Dusche im Keller - Kondenssationsprobleme?

01.09.2020 overcast

Dusche im Keller - Kondenssationsprobleme?

Guten Tag zusammen,
ich saniere derzeit eine DHH aus dem Jahr 1978 und nutze dabei die Angebote der KfW.

Die Räume des Kellers mit zusammen knapp 80m² möchte ich später als Hobbyraum, Gästezimmer mit Bad, Waschküche und Technikraum nutzen.

Der alte Estrich wurde entfernt, ebenso die alte Heizung (Ölheizung mit Radiatoren).
Der neue Fußbodenaufbau ist wie folgt:
- Bodenplatte (16cm?), ungedämmt
- Abdichtungsbahn (B+M Star 2.0)
- 30mm PUR Dämmung, alukaschiert
- 45-50mm Anhydritestrich (mit FBH)

Nun zu meiner Frage:
In dem kleinen Badezimmer (ca. 2m²) ist eine Aussparung für die Duschtasse, dort liegt nur die Abdichtungsbahn lose auf der Bodenplatte.
Derzeit heize ich noch den Estrich auf, so dass es sehr warm (35-40°C) und feucht im Haus ist. Auf der offenen Abdichtungsbahn ist es natürlich deutlich kühler (24°C), so dass sich hier Kondenswasser bildet.
Meine Befürchtung ist nun, dass wenn das Haus in normalbetrieb geht und die Duschtasse dann einmal verbaut ist, es weiterhin zu einer Kondenswasserbildung in diesem Bereich kommen kann (Bodenplatte kalt, RT bei ca. 20°C).

Liege ich damit falsch?
Falls nein, wie könnte man das verhindern (Dämmung, Versiegelung etc. unter die Duschtasse)?



Duschtasse



was auch immer für eine Duschtasse Du verbauen willst, gehe ich doch davon aus, dass diese wasserdicht eingebaut wird und die entsprechenden Abdichtungen nach Stand der Technik umgesetzt werden und die Tasse eingefliest wird. Wie also soll dann unter die Tasse Feuchte warme Luft kommen, sodaß sich da Kondensat bilden könnte?