Drainage nach abriss der Scheune

04.10.2014 Jango



Hallo zusammen!

Bin neu in diesem forum und hoffe jemand kann mir eventuell weiterhelfn.

Habe ein altes haus bj. 1953 von meiner großmutter geerbt. Meine lebensgefährtin und ich wollen dies nun aufwändig renovieren.
Zurzeit ist noch eine Scheune an das Wohnhaus angebaut, die jedoch demnächst abgerissen wird da das Grundstück geteilt wurde und somit auch nicht mehr zu meinem haus/grund gehört.
Vor kurzem haben wir den Keller ca. einen meter breit ausgeschachtet und eine drainage, neue abwasserrohre/regenrohre verlegt. Den Gewölbekeller haben wir nu ca 50cm tief ausgegraben und auch ein drainrohr mit angeschlossen.
In nächster zeit wird die scheune wohl abgerissen und dort wollen wir natürlich auch die Drainage Verlegen jedoch hab ich die befürchtung da auf der seite der andere teile desgewölbekellers liegt, wir mit Feuchte probleme bekommen, da die seite ja von der scheune geschütz wurde...
Wie würdet ihr vorgehen??
Gewölbekeller ist aus Naturstein und der restliche keller aus schotterbeton.

Vielen Dank schon mal im vorraus!!

Mfg

Jango





was ist denn das Problem, das nun mit den genannten Maßnahmen, insbesondere der Drainage behoben werden soll?

ein Gewölbekeller aus Naturstein dürfte wohl etwas älter sein als 1953.
Ohne genau zu wissen, was man tut, würde ich dort ohne wirkliche Not ganz sicher nicht graben.

Gruß

GE





Laut einem bekannten seien es wohl natursteine...
Bis jetzt bestand außer einer leichten feuchte im keller, die wir aber mit der Trockenlegung und Abdichtung behoben haben, kein problem. Sobald die scheune abgerissen wird wollte ich nicht erst abwarten bis die "neue" außenwand auch feucht wird. Nun weiß ich nicht genau wie ich im bereich des gewölbekeller vorgehen soll... Wenn die rundung an dieser seite wäre würde ich auf keinen fall ausgraben jedoch ist hier die "gerade" Wand und diese ist auch mit backsteinen gemauert , somit könnte man doch auch ausgraben und bis nach unten abdichten??? Oder einfach nur den anderen teil der wand freilegen, Abdichten und den gewölbekeller so belassen wie er ist??
Dachte villeicht war schon mal jemand in so einer situation :)





wie immer ist doch die Frage, ob

1. die Feuchtigkeit nicht eine typische Eigenart des Kellers ist, weil es weiße Wannen erst viel später gab

2. ob die gegenwärtige Feuchtigkeit den Gebrauchswert beeinträchtigt,

3. Ob die Feuchtigkeit wirklich von außen kommt und dem Keller überhaupt schadet

4. ob eine Drainage den Wassereintrag verbessert, oder sogar verschlimmert

5. ob schließlich die Bausubstanz, die wahrscheinlich schon viele Jahre gehalten hat, von einer Trockenlegungsmaßnahme -welcher Art auch immer- profitiert.

Was spricht dagegen ein zwei Jahre nach dem Abriss der Scheune abzuwarten, sich den Keller regelmäßig anzusehen und später zu entscheiden, ob überhaupt irgend eine Maßnahme nötig ist.

Gruß

GE





Bis jetzt ist alles in ordnung... Die hälfte der wand ist gewölbekeller (gewollt feucht)und die andere ist bis jetzt heizraum. In allen anderen wänden hatten wir feuchte und mussten was unternehmen somit wollte ich nicht erst abwarten bis der heizraum auch feucht wird nach abriss der scheune. Jetzt weißnicht ich genau wie ich vorgehen soll. An der halben wand heizraum sollte ja auf jeden fall eine abdichtung sein (bitumenbeschichtung,
delta thene oder ähnliches) und natürlich dämmung. Warten was passiert geht eher schlecht, da die wand ja kommplett einen Wärmeschutz bekommt und fertig werden sollte