Mauerdurchbruch - womit herstellen?

27.01.2008


Hallo,

wir haben ein altes Bauernhaus und möchten zum Garten hin eine Türe einbauen. Der Durchbruch soll an einem bestehenden Fenster stattfinden. Das Mauerwerk ist hier ca. 60 cm stark und besteht aus massiven (Kalk)Steinen. Kann ich zur Herstellung der Öffnung einen Meißelhammer verwenden oder wie gehe ich das an? Danke für alle Infos! Gruss Harald



Ob Meiselhammer oder nicht...



...das enthebt sich unserer Kenntnis, da wir ja nicht wissen, welcher Konstitution Sie sich gewachsen fühlen.

Na klar könne Sie!
Hier ein Tipp vom Handwerker.
Schneiden Sie auf beiden Seiten mit einem großen Winkelschleifer Führungsnuten ein, um nachher in den Wandanschlußbereichen eine halbwegs gerade Kante schon zu haben.
Auf beiden Wandseiten natürlich sinnvoll (4 Schnitte!).

Gutes Gelingen

Udo Mühle



Türstürze immer zuerst einbauen..............



unbedingt die Türstürze zuerst Verlegen und den Mörtel aushärten lassen, Rissbildung!!

Danach mit dem Durchbruch beginnen, egal ab Stemmen Sägen oder wie auch immer.

gruß jens



@ Jens



Brauchst Du auch schon eine Brille?
Das Fenster wird zur Tür!

Lesende Grüße

Udo





wie.....muß ich hier vorher auchnoch die Frage lesen???



glatte Fahrkarte:-)
sorry



ach wooooooooooooo!



Einfach nur was hinschreiben, der Nutzer wird sich dann schon aus der großen Wortschüssel sein's herausangeln!



Petri Heil Jens,

Udo



???







Angenommen, der Sturz sei bereits vorhanden und die Tür werde nicht breiter als das bestehende Fenster. Das Problem wird dann wohl sein, dass das Loch nicht zu gross wird, weil der Mörtel in der Regel nicht fest genug ist, um zu teilende Steine festzuhalten. D.h. Steine, die in das fertige Loch hineinragen, brechen ganz aus dem Mörtelbett heraus, statt sich trennen zu lassen. Man kann die Steine mit einer Diamantscheibe einsägen und dann mit einem oder zwei Flachmeisseln zu spalten versuchen. Wenn der Raum bewohnt ist, sollte man ein Zelt aus Bauplastik um das zukünftige Türloch bauen, der Staub ist überall. Vor dem Bündigmauern des Loches auf Leibungsbreite anstehendes Mauerwerk waschen, sonst hält der neue Mörtel nicht auf dem alten.