Drainage ja oder nein oder was sonst??

05.08.2014 Andreas



Hallo zusammen,

ich weis, dass diese Thematik hier schon des Öfteren angesprochen/diskutiert wurde und ich habe sowohl hier und auch im übrigen Internet viel über diese Thematik gelesen. Umso mehr bin ich nun etwas verunsichert was ggfs. die bessere Maßnahme ist.
Deswegen bin ich auf der suche nach Ideen und Lösungsansätze was ich machen könnte.
Hier meine derzeitige Situation:
Mein Haus, Bj um 1900 hat einen 50er Bruchsteinsockel, ist voll Unterkellert und steht in Hanglage. Soweit ich das beurteilen kann habe ich Lehmboden hinter dem Haus. Denn in meiner offenen Drainage sammelt sich eine dünne Lehmschicht an.



Drainage ja oder nein oder was sonst??



Der Keller im linken Bereich hat eine offene Drainage die auch noch bestens funktioniert. Mir ist bewusst das ich nie einen 100% trockenen Keller bekomme. Brauch ich auch im Grunde nicht. Es ist halt ein über 100 Jahre alter Keller… Dennoch herrscht dort eine dermaßen hohe Luftfeuchtigkeit das sogar leere Bierflaschen innerhalb kürzester Zeit anfangen zu schimmeln :-(
Ein Lüftungsproblem besteht denke ich nicht. Denn ich achte genau darauf, dass das Fenster ab ca. 20 Grad Außentemperatur geschlossen bleibt. Ansonsten ist das Fenster fast immer offen.



Drainage ja oder nein oder was sonst??



Im Rechten ’’Kellerbereich’’ befindet sich die Garage. Hier gab es früher auch eine offene Drainage. Diese wurde aber in den 50ern zugeschüttet und der Boden Betoniert. Auch die hintere Wand wurde mit einem Zementputz zugekleistert. Diese habe ich aber schon zum Teil entfernt. Allerdings läuft mir trotz allem, vor allem bei Regen das Wasser mitten durch die Garage…



Drainage ja oder nein oder was sonst??



Alle Bekannten und Helfer sagen, mach rundherum auf, leg eine Drainage und dichte die Außenwände mit Bitumen ab. Nun habe ich aber des Öfteren schon gelesen, dass es bei Altbauten genau das Gegenteil bewirken kann.

In Bezug auf den Kellerraum währe es mein Wunsch, diesen etwas trockener zu bekommen. So das man wenigstens so was wie Getränkeflaschen dort lagern kann.
Meine Überlegungen gingen jetzt schon von einer tieferen offenen Drainage bis hin zu einer innen liegenden Drainage (mit Rohr und Schotter) bis hin zu einem Wasserbassing im Kelle mit Pumpe.

In der Garage würde ich auch gerne das durch die Wand (nur im unteren Bereich) eindringende Wasser minimieren oder kontrolliert abführen können.
Hierfür hatte ich im Prinzip dieselben Überlegungen wie für den Keller.

Da ich aber bis jetzt keine Erfahrungen mit dieser Thematik habe, weis ich nicht, was ist am Sinnvollsten, was bringt mir mit dem möglichst geringsten Aufwand den meisten Nutzen?
Sollte ich im Innenbereich agieren oder doch lieber von Außen Abdichten und Drainage?

Ich hoffe Ihr könnt mir da ein paar Vorschläge/ Ratschläge geben oder einfach nur Eure Erfahrungen mitteilen.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Viele Grüße aus dem Westerwald
Andreas



Moin Andreas,



auf deinem Fotos sieht man leider nicht, was oberhalb vom Haus mit dem Hangwasser passiert. Evtl. reicht es dieses abzuleiten - gegen die "Erdfeuchte" hast du ja nix.

Was hast du für Erde ums Haus?

Gruss, Boris



Was bringt eine Drainanlage?



Welche Abdichtungsarbeiten sind im Keller machbar/notwendig?
Immer wieder gibt es heftige Diskussionen welche Abdichtungsarbeiten im Keller notwendig sind.
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Wenn Keller an der Innenseite feucht sind, dann empfehlen sehr viele Fachleute: da hilft nur außen Aufgraben, Abdichten, Einbauen einer Drainanlage und dann auch noch alles mit einer Wärmedämmung versehen usw..
Vorab sollte jedoch immer genau geprüft werden, woher denn die Feuchte kommt?
Denn dies muss nicht immer von außen sein!
Diese Feststellung ist jedoch nicht einfach, und ich kämpfe oft gegen viele alte Vorurteile. Wenn ich ein feuchtes Objekt besichtige, stelle ich oft fest, dass eine Abdichtung überhaupt nicht möglich ist. Interessant ist, kaum jemand weiß, gegen welch drückendes Wasserwas, sollte abgedichtet werden und dann, auch noch wie?
Denn wenn eine Abdichtung (je nach Lastfall) sinnvoll sein sollte, so müsste man auch darüber diskutieren, wie hoch denn das Wasser an der Außenseite anstehen könnte. Aber auch wie unter dem Haus eine Ergänzung dieser Abdichtung hergestellt werden könnte. Viele Hausbesitzer wissen überhaupt nicht, ob Stauwasser entstehen kann und kennen auch die Grundwasserstände nicht.
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Meine erste Frage ist oft, wie hoch steht das Wasser im Keller?
Die Antwort ist meist - Wasser steht nicht im Keller, „nur“ die Wände sind feucht.
Dies wird dann davon abgeleitet, dass Wasser eindringen muss, wenn innen die Wände feucht sind. Dass es auch noch andere Möglichkeiten von Feuchteschäden im Keller gibt, ist oft erst nach einer längeren Diskussion verständlich.
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Ein Beispiel aus meiner Praxis.
An einem großem Gebäudekomplex in der Bundeshauptstadt wurde die Planung für die Abdichtung von einem namhaften Planungsbüro durchgeführt. Bei der Diskussion ergab sich dann, dass die Abdichtung so ausgeführt werden solle, dass diese einen Wasserdruck von
1,5 Meter standhalten müsste. Dies auch deswegen, weil in unmittelbarer Nachbarschaft ein Wasserlauf war. Dieses Gebäude war aus Ziegelstein gemauert und es war schon vorgesehen, dass als Ab-dichtung im Mauerwerkquerschnitt die Abdichtung mit Chromstahlplatten ausgeführt werden sollte. Nun ist zwar das Verfahren durch Eintreiben der Chromstahlplatten
als eines der sichersten Verfahren gegen kapillare Saugfähigkeit anzusehen. Es ist jedoch nicht geeignet, um eine Abdichtung im Querschnitt gegen Wasserdruck herzustellen. Da Wasser (als Flüssigkeit) ja durch die Anschlussfugen zwischen den Chromstahlplatten eindringen könnte. Des weiteren wurde diskutiert wie dem Wasserdruck von 1,5 Meter Wassersäule entgegen gewirkt werden könnte. Dabei ergab sich, dass zumindest im Bodenbereich eine 75 cm starke Betonplatte eingebaut werden müsste um diesem Druck stand zu halten. Außerdem müssten auch die Wände in einer Art Wanne nach den statischen Erfordernissen wasserdicht angeschlossen werden. All diese Maßnahmen waren jedoch sowohl räumlich als auch technisch als sinnwidrig bezeichnet worden.
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Bei der weiteren Diskussion ergab sich, dass auch eine Abdichtung mit anderen Verfahren und Produkten nicht besser abschneiden könnte.
Nach dieser Diskussion habe ich mir erlaubt zu fragen, wie oft der Keller im Laufe der letzten Jahre mit den Problemen eindringenden Wassers belastet wurde, dabei stellte sich heraus, dass in den letzten 100 Jahre nie Wasser eingedrungen ist. Hierbei zeigt sich natürlich wieder ganz deutlich, dass alleine wegen der spekulativen Stauwasserhöhe ein nicht zu vertretender Aufwand betrieben worden wäre.
Es gab noch viele Diskussionen, aber ich konnte mich letztendlich durchsetzen, dass dann auf eine Abdichtung, sowohl im Mauerwerksquerschnitt als auch gegen aufstauendes oder drückendes Wasser ganz zu verzichten ist.
Stattdessen konnte ich den Vorschlag einbringen, dass eine Instandsetzung mit dem I-Bau-System © geeignet ist. Dabei handelt es sich um eine Instandsetzung der durch Feuchte und Salz geschädigten Wandinnenseite. Durch das Aufbringen einer dampfdichten Folie mit einem aufgebrachten Putzträger - auf den dann in der Regel mit Sanierputz eine trockene Oberfläche herzustellen ist.
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Eine Abdichtung an der Außenseite, sowie an der Unterseite im Mauerwerksquerschnitt könnte zwar auch eine „trockenere“ Wand ergeben. Es bleibt die Frage, ob dies nachträglich technisch überhaupt herzustellen ist?
Dabei ist zu berücksichtigen, dass trotz dieser sehr teuren Maßnahme (Abdichtung von außen) an der Innenseite die gleiche Problematik, nämlich die Tauwasserentstehung und damit der Wechsel zwi-schen - feucht und trocken - weiterhin stattfinden würde, was zu den bekannten Problemen führt. Nämlich, dass durch diesen Wechsel, Salze
a) Feuchtigkeit (hygroskopisch) aufnehmen, und
b) beim Abtrocknen einen sehr hohen Druck durch die Kristallisation aufbauen werden und weiterhin die Oberflächen zerstören bzw. schädigen.
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Der Bierkrug im Sommer gibt ein gutes Beispiel.
Um zu verdeutlichen welche Problematik gelöst werden muss, gebrauche ich gerne den Vergleich: Man denke an einen schönen Biergarten, vor sich eine schöne kühle frische Maß und jedem wird sofort klar, dass der Maßkrug an der Außenseite beschlägt, d.h. es entsteht sehr schnell Tauwasser auf Grund der Feuchte in der warmen Luft und der kalten Oberfläche des Kruges. Wobei kein Mensch auf die Idee käme, diesen Krug an der Innenseite abdichten zu wollen, um an der Außenseite das Tauwasser wegzubringen.
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Neben den vielen eigenen Messungen, sowohl der Temperaturen als auch der Feuchte in Kellern, verweise ich insbesondere auf Arbeiten von Herrn Prof. Dr. J. Dreyer und Herrn Dr. Clemens Hecht von der TU in Wien.
Denn daraus ergibt sich eindeutig, dass es bei Feuchteschäden im Keller sehr oft "nur" Tauwasser-probleme sind.
Außerdem kam Prof. Dr.- Ing. L. Weichert (ehemals Universität der Bundeswehr München), bei Feuchte,- und Temperaturmessungen an Gebäuden, ebenfalls zu solchen Ergebnissen.
Deren Ergebnisse sind bei meinen Überlegungen entscheidend mit eingeflossen, nach abwägen von Aufwand und Ergebnis, und insbesondere der Kosten eine Instandsetzungen „nur“ noch von innen durchzuführen.
Daraus kann auch abgeleitet werden, wenn es gelingt, dass die Salze in Lösung bleiben (die Mauer also feucht bleibt) und auch die damit zusammenhängenden Kristallisationsprobleme an den Oberflächen wegfällt und außerdem die Feuchteabgabe in dem Raum verhindert wird, dann sind diese Keller hochwertig zu nutzen. Im Bedarfsfall ist es ohne Problem auch eine Wärmedämmung in das System einzubauen.
Nur Nichtfachleute suggerieren den Hausbesitzern, dass durch die Feuchte, die Wände bzw. Mauern geschädigt werden. Es werden nur Ängste geschürt, es stimmt einfach nicht, denn weder der Ziegel noch der Mörtel fault. Logisch ist aber auch, dass es hinter Sanierputzsystemen (auch mit Dichtschlämmen) auch feucht bleibt. Wände „atmen“ schließlich die Feuchte nicht aus.

In diesem Zusammenhang ist auch zu fragen, was hilft in einem solchen Fall eigentlich eine Drainanlage?
Hierzu wird auch sehr oft kontrovers diskutiert.
Ab wann ist eine Drainanlage sinnvoll?
Ab wann ist ein Kiesgraben immer eine sinnvolle Maßnahme und auch eine Verbesserung?
In den letzten Jahren wird sehr oft auch bei alten Gebäuden um das Haus aufgegraben und eine Drainanlage eingebaut, sowie ein Kiesgraben bis zur Oberkantegelände hochgezogen und dies alles führt sehr oft eher zu einer Verschlechterung als zu einer Verbesserung.
Vorab muss erwähnt werden, dass die Abdichtungsnorm DIN 18195 auch einen Hinweis auf eine einzubauende Drainanlage nach DIN 4095 vorsieht. Es ist jedoch auch klar, dass diese Normen nur für den Neubau gelten und auch nur dann, wenn feststeht, dass es darum geht, Abdichtungen vor er-höhtem Wasserdruck zu schützen.
Ganz andere Überlegungen müssen bei einem alten Gebäude mit einfließen und auch abgewo-gen werden.
Sehr oft wird bei einer nachträglichen Instandsetzung mit einer Drainanlage der gewünschte Effekt – „ein trockener Keller“ nicht erreicht, bzw. manchmal auch das Gegenteil bewirkt, insbesondere bei alten Gebäuden.
War bisher Erdreich - und Humus am Haus, durch diese konnte nur sehr wenig Wasser eindringen. Nach dem Herstellen eines Kiesgrabens und einer Drainanlage wird das Wasser von der Oberfläche und auch das Regenwasser von der Fassade regelrecht „angesaugt“ und um die gesamte Hauslänge verteilt.
Dies führt oft dazu, dass an allen Stellen d.h. rund ums Haus Feuchtigkeit in erhöhtem Maße vor-handen ist. Es ist immer nur ein Wunsch, dass das Wasser durch die Drainanlage nur abläuft.
Wer jedoch wie ich, sich lange genug mit dieser Thematik beschäftigt weiß, dass sich Drainanlagen, aber auch der Kies mit Pflanzen und Schmutz oft zusetzen. Ob dann noch der gewünschte Erfolg möglich ist bleibt fraglich.
Ebenso findet dann, wenn Kies als Auffüllung eingebaut wird, in den oberen Randbereichen ein ständiger Wechsel zwischen feucht und trocken - nicht nur über das Wasser, sondern auch über die Kondensation statt. Dieser Wechsel zerstört oft die mit Sockelputzen ausgeführten Bereiche.

Und weiter kann beim Wiederauffüllen und dem Verdichten oft ein größerer Schaden durch die Vibration des ganzen Hauses entstehen.
Beim Verdichten entstehen beträchtliche - auch seitliche Drücke, und können die Wand eindrücken aber auch vom Auflager verschieben. Dies kann auch wieder zu einer Undichtigkeit führen.
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Es ist also nicht ganz so einfach, immer das Richtige zu tun.
Es bleiben sicher noch genügend offene Fragen.
In all diesen Fällen ist es auch wichtig zu untersuchen, ob es sich um Stau,- oder gar um drückendes Wasser handeln kann.
Eine genaue Prüfung z.B. nach Merkblatt WTA* ist sicher besser als der oft erwähnte Spruch – „das haben wir schon immer so gemacht“.



@Boris - Drainage ja oder nein oder was sonst??



Hallo Boris,

anbei lade ich mal ein Foto von der Rückseite meines Hauses hoch.
Auf der linken Seite habe ich eine überdachte gepflasterte Terrasse. Rechts grenzt die Wiese/ Erde direkt an mein Haus.
Das Abwasser der Überdachung habe ich schon provisorisch vom Haus und meinem Grundstück abgeleitet.

Da sich in der offenen Drainage immer wieder Lehm ablagert, gehe ich davon aus das das Erdreich sehr Lehmhaltig ist.

Viele Grüße
Andreas



@Herr Bromm - Drainage ja oder nein oder was sonst??



Hallo Herr Bromm,

vielen Dank für Ihre sehr ausführliche Antwort.

Das Tauwasser in meinem Fall das Problem ist, denke ich nicht. Durch das kontrollierende Belüften meines Kellers versuche ich ja gerade das zu verhindern.

Wie hoch der Grundwasserstand ist kann ich Ihnen in meinem Fall auch nicht sagen.
Ich kann lediglich sagen, dass der Kellerboden und die unteren Bereiche der hinteren Außenwand immer etwas feucht sind.
Bei Regen ändert sich die Lage ein wenig. Dann habe ich in meiner offenen Drainage einen kleinen Bach und die feuchte in den Wänden ist sichtbar etwas höher. Aber wie erwähnt nur in den unteren Bereichen. Ca. 40-60cm von der Bodenoberkante. Im oberen Bereich sind, zumindest sichtbar und fühlbar, die Wände nicht Feucht.

Wie gesagt, der Keller muss nicht als Wohnraum nutzbar sein. Ich möchte lediglich, wenn möglich die Feuchtigkeit verringern damit ich dort ’’einfache’’ Dinge Lagern kann.

Viele Grüße
Andreas

PS: Was genau besagt das Merkblatt WTA hierzu?



Wie kann man Tauwasser vermeiden?



Die Kellertemperatur in ca. 1,5 mtr unter OKG ist abzuleiten von der Kaltwassertemperatur und liegt irgendwo zwischen 8-14 Grad. Nun ist dies ein Maßstab für die Feuchte in der Luft.
Aber wenn die Außentemperatur über 20° ansteigt und es zu einem Luftaustausch kommt darf die rel. Feuchte nicht über 60% ansteigen. Bei uns ist jedoch der durchnittliche Wert (im Jahresmittel) bei über 80% und somit oft eine mögliche Tauwasserbildung gegeben.
Zum weiteren sind Ihre Beobachtungen genau in dieser Richtung auszulegen. Bei Regen sinkt in d.R. die Temperatur und die Feuchte nimmt zu! Damit erklärt sich auch, dass der untere Bereich - der ja logischerweise etwas kälter ist auch eher davon betroffen ist.
Viele Angaben dazu finden Sie auch in dem von mir geschtiebenen Buch "Gesund wohnen in Altbauten".
...............
Dann was heißt kontrollierte Lüftung?
Wird dazu die Temperatur und auch die Feuchte von aussen und innen berücksichtigt?
Wie wird diese Lüftungsanlage gesteuert und gemessen ?
.............
Die Tabelle zeigt an, dass der Taupunkt bei 21° liegt - nun welcher Kellerboden ist so warm?





Man kann weder erkennen wo das Wasser von der Terrasse wirklich landet noch wie denn die Lage rechts von der Terrasse ist.
Wichtig würe wirklich das vor allem das Oberflächenwasser möglichst am Haus vorbei geführt wird.
Ein Vordach über der Haustür wäre sicher auch von Vorteil.



Moin Andeas,



isses denn im Keller unter der Terrasse "besser"?

Steigt die Wiese an, landet also quasi der gesamte Regen der da drauf fällt bei dir am Haus? Dann könntest du z.B. einen kleinen Stichgraben ziehen, der das Oberflächenwasser zumindest ums Haus rumleitet.

Warst du mal bei Starkregen draussen und hast dir angeguckt was da genau passiert, bevor es bei dir reinläuft?

Wir hatten was ähnliches in unserer letzten Mietbude - da kams aber nur im Bruchstein-Keller reingelaufen, wenn das Oberflächenwasser nicht schnell genug ablaufen konnte... max. 1x im Jahr.

Gruss, Boris



Dränage oder Dichtung?



... http://www.dernoton.de
http://rheinneckaritalien.blog.de/search/dernoton/AND/



@Herr Bromm - Drainage ja oder nein oder was sonst??



Hallo Herr Bromm,

okay, kondoliertes Lüften bedeutet in meinem Fall, as ich darauf achte bei welchen Außentemperaturen ich die Fenster im Keller öffne und wann nicht. Sprich, ab 20Grad bleiben die Fenster zu. Technische Anlagen stehen mir nicht zu Verfügung.
Ich habe mir jetzt ein Messgerät bestellt mit dem ich mal die Temperatur, die Feuchtigkeit und den Taupunkt kontrollieren kann. In Verbindung mit dem Wetter kann ich evtl. dann mehr Rückschlüsse ziehen.

Wie kann ich denn herausfinden ob es sich bei mir um Stau- oder gar um drückendes Wasser handeln?

Danke für den Buchtipp. Nur ist Ihr Buch im Internet leider nirgends zu bekommen ;)

VG
Andreas Arps



@Boris - Drainage ja oder nein oder was sonst??



Hallo Boris!

Nee, leider nicht! Also im Kellerbereich (Garage) unterhalb der Terrasse zeichnet sich dasselbe Bild wie im Keller daneben. Zudem habe ich bei jedem etwas stärkeren oder länger andauernden regen Wasser im Keller (sprich in der offenen Drainage oder durch die Garage laufen).

Ja, das Gelände ist zum Haus hin abfallend. Ich denke, dass das Regenwasser im Boden versickert und dann Richtung Haus ’’marschiert’’.
Das mit dem Stichgraben währe eine Idee…



AufgeBAUSchT oder Werbung ist etwas anderes!



Es gibt keine Verbindung zu www.dernoton.de, Dernoton war nicht erfreut über zu viel Nachfragen und die Links zu http://rheinneckaritalien.blog.de sind nur zur sachlichen Klärung vorgenommen.

Und ansonsten liegt in Castell Berges alles offen und wenn ich mit einer Sache Geld verdiene, dann würde es auch für mich selbstverständlich sein, für den Erhalt von Plattformen etc. beizutragen.

Doch bisher habe ich keinerlei Interessen im Abdichtungsbereich, auch wenn ich durch augenblickliches Interesse im Bereich der nicht nur entfeuchtenden Mörtel dazu gedrängt werden könnte.



Wie erkennt man Stau- oder drückendes Wasser ?



Zunächst ist dies nur eine allgemeine Beschreibung.
Stauwassewr ist auch drückendes Wasser in Bezug auf eine Abdichtung.
Entweder es ist etwas dicht oder nicht!
Aber man muss auch daran denken, dass es über OKG bei den meisten Natursteinen keine oder nur unwesentliche kapillare Saugfähigkeit gibt. Aber niemals Wasser das nach oben fliest !
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Nun das Buch bekommen Sie entweder bei mir oder auch bei Amazon unter: http://www.amazon.de/gp/product/386611320X
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Aber auch jede Buchhandlung kann dies bestellen.
Neuauflage von 2013 - "Gesund wohnen in Altbauten".
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ISBN 13.978-3-86611320-6



... und sagt (oder schreibt) jemand über meine Eigenwerbung ....



... was machen die Experten, die nicht nur Kommentare und Anregungen geben, die ggfs. mit Links kombiniert sind?

Sie geben ohne weitere Informationen täglich Ratschläge ... oder wie gerade Buchempfehlungen ...

Noch einmal: Castell Berges hat keinen Auftrag von
www.dernoton.de
www.hessler-kalkwerk.de
www.nanocement.at
Und verdient nicht daran in der Art von NGO's, d.h. der Subversions-Truppen der NATO hier oder woanders zu manipulieren.

Castell Berges arbeitet nicht nur in Bezug auf die (in Bezug auf die verrückte Verfugung-Aufwände relevanten) Intonacatrice Tigre (bisher praktisch unbekannt in Deutschland, obwohl schon 1953 in Düsseldorf ausgezeichnet) nur erfolgsorientiert, d.h. eine Lösung wird dafür bezahlt, das sie funktioniert und erwirtschaftet den Ertrag aus dem Funktionieren ... weil ein Berater, ein Experte schon 'das Leben gekostet' hat und man dies niemand gönnt.

Die augenscheinlich selbstbeauftragten Kritiker und Experten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen (oder Bayern - weil nicht Kritiker) etc. sollen ganz einfach offen legen, wieviele Kunden nicht vorher im Internet recherchiert haben und nicht über Fachwerk.de dazu gekommen sind ihre Leistung in Anspruch zu nehmen. Denn für eine Präsenz bei den 'Anonymen Fachwerkern' braucht es nur Leidensdruck, Vereinzelung etc. wie in anderen Foren.

Und dazu noch in Bezug auf die Pfalz: Bisher gab es hier, inder Szene nur die Landauer IGBauernhaus-Architektin (und die Leute rundherum bis zum WDR-Lehmmann ...) und die 'Kalkschotter-Frau' ... die aufgefallen sind ... oder ist da was übersehen worden ... als ob dies eine Geschäftsgrundlage wäre.

In Relation zu allen diesen ist Castell Berges ein ... jetzt soll ja nicht übertrieben werden ...



weiss nich...



Also ich verstehe hier nix was Sie, lieber Herr Berges, eigentlich mit Ihren Beiträgen im Forum wollen.
Außer irgendwelchen sinnfreien Bildchen sowie haufenweisen und unpassenden Verlinkungen kommt nichts was einem Fragesteller helfen kann.
Ich kann das nur mit dem Begriff "Troll" in Beziehung bringen. Fachlich habe ich noch nichts hilfreiches lesen können.
Und wenn Sie schreiben Castell Berges hat keinen Auftrag von..., dann mag das vielleicht so sein.
Aber die zahlen sicher für die Werbebanner die auf Ihrer oft hierher verlinkten Seite stehen oder ist das kostenlos?
Übrigens hatte ich Ihnen eine Frage zum Thema Verfugung gestellt und zwar was diese Art Mauerwerk mit der Toscana zu tun hat.

Sockel
06.08.2014 | Baumläufer | Martin Linden | Solingen | Bergisches Land | Anzahl Kommentare: 10 | 451 x angezeigt

Wäre schön wenn Sie mal dazu eine konkrete Antwort geben könnten, da Sie ja wohl ein Italienkenner zu sein scheinen. Ich lerne immer gern dazu.



@Castell Berges



Wenn ich das letzte Foto so sehe....versuchs mal bei Monthy Python...denen is glaub ich grad einer weggestorben...

;-), Boris



Troll, sinnfreie Bilder, sinnfreie Kommentare



Sehr geehrter Herr Fassmacher,

ein Troll ist ein Forumsteilnehmer, der seine Identität daraus bezieht, Unruhe zu stiften um Unruhe zu stiften.

Hier gibt es Forums-Akteure, die ganz im Sinne ihrer Geschäftstätigkeit ständig präsent und berechenbar sind und die Suchenden 'verarzten'.

Aufgrund von übergriffigen Kommentaren statt nur 'Plaisanterien' hatte ich ganz ohne wirtschaftliches Interesse Fachwerk.de schon vorgeschlagen, eine Weiterentwicklung des Forums in der Art von 'Liquid Democracy', d.h. 'Liquid Construction' zu schaffen, wo Projekte von der Ruine bis zum 'Schloß' abgebildet werden.

Dazu gehört auch die Deklaration 'Bildchen' etc., die eine Stimmung ausdrücken, die zugegebenerweise mich wurmt, weil ich es verschmerzen könnte, wenn ich gedisst werde, aber nicht, wenn dies andere erleben 'dürfen'.

Und insgesamt nervt mich der 'Belehrungswahn' in Deutschland und auch wenn ich gerade auch deswegen nicht als professioneller Poster auftrete, der nicht nur ein Anreger und Verweiser ist, sondern ein Anbieter wie Sie, so kann ich ohne mich selbst darstellen zu müssen Informationen weitergeben.

(Interjektion: Die Frage der Verfugung mit Bezug zu Toskana war der damaligen Betitelung von Castell Berges, d.h. AutoArchitekturItalien geschuldet und der Bruchsteinstruktur von vielen Steingebäuden im Süden mit unendlich tiefen Fugen. Und die Frage zur Verfugung muß ich übersehen haben ... weil ich einen Kommentar-Rausch hatte, was ich zu entschuldigen bitte, doch wie ich heute erfahren konnte, ist eine SpritzPutz-Verfugung außerirdisch ... aber dies können sie gerne dokumentiert bekommen bei einer Mail an italy@love.ms, weil ich sonst hier wieder wegen Linknennung angegriffen werde. Übrigens hatte ich auch nichts mit Spanndecken zu tun, aber mich damit beschäftigt und warum sollte man es nicht anderen Leuten zugängig machen.)

Und warum sollte ein Photo sinnfrei sein von einem herausragenden Denkmal, welches als Burg Trifels bekannt ist, die im Rahmen des 'nation building' nach Napoleon, dem Hambacher Fest und in Vorbereitung des Friedens über Frankreich 1870/71 ab 1861 wieder aufgebaut wurde, nachdem die Bauern der Gegend dies als Steinbruch genutzt hatten?

Dort ist zum Einen der Denkmalschutz, die Basis auch der Wie-Taliban-Denkmal-Echtheit-Verliebtheit begründet oder konterkariert, weil man eine Ruine so aufgebaut hat, wie man es sich phantasiert hat und dazu noch Kopien der Reichsinsignien (deren Originale in Wien sind) platziert.
Der Saal der Burg, wo Kurt Beck bei der Eröffnung des Stauferjahrs auch Parallele zu den Piraten in Somalia gezogen hat, weil Kaiser Barbarossa Richard Löwenherz gekauft und den Engländern zu einem Preis weiterverkauft hat, der fast den Staatsbankrott bedeutete ... und mit diesem Geld die Söldner bezahlt hat, um Sizilien zu erobern von den Verwandten seiner Frau ...

Die Burg Trifels, die von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz betreut wird ist darum nicht sinnfrei, weil genauso wie bei der Festung Ehrenbreitstein nicht nur sachlich, sondern auch ideologisch diskutiert wird.

So gibt es natürlich die Ablösung von Zementmörtel vom Stein, weil der innere Zusammenhalt von Zementmörtel nicht kompatibel mit der Festigkeit der Verbindung zum Stein ist und dann kommt es zum Wassereindringen ... zu Frostschäden ... was nicht meine Weisheit ist, sondern IfS aus Mainz ...

Doch wie Konrad Fischer in Bezug auf die Kirchen dokumentiert, war früher Renovierung dem Geschmack geschuldet und heute der geschluderten Sanierung und Heizung ... und dies gilt in nicht wenigen Bereichen ... und heute wird Geschmack oder Gewohnheit zur Wahrheit.

Diskussion ist Sammeln von Ansichten und nicht Meinungsabsonderung und Lernen bedeutet, sich distanziert zur eigenen Meinung zu verhalten, um andere Aspekte zu integrieren und so habe ich Ihre Wischlappen-Lösung beim Verfugen dankbar aufgenommen.

Und da ich jetzt müde werde noch eine kurze Anmerkung zu den Bannern und der irren Idee jenseits von Google etc. mit Internet-Werbung reich zu werden:
Die Banner sind jenseits von Intonacatrice Tigre zuerst 'Geistiges Eigentum von InterBerges, Castell Berges' inklusive der dahinterstehenden Konzeptionen, Angebot und deren Veröffentlichung ist nur Dokumentation und Dank für Informationen und Hinweis auf überprüfte, aber natürlich nicht garantierte Leistungen.

Und genauso wie bei Mörtel oder Fachwerk oder Spanndecken ist Castell Berges nur der Realität verpflichtet und verfeinert in einem 'random biased walk' Hypothesen ... die nach Sir Karl Popper nie Wahrheit werden, sondern höchsten nur nicht widerlegt ...

Dies gilt auch für die Hazard-Politik wie im letzten Artikel:
http://rheinneckaritalien.blog.de/2014/08/14/demenz-eu-orang-otans-immer-deutlicher-katatonie-gegenueber-russland-genannt-sanktionitis-19132654/

Genauso gilt dies bei den Ausführungen zur Sieblinie:
http://rheinneckaritalien.blog.de/2014/08/14/magische-wort-sieblinie-dernoton-haufwerksporigkeit-fasern-hanfschaeben-einfachheit-lebens-19130712/

Jetzt geben Sie mir genau die fachlichen Fehler in meinen Ausführung und ich werde Sie nach Würdigung Ihrer bisherigen Äusserungen und dem Abgleich mit anderen Quellen einfliessen lassen ganz in der widerstandslosen Art von Aikido ... oder wie hieß es noch ...

Damit Sie nicht wieder eine Krise bekommen, bevor ich noch etwas äußere: Ich bin damit aufgewachsen, daß etwas nicht falsch sein muß, nur weil ich es nicht verstehe und das man 1 Mal oder 20 Mal brauchen kann, um etwas zu verstehen.

Also bin ich auch großzügig gegenüber den Dingen, die ich äußere und andere nicht verstehen ... gerade, wenn ich kein Geld von Ihnen erwarte ... wobei das Gegenteil wirklich hart ist ...

Falls Sie noch etwas haben, was ich übersehen habe, so bin ich gerne bereit darauf einzugehen ... und falls Sie mich fachlich überraschen können ... kann ich mir ja noch überlegen, ob ich meine Haltung aufgeben sollte, die Leute vor 'Wortmagie' und Ideologie zu bewahren ... denn zuerst zählt das Aufspannen von Räumen im Geiste durch Zweifel, durch Fragen, durch Informationen, während die Gesellschaft und das Web (allein schon durch KI) auf Normierung, Verengung ausgerichtet ist.

Außer im Falle des 'gewarnten Eigeninteresses' in Bezug auf die Intonacatrice Tigre auf die ich vor kurzer Zeit gestoßen bin, bin ich hier, um 'Ideen-Squash' zu spielen, um Ideen hineinzugeben und zu sehen, was ich daraus lernen kann.

Und darum können mich Leute nicht treffen ... weil ich das Verwertbare in ihren Äußerungen aufnehme, auch wenn sie mich beleidigen - nach der Beurteilung Dritter.

Denn das Wesen der Wissensschaffung ist der Zitat-Charakter, d.h. eine Idee, eine Wahrheit, ein Faktum ist ein Zitat, welches von irgendwoher kommt und dann wieder den Platz räumen muß, wenn es besiegt wird.

Und ich durfte nicht selten Ent-Täuschungen erleben, was man ja auch positiv sehen kann.

PS: Dernoton und Nanocement, mit denen ich keinerlei Geschäftsbeziehung habe, sondern eher ... sehe ich weiterhin als denkbare Lösungen für die Verhinderung von Wandbewässerung und Wanddurchdringung ... ohne eine Referenz abgeben zu können oder zu wollen.

Und Bezug auf die psychische Krise in Bezug auf Tapeten auf einem als Kalkputz deklarierten Putz mit Zement sehe ich immer noch keinen Grund, warum man dies nicht befreiend sehen darf, warum nicht auf einer Innenwand ohne kritische Feuchte etc. man nicht einfach auch Textiltapete oder Wandbespannung anbringen dürfen sollte ... und warum man nicht sagen darf, daß Wandtemperierung und etwas wie ein Bayernlüfter (d.h. ein Wärmetauscher-Wechsellüfter) oder so ein Ding wie vom Stuckverband, die WDVS mit Solar-Luft-Kollektor verbinden ... vielleicht wichtiger sind als die Atmungsaktivität von (falschem) Kalkputz (zum hohen Preis im Vergleich zu banalem Kalk-Zement-Putz)...

PPS: Kurze Anmerkung zu Kunstwerken: Natürlich gibt es Bilder, die sinnfrei zu Kunstwerken deklariert werden und es gibt die Funktion von Kunst durch die Befreiung von Sinnzwang mehr Freiheit zu deklarieren ... aber das erklärungsfreie Vibrato von Van Goghs Sonnenblume oder ... ist keine Frage, sondern eine Empfindung, Wahrnehmung

PPPS: Nennen Sie einfach die konkreten fachlichen Einwände und ich werde meine Fehler einräumen oder Ihre Fehler ausräumen.

... gerade wollte ich ein sinnfreies Photo zu Bau(ch)feuchte hochladen ... aber dies wäre wohl pornographisch gewesen ... und gottseidank habe ich die Kurve noch bekommen ... wie schon so oft, wenn ich bei Fachwerk.de nur gelesen habe ...



Monthy Python Photo - Photo von der Burg Trifels



Die Burg Trifels ist natürlich nicht wie die Marksburg nie zerstört gewesen, aber trotzdem Objekt des Denkmalschutzes.

Und da gibt es harte Diskussionen nicht nur über Steine, sondern auch über die Farbe des Mörtels oder die Tiefe der Fugen ...

Zu einer Monthy Python-Aktion wird es dann, wenn auf der Burg alles, fast alles phantasiert ist, d.h. der Saal, die Reichsinsignien etc. und dies dann wie in 'Das Leben des Brian' in der Version 0.9 vergötzt wird.

Dazu gibt es natürlich weitere Informationen:
http://rheinneckaritalien.blog.de/tags/staufer2010/