U-Wert von Aussenwand??

25.03.2011



Hallo liebe Forumsmitglieder!

Nachdem ich schon viel gestöbert und von Euren Beiträgen profitiert habe, nun meine erste Frage von vielen, die sicher im Laufe des Sanierungsprojektes noch kommen werden.

Schlage mich wg. KfW-Förderung für Fenster gerade mit U-Wert meiner Aussenwand herum und werde nicht so recht fündig.

Die Aussenwände des Hauses bestehen hat eine 24er Vollziegel-Innenschale + 2 cm Schalungsfuge + 12er Klinker-Vormauerschale. (Das Haus ist in den 40ern gebaut worden)

Kann mir jemand sagen was für einen U-Wert dieser Wandaufbau hat oder wo ich dazu etwas finden kann?

Vieln Dank schon mal.

Gruß Ute



Schau mal



unter http://www.u-wert.net
nach.

Viele Grüße



Kfw-Förderung



""Die Aussenwände des Hauses bestehen hat eine 24er Vollziegel-Innenschale + 2 cm Schalungsfuge + 12er Klinker-Vormauerschale. (Das Haus ist in den 40ern gebaut worden)""

Der U-Wert der Aussenwand beträgt ca. 1,25, je nach Rohdichte.

Sie müssen abwägen, welches KfW-Programm Sie in Anspruch nehmen.

Z.Bsp. Effizient Sanieren, Altersgerecht Modernisieren usw. Nur mit Zuschuss oder Tilgungsvariante - Dazu besteht die Möglichkeit die Investitionen auf Rentabilität durchzurechnen. Eine Rentabilität über 10 Jahre erscheint unwirtschaftlich.

Meine Empfehlung, nehmen Sie einen Sachverständigen zu Hilfe. Eine preisgünstige Alternative im BW-Land ist der ESC (EnergieSparCheck) - der über das Land Baden-Württemberg gefördert wird. Es soll nicht Ihr Schaden sein, einen Sachverständigen zu beauftragen.



Gesamtkonzept



lassen Sie sich ein Gesamtsanierungskonzept erstellen.
Am einfachsten wird es sein, wenn sie sich über die KFW-Einzelmaßnahmen informieren.

Grüsse Thomas



Danke für die Rückmeldungen...



der Tip mt der u-wert Seite ist prima! Bin mir jed. nicht sicher, ob die Berechnungen da so hinkommen. Es werden ja auch nur Mittelwerte angegeben. Demnach hat meine Wand einen U-Wert von 1,8 (bei einer angenommen Ziegel-Rohdichte von 2000). Nicht ganz das, was ich gehofft habe - leider.
Spannend auch wie die Berechnungen bei einer Innendämmung aussehen (Multipor oder Holzfaserdämmplatte mit Lehmputz). Bei beiden Varianten ist der Taupunkt so weit reingeholt, dass ich eine nasse Wand habe. Erstaunlich nur, dass Bekannte bei einem gleichen Haus mit gleichem Wandaufbau zumindest seit 3 Jahren keine Probleme mit der Multipordämmung haben. Na schaun wir mal. Schätze ich tauche demnächst im Bereich Dämmung noch mal wieder auf.

Über die KfW-Förderprogramme bin ich im Bilde - dort sind die Bedingungen nun so verschärft worden, dass ich für die urprünglich geplanten Maßnahmen wohl kaum eine Förderung mehr bekomme. Daher ja auch die Rechnerei.

Bis dahin erstmal vielen Dank!



Glaser



Hallo Ute,
Die Berechnungen beruhen auf dem "Glaserverfahren".
Dieses Verfahren ist für hochkapillare Innendämmungen ungeeignet!
Wenn kapillaraktive Dämmstoffe innen eingebaut werden (zb. Mineralschaumplatten), passiert folgendes:
Es enstehen 2 entgegengesetzte Feuchteströme.
Einmal der beschriebene "Glasereffekt"= Tauwasser bis 1800gr/qm????
Dann entgegengesetzt: Trocknung durch Kapillarität.
Beispiel : Zuckerstein berührt Kaffee= Kaffee will auf die trockene Seite ;-))
viele Grüße





Warum soll den das Glaserverfahren für die Berechnung ungeeignet sein?

Dieses Verfahren ermöglicht die Berechnung des Kondensatwasserausfall sowie die mögliche Abtrocknung über Dampfdiffusion.
Kapillarität wird bei diesem Verfahren nicht berücksichtigt.

Das heißt die Möglichkeit der Trocknung durch Kapillarität verbessert das Messergebnis nach Glaser IMMER und das nicht unerheblich.


Grüße aus Schönebeck



Alte Fenster gegen neue im Altbau...



Wenn die Fenster noch die originalen aus den 40er Jahren sind, dann sammelt sich dort am ehesten das Kondensat.

Wenn diese nun gegen "Hightech-super-dicht"-Fenster ausgetauscht werden, dann sammelt sich das Kondensatz vermehrt bei der Klinkerschicht.

Ohne ein Gesamtkonzept in Rücksprache mit einem erfahrenen Fachmann für Altbausanierung sind solche Einzelaktionen unter Umständen eher schädlich als förderlich für so ein Haus.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Laut meinen Recherchen



sieht es mit den Anforderungen zur Innendämmung wie folgt aus.

Ein genauerer Blick in die Norm, in der das Diffusionsberechnungsverfahren und die
Klimarandbedingungen erstmalig festgelegt wurden (DIN 4108-3 Ausgabe 1981) zeigt, dass Dampfsperren hiernach nicht gefordert sind. In Abschnitt 3.2.3 werden Bauteile genannt, die ohne diffusionstechnische Probleme gebaut werden können und für die kein rechnerischer Nachweis erforderlich ist. Innen gedämmtes Mauerwerk nach DIN 1053 Teil 1 (Ziegel, Kalksandstein etc.) wird nachweisfrei gestellt, wenn der sd- Wert der Dämmkonstruktion = 0,5 m ist.
Ein sd-Wert von 0,5 m ist aber schon erreichbar,
wenn eine Gips- Verbundplatte mit 20 mm EPS- Hartschaum (µ = 20) verwendet wird. Gleiches gilt für 80 mm Dämmkork- oder Holzfaserdämmplatten (µ = 5) plus einer Gipsbauplatte. Ebenso ein 80 mm diffusionsoffener Faserdämmstoff erfüllt diese Anforderung, wenn er mit 12 bis 15 mm Holz- oder Holzwerkstoffplatten(µ = 40 – 50) verkleidet wird.

Grüsse Thomas



Nachweisverfahren Innend?mmung



Das Thema Innend?mmung ist ein sehr vielschichtiges und kontrovers diskutiertes Themengebiet. An Geb?uden mit denkmalgesch?tzter- bzw. erhaltenwerter Fassade, wie z.B. bei Fachwerkh?usern, besteht die einzige M?glichkeit den Transmissionsw?rmeverlust ?ber die Au?enw?nde zu reduzieren in der Anbringung einer Innend?mmung. Voraussetzung f?r den Einbau einer Innend?mung: Die Au?enwand / das Mauerwerk muss frost- und schlagregensicher sein, ansonsten keine Innend?mmung. Schlagregengruppen in Deutschland siehe Karte der DIN 4108-3, Anhang C. Gerade im Fachwerkbereich ist bei einem geplanten Einbau einer Innend?mmung ein sorgf?ltiges Vorgehen anzuraten, denn aufgrund der konstruktiven Besonderheiten besteht hier, besonders im Schwellenbereich, die Gefahr des Feuchteeintrags von au?en. Die Installation einer Innend?mmung ist deshalb immer ein Eingriff in die Bauphysik, denn der Feuchtetransport nach innen - im alten Zustand - wird durch die Innend?mmung ver?ndert. Eine objektspezifische vor Ort Beurteilung der Gegebenheiten in Bezug auf das Anbringen einer Innend?mmung ist daher notwendig. Mit den zur Verf?gung stehenden konventionellen Berechnungsmethoden (Glaserverfahren) kommt man hier nicht weiter, da bei dieser Art der Berechnung der hygrothermische Feuchtetransport nicht ber?cksichtigt wird. Beim Vorliegen unklarer Feuchteverh?ltnisse sollte deshalb auf eine hygrothermische Simulation (gekoppelter W?rme- und Stofftransport) mit Hilfe von PBerechnungspogrammen wie z.B. Delphin oder WUFI zur?ckgegriffen werden. In zahlreichen Langzeitversuchen sind ?ber viele Jahre funktionierende Innend?mmvarianten mit verschiedenen D?mmaterialien getestet worden, voraussetzung war, wie oben bereits erw?hnt, die Sicherstellung des Schlagregenschutzes sowie die Frostsicherheit der Wandbildner. Die Ergebnisse dieser "Pilotprojekte" sind in zahlreichen Publikationen der Fachpresse etc. ver?ffentlicht worden. Der Schlagregenschutz kann, je nach Einzelfall, durch konstruktive Ma?nahmen wie z.B. die Anbringung einer Vorhangfassade, Putzschicht, oder einer hydrophobierenden Beschichtung hergestellt werden, siehe auch DIN 4108-3 Tabelle 3. Nachweisfreie Konstruktionen bzw. Voraussetzungen und Vorgehensweisen sind in DIN 4108-3 sowie in den speziellen WTA-Merkbl?ttern dargestellt. Einige Vorteile Innend?mmung: - Erhalt der Fassade - K?rzere Aufheizzeiten - Abschnittsweises Arbeiten (Anbringung der D?mmung) m?glich - Keine Ger?stkosten Einige Nachteile der Innend?mmung - W?rmebr?cken durch einbindende Bauteile wie W?nde/Decken - Fl?chenverlust - Verlagerung der Frostgrenze - Massespeicherverlust / W?rmespeicherung Gru? J.R.



Bei sovielen Fragezeichen...



... in einer Antwort wird die Antwort zu einem Fragezeichen.

Könntest Du das nicht ein wenig zurechtbringen und evtl. noch ab und zu einen Absatz finden?

Danke und Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de





Also ich hab nach dem fünften Fragezeichen abgebrochen zu lesen.


Grüße aus Schönebeck



Fragezeichen, keine Abs?tze etc.



Ups, was ist denn mit dem Artikel passiert, ich versuche das mal zurecht zu biegen, sorry: Das Thema Innend?mmung ist ein sehr vielschichtiges und kontrovers diskutiertes Themengebiet. An Geb?uden mit denkmalgesch?tzter- bzw. erhaltenwerter Fassade, wie z.B. bei Fachwerkh?usern, besteht die einzige M?glichkeit den Transmissionsw?rmeverlust ?ber die Au?enw?nde zu reduzieren in der Anbringung einer Innend?mmung. Voraussetzung f?r den Einbau einer Innend?mung: Die Au?enwand / das Mauerwerk muss frost- und schlagregensicher sein, ansonsten keine Innend?mmung. Schlagregengruppen in Deutschland siehe Karte der DIN 4108-3, Anhang C. Gerade im Fachwerkbereich ist bei einem geplanten Einbau einer Innend?mmung ein sorgf?ltiges Vorgehen anzuraten, denn aufgrund der konstruktiven Besonderheiten besteht hier, besonders im Schwellenbereich, die Gefahr des Feuchteeintrags von au?en. Die Installation einer Innend?mmung ist deshalb immer ein Eingriff in die Bauphysik, denn der Feuchtetransport nach innen - im alten Zustand - wird durch die Innend?mmung ver?ndert. Eine objektspezifische vor Ort Beurteilung der Gegebenheiten in Bezug auf das Anbringen einer Innend?mmung ist daher notwendig. Mit den zur Verf?gung stehenden konventionellen Berechnungsmethoden (Glaserverfahren) kommt man hier nicht weiter, da bei dieser Art der Berechnung der hygrothermische Feuchtetransport nicht ber?cksichtigt wird. Beim Vorliegen unklarer Feuchteverh?ltnisse sollte deshalb auf eine hygrothermische Simulation (gekoppelter W?rme- und Stofftransport) mit Hilfe von Berechnungspogrammen wie z.B. Delphin oder WUFI zur?ckgegriffen werden. In zahlreichen Langzeitversuchen sind ?ber viele Jahre funktionierende Innend?mmvarianten mit verschiedenen D?mmaterialien getestet worden, voraussetzung war, wie oben bereits erw?hnt, die Sicherstellung des Schlagregenschutzes sowie die Frostsicherheit der Wandbildner. Die Ergebnisse dieser "Pilotprojekte" sind in zahlreichen Publikationen der Fachpresse etc. ver?ffentlicht worden. Der Schlagregenschutz kann, je nach Einzelfall, durch konstruktive Ma?nahmen wie z.B. die Anbringung einer Vorhangfassade, Putzschicht, oder einer hydrophobierenden Beschichtung hergestellt werden, siehe auch DIN 4108-3 Tabelle 3. Nachweisfreie Konstruktionen bzw. Voraussetzungen und Vorgehensweisen sind in DIN 4108-3 sowie in den speziellen WTA-Merkbl?ttern dargestellt. Einige Vorteile Innend?mmung: - Erhalt der Fassade - K?rzere Aufheizzeiten - Abschnittsweises Arbeiten (Anbringung der D?mmung) - Keine Ger?stkosten Einige Nachteile der Innend?mmung: - W?rmebr?cken durch einbindende Bauteile wie W?nde/Decken - Fl?chenverlust - Verlagerung der Frostgrenze - Massespeicherverlust / W?rmespeicherung Gru? J.R.



Keine Chance



Sorry, ich habe den Artikel erneut formatiert und Abaetze eingefuegt, klappt leider nicht





Möglicherweise falsche Standardcodierung im Browser?




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