einer der ganz frühen Mitglieder sehr nerven!

Und es wiederholt sich immer wieder!

Auch sind die Beteiliegten häufig gleich!

Ich habe wie die meisten wissen auch eine klare Meinung zum Thema Dämmung und Wandheizung, biete mein Erfahrung "aus Wunsch " auch gerne an.

Grüße in die Runde