UP-Dose bündig in noch nicht verputzte Wand setzen?

16.01.2006



Meine Frage sagt eigentlich schon alles, ich habe in einem Zimmer den Putz komplett runter,
jetzt sollen die Dosen und schläuche für die Elektrik rein. Nur wie tief setze ich jetzt die UP-Dosen?
Es kommen ja so etwa 1-2cm Putz drauf, setze ich die Dosen da bündig mit der mauer?
Deckel drauf und drüberputzen? Oder setzt man sie so das sie etwas rausstehen?



Die



Dosen werden bündig bzw. leicht unter das fertig Putzniveau gesetzt und mit einem Deckel verschlossen aus dem rote Kunstofffäden raustehen. Wenn die Dose übersteht lässt sich die Wand nicht gut verputzen, da das Werkzeug an dieser stellen verhakt. Duch den Deckel lassen sich anschließend die Dosen auch wiederfinden.



Bündig mit Putz setzen



Hallo,

ich bin zwar selber kein Elektriker, aber unser Elektriker hat die Unterputzdosen so gesetzt, dass sie mit dem späteren Putz etwa bündig abschlossen. Wenn man die Dosen zu tief setzt und quasi mit voller Putzstärke überzieht, kriegt man nachher auch viel Spaß beim Freilegen der Dosen. So reichte bei uns ein leichtes Klopfen auf die Dosendeckel, um die Dosen nach dem Verputzen wieder zu öffnen.

Gutes Gelingen und freundliche Grüße
Philip Mertens



Je nach Putzstärke



Die UP-Dosen je nach geplanter Putzaufbaustärke einsetzen.
Sollte nachher ein Lehmputz aufgebracht werden bzw. vorgesehen sein, dann bitte darauf achten, daß zum Einsetzen kein Gips Verwendung findet.
Etwas Schnellzement mit Lehmmörtel vermischt geht hervorragend. Aber auch ein billiger Fliesenkleber ist möglich.

Grüße Udo



Und jetzt die Preisfrage:



Wie mache ich das Ganze bei Hohlwanddosen?

Diese lassen sich meinen Erkenntnissen nach nur bündig mit der Wand setzen. Daruf sollen aber noch 2 cm Lehmputz. Dann komme ich an den Putzausgleichsringen wohl nicht vorbei?



Hohlraumdosen setzen



Grüß Gott,
ist die Frage ernst gemeint, oder möchten Sie uns nur beschäftigen?
Falls ernst, dann gibt es mit Sicherheit eine gute und auch recht einfache Lösung. Dazu braucht man aber noch einige Informationen über den Aufbau der Wand.( Untergrund des Lehmputzes ).

Grüße Günther Hegna
( gelernter Elektro-Installateur)



Trockenbauwände



Wenn es sich um Trockenbauwände aus Gipskarton handeln sollte, dann raten wir von einer Beschichtung mit lehmputz in dieser gewählten Stärke (2 cm!!)ab, denn wie jeder mittlerweile Wissen sollte, unterliegt Gips bei extremer Feuchteeinwirkung einer Verfaulung. Und Lehmputze stehen nun einmal wesentlich länger in Feuchte, denn sie erhärten ja nur durch die natürliche Abtrocknung.
Sollte es sich aber um Trockenbaukonstruktionen mit beplankungen aus magnesithgebundenen Heraklithplatten handeln, so ist dies dann völlig okay.
Und hier nun unsere beiden Tipp aus eigener Praxisentwicklung der täglichen Arbeit.
Vorheriger Einsatz der Hohlwanddose und zusätzlicher Montage von roten Distanzringen (15 mm oder 25 mm)oder wie nachstehendes Foto aufzeigt, die nachträgliche Installation der Hohlwanddose auf Milimeterniveau.
der Elektromonteur war begeistert, wie fest und stabil eine mit ehm verputzte Heraklithwand ist.

Grüße Udo



Alles Klar...



@Herrn Hegna: Ja, die Frage war ernst gemeint.

@Herr Mühle: Die Wand ist aus Heraklith, na klar. Dann werde ich wohl auf die Distanzringe zurückgreifen.
Die Variante mit dem nachträglichem Einsetzen hat natürlich ihren Charme, das gebe ich neidvoll zu. Das ganze Gefummel mit den Ausgleichsringen entfällt und man ist nicht auf die Putzstärken festgelegt.
Allerdings wollte ich erst alle Wänder komplett stellen und die Putzerrei zum Schluss im Ganzen machen (lassen).
Beim nachträglichen Einbau der Dosen, muss die zweite Hälfte der Wand ja aber noch solange offen bleiben, bis man die Kabel in die Dose gefädelt hat.
Nuja, dann halt nicht.



kein Gefummel



Bei dieser Endlösung lagen die Kabel schon in der etwaigen Ebene im Konstruktionsbauteil und wurden nachher nur noch vom Elektriker nach dem Dosen einbohren herausgefädelt.
Nach Deiner Variante wäre es natürlich genau so, wie Du es denkst.
Grüße Udo