Kosten und Ablauf Renovierung mit Eigenleistung




Hallo Zusammen,

ich habe gerade mein zweites Fachwerkhaus (BJ 1750) gekauft und beim ersten schon ziemlich viel in Eigenleistung gemacht und koordiniert. Trotzdem interessiert mich mal Eure Einschätzung: Wenn man bei einem "mittelschlechten" (Schwellen durchmorscht, Holz teilweise faul, keine Horizontalsperre, aber auch kein Schwamm, Schimmel etc.)Fachwerkhaus ganz grob von 1700-2000 Euro pro qm an Renovierungskosten ausgeht, um wieviel kann man die ca. senken, wenn man folgende Dinge in Eigenleistung macht?

1.Tapeten und Putze innen und außen entfernen.
2. Gefache wo nötig entfernen und Holz von außen vom Spachtel befreien.
3. Böden und Türen ausbauen.
4. Nach erfolgter Holzsanierung Gefache mit Lehm ausfachen.
5. Schildmatten aufbringen.
6. Rohre für Wandflächen-Heizung selber verlegen.
6. Innenwände verputzen.
7. Türen und Rahmen Abschleifen und streichen.
8. Dielenböden abschleifen und versiegeln.
9. Angebote einholen, Bauplanung machen, Handwerker koordinieren.

Und dann auch noch die Frage: Bei den 1700-2000 qm - sinkt dieser Durchschnittspreis wenn man ein völliges intaktes Dach und Dachstuhl hat?

Besten Dank für Eure "Pi-Mal-Daumen-Werte"....und noch eine Bitte: Manche antworten hier sehr kryptisch á la "Wenn Rotkäppchen in den Wald geht, dann kriegt die Oma auch ihren Wein". Ich verstehe diese Aussagen nicht, und würde um Klartext "deutsch" bitten ;-)))

VIELEN DANK!!! Beste Grüße, Pia Struck



Pi mal Daumen



seh ich das so ,ihr Handwerker wird einen festen Stundenlohn haben ,den er bei allen Arbeiten gleich einsetzen wird ,heißt ne Stunde Tapeten abreissen kost genauso viel wie ne Stunde Fachwerk Abbund.Solche Arbeiten werden wohl eher selten als Festpreis ausgeführt?Sollte das der Fall sein wird der Handwerker ja für sich den Quadratmeter kalkuliert haben,sagen Sie was Sie in Eigenleistung erbringen und dementsprechend müßte er vom quadratmeterpreis abziehen.

Vor sechs Jahren hatten die Nachbarn die Zimmerer da,alles was in Eigenleistung erbracht wurde ,hat 50Euro plus ,die
Stunde gespart.
Grüße Martin



Noch eine Nachfrage



Hallo!

Danke für die Antwort. Aber um damit per Pi-Mal-Daumen was anfangen zu können, müsste ich ungefähr wissen, wieviel bei den 1700-2000 qm, von denen immer ca. gesprochen wird, Materialpreis ist und wieviel Lohnkosten. Das deshalb, weil ich noch keinen genauen Bauplan inkl. aller Gewerke habe. Dann kann ich erst schätzen, wieviel von den Gewerken ich selber übernehmen kann. Wissen Sie das ca.? Meine Schätzung wäre 1/3 Material, 2/3 Lohn. Beste Grüße, Pia Struck



Beispiel



Nachbarschaft ,Lohnkosten ca,10000 Euro ,Material ca 3500 Euro,das ist aber nicht ihre Baustelle!Somit nicht pauschal!

Grüße Martin