eine non FW Frage: Zaun

16.06.2016



unser Gundstück ist seit Urzeiten mit einem Zaun aus alten Eisenbahnschienen (??, hier gab's früher Kohlebergbau, es könnte die wiederverwendung alter Gleise sein) + Maschendraht eingezäunt.
Das ist weder schön noch dauerhaft: die Stahlschienen rosten und der Maschendraht ist marode.

Das ganze steht auf einem Streifenfundament, das 10-14 cm breit ist, die Tiefe kenne ich nicht.
Ich denke aber man hat seinerzeit einen Graben ausgehoben die Schienen eingeschlagen, zwei Schalbretter an die Schienen gemacht und das ganze mit Beton ausgefüllt.
Die Aussicht alles auszugraben (sicher 60 m) gefällt mir nicht.
Idee: Auf die Streifen kommen Pfostenschuhe, darauf ein Holzzaun.
Das alte Fundament lässt sich rel. leicht bohren (10 mm) und die Schuhe + Anker (rostfrei) passen.

Nun die Frage: Wenn in die senkrechten Löcher Wasser eindringt, hätte ich Bedenken, dass es zu Frostabsprengungen kommt, so wahnsinnig breit sind die Streifen ja nicht.
Gibts eine möglichkeit die Bohlöcher mit irgend etwas Dauerelastischem aufzufüllen, bevor man die Anker einschraubt oder ist das alles gar nicht nötig?

Dank und Gruß

GE



Zaun



Das sieht aus wie die Schienen einer Feldbahn, die würden noch etliche Jahrzehnte weiter halten.
Variante 1:
Neuer Maschendraht
Variante 2:
Schienen lassen, Holzzaun dranbauen
Variante 3: Schienen etwa in 20 cm Höhe abschneiden, zwei Bohrlöcher in den Steg setzen, Holzpfosten unten schlitzen und bohren so das der Steg der Schiene in den Schlitz passt. Mit zwei Maschinenschrauben sichern.



Sind die ...



Moin Götz

... Stahlschienen denn wirklich so fertig? Auf dem Foto sieht das nicht so aus. Wenn nicht, könnte man einzelne Staketenelemente bauen und die zwischen den Pfosten einhängen (kleine Winkel an die Schienen schweißen oder schrauben). Wenn du die Schienen erneuern musst/möchtest, würde ich mir über Wassereinbruch (ok, ich übertreibe ein bisschen ;-)) keine Gedanken machen. Ich glaube nicht, dass in ein korrekt verdübeltes und verschraubtes Bohrloch Wasser eindringt, das zur Frostsprengung führen könnte. Das Fundament hat auf seine alten Tage sicher auch schon den einen oder anderen Riss an der Flanke, da ist die Gefahr sicher größer.

Grüße
Peter

PS.: Es könnten übrigens auch alte Feldbahnschienen sein, die wurden hier bei uns gerne für so was zweitverwertet.





Danke für die Hinweise!
Den Anbau an die Schienen hatte ich als aller erstes auch schon überlegt.
Die Chefin wünscht einen Staketenzaun aus Kastanie, da sind die Pfähle nicht wirklich gerade. Ich hab mir bisher nicht recht vorstellen können, wie man das machen soll ohne dass es nach einer Bastellösung aussieht.

Vorstellbar wäre natürlich die Schienen zu kürzen und die neuen Pfähle unten entsprechend anzupassen. Bei diesem Gedanken war ich auf die Idee gekommen, dass die Lösung mit den Schuhen weniger aufwendig ist.


Leider sind auch nicht alle alten Pfosten so, wie dieser.

vielleicht wirds eine Mischlösung.

gruß

GE