Dusche auf Dielenboden oder besser OSB?

03.03.2013



Hallo,

ich wollte diese Woche anfangen im Badezimmer den Dielenboden zu verlegen. Als Duschwanne ist das Modell Riho Modell 258 angedacht, das direkt flach auf dem Boden montiert werden kann. Wannenanker sind unnötig, Untergestell auch, ebenfalls eine Vertiefung im Boden. Daher hatte ich mich für dieses Modell entschieden. Ich hatte vor gehabt, die Duschwanne direkt auf dem Dielenboden zu montieren. Der Hersteller empfiehlt hierzu einen Kleber. Der einzubauende Dielenboden ist Raumlang, im Badezimmer 3,60m und 28mm stark und wird direkt wieder auf die Balkenlage verschraubt. So viel zum Hintergrund.

Da ich gerade dabei bin, mit Dichtmatten und Dichtband eine Abdichtung zwischen den Gefachen einzubauen, wo die Duschwanne montiert wird, habe ich die vorstehende Idee gerade nochmals hinterfragt. Dabei fiel mir ein, das der Dielenboden auf der Länge ja arbeitet. Hatte ich in meinem Wahn irgendwie verdrängt. Daher, es erscheint mir auf einmal nicht mehr sonderlich sinnvoll, die Duschwanne direkt auf dem Dielenboden zu verkleben. Wie geht man bei dieser Bausituation am besten vor?

Meine neue Idee: unter der Duschwanne eine 18er OSB Platte, quer dazu eine 12er OSB Platte = 30mm OSB (wegen der Stabilität, gibt ja keine 90er breiten OSB Platten). Darauf dann die Duschwanne. Die OSB Platten wollte ich an den Seiten 2cm kleiner als die Duschwanne ausführen. So könnte man die Massivholzdielen an dieser Stelle noch einen halben Zentimeter unter die Duschwanne führen. An den Seiten dann mit Silikon (ja ich weiß, eigentlich bei Holz keine gute Idee) eine Abdichtung zwischen Boden und Holz herstellen.

So vorgehen oder gibt noch eine bessere Herangehensweise?

Gruß
Lars



Dusche



Ja.
Denken Sie mal Fundo Ligno der Fa. Wedi an.

Viele Grüße



Dusche auf dem Dielenboden



Das mit der Silikonfuge funktioniert nicht.
Entgegen dem weitverbreiteten Irrglauben: Eine Silikonfuge ist keine Dichtfuge!
Das vorgeschlagene Wedisystem oder auch von Lux ist eine Option, wenn es fachgerecht eingebaut wird.
Viel Erfolg



ich verstehs nicht



Danke für die Tips, vielleicht bin ich nur zu dumm die beiden Systeme zu verstehen. ;)

Wir verlegen nagelneue Dielen, diese sollen auch den Badezimmerboden darstellen. Wenn ich die beiden Systeme richtiggehend verstehe, sind diese dazu geeignet, eine bodengleiche Dusche, welche gefliest werden muss, zu ermöglichen. Ich habe noch ein weiteres System von Bette gefunden und mir auch die Videos bei youtube angeschaut. Dazu muss ich dann aber auch auf dem Dielenboden unter Ausgleich weiter fliesen. Einen richtigen Anschluss bekomme ich ja auch sonst mit den Anschlussdichtbändern nicht hin. Oder verstehe ich das falsch?

Ziel ist ja keine bodenebene geflieste Dusche, sowie ein gefliestes Badezimmer, sondern eine aufliegende Duschwanne, die etwa 3cm höher als der Holzboden ist. Abgedichtet ist der Bereich zwischenzeitlich, mit Dichtmatte und Dichtbändern, sowie mit OSB und wasserdichten Bauplatten (ähnlich denen von Wedi). Sowohl im Bereich der zukünftigen Dusche, wie dort, wo die freistehende Badewanne hin kommt. Da im Boden sind ja unweigerlich die Abflüsse.

Da muss es doch auch irgendwie eine Lösung für die vorhandene Duschwanne geben?

Das die Silikonfuge nur begrenzt eine Dichtfuge ist, ist mir klar. Auf Holzboden will ich eh kein stehendes Wasser! ;) Muss sowieso direkt weggewischt werden.



Dusche auf Dielenboden



Wedi und Lux sind nur zwei von vielen Herstellern.
Wenn denn die Dichtung auf Wand und Boden mit der entsprechenden Dichtmasse und den dazugehörigen Dichtbändern nach Herstellervorschrift hergestellt ist, sollte es auch mit einer aufgesetzten Dusche funktionieren.
Und insbesondere die Armaturenanschlüsse nicht vergessen.
Ich gehe davon aus, dass die Dusche eine Abtrennung bekommt und somit kein Spritzwasser den Boden im weiteren Umkreis belastet.



Silicon...



...hat auf Holz nichts zu suchen, und ist auch da nicht erforderlich. Ein gutes Parkettacryl tut's auch.

Grüße

Thomas



wahrscheinlich so



Parkettacryl klingt gut.

Die Systeme von Wedi und Co helfen leider nicht. Die Abläufe sind nicht passend mit den aufliegenden Duschtassen. Wir haben jetzt eine Lösung angedacht, siehe Bild anbei. Unter der Duschtasse ist ja eine Abdichtung. Selbstverständlich bekommt die Dusche auch eine Abtrennung.



Dusche



WediFundo Ligno ist kein Träger für eine Duschtasse sondern ES IST DIE DUSCHE. Sie muß nur noch überfliest werden.

Viele Grüße



verstanden



Herr Böttcher, das habe ich wohl verstanden. Ist aber nicht, was gewollt ist. Die Problematik des Anschlusses zum Holzboden ist auch mit Wedi und Co noch da. Siehe auch meinen oben stehenden Beitrag dazu.



Dusche



Das Problem ist bei einer bodengleichen Dusche immer da, egal bei welcher. Deshalb baut man bodengleiche Duschen in gefliesten Bädern ein, dafür sind sie gedacht.
Entweder bodengleich und Fliesen oder höhere Duschtasse mit dichtender Duschabtrennung auf Dielung.
Ihre Variante ist eben nicht perfekt lösbar. Damit müssen Sie leben.



Dusche auf Holzboden



Ich habe mir Ihre Skizze angesehen.
Da habe ich erhebliche Bedenken. Würde ich so nicht machen.
Sie müssen damit leben.
Das ist eine Lösung die bei vielen anderen den Reflex auslöst: "funktioniert nicht" und haben damit recht.



bodengleich?



Die Riho Modell 258 ist doch gar nicht bodengleich, sondern vergleichsweise nur sehr flach. Es liegt somit m.E. kein grundsätzlich anderer Fall als bei einer konventionellen höheren Duschwanne nach gleicher Bauart vor.
(Was nicht heißt, dass ich so eine Lösung bei mir realisieren würde.)



nicht bodengleich



…und eben da liegt das Problem.



Aus Sicht...



des Dielenbodens sehe ich keine Hindernisse. 15mm Luft sollte die Diele bis zur OSB haben und kann sauber unter die Duschtasse geschoben werden.

Ob der Aufbau im Ganzen klaglos funktioniert, hängt wohl im wesentlichen von der Exaktheit der Ausführung ab.

Grüße

Thomas



...



Noch einmal, bodengleich ist ja gar nicht da Ziel. Die Riho 258 ist nur eine Flachvariante einer Aufsatzduschwanne. Flach bedeutet in dem Fall nur, das kein Gestell oder ähnliches benötigt wird. Die Duschwanne wird bspw. direkt auf den Boden verklebt.

Mal dumm gefragt, wie wird es denn bei einer konventionellen höheren Duschwanne ausgeführt? Wir sind doch (neben dem Denkmalamt) nicht die ersten, die Dielenboden im Bad wollen.



Dusche



Mein Problem war zu verinnnerlichen das Sie statt AUF die Dielung die Dusche NEBEN die Dielung stellen wollen.
Ihr Problem ist nicht der Übergang zur Dusche sondern das es außen trockenbleibt, egal ob flache oder hohe Duschtasse. Wasser soll in der Dusche bleiben und nicht rauslaufen. Das schafft nur eine anständig dichtende Duschabtrennung. Was nützt sonst ein eingedichteter Übergang wenn literweise Wasser beim Duschen über den Rand der Dusche läuft? Die Fugen der Dielen können Sie nicht alle dichten. Höchstens wenn Sie sich einen Bootsbauer kommen lassen.

viele Grüße



Duschtasse auf Holzboden



Das Problem ist nicht eine flache oder tiefe Duschtasse. Das Problem ist die Duschtasse als solche.
Die Tasse steht mit mindestens einer Seite an einer Wand.
Wenn eine Dusche von vier Leuten benutzt wird und jeder 15 Minuten duscht, sind das 900 l Wasser. Ein Großteil des Wassers fließt über die Wände ab.
Die freistehenden Seiten sind visuell kontrollierbar; die Wandseite nicht. Man glaubt, die Fuge ist dicht, weiß es aber nicht.
Das ist nicht nur im FWH ein Problem (obwohl hier am gravierendsten).
Deswegen sind Duschtassen auch nicht mehr "State of the Art".
Mit einer bodengleichen Dusche habe ich diese ganzen Probleme nicht.



Dusche



Ich klink mich mal ein...
@Hr.Esztermann: da ich mir momentan auch den Kopp zerbreche wie ich eine Dusche auf meinen OSB-Boden zaubere würden mich die Unterschiede Duschtasse zu bodengleicher (gefliester) Dusche interessieren. Als Laie seh ich da erstmal keine prinzipiellen Unterschiede bei der Abdichtung außer dem Vorteil dass eine Duschtasse wirklich dicht ist (bodenmäßig)...?! Warum ist eine bodengleiche Dusche problemloser?
Gruß Hamich



bodengleiche Dusche



@ Landei/Hamich
Die Möglichkeiten wurden hier schon genannt; z.B. Wedi, Lux-Elements, PCI o.a.
Nachdem das XPS-Element eingebaut und angeschlossen ist. werden die anschließenden Flächen mit einer Dichtmasse, z.B. Lastogum (PCI) mindestens zweimal, besser dreimal, gestrichen, in die Kanten werden spezielle Dichtbänder eingearbeitet. Das ist der wasserdichte Belag.
Ein Fliesenbelag ist nicht wasserdicht.
Darauf wird gefliest.
Diese Systeme haben sich seit Jahrzehnten bewährt. Ich selbst baue bodengleiche Duschen seit Jahrzehnten ein und habe keinerlei Probleme damit.
Die Schwachstelle der konventionellen Duschtasse ist der Wandanschluss.
SG



Wandanschluss



Dafür gibt es doch auch reichlich aus dem Regal von PCI, Fermacell, WEDI & Co.

Ich verstehe nicht den grundsätzlichen Unterschied, warum der Wandanschluss bei bodengleicher Dusche problemlos sein soll, bei einer leicht erhöhten Duschwanne dagegen nicht.

Ich kann doch in beiden Fällen auch Platten des jeweiligen Systems an die Wände pappen und mit den vorgesehenen Anschlussdichtungen in den Ecken und zur Duschwanne hin dicht bekommen, bzw. den umgekehrten Fehler begehen, bei einer bodengleichen Duschwanne die Fliesen einfach auf die verputzte und mit Lastogum o.ä. behandelte Wand pappen und mir dadurch das Risiko eines Wasserschadens einhandeln, weil diese Lösung offensichtlich trotz gegenteiliger Versprechungen nicht funktioniert.

P.S.:
Wo wir gerade beim Thema (und die Fachleute versammelt) sind: Welche Platte für die Wand empfielt der Fachmann, wenn die Dusche an einer Wand liegt, die mit einer Wandheizung (auf Heraklithplatte, in Kalkputz Hessler HP9 eingebettet) versehen ist? Ich denke, eine Hartschaumplatte à la Wedi hat ja auch eine gewisse Dämmwirkung und wirkt somit kontraproduktiv bezüglich der Wandheizung.
Ursprünglich wollte ich die glattverputzte und mit der entsprechenden Chemie (inkl. der Eck- und Kantendichtungen) abgedichtete Wand direkt verfliesen, bin aber durch ein paar Horrorgeschichten inzwischen verunsichert, ob das reicht.
Ich wollte aber nicht diesen Thread sprengen, werde dazu wohl demnächst ein neues Thema aufmachen.



Resümee



Ich scheine hier ein interessantes Thema angestoßen zu haben, dabei dachte ich, das sei eine Frage die tagtäglich bei Altbausanierung auftaucht. Ich fasse mal zusammen was ich jetzt für Resümee gezogen. Habe das gestern Abend auch mit dem Architekten besprochen.

a) Was den Anschluss den Bodens an die Duschwanne oder bodengleiche Elemente ala Wedi betrifft: Das Problem ist doch das Gleiche. Grundsätzlich hat außerhalb der Dusche kein Wasser auf dem Boden was zu suchen, aber genommen den Fall es tritt mal auf, so hat man ein Problem. Das Problem tritt noch dramatischer auf, wenn man Massivholzdielen im Badezimmer hat und eben kein Feinsteinzeug auf dem Boden. Die Duschwanne kann ja nicht direkt auf die Dielen montiert werden. Also muß ein anderes Auflager geschaffen werden. Bspw. durch wasserfeste OSB oder Spanplatte in Stärke des restlichen Bodens.

Hierauf die Duschwanne. Führe ich das Auflager in Größe der Duschwanne aus, so bekomme ich bei Holzboden ein Problem des Anschlusses. Bei unseren Dielen muss bspw. ein Abstand von 12-15mm zur Wand eingehalten werden. Den hätte man dann auch vor der Duschwanne, was unschön wäre. Also muss dieser Anschluss unter die Duschwanne verschoben werden. Siehe meine Skizze oben.

Zusätzlich kann man bspw. vor Kopf der Dielen noch ein Kompriband ankleben um den Spalt zu schließen, was allerdings keine Abdichtung bedeutet. Alternativ Dichtband auf Diele und OSB, als Spaltüberbrückung. Allerdings eigentlich ähnlich sinnfrei.

b) Also muß unter die Duschwanne bzw. Auflager auf jeden Fall eine Abdichtung. Bspw. zwischen die Gefache, wo auch der Ablauf liegt. Eine solche Abdichtung ist bei uns vorhanden. Auch Dichtmatten, Dichtbändern, etc.!

c) Die größte Problematik scheint der Anschluss Wand an Duschwanne zu sein. War gar nicht Bestandteil meiner Frage, hab ich was gelernt. ;) Hier sind wir hingegangen und haben bereits im Vorfeld unter die Fliesen ein Dichtband einseitig mit eingearbeitet. Die andere Seite flattert noch im Raume (siehe Bild). Diese kann bspw. auf / zwischen die OSB montiert werden. Auf die OSB kann man (ich habe mir sagen lassen, muss man nicht) ebenfalls noch eine Dichtebene mit Schlämmen oder Flüssigfolie realisieren. Wäre nur wie Doppelcontrolling. Die Duschwanne wird dann in Dichtstoff (unter den Rand und an den Wandseiten) direkt an die Fliesen gesetzt und mit dem OSB verklebt. Nachdem Trocken wird mit Silikon eine Fuge Wandseitig hergestellt.

d) Silikon hat an Holz nichts zu suchen, besser Parkettacryl. Hier hat man mich gestern auf ein Problem hingewiesen. Parkettacryl härtet voll aus und ist schleifbar / überstreichbar, kann keine Spannungen aufnehmen. Daher bei Duschwanne nicht geeignet. Besser Neutralsilikon, bspw. von Würth oder MultiSil von Remmers. Extra für Holzfenster entwickelt und bietet sich auch in diesem Fall an. Man sollte nur dezent damit arbeiten.

Soweit von mir. ;)



Dusche



Hier muß ich korrigieren:
Manche Duschtypen können auf den Dielen montiert werden. Voraussetzung ist aber das anschließend ein Fliesenaufbau auf der Dielung erfolgt.
Dann gibt es noch Fertigduschen in Kompaktbauweise, die auf die Dielung gestellt und nur noch angeschlossen (Strom, Wasser, Abwasserschlauch) werden müssen. Allerdings sind sie nicht gerade eine Augenweide.

Viele Grüße





...



quälende Frage



In gewisser Weise sehe ich das so wie Herr Esztermann,

die bodengleichen Systeme auf massiven Konstruktionen sind recht gut in den Griff zu bekommen. Die Fugen von Wandbekleidung und Boden sind als nicht Dicht anzunehmen. Deshalb wird darunter eine alternative Abdichtung mit Dichtbändern an Eckverbindungen, Armaturen etc. vorgesehen. Diese Ebene wird auch an den Abfluss angeschlossen, wenn nicht ist das Pfusch.

Im Falle einer Duschtasse besteht immer die Anschlussproblematik zwischen alternativer Abdichtung/Fliesenbelag der Wand an die Duschtasse. Die Silikonfuge ist eine Wartungsfuge, die in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden sollte. Das wird erfahrungsgemäß nicht oder zu selten gemacht.

Im Fall Duschtasse auf Holzbalkendecke ist zudem noch mit hinreichender Wahrscheinlichkeit mit Bewegung aus der Konstruktion und aus der Nutzung zu rechnen. Wenn jemand in eine Duschtasse auf OSB-Platten steigt wird es zu Bewegung - wenn auch nur minimal - kommen. Welche Fuge macht das dauerhaft mit und welcher Handwerker legt hierfür seine Hand 5 Jahre ins Feuer?

Übrig bleibt die "vexata quaestio" ob alles richtig gemacht wurde – und der verunsichernd schweifende Blick im Raum unter dem Bad auf der Suche nach dunklen Flecken an der Decke.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Hier ein Beispiel,



Edit: jetzt sollte das Bild richtig sein

Eigentlich sollte unsere Duschlösung zu sehen sein, Raum- Ecke, abgetrennt mit Leichtbauwänden, als Untergrund eine Wediplatte mit intgiertem Ablauf Boden + Raumhoch gefliest,

der Holzfußboden ist darunter erhalten, die Dichtung der Wediplatte ist an der Hinter-Wand und den Leichtbauwänden weit nach oben gezogen. Vorne (schwer zu sehen) gibts eine Art Schwelle. Solange die Dicht-Folie intakt ist (und der Abfluss nicht verstopft), kann nichts passieren.

Bei der flachen Duschwanne ist doch das Problem, dass man sie auch auf eine Art Dichtungsebene mit hochgezogener Folie stellen muss, weil die Randfuge zur Wand nicht sicher dicht ist. Was pasiert mit dem Wasser, das sich auf dieser Dichtungseben sammelt?
Darüber hinaus ist der Fugendichtstoff auf der Zeichnung eigentlich sinnlos, weil dass Wasser im Zweifelsfall durch die Fugen zwischen den Dielen laufen wird, außer die Dielen würden auch auf eine Folie gelegt.

Da scheint mir das Wedi (oder wie auch immer) System wesentlich einfacher zu sein.

Gruß G



ok



Ok, mag ja alles sein. Was aber tun, wenn im Badezimmer ein Holzboden ist? Es kann kein bodengleiches System ala Wedi & Co verbaut werden, denn dann gibt es raumeitig keine Möglichkeit vernünftig anzuschließen. Nicht jede Bausituation lässt sich anpassen auf massiven Boden und Fliesenbelag oder ist DIN konform. Hier bleibt aktuell nur eine Duschwanne.





Wenn der Bodenaufbau es zulässt könnte man einen Estrich gießen und diesen, je nach Situation, vielleicht mit in die Wand einbinden. Das ist zwar auch nicht Regelkonform, funktioniert aber bei mir (bodengleich auf Holzdecke) seit vielen Jahren. Das geht aber nicht in jedem Falle und muss zur Einbausituation passen.

Herr GEhlerding hat noch eine Wesentliche Frage gestellt: Was passiert mit dem Wasser, dass sich auf der Dichtungsebene sammelt?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer


P.S.: Kleine Frage am Rande: Nachdem Sie die Heizungsrohre durch den Deckenbalken gelegt haben, wieviel Balken ist da noch unten drunter übrig und wie lange sind die Balken?