Hallo in die Runde,



aus dem Nachbargründstück wächst Efeu an unserer Bruchsteinwand hoch.

Muss ich mir Sorgen machen das die alte Wand darunter leiden kann?

Vielen Dank im Vorraus und Grüße aus Koblenz Gerd Meurer



Da hilft nur : --



-- Roundup ! -- und fertsch !
-
Gruß





Andreas, hast Du heute irgendwas geraucht?

Wenn der Efeu sehr mächtig ist, kann es passieren, dass er den Putz runterreisst. Wenn das passiert, musste der aber sowieso erneuert werden.
Ansonsten ist es eher ein Witterungsschutz.



@ Jens, ich rauche immer nur ganz normalen --



-- Zigarettentabak.
-
Damit der Putz nicht abbröckeln kann, gab ich diesen Tip.
-
Einfach ein paar Blätter mit einem benetzten Wattestäbchen
betupfen--- das reicht ! - ODER sich auf einen jahrelangen
Rechtsstreit mit den LIEBEN Nachbarn einlassen.
- Grüße vom Giftzwerg, der eigentlich keiner ist.
-
Grüße vom mittelgrünen Andreas





Mit welchem Zeug sollte man denn die ungeliebten Efeublätter betupfen??

Gruss





in die dickerecn Äste ein paar Kupfernägel kloppen, dann löst sich das problemchen von selber



Moin Gerd,



ob du dir da Sorgen machen musst, weiss ich nicht.

Fakt ist, dass Efeu normalerweise in jeden Spalt reinwächst der sich findet, dann geht's nach Darwin weiter ("survival of the fittest"):

Ist der Efeu stärker, drückt er das Material auseinander, sind die Steine stärker, passt er sich an.

Wenn du ihn lang genug lässt, wird die Bruchsteinwand durch eine Efeuwand ersetzt, finden deine Enkel bestimmt cool.

Gruss, Boris



Mürbe Mörtelfugen...



wird der Efeu ganz zum zerbröseln bringen. Also eher ein Bauschädling und Abrissbeschleuniger.

Ich kann diesem Friedhofsgewächs sowieso nichts abgewinnen, Mutter Natur hat Besseres als diesen (giftigen) Strunk.

Grüße

Thomas



Vielen



dank für die hilfreichen Antworten.

Mit dem Rechtsstreit will ich natürlich vermeiden, bzw. kommt überhaust nicht in Frage zumal Nachberin schon Bereitschaft zur Entfernung signalisiert hat.

Grüße in die Runde und ein schönes Wochenende Gerd



Schadens-Szenario



Hallo

Wenn die Wand schon geschädigt ist, wachsen manchmal die Efeupflanzen rein.
Bei intaktem Mauerwerk eher weniger.
Das lässt sich aber auch mit einfachen jährlichen Kontrollen und Schnittmaßnahmen eingrenzen.

An sonsten ist so ein dauergrüner Efeu ein Klima- und Witterungsschutz für die Wand, und ein ausgesprochenes perfektes Biotop für viele Insekten und Vögel, zudem auch eine gute Nahrungsquelle dieser "Viecher" und durch Blüten ein willkommener Bienenfütterer und die Beerchen werden auch gerne von Vögeln verspeist.

Aus ökologischer Sicht eine wahre Pracht.

Für Sterilnaturethiker ein Schädling, Zerstörer und Unkraut.

Na ja - wie so fast überall: Die einen SO - und die Anderen So!

http://www.nabu-ennepe-ruhr.de/nabu_aktuell/downloads/aktuell%202009/Efeu.pdf

http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt_naturschutz/bericht-102276.html

http://berlin.nabu.de/themen/baumschutz/baumschutz-news/10613.html

Rettet unsere Luft und andere Lebewesen.

Gib der Natur eine Chance!

Nicht ÖKO labern sondern ÖKO leben!

FK



Efeu



Hallo

@FK schöne Antwort!

Wenn dann sollte der Efeu mit der Hand entfernt ,sprich gerodet und ausgegraben werden,Roundup ist eines der effektivsten systemischen Gifte die auf dem Markt zu haben sind und in privat Hand völlig überflüssig(in gewerblicher Hand auch)!
Alternativ ,den Efeu zurück schneiden,Mauerwerk Verputzen ,jährliche Sichtkontrolle und Schnitt.

Grüße



Der Phrasen -Florian...



...liefert gleich im Sixpack. Singst Du jeden Morgen das Lied von Karl dem Käfer :-))) ?

"Sterilnaturethiker", so ein Blödsinn. Das ist eine Geschmackssache, und ich mag Efeu halt nicht, weil ich Efeuwände als monochrom grün und langweilig empfinde.

Wer eine Bruchsteinwand beleben will, kann mit weit weniger agressiven Bewurzlern (Steingartenpflanzen wie Hauswurz zum Beispiel) wunderschöne und abwechslungsreiche Effekte erzielen.

Grüße

Thomas



Oder so...



bunt gemischt



Oder mit diesem ...


Oder mit diesem ...

hübschen Kraut...



Efeu oder Nicht


Efeu

Hallo

Liebster Th. B.
Fühlten Sie sich gemeint?
"Sterilnaturethiker", so ein Blödsinn.

Zu Ihrem Statement Ihres Geschmackes, das ich natürlich respektiere:
Das ist eine Geschmackssache, und ich mag Efeu halt nicht, weil ich Efeuwände als monochrom grün und langweilig empfinde.
… halte ich ein Foto entgegen.

Nichts als "Phrasen" halt!

FK



Haut Euch doch bitte nicht wegen der Wand



auf der übrigens mein Haus steht. Ist "nur" die rückwand zur Nachberin.

Grüße



Schlagen tut man nicht!



Auch wenn's nur die Wand zur Nachbarin ist … so lange keine grossen Schäden an der Wand sind passt's doch!

Ist doch ne gute Gelegenheit mit den Nachbarn ein Efeu-Fest mit Grillen und Mineralwasser zu inszenieren - nach erfolgreichem gemeinsamen Efeu Pflege-Schnitt!

Viel Spass oder Freude und viele Viecher an der Wand.

FK





Da ich nebenberuflich auch noch Botaniker bin, muss ich diesmal Thomas Böhme Unrecht geben.
Die von Dir abgebildeten Mauerspaltenpflanzen (Mauerrauten-Farn, Mauerpfeffer und vermutlich eine Hauswurz) wachsen nur in Felsspalten und an Mauern, die eine gewisse Menge Niederschlagswasser erhalten und auch einen minimalen Wurzelraum in den Fugen bieten. An Hauswänden passen sie nicht, hingegen zu Böschungsmauern und dergleichen.

Den Klimaschutz-Effekt (gemeint ist derjenige auf das Haus, also Witterungsschutz, Dämmwirkung wegen Aufbau eines Luftpolsters und Abhalten von Wind) leisten nur kletternde Pflanzen; in unseren Breitengraden gibt es als Selbstklimmer davon eigentlich nur zwei: Efeu und wilden Wein - der aber nicht wintergrün ist.
Gesunde Bruchsteinmauern leben auf der Schlagregenseite unter Efeu wesentlich länger als am Wetter. Marode werden unter dem Efeu auch nicht besser, aber dafür kann die Pflanze nichts.
Dass man Kletterpflanzen ab und zu mit der Schere im Zaum halten muss, ist bekannt; das gilt aber für ziemlich alles, was im Garten wächst.
Man muss Efeuwände nicht mögen, aber dass diese Pflanze Wände zerstört ist pauschal schlicht falsch.
Zum Thema Glyphosat bzw. Round-Up: Es gibt Fälle, wo die gezielte und wohldosierte Anwendung des Mittels viel Arbeit und Mühe erspart, z.B. zum Abtöten von hartnäckigen Gehölz-Wurzelstöcken in Mauerspalten, wo man sie nicht ausreissen kann. Die leider übliche Anwendung nach dem Giesskannenprinzip (viel hilft viel) ist generell falsch und unnötig - und vielenorts verboten, nur hält sich keiner dran.





@Thomas:Ich kann diesem Friedhofsgewächs sowieso nichts abgewinnen, Mutter Natur hat Besseres als diesen (giftigen) Strunk.

Schließe mich da ganz Thomas an... es gibt wahrlich andere Pflanzen, die ein Haus oder eine Wand zieren können als diese Friedhofspflanzen.
Einer alten Sage nach wird schon wenige Jahre nachdem man an seinem Haus einen Efeu gepflanzt hat, darin jemand sterben...



Und Friede auf Erden …


Efeubaum

… dann lesen Sie mal das pdf

http://www.nabu-ennepe-ruhr.de/nabu_aktuell/downloads/aktuell%202009/Efeu.pdf

Zitate daraus:
Im klassischen Altertum war der Efeu eine heilige Pflanze und den
Göttern des Weines Bacchus (Rom), Osiris (Ägypten) und Dionysos
(Griechenland) geweiht. Deshalb wurde er zum Sinnbild für
Fröhlichkeit, Geselligkeit und Freundschaft.


oder:
Eine große Bedeutung als Heilpflanze bei Husten und Bronchialbeschwerden
besaß der Efeu schon im Altertum.


und so weiter

keep green

FK





Das der eine Efeu häßlich findet und der andere schön,sind persönliche empfindungen.
Unbestreitbar ist der ökologische Nutzen von Efeu an Wänden!
Lebensraum,Kleinklima,Dämmwirkung,Schutz.....auf einer intakten Wand kann Efeu keinen Schaden anrichten!
Gifigkeit,in meinem Garten wächst Pfaffenhütchen,Eisenhut,Fingerhut,Eibe,Herbstzeitlose.....teilweise tödlich giftig,aber wir leben alle noch.
Ich werde als Baumpfleger immer wieder gefragt ob der Efeu am Baum,denselben nicht erwürgt oder schädigt,einem gesunden Baum kann Efeu auch nichts anhaben,bei geschädigten Bäumen erschwert er allerdings die Schadkontrolle,verdeckt Faulstellen,Frostrisse etc.in dem Falle rate ich zu einer Entfernung,aber nur um Schadstellen besser kontrollieren zu können.
Ich betreue und pflege zwei Efeu bewachsene Fassaden,hier ist zwei mal jährlich ein Rückschnitt im Trauf und Giebelbereich von Nöten,da der Efeu sonst ins Dach einwachsen würde.Der Efeu wächst dort seit ca. dreißig Jahren und es ist noch keiner der Bewohner verstorben.
Wie gesagt der eine mag in der andere nicht,aber wir sollten doch bei Fakten bleiben.



Na,


Na,

da bleibe ich gern anderer Meinung. Ein Haus sollte, außer für Menschen, in meinen Augen kein Lebensraum sein. Der "ökologische Nutzen" ? Wald, Feld und Wiese bieten genug Platz für Pflanze und Tier. Gegen die Brandrodung in Brasilien werde ich ganz gewiss nicht mit efeuzugewachsenen Fenstern ankämpfen, und Spinnennetze beobachte ich lieber im Morgentau auf der Wiese.

Einen Teil meiner Kindheit habe ich in einem Haus verbracht, dessen Fassade zur Hälfte mit Wein zugewachsen war. Echt hübsch soweit, aber Fliegenfenster waren unverzichtbar, der Spinnen und Mücken wegen. Das brauch ich nicht.

@ Jens

Nach dem Eingangsposting war ich von einer Bruchsteinwand ohne Haus drüber ausgegangen. Und danke für die Info: Mauerrauten - Farn also.

Grüße

Thomas



Nun,



meine Erfahrungen mit dem Efeu am 80er Jahre Haus meiner Mutter waren durchaus "durchwachsen":

Runternehmen für den fälligen Fassadenanstrich war erstaunlich einfach, genauso wie das Wiederanbringen mit ein paar kleinen Mauerhaken und Draht, aber da war er auch erst dreiviertelhoch gewachsen.

Ein vergessener Schnitt im Herbst ein paar Jahre später und er fing an unters Dach zu wachsen und einen mächtigen "Erker" unter der Dachkante zu bilden. Nach dem Rückschnitt desselben sah er erstmal aus wie gerupftes Huhn.

In trockenen Zeiten rund um die Blüte produziert er einen Staub der bestimmt jeden Asthmatiker direkt ins Grab schickt.

@Thomas: War's wirklich der Wein oder die Viecher in der Nachbarschaft bzw. die fehlenden Schwalben?

Davon mal ab, dass wir zumindest die Blattfläche des Baumes der mal dort stand wo wir jetzt wohnen durch Fassadenbegrünung annähernd wieder herstellen können.

Grüsse, Boris



Efeu



Zufällig hatte ich gerade ein technisches Problem im Zusammenhang mit Efeu zu lösen:
Wie kann ich eine zusammenfallende Lehmmauer (Grundstückseinfriedung) sanieren, wenn ich Sie nicht abbrechen und erneuern kann und der Bewuchs auf der Gartenseite erhalten bleiben soll?
Hier ist es so, das das Grünzeug die Lehmwand besser geschützt hat wie mehrere verzweifelte Versuche mit Zementputz auf der Außenseite.
Deshalb bleibt es auch dran.

Viele Grüße



daß Efeu durch Wände wächst



stimmt.



aber noch schlimmer sind die



Birken (:-) - wie mein Saunavordach bestätigen kann.





... dann bauts doch alles aus Beton, Alu, Glas und Plastik, wenn ihr keine Lust hat, eure Gebäude ab und zu nachzusehen und zu unterhalten.
Für den nicht bebauten Teil des Grundstücks empfehle ich versiegelte Hartbeläge bis an die Grundstücksgrenze, dann ist Ruhe.



wer sein Haus aus Holz und Lehm baut ...



...sollte keine Angst vor der Natur haben - warum gleich zur Chemiekeule greifen wenn es auch ein freundliches Gespräch mit dem Nachbarn (das ja wohl schon stattgefunden und gefruchtet hat) und eine Gartenschere tut? In einer ganzen Reihe von Antworten quillt zwischen den Zeilen leider neben dem empfohlenen Gift auch sehr viel Verbitterung hervor.





@FK

Bei "heilig" fallen mir so viele “leckere” Sachen ein die unterm Deckmantel irgend welcher verkappter Konfessionen so “heilig” sind das sie mit einer sinnbildlichen Fröhlichkeit und Geselligkeit bis in die heutige Zeit in den “heiligen” Kreisen selbstverständlich sind.

Ich für meinen Teil habe dem Efeu am Haus einen ganz unheiligen Krieg angesagt, da macht der nämlich mehr Schäden, vom Fundament über die Fenster bis hin zum Dach, als er durch Wetterschutz wieder gut machen könnte.
Meine Geschütze sind übrigens Kreuzhacke und Spaten, keine Giftspritze.

Im Garten darf der Efeu aber machen was er will.[pubimg 25550]

Nach dem mir ein Vogel gezwitschert hat dass die sich da so wohl fühlen war ich sogar Kumpel und ließ ihnen den Baumstamm einer toten Kiefer stehen.

Grüße
Oliver Struve




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